Fußballwettenmanipulatio n und Aktienscalperei


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Libuda:

Fußballwettenmanipulation und Aktienscalperei

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24.11.09 22:56
im Vergleich.

Während in Bochum und sonst in Europa hunderte, wenn nicht gar tausende Ermittler den Manipulationen bei Fußballwetten nachgehen, kümmert sich nach meinen Beobachtungen niemand darum, wenn die Aktionäre von Scalpern mit Summen, die Zigfaches der Fußballwettmanipulationen ausmachen, über den Tisch gezogen werden.

Dabei ist es vom Prinzip her für die Gesellschaft egal, ob das Geld bei Fußballwetten bei den Wettern oder den Manipulateuren ist. Ein großes öffentliches Interesse daran, das aufzuklären, gibt es nicht.

Dagegen ist die Beschädigung des Kapitalmarktes eine schlimme Sache, die den Wohlstand aller gefährdet. Denn die Betrügereien am Neuen Markt vor 10 Jahren haben gezeigt, dass Leute, die mit dem Kauf von wertlosen Internetbuden ihr Geld verloren haben, dem Kapitalmarkt verloren gingen. Aber ohne Eigenkapital von Unternehmen geht nichts, das gilt für die nächsten Jahr noch mehr. Denn wer kein Eigenkapital hat, bekommt auch kein Fremdkapital - insofern bringt Sparen ohne Risiko volkswirtschaftlich nichts. Umso überraschter bin ich, dass niemand die Betrüger auf den Kapitalmarkten verfolgt, aber ein riesiges Geschrei um die Betrüger auf dem Wettmarkt beim Fußball gemacht wird, das uns eigentlich am Ar..... heruntergehen sollte. Denn eine Gesellschaft kann sicher auch gut ohne Fußballwetten überleben, aber nicht ohne Eigenkapital bei Unternehmen.
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Libuda:

Und noch einen markanten Unterschied

 
24.11.09 23:25
gibt es: Während Fußballer sofort in den Knast kommen, weil sie nur Schienbeinschützer tragen und keine weiße Hemden, dunkle Anzüge und Krawaten, ist das bei den Finanzbetrügern zumindest in Deutschland nicht der Fall - die laufen alle frei herum und sitzen höchstens in ihren Burgen im Tessin ein.

Vermutlich hat man jetzt alle Staatsanwälte und Ermittler, die mit den Scalpern beschäftigt waren, nach Bochum abgezogen. Vielleicht war das der genialste Trick der Scalper, dass man im Fußballbereich eine Zweigniederlassung gegründet hat, um von sich selbst abzulenken.
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Libuda:

Bandenbetrug schreien alle zu recht

 
24.11.09 23:40
bei der Wettmafia im Fußball:

www.antenne.de/nachrichten/sport/artikel/...dal-in-U-Haft.html

Unglaublich ist, dass dagegen die um Vielfaches höheren Betrügereien der kriminellen Scalperbanden als Kavaliersdelike angesehen werden und das Bafin nichts macht außer Schlafen - und niemand schreitet gegen diese nach meiner Meinung Rechtsbeugung, bei der das Wertpapierhandelsgesetz mit Füßen getreten wird, ein.
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Libuda:

Lachs und Kaviar klauen, nicht Buletten

 
25.11.09 11:24
Und ein anderer Teil der deutschen Gerichtsbarkeit beschäftigt sich damit, dass Angestellte eine Bulette vom Frühstück für Bauarbeiter geklaut haben, während sich die Spitzen außerhalb der Firmen in Nobelherbergen auf Firmenkosten Lachs und Kaviar reinscheiben. Logischerweise haben dann die zuständigen Staatsanwaltschaften und Ermittlungsbehörden bei so wichtigen Dingen dann keine Zeit mehr, wenn die Anleger um Hunderte von Millioen gebracht werden und kriminelle Bängster in den Führungsetagen mit krimineller Untreue ihrer Firmen ausräubern.

Ich will zwar nicht generell behaupten, dass wir eine Klassenjusitz haben, aber die Gefahr, dass die vielen Ansätze dazu, die wir inzwischen haben, extreme Ausmaße annehmen. Besonders verlogen ist dabei, dass man da z.B. mit dem Finger nach Osten deutet - bei denen sind die Mafia-Mechanismen nur noch nicht so gut eingespielt wie bei uns, es läuft da noch nicht so richtig rund, sodass das mehr auffällt. Früher hatte ich gewisse Bedenken gegenüber dem angelsäsischen Rechtssystem, aber ich gehe inzwischen davon aus, dass es mafiosehafte Strukturen weniger begünstig als unser von den Nutznutzer so viel gelobtes Schmierenkomödiensystem.
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Libuda:

Offensichtlich scheint die deutsche Justiz

 
25.11.09 22:18
mit der Setzung von Schwerpunkten ziemlich überfordert bzw. ist nicht über das 17. und 18. Jahrhundert hinausgekommen.
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Libuda:

Besonders dreist ist, dass einige

 
25.11.09 22:23
Scalper davon ausgehen, dass es ein Grundrecht darauf gebe, bei Anlagegeschäften Lieschen Müller und Joe Sixpack zu betrügen und wobei Ihnen auch kaum jemand Einhalt gebietet.

