Frühaufsteher
Medienschau
29. Juli 2002 Unternehmensnachrichten
„Bild“: Middelhoff hat kein Angebot der Telekom
Der bisherige Vorsitzende der Bertelsmann AG hat nach Angaben der „Bild“-Zeitung kein Angebot zur Übernahme des Vorstandsvorsitzes bei der Deutschen Telekom. Wie das Blatt (Montagausgabe) unter Berufung auf engste Vertraute des Spitzenmanagers berichtete, soll Middelhoff über seine zukünftige berufliche Tätigkeit noch keinerlei Gespräche geführt haben. Alles andere sei reine Spekulation und entspreche in keinster Weise den Tatsachen. Middelhoff soll nach „Bild“-Informationen ein Angebot aus den USA vorliegen. Danach will ihn Steve Case zum Medienkonzern AOL/Time Warner holen. (dpa)
Qwest kündigt Bilanzkorrekturen für die Jahre 1999 bis 2001 an
Die Qwest Communications International rechnet damit, ihre Geschäftsabschlüsse für die Jahre 1999 bis 2001 wegen Bilanzierungsfehlern überarbeiten zu müssen. Wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte, ist unter anderem der Bereich Telekomdienstleistung betroffen. Angaben zum Umfang oder zum Zeitpunkt der Vorlage der neuen Bilanzen machte Qwest nicht. Das Unternehmen teilte aber mit, dass es die von der Börsenaufsichtsbehörde SEC vorgegebene Terminfrist bis zur korrekten Bilanzierung, den 14. August, nicht einhalten könne. Das Unternehmen wird am Montag um 15.00 Uhr MESZ eine telefonische Pressekonferenz zu diesem Thema abhalten. (vwd)
Placer Dome erhöht Angebot für AurionGold
Kanadas zweitgrößter Minenwert Placer Dome hat sein Gebot für die australische AurionGold um 13 Prozent auf 820 Millionen US-Dollar aufgestockt, um die Großaktionäre des größten unabhängigen Goldproduzenten Australiens für die Übernahme gewinnen. (Bloomberg)
Wirtschaftsnachrichten
Japanische Industrieproduktion fällt im Juni überraschend deutlich
Die japanische Industrieproduktion ist im Juni überraschend deutlich gefallen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Montag berichtet, lag die Produktion nach vorläufigen Berechnungen saisonbereinigt und gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent niedriger. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 0,3 Prozent gerechnet, nach einem deutlichen Anstieg um 4,1 Prozent im Mai. Auf Jahressicht wurde ein Rückgang der Industrieproduktion um 2,9 (Mai: minus 2,0) Prozent verzeichnet. Vor allem elektronische Produkte wurden im Juni weniger hergestellt. (vwd)
Australisches Handelsbilanzdefizit im Juni höher als erwartet
Das Defizit in der australischen Handelsbilanz (einschließlich Dienstleistungen) hat sich im Juni überraschend deutlich ausgeweitet. Wie das Bureau of Statistics am Montag berichtet, erhöhte sich der Passivsaldo auf 1,09 Milliarden australische Dollar nach 597 Millionen Australdollar im Mai. Dies war der höchste negative Saldo seit August 2000. Analysten hatten dagegen einen Rückgang des Defizits auf 520 Millionen Australdollar erwartet. (vwd)
Bundesregierung will Schlussverkauf aufheben
Die Bundesregierung will die saisonale Begrenzung von Rabattaktionen wie dem Sommerschlussverkauf aufheben. Dies habe Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin gegenüber dem „Handelsblatt“ bestätigt. „Das Ziel ist, mehr Sonderverkäufe zuzulassen“, sagte die Ministerin. So sollen die Regeln für Sonder- und Räumungsverkäufe im Zuge einer grundlegenden Reform des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb weitgehend liberalisiert werden. Ganz sollen Rabattaktionen aber nicht freigegeben werden, um mittelständische Einzelhändler zu schützen. (Handelsblatt, S. 1)
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Text: @la
