Der 100-Jahres-Vertrag über die Abtretung der kommerziellen Rechte an der Formel 1 vom Automobil-Weltverband FIA an Bernie Ecclestones Holdinggesellschaft Slec droht zu platzen. Ecclestone soll mit der Zahlung von vereinbarten 720 Millionen Mark in Verzug sein, weshalb die FIA sich darauf vorbereitet, die Rechte an eine Vereinigung großer Automobilhersteller weiterzugeben.
Laut der Financial Times habe die FIA damals aufgrund der mit Ecclestone getroffenen Vereinbarung auf ein alternatives Angebot der Hersteller verzichtet. Nun könnte die Herstellervereinigung, die derzeit von Fiat-Vorstand Paolo Cantarella vertreten wird und zu der auch Mercedes, BMW, Ford (Jaguar) und Renault gehören, die Rechte im zweiten Anlauf erhalten.
Ecclestone hat noch bis zum 22. März Zeit eine Lösung zu präsentieren, dann findet eine außerordentliche Vollversammlung der 150 FIA-Mitgliedsverbände statt, bei der dieser Vertrag auf der Tagesordnung stehen soll.
Die Hersteller, die schon seit einiger Zeit versuchen, sich mit einer Beteiligung an Slec Einfluss auf die Zukunft der Formel 1 zu sichern, fahren offenbar zweigleisig. Laut Auto-Bild Motorsport hätte die Gruppe Ecclestone ein Angebot gemacht, seine restlichen 50 Prozent an Slec zu übernehmen, wobei die Leitung der Formel-1-Geschäfte weiter dem Engländer überlassen würden. Die andere Hälfte der Gesellschaft hatte im letzten Frühjahr der Münchner Medienkonzern EM.TV erworben, bei dem aber zuletzt nach einer finanziellen Talfahrt die Kirch-Gruppe eingesprungen war.
Da bin ich schon mal gespannt, wie die morgigen Kommentare das bewerten: aber wenn Bernie E. hier etwas verkauft hat, was ihm nicht gehört, respektive Schadenersatzforderungen möglich wären: was bleibt dann vom EM.TV - Anteil? Regreßforerungen oder wertloses Papier.
Laut der Financial Times habe die FIA damals aufgrund der mit Ecclestone getroffenen Vereinbarung auf ein alternatives Angebot der Hersteller verzichtet. Nun könnte die Herstellervereinigung, die derzeit von Fiat-Vorstand Paolo Cantarella vertreten wird und zu der auch Mercedes, BMW, Ford (Jaguar) und Renault gehören, die Rechte im zweiten Anlauf erhalten.
Ecclestone hat noch bis zum 22. März Zeit eine Lösung zu präsentieren, dann findet eine außerordentliche Vollversammlung der 150 FIA-Mitgliedsverbände statt, bei der dieser Vertrag auf der Tagesordnung stehen soll.
Die Hersteller, die schon seit einiger Zeit versuchen, sich mit einer Beteiligung an Slec Einfluss auf die Zukunft der Formel 1 zu sichern, fahren offenbar zweigleisig. Laut Auto-Bild Motorsport hätte die Gruppe Ecclestone ein Angebot gemacht, seine restlichen 50 Prozent an Slec zu übernehmen, wobei die Leitung der Formel-1-Geschäfte weiter dem Engländer überlassen würden. Die andere Hälfte der Gesellschaft hatte im letzten Frühjahr der Münchner Medienkonzern EM.TV erworben, bei dem aber zuletzt nach einer finanziellen Talfahrt die Kirch-Gruppe eingesprungen war.
Da bin ich schon mal gespannt, wie die morgigen Kommentare das bewerten: aber wenn Bernie E. hier etwas verkauft hat, was ihm nicht gehört, respektive Schadenersatzforderungen möglich wären: was bleibt dann vom EM.TV - Anteil? Regreßforerungen oder wertloses Papier.