Wenn das jetzt wieder jemand persönlich nimmt und vom Moderator das Löschen des Posting fordert, halte ich das für unverschäümt und der Moderator, der dieses Posting löscht, würde gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstoßen und sollte erstens von seinem Arbeitgeber, und wenn der nicht will ,von der zuständigen Landesmedienanstalt, aus dem Verkehr gezogen werden,
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Libuda:

Zu einer erfolgreichen Scalperbande

 
28.11.09 13:43
gehört meist dazu, dass sie ein eigenes Aktienblättchen betreiben oder sich in ein Aktienmagazinen mit bestimmten Beiträgen, Musterdepots oder Rubriken eingekauft haben.
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Libuda:

Und zu einer erfolgreichen Scalperei

 
28.11.09 22:43
gehört auch eine von den Scalpern installierte Diskussion auf Börsenboards, wo sich die von einer zentralen Stelle installierte ID's "unterhalten". Bei profimäßig gemanagten Boards läuft das aus den Büros ab, die dieses Geschäft profimäig betreiben und von den Penner beim Bafin auch nicht im geringsten gestört wird. Manchmal könnt Ihr diese Scheindiskussionen leicht enttarnen, denn die verhalten sich teilweise wie die Maurer: Um 17.00 Uhr freitags fällt my hammer - und dann ist eben Schluss bis montags das Büro wieder aufmacht.
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Libuda:

Ich hätte Euch da auch eine Internetadresse

 
28.11.09 23:43
angeben können, wo Ihr das sehr gut erkennen könnt. Aber dann hätte mit Sicherheit jemand bei "melden" geklickt und mit einer nach dem Disclaimer nicht nachvollziehbaren Argumentation eine Löschung verlangt.

Das ist bei diesem Posting durchaus nicht ausgeschlossen, denn es wird sicher einen oder einen und den anderen Leser geben, der sich angesprochen fühlt und meint wie in Nordkorea oder Kuba oder manchmal auch in China alles löschen zu können. Vermutlich wird er hier behaupten, dass ich nicht meine Meinung poste, sondern ihm, obwohl er nicht weiss, ob er mit ihm gemeint ist, etws unterstelle. Es gibt schon seltsame Zeigenossen und Journalisten.
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Libuda:

Beliebt sind bei Scalpern

 
29.11.09 13:38
Internetbuden für die eigentlich gar kein Markt existiert, ist es, sich mit der angeblichen Konkurrenz, wozu meist eine nicht börsennotierte Popelfirm, die noch kleiner ist, zu vergleichen. Damit wird den Gescalpten die Mär aufgetischt, dass man Marktführer sei und bald wie Ebay, Google und Microsoft durchmaschieren werde. Besonders makaber wird es, wenn das alte New Economy-Firmen sind, die diesen Aufguss des neuen Geschäftsmodells schon zum x-ten mal spielen, nachdem sie vorher schon die Aktionäre mit immer wieder neuen Kapitalerhöhungen abgekocht haben.
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Libuda:

Klickt hier einmal die Nummern 1 bis 11 durch

 
29.11.09 13:42
www.handelsblatt.com/finanzen/...ssten-boersenskandale;2471290
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Libuda:

Wir brauchen Amtshilfe aus den USA

 
29.11.09 22:57
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...street-aufmischen/50036261.html
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Libuda:

Solche kriminellen Netzwerke gibt es nicht nur in

 
29.11.09 22:59
den USA, wie wir aus dem Artikel in meinem letzten Posting entnehmen konnten:

"Vor einer Woche hat das FBI Goffer in seiner Wohnung in New York festgenommen. Er soll ein kriminelles Netzwerk angeführt haben."
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Libuda:

Da ist unser Bafin noch viel schlimmer

 
04.12.09 23:41
finance.yahoo.com/news/...ries&pos=6&asset=&ccode=
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Libuda:

Bei uns lachen sich die Scalper

 
05.12.09 17:03
mit ihrem Pyramidensystem aus Aktienmagazinempfehlungen, Scheindiskussionen zwischen installierten ID's auf Börsenboards und Marktmanipulationen wie Wash-Trading (Käufer und Verkäufer sind wirtschaftlich identisch) kaputt - in den USA wären die alle längst im Knast.

www.welt.de/finanzen/article5395928/...rdenbetrueger-fest.html
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