FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf SAP SE

Strategie Hebel
Steigender SAP SE-Kurs 5,03 10,23 15,07
Fallender SAP SE-Kurs 6,36 9,89 14,90
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VV8QSR2 , DE000VY1DPR8 , DE000VY77XZ8 , DE000VY93YB4 , DE000VY7EXW7 , DE000VY965H5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 6
Zugriffe: 598 / Heute: 1
Technology All S. 3.485,65 -0,62% Perf. seit Threadbeginn:   +263,90%
 
das Zentrum d.:

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

 
18.04.02 08:02
FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 639799www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...583}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Geringe Inspiration für die Börse


18. April 2002


Greenspan dämpft die große Euphorie

Selbst Alan Greenspan sieht nicht so richtig klar, wie sich die Wirtschaft weiter entwickeln wird. Wie soll es dann die Börse tun? Auf dieser Basis wird die Techeuphorie der vergangenen Tage ziemlich schnell verpuffen und einer abwartenden Haltung weichen.

Nur geringe Perspektive für den Bund-Future

Alan Greenspan dürfte mit seinem Äusserungen zunächst einmal die große Aktienmarkt-Euphorie gedämpft haben. Damit allerdings auch die Angst vor schnell steigenden Zinsen. Von daher dürfte eigentlich der Druck auf den Bund-Future etwas nachlassen. Allerdings sind die amerikanischen Anleihen am Mittwoch mit Kursverlusten aus dem Handel gegangen. Das dürfte zu einer defensiven Haltung der Marktteilnehmer in Europa führen.

Euro in Asien gut behauptet

Gut behauptet tendiert der Euro am Donnerstag im asiatisch dominierten Geschäft. Gegen 6.55 Uhr MESZ kostet ein Euro 0,8907 Dollar nach 0,8891 Dollar am Mittwochabend in New York. Zum Yen notiert der Dollar mit 130,65 Yen nach 130,73 Yen im späten New Yorker Handel.

Aktien Tokio im Verlauf knapp behauptet

Knapp behauptet lautet die Tendenz im Handelsverlauf am Donnerstag an der Tokioter Börse. Im späten Handel liegt der Nikkei-225-Index mit 0,1 Prozent im Minus bei 11.532,86. Das Sentiment habe sich in den vergangenen drei Tagen aufgehellt, was sich in der steigenden Nachfrage ausdrücke, heißt es im Handel. Gewinnmitnahmen bei Index-Schwergeichten wie Advantest und Tokyo Electron machten dem Nikkei jedoch etwas zu schaffen, heißt es. Etwas besser hält sich der breiter gefasste Topix, der zeitweise im Plus notiert.

Aktien Hongkong mittags etwas fester

Etwas fester zeigen sich die Kurse an der Börse in Hongkong am Donnerstagmittag. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte steht der Hang-Seng-Index um 0,3 Prozent bzw 33,22 Zähler höher bei 11.532,86. Die Kommentare von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan hätten zwar die Kurse insgesamt nicht beflügelt, jedoch den Immobilienwerten etwas Auftrieb gegeben, da eine Zinserhöhung als unwahrscheinlich angesehen werde. Der entsprechende Subindex steigt um ein Prozent auf 14.795 Punkte. Versorger entwickelten sich unterdurchschnittlich, da Investoren in andere Marktsektoren umschichteten. Auch wenn der Index die 250-Tagedurchschnittsline bei 11.554 Punkten durchbreche, komme es auf Anschlusskäufe in den den kommenden Tagen an, sagen Marktbeobachter.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss

Nachbörslich fielen die Aktien von Apple Computer, nachdem das Unternehmen für das zweite Quartal einen sinkenden Gewinn auf Grund steigender Komponentenpreise angekündigt hatte. Die Aktie gab 36 Cents auf 25,75 Dollar nach. Die Papiere von Siebel Systems fielen 65 Cents auf 25,43 Dollar. Denn der Gewinn im ersten Quartal wird bei zwölf Cents je Aktie liegen, nachdem er im Vorjahr noch bei 15 Cents gelegen hatte. Auch die Aktien von Broadcom standen im Blickpunkt des Interesses. Das Unternehmen wies für das erste Quartal mit 0,08 Dollar einen geringer als erwarteten Verlust je Aktie aus, jedoch sorgte der fehlende Ausblick für verstärkten Druck. Analysten hatten ein Minus von 0,10 Dollar erwartet. Zudem warteten die Investoren mit Spannung auf den Conference Call von Broadcom. Während die Titel im regulären Handel noch zulegten, gaben die Papiere nachbörslich um 0,4 Prozent auf 38,76 Dollar nach. Der Nasdaq 100-Future ging kaum verändert aus dem nachbörslichen Handel.

