Fusion der Unternehmen ist perfekt
"Arcelor-Mittal" wird neuer Stahl-Riese
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Der luxemburgische Stahlkonzern Arcelor will sich mit dem indischen Marktführer Mittal Steel zusammenschließen. Der Verwaltungsrat von Arcelor habe sich für das Übernahmeangebot des bisherigen Konkurrenten entschieden, teilten Sprecher beider Unternehmen mit.
Arcelor hatte zuvor zwei Mittal-Angebote als zu niedrig zurückgewiesen und einer Fusion mit dem russischen SeverStal den Vorzug gegeben. Grundlage für den Kurswechsel war ein erneut verbessertes Angebot des indischen Stahlmilliardärs Lakshmi Mittal für Arcelor. Daraufhin hatte der Verwaltungsrat doch für eine Fusion mit Mittal gestimmt.
Weitere Zugeständnisse von Mittal
Lakshmi Mittal Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Mittal-Chef Lakshmi Mittal]
In der neuen Unternehmensgruppe halten die Arcelor-Aktionäre künftig 50,6 Prozent der Anteile; die indische Unternehmerfamilie Mittal allein hält 43 Prozent Aktienanteile. Das "Wall Street Journal" berichtete, Mittal habe sich zur Zahlung von weiteren 3,3 Milliarden Euro bereit erklärt. Das vorherige Angebot sei damit im Vergleich zum letzten Kurs der Arcelor-Aktien um fünf Euro pro Wertpapier angehoben worden.
Der Fernsehsender CNBC und die Zeitung "Times of India" berichteten, der neue Konzern werde "Arcelor Mittal" heißen und von Mittal-Chef Lakshmi Mittal und dem Arcelor-Verwaltungsrats-Chef Joseph Kinsch gemeinsam geführt werden. Die Aktionäre sollen am Freitag über die Übernahme abstimmen.
Mittal habe zugesichert, die Unternehmensgrundsätze von Arcelor auch in dem neuen Konzern anzuwenden, sagte Kinsch. Dies gelte beispielsweise für das Prinzip, dass Qualität und Ertrag wichtiger sein sollten als deren Menge. Auch habe sich Mittal der Einbindung der Mitarbeiter und den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.
SeverStal prüft angeblich rechtliche Schritte
Der Mitte Mai anvisierte Zusammenschluss von Arcelor mit dem russischen Stahlkocher SeverStal ist vom Tisch. Arcelor muss nun womöglich eine Vertragsstrafe in Höhe von 140 Millionen Euro Strafe an Mordaschow zahlen. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" prüft der russische Stahlriese bereits rechtliche Schritte gegen Arcelor.
Stahlkonzern mit 10 Prozent Weltmarktanteil
Durch den Zusammenschluss entsteht der mit Abstand größte Stahlproduzent der Welt. Mit einer Produktion von 110 Millionen Tonnen Stahl und einem Umsatz von rund 56 Milliarden Euro läge der Weltmarktanteil des neuen Unternehmens bei 10 Prozent.
"Arcelor-Mittal" wird neuer Stahl-Riese
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Der luxemburgische Stahlkonzern Arcelor will sich mit dem indischen Marktführer Mittal Steel zusammenschließen. Der Verwaltungsrat von Arcelor habe sich für das Übernahmeangebot des bisherigen Konkurrenten entschieden, teilten Sprecher beider Unternehmen mit.
Arcelor hatte zuvor zwei Mittal-Angebote als zu niedrig zurückgewiesen und einer Fusion mit dem russischen SeverStal den Vorzug gegeben. Grundlage für den Kurswechsel war ein erneut verbessertes Angebot des indischen Stahlmilliardärs Lakshmi Mittal für Arcelor. Daraufhin hatte der Verwaltungsrat doch für eine Fusion mit Mittal gestimmt.
Weitere Zugeständnisse von Mittal
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In der neuen Unternehmensgruppe halten die Arcelor-Aktionäre künftig 50,6 Prozent der Anteile; die indische Unternehmerfamilie Mittal allein hält 43 Prozent Aktienanteile. Das "Wall Street Journal" berichtete, Mittal habe sich zur Zahlung von weiteren 3,3 Milliarden Euro bereit erklärt. Das vorherige Angebot sei damit im Vergleich zum letzten Kurs der Arcelor-Aktien um fünf Euro pro Wertpapier angehoben worden.
Der Fernsehsender CNBC und die Zeitung "Times of India" berichteten, der neue Konzern werde "Arcelor Mittal" heißen und von Mittal-Chef Lakshmi Mittal und dem Arcelor-Verwaltungsrats-Chef Joseph Kinsch gemeinsam geführt werden. Die Aktionäre sollen am Freitag über die Übernahme abstimmen.
Mittal habe zugesichert, die Unternehmensgrundsätze von Arcelor auch in dem neuen Konzern anzuwenden, sagte Kinsch. Dies gelte beispielsweise für das Prinzip, dass Qualität und Ertrag wichtiger sein sollten als deren Menge. Auch habe sich Mittal der Einbindung der Mitarbeiter und den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.
SeverStal prüft angeblich rechtliche Schritte
Der Mitte Mai anvisierte Zusammenschluss von Arcelor mit dem russischen Stahlkocher SeverStal ist vom Tisch. Arcelor muss nun womöglich eine Vertragsstrafe in Höhe von 140 Millionen Euro Strafe an Mordaschow zahlen. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" prüft der russische Stahlriese bereits rechtliche Schritte gegen Arcelor.
Stahlkonzern mit 10 Prozent Weltmarktanteil
Durch den Zusammenschluss entsteht der mit Abstand größte Stahlproduzent der Welt. Mit einer Produktion von 110 Millionen Tonnen Stahl und einem Umsatz von rund 56 Milliarden Euro läge der Weltmarktanteil des neuen Unternehmens bei 10 Prozent.