Gabor Steingart vom Handelsblatt ist ein Lügner


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Libuda:

Euro-Krise könnte bald verabschiedet sein

 
20.11.11 13:50
meint Jens Wilhelm von Union Investment in einem Interview in Euro am Sonntag.

Euro am Sonntag: Herr Wilhelm, bricht der Euro 2012 auseinander?

Jens Wilhelm: Damit rechne ich nicht. Im nächsten Jahr könnten wir die Eurokrise sogar verabschieden. Dazu müsste aber die EZB mitspielen.

Euro am Sonntag: Inwiefern?

Jens Wilhelm: EZB-Chef Mario Draghi sollte signalisieren, dass die EZB als "lender of last resort" agieren wird.
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Libuda:

Und das ist genau der Knackpunkt

 
20.11.11 21:37
den Blödmänner/-frauen unter den vom Kapitalmarkt ahnungslosen makrogeknechteten Professoren, die über den Tellerrand ihres Elfenbeinturmes nicht hinausblicken können, zu blöd sind zu beachten, bzw. schlimme Ideologen absichtlich nicht beachten wollen.

Euro am Sonntag:  .... also der "Kreditgeber der letzten Zuflucht" Staatsanleihen kauft?

Jens Wilhelms: Genau. Dann hätten Anleger kaum noch einen Anreiz, sich gegen die Staatsanleihen von Ländern wie Italien oder Spanien zu positionieren.
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Libuda:

Den Steigart halte ich in diesem Punkt übrigens

 
20.11.11 21:40
nicht für zu blöd, sondern für einen lügenden Ideologen.
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Libuda:

Bettlektüre für Steingart

 
25.11.11 23:07
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Libuda:

Deutsche Tarifpartner sind die Hauptstörenfriede

 
04.12.11 23:53
Deutschland größter Währungsunionsünder in Sachen Wettbewerbsfähigkeit, wenn man davon ausgeht, dass 1999 ein Status Quo in Sachen Wettbewerbsfähigkeit geherrscht habe.

In der folgende Tabelle (Quelle: Eurostat) werden die Steigerungen der Lohnstückkosten wiedergegeben. Implizit ist in einer Währungsunion die Prämisse enthalten, dass sich Lohnsteigerungen (in %) auf längere Sicht aus der Addition von Produktivitätssteigerungen und Zielinflationsrate der Notenbank ergeben. Die Lohnstückkosten würden dann in dem Maß ansteigen, wie die Zielinflationsrate ansteigt - in den 11 Jahren von 1999 hätten das dann 1,02 hoch 11 minus 1 sein müssen = 1,243 = 24.3%.

Und hier die Tabelle der Steigerungen der Lohnstückkosten in % von 1999 bis 2010:

Deutschland + 4,8%

Österreich + 14,8%

Euroraum (Durchschnitt) + 21,0%

Finnland + 22,5%

Belgien + 23,1%

Frankreich  + 24,5%

Niederlande + 27,2%

Malta + 28,5%

Portugal + 30,9%

Italien + 32,1%

Irland + 32,9%

Spanien + 33,0%

Luxemburg 34,9%

Zypern + 35,3%

Griechenland + 37,2%

Slowakei +45,1%

Slowenien + 63,4%

Estland + 69,8%


Welche kriminelle Beggar-my-neighbour-Politik die deutschen Tarifpartner betrieben haben, wird hier besonders deutlich, denn sie haben weit mehr gegen die Benchmark von 24,3%, ohne die eine Währungsunion nicht funktionieren kann, gesündigt als Griechenland in die andere Richtung. Die Sonderfälle Slowakei, Slowenien und Estland lasse ich hier einmal außen vor, denn die sind sicher nicht mit einem angemessenen Status-Quo-Lohn-Niveau in die Währungsunion gestartet. Und selbst wenn man das in die andere Richtung auch für Deutschland in Anspruch nimmt, vielleicht 5% bis 10% durch einen falschen Umrechungskurs beim Start, sind die Abweichungen Deutschlands nicht gerechtfertigt und eine der Hauptursachen für die momentanen Turbulenzen.
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Libuda:

Bettina Schulz von der FAZ kann genauso gut lügen

 
11.12.11 10:15
wie Gabar Steingart vom Handelsblatt, denn sie behauptet am Wochenende in einem Artikel, dass die Verschuldung der Staaten durch die hohen Ansprüche der Bürger entstanden sei.

Sie lügt deshalb, weil es die Finanzterroristen allein waren, die uns momentan in die Scheisse geritten haben. Denn bis zu den von den Finanzterroisten in den letzten 11 Jahren verursachten Finanzkrisen nahm die Verschuldung der Staaten weltweit ab. Erst die von den Finanzterrroristen herbeispekulierte Unsicherheit, machte die Staatsverschuldung nötig, um eine Situation wie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts zu vermeiden.

Ich halte die Klitterung der Wahrheit von Bettina Schulz für unanständig, finanzterroristenhörig und frech - offensichtlich soll hier gegen Bezahlung gegen die richtigen Maßnahmen argumenentiert werden, für die heute selbst die Mehrheit der Finanzbranche votiert: Zurückführung des Fast-Nichtvorhandenseins von Regeln in der Finanzwelt.
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Libuda:

Warum Schulz und Steingart beinhart und kriminell

 
11.12.11 21:18
lügen, wird hier noch einmal hervorgehoben:

"Banks to root of all the problems we have today" ist genau die richtige Beschreibung:

"Politically speaking, when the banks are considered the enemy and the root of all the problems we have today, Cameron's arguments were the wrong arguments at the wrong time for the wrong people," the official said. "Politically, he was dead from the start."

Und daher ist das beste, was passieren konnte, dass die Ober-Beschützer dieser Pest-Beulen, in ihre eigene Welt entlassen wurden.
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Libuda:

Hier noch die Quelle für mein Zitat im letzten

 
11.12.11 21:20
Posting:

finance.yahoo.com/news/...-europe-lost-patience-111034806.html
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Libuda:

Am meisten lügt allerdings Ziesmer

 
12.12.11 10:28
der ehemalige Chefredakteur des Handelslblattes, den man dort für die heute Ausgabe aus seiner Gruft geholt hat, denn der behauptet da dreist und frech, ohne jegliche Beweise und Argumente, dass Regulierungen die Kosten der Banken erhöhen würden, aber nicht die Sicherheit. Dabei weiß schon ein 15-jähriger Handelsschüler nach vier Wochen Buchführungsunterricht, dass der Buchungssatz "Eigenkapital an G+V" nur dann Sinn macht, wenn genug Eigenkapital als Sicherheitspolster vorhanden ist.
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Libuda:

Offensichtlich hat der Ziesmer in seiner Gruft

 
12.12.11 13:49
noch nicht mitbekommen, dass sein Freund Ackermann-Sepp längst abgesetzt ist, seine Nachfolger mit 15% Rendite zufrieden sind und die überwiegende Zahl der Banker mehr Regulierung herbeisehnen.

Und das nützt sogar den Bankaktien, denn 15% sicherer erreicht wird inzwischen höher bewertet als 25% unsicher - hier haben sich die entsprechenden Austauschrelationen zwiscen den Nutzeneinschätzungen völlig geändert. Manchmal muss man also auch seine Sylvesterreden ändern, denn es ist schon ein Fehler die vom letzten Jahr zu halten, noch schlimmer ist es auf die aus 2001 zurückzugreifen.
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