Boeing-Bilanz drückt Dow - Veritas belastet Tech-Werte

Die mit Enttäuschung aufgenommene Quartalsbilanz des Flugzeugherstellers Boeing hat die Standardwerte an den US-Börsen am Mittwoch deutlich ins Minus gezogen. Die Technologiewerte, die zunächst in Reaktion auf die Bilanzen von Intel und Motorola freundlich tendiert hatten, rutschten nach dem schwachen Ausblick des Softwareunternehmens Veritas nach Händlerangaben ebenfalls ins Minus. Der Blue-Chip-Index Dow Jones verlor zum Schluss 0,78 Prozent auf 10.220,78 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq gab
0,33 Prozent auf 1.810,86 Zähler nach. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,20 Prozent auf 1.126,09 Punkte ein.

„Boeing ist schuld am Kursrückgang", sagte Peter Cardillo, Chefstratege bei Global Partners Securities. Barry Berman, Leiter Aktienhandel bei Robert W. Baird & Co. fügte hinzu: „Die Nachrichten sind unterschiedlich. Boeing hat enttäuscht, und wir hatten gestern einen Aufwärtstrend. Obowhl die meisten Bilanzen ordentlich sind, bleiben die Dinge unsicher. “Aussagen von US-Notenbankchef Alan Greenspan, die als Hinweis auf vorläufig nicht steigende Zinsen interpretiert wurden, hätten die Kurse zunächst etwas gestützt, sagten Händler. Bis ein nachhaltiges Wachstum in Sicht ist, könne die Notenbank sich wegen der geringen Inflation mit einer Zinserhöhung Zeit lassen, sagte Greenspan. „Von einer Zinserhöhung im Mai können Sie sich verabschieden", sagte Anlagestratege Barry Hyman von Ehrenkrantz King Nussbaum. Nach dem Anstieg der Kurse am Vortag seien Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich, fügte er hinzu.

Der Aktienkurs von Boeing verlor gut 6,9 Prozent auf 45,37 Dollar, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal deutlich weniger verdient hatte als im Vorjahreszeitraum und die Prognosen der Analysten verfehlte. Enttäuscht hätten außerdem die Prognosen des Pharmakonzerns Pfizer, dessen Aktienkurs rund fünf Prozent auf 37,85 Dollar einbüßte. Die Aktie war der umsatzstärkste Wert an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, höhere Kosten würden den Gewinn im zweiten Quartal niedriger als von Analysten erwartet ausfallen lassen. Bei den Technologiewerten zog der Kurs von Intel rund 3,8 Prozent auf 30,64 Dollar an. Das Unternehmen hatte am Vorabend mitgeteilt, mit einem Gewinn je Aktie von 0,15 Dollar die Erwartungen der Analysten im ersten Quartal getroffen zu haben. Die Aktien des Mobilfunkkonzerns Motorola legten rund 8,9 Prozent auf 16,33 Dollar zu. Der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller hatte einen geringeren Verlust als von Analysten erwartet ausgewiesen und die Prognose bekräftigt, im zweiten Halbjahr wieder Gewinne zu erzielen.

Der Kurs des Softwarekonzerns Veritas brach dagegen rund 16 Prozent auf 30,96 Dollar ein und belastete damit nach Händlerangaben den Nasdaq-Index. Das Unternehmen hatte einen schwachen Ausblick für das zweite Quartal gegeben. Händler sagten, die Anleger seien vor weiteren Bilanzen großer Technologiekonzerne zurückhaltend. Am Donnerstag werden unter anderem die Quartalsergebnisse des Softwarekonzerns Microsoft und des Netzwerkcomputer-Herstellers Sun Microsystems erwartet.