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29. Juli 2002 Unternehmensnachrichten
„Bild“: Middelhoff hat kein Angebot der Telekom
Der bisherige Vorsitzende der Bertelsmann AG hat nach Angaben der „Bild“-Zeitung kein Angebot zur Übernahme des Vorstandsvorsitzes bei der Deutschen Telekom. Wie das Blatt (Montagausgabe) unter Berufung auf engste Vertraute des Spitzenmanagers berichtete, soll Middelhoff über seine zukünftige berufliche Tätigkeit noch keinerlei Gespräche geführt haben. Alles andere sei reine Spekulation und entspreche in keinster Weise den Tatsachen. Middelhoff soll nach „Bild“-Informationen ein Angebot aus den USA vorliegen. Danach will ihn Steve Case zum Medienkonzern AOL/Time Warner holen. (dpa)
Qwest kündigt Bilanzkorrekturen für die Jahre 1999 bis 2001 an
Die Qwest Communications International rechnet damit, ihre Geschäftsabschlüsse für die Jahre 1999 bis 2001 wegen Bilanzierungsfehlern überarbeiten zu müssen. Wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte, ist unter anderem der Bereich Telekomdienstleistung betroffen. Angaben zum Umfang oder zum Zeitpunkt der Vorlage der neuen Bilanzen machte Qwest nicht. Das Unternehmen teilte aber mit, dass es die von der Börsenaufsichtsbehörde SEC vorgegebene Terminfrist bis zur korrekten Bilanzierung, den 14. August, nicht einhalten könne. Das Unternehmen wird am Montag um 15.00 Uhr MESZ eine telefonische Pressekonferenz zu diesem Thema abhalten. (vwd)
Placer Dome erhöht Angebot für AurionGold
Kanadas zweitgrößter Minenwert Placer Dome hat sein Gebot für die australische AurionGold um 13 Prozent auf 820 Millionen US-Dollar aufgestockt, um die Großaktionäre des größten unabhängigen Goldproduzenten Australiens für die Übernahme gewinnen. (Bloomberg)
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Japanische Industrieproduktion fällt im Juni überraschend deutlich
Die japanische Industrieproduktion ist im Juni überraschend deutlich gefallen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Montag berichtet, lag die Produktion nach vorläufigen Berechnungen saisonbereinigt und gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent niedriger. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 0,3 Prozent gerechnet, nach einem deutlichen Anstieg um 4,1 Prozent im Mai. Auf Jahressicht wurde ein Rückgang der Industrieproduktion um 2,9 (Mai: minus 2,0) Prozent verzeichnet. Vor allem elektronische Produkte wurden im Juni weniger hergestellt. (vwd)
Australisches Handelsbilanzdefizit im Juni höher als erwartet
Das Defizit in der australischen Handelsbilanz (einschließlich Dienstleistungen) hat sich im Juni überraschend deutlich ausgeweitet. Wie das Bureau of Statistics am Montag berichtet, erhöhte sich der Passivsaldo auf 1,09 Milliarden australische Dollar nach 597 Millionen Australdollar im Mai. Dies war der höchste negative Saldo seit August 2000. Analysten hatten dagegen einen Rückgang des Defizits auf 520 Millionen Australdollar erwartet. (vwd)
Bundesregierung will Schlussverkauf aufheben
Die Bundesregierung will die saisonale Begrenzung von Rabattaktionen wie dem Sommerschlussverkauf aufheben. Dies habe Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin gegenüber dem „Handelsblatt“ bestätigt. „Das Ziel ist, mehr Sonderverkäufe zuzulassen“, sagte die Ministerin. So sollen die Regeln für Sonder- und Räumungsverkäufe im Zuge einer grundlegenden Reform des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb weitgehend liberalisiert werden. Ganz sollen Rabattaktionen aber nicht freigegeben werden, um mittelständische Einzelhändler zu schützen. (Handelsblatt, S. 1)
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