US-Anleihen schlossen am Mittwoch sehr schwach

Sehr schwach haben sich die US-Anleihen am Mittwoch in New York gezeigt. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 10/32 auf 97-9/32 und rentierten mit 5,227 Prozent nach 5,177 Prozent am Dienstag. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent verlor 1-1/32 auf 94-31/32, die Rendite stieg auf 5,731 Prozent nach 5,651Prozent. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Rede von Fed-Chairman Alan Greenspan vor den Mitgliedern des Gemeinsamen Wirtschaftsausschusses des US-Kongresses. Greenspan hat eine Erhöhung der Leitzinsen für den Fall angekündigt, dass sich eine deutlichere Erholung der Konjunktur in den USA abzeichnen sollte. Dennoch könne sich die US-Notenbank vorerst eine abwartende Haltung erlauben, so Greenspan weiter.

Er begründete seine Vorsicht mit der Ungewissheit über die Stärke des Konjunkturaufschwungs und mit der gleichzeitig niedrigen Inflation in den USA. Die Teuerung dürfte sich noch für einige Zeit gedämpft entwickeln, so der Fed-Chairman weiter. Beobachter stuften die Aussagen von Greenspan als “sehr sanft“ ein. “Der zeitliche Ablauf von Zinserhöhungen ist weiterhin offen“, fügte Donald Fine von Fine Financial Forecasting hinzu. “Die Fed wird die Zinsen anheben, aber nicht kurzfristig“.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 639799www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...90A}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Medienschau


18. April 2002


Unternehmensnachrichten

SAP erfüllt in etwa die Erwartungen

Mit einem Nettogewinn von 120 Millionen Euro, einem Umsatz von 1,66 Milliarden Euro und einer operativen Marge von 21 Prozent im ersten Quartal erfüllt SAP in diesen Punkten im Wesentlichen die Erwartungen der Analysten. Allerdings liegen die Lizenzerträge mit 402 Millionen weit unter den Prognosen von 458 Millionen. (Ad-hoc)

Qiagen übernimmt Xeragon für 9,2 Millionen Dollar in Aktien und bar

Qiagen übernimmt Xeragon für 9,2 Millionen Dollar in Aktien und bar. Wie die am neuen Markt notierte Gesellschaft am Donnerstag ad hoc mitteilte, zahlt Qiagen etwa 564.000 Aktien mit einem Wert von rund acht Millionen Dollar sowie zusätzlich einmalig 1,2 Millionen Dollar in bar für 100 Prozent der ausstehenden Aktien der Xeragon. Die Summe von 1,2 Millionen Dollar soll im Dezember 2003 bei Erreichung bestimmter Leistungsziele in bar oder Aktien gezahlt werden. Qiagen erwartet von dieser Transaktion einen positiven Einfluss auf den Nettogewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2003. (vwd)

T-Systems rutscht 2001 in die roten Zahlen

T-Systems International, einer von vier Teilkonzernen der Deutschen Telekom, hat einer Studie zufolge im Geschäftsjahr 2001 ein Ergebnis vor Steuern von minus 261 Millionen Euro erzielt. Gemessen am Vorjahresgewinn von rund 2,5 Milliarden Euro ist dies ein Ergebnisabsturz von 2,76 Milliarden Euro. Diese Zahlen gehen aus einer internen Analyse der beiden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften PricewaterhouseCoopers (PwC) sowie Ernst & Young hervor. (FTD, S. 4)
Antworten
das Zentrum d.:

„Nicht mehr den letzten Cent in Aktien stecken“

 
18.04.02 08:04
18. April 2002 Für David Roche war die Ausgangslage nach dem 11. September klar. Anders als manch anderer Beobachter sah er die Welt nicht unter gehen, sondern witterte angesichts der Panik unter den Akteuren eine Kaufchance an den Aktienmärkten. Bis jetzt ist diese Taktik auch aufgegangen und erfolgreiche Wetten dieser Art haben David Roche zu einem gefragten Gesprächspartner gemacht.

Interessant macht Roche sein unkonventionelles Denken und sein Hang zum Individualismus. Diese Eigenschaften haben ihn im Mai 1994 auch aus dem sicheren Schoß als Head of Research und Global Strategist bei Morgan Stanley in die Selbständigkeit und zur Gründung von Independent Strategy getrieben. Seitdem informiert der 54-Jährige die Anlegergemeinde in der Funktion als President und Global Strategist über seine jeweilige Anlagetaktik. Und nachdem Roche kürzlich von seiner zuvor sehr zuversichtlichen Meinung den Aktienmärkten gegenüber abgerückt ist, drängt sich ein Nachfragen nach den Gründen für die nun vorsichtigere Haltung auf.

Herr Roche, die Analysten bei den Banken haben derzeit ein Imageproblem. Was hat Sie damals bewegt, sich selbstständig zu machen?

Bei den Investmentbanken war es für den einzelnen Mitarbeiter schon immer schwierig, eine unabhängige Meinung zu vertreten. Da spielen zu viele andere Interessenlagen eine Rolle. Schließlich verdient eine Investmentbank nicht nur im Research, sondern auch in anderen Bereichen Geld. Diesen Interessenkonflikten wollte ich mich nicht länger aussetzen. Jetzt mache ich, was ich will. Dafür bin ich arm, aber glücklich. Verglichen mit dem Einkommen im Investmentbanking verdiene ich jetzt nur 20 Prozent davon, aber ich habe den Schritt nie bereut.

Wird die Kritik an den Analysten Früchte tragen?

Das tut sie schon, denn es verändert sich bereits etwas. Dafür zeichnet auch das Umfeld verantwortlich. In einem Bullenmarkt spielt Research nämlich keine große Rolle. Da alles steigt, kann man da auch alles kaufen. Doch mit dem nachlassenden Geschäft in anderen Bereichen müssen Investmentbanken jetzt auch wieder mehr Wert auf gutes Research legen. Jetzt kann man es sich nicht mehr leisten, mit gespaltener Zunge zu reden. Für mein eigenes Geschäft wird es jetzt, wo die Investmentbanken besser werden, natürlich schwieriger werden.

Solange Ihre Prognosen stimmen, werden Sie aber gefragt bleiben. Wie stehen Sie derzeit den Aktienmärkten gegenüber?

Zunächst möchte ich daran erinnern, dass wir nach den Terrorattacken vom 11. September massiv zum Einstieg bei Aktien geraten haben. Seitdem sind die Kurse stark gestiegen und mit ihnen der Optimismus und die Bewertungen. Es handelte sich um eine großartige Anlagestory. Doch inzwischen hat sich die Welt verändert. Nachdenklich hat mich zuletzt die Zuspitzung im Nahostkonflikt gemacht. Dadurch hat die proamerikanische Stimmung einen Knacks erhalten. Besonders kritisch würde es bei einem Angriff auf den Irak werden, dessen Wahrscheinlichkeit ich auf 60 Prozent beziffere. Da dieses Mal der bedingungslose Rückhalt fehlt, bin ich nicht davon überzeugt, dass die USA so leicht gewinnen können wie sie glauben. Gleichzeitig droht ein Anstieg beim Ölpreis auf 40 Dollar und ein Ausverkauf von den in Dollar gehaltenen Aktiva. Ein solches Szenario kann den Dollar um zehn Prozent und die Aktienkurse um 30 Prozent drücken. Den S&P 500 Index wurde ich auf Sicht von sechs Monaten aktuell um zehn bis 15 Prozent tiefer als derzeit sehen.

Wie wirkt sich das auf Ihre Anlagestrategie aus?

Nachdem wir zu Jahresbeginn weltweit in Aktien übergewichtet waren, sind wir nun untergewichtet. Wir raten dazu, den Cash-Anteil von damals zehn Prozent auf zwölf bis 15 Prozent zu erhöhen und zwar zu Lasten von Aktien und Renten, die in etwa gleich gewichtet werden sollten. Das zeigt auch, dass wir nicht zum generellen Ausstieg blasen. Anders als nach dem 11. September kann es jetzt aber nicht mehr darum gehen, auch den letzten Cent in Aktien zu stecken. Angesagt ist vielmehr das „Wait and see“-Motto.

Bei dieser Haltung überrascht es, dass Sie ausgerechnet japanischen Aktien die Stange halten.

Das hat nichts mit Japan als Volkswirtschaft zu tun. Was die Reformen angeht, bin ich sehr pessimistisch. Koizumi tut einfach zu wenig. Das sieht der Markt ähnlich, denn die Marktkapitalisierung der Bankaktien signalisiert, dass man sie bereits weitgehend abgeschrieben hat. Für das produzierende Gewerbe bin ich dagegen sehr optimistisch. Bei Firmen wie Canon, Toshiba, Toyota und Honda handelt es sich um extrem gute Unternehmen. Die sind nicht nur weltweit wettbewerbsfähig und verdienen auch weltweit ihr Geld, sondern finanzieren sich auch global. Das zeigt sich auch am Nikkei 225 Index. Dort zeichnen die nach der Marktkapitalisierung 100 kleinsten darin vertretenen Gesellschaften für 90 Prozent der von japanischen Banken vergebenen Kredite verantwortlich. Die gut geführten Vertreter aus dem produzierenden Gewerbe lassen sich darauf nicht ein. Ihnen traue ich vielmehr eine langfristig sehr gute Wertentwicklung zu.

Und was sind ansonsten langfristige Anlagetrends dieses Jahrzehnts?

Das Schlagwort lautet nach wie vor Globalisierung. Ich glaube, dass wir in dieser Hinsicht erst zehn Prozent des Weges beschritten haben, der noch vor uns liegt. Auf der verarbeitenden Ebene werden davon die genannten japanischen Unternehmen profitieren. Auf der Dienstleistungsebene sind die USA die großen Gewinner. Konkret denke ich dabei an Firmen wie IBM oder Compuware. Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass man mit den guten US-Unternehmen langfristig mehr verdienen wird als mit anderen Anlagen. Auch im Telekomsektor lohnt es sich langsam wieder, nach werthaltigen Investments Ausschau zu halten. Im Zuge der Bereinigung wurde hier das Kind mit dem Badewasser ausgeschüttet. So ist Vodafone für mich auf dem derzeitigen Niveau zu billig und auch einige der geringer verschuldeten lateinamerikansichen Branchenvertreter scheinen mir interessant zu sein.

Das Gespräch führte Jürgen Büttner

Text: @JüB
Bildmaterial: Harding/STOCK4B

Antworten
das Zentrum d.:

Solide Ergebnisse in Amerika

 
18.04.02 08:11
18. April 2002 Der Zahlenreigen geht weiter. Die Computerhersteller IBM und Apple sowie der Intel-Konkurrent im Halbleiterbereich AMD legten ihre Ergebnisse des abgelaufenen Quartals vor. Wirkliche Überraschungen waren nicht dabei, weder positive noch negative.

Interessant ist, dass alle Unternehmen bei ihren Prognosen bleiben, die durchweg ein optimistischeres Bild der Zukunft zeichnen. Glaubt man den Ankündigungen, dann findet ein Aufschwung tatsächlich statt, doch kommt er nicht über Nacht und zunächst eher zögerlich.

IBM hält Prognose durch Ausgabenkürzungen

Der Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal 2002 im Zuge geringer Computeranschaffungen bei Unternehmen den größten Gewinneinbruch seit 1993 verzeichnet. Der Überschuss fiel auf 1,19 Milliarden Dollar oder 0,68 Dollar je Aktie. Ein Jahr zuvor hatte der Gewinn noch bei 1,75 Milliarden Dollar oder 0,98 Dollar je Aktie gelegen.

Der Quartalsumsatz fiel binnen Jahresfrist auf 18,6 Milliarden Dollar von 21 Milliarden Dollar. Analysten hatten ihre Prognose auf 0,68 Dollar Gewinn je Aktie und 18,53 Milliarden Dollar Umsatz angepasst, nachdem IBM am 8. April mit ersten Ergebnisschätzungen die Erwartungen der Analysten enttäuscht hatte.

Der viel beachtete Umsatz mit Dienstleistungen ging binnen Jahresfrist um drei Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar zurück. Der Hardware-Bereich setzte im abgelaufenen Quartal mit 6,4 Milliarden Dollar sogar ein Viertel weniger um. Konzern-Chef Samuel Palmisano zeichnete einen zuversichtlichen Ausblick.

Das wirtschaftliche Klima sei in den vergangenen Monaten hart gewesen, sagte Palmisano. Er gehe aber davon aus, dass die Kunden weiter auf IBM vertrauten. Zwar könne niemand den zeitlichen Ablauf einer Erholung vorhersagen, aber „wir bleiben zuversichtlich, dass das Geschäftsumfeld später in diesem Jahr besser wird.“ Palmisano hatte erst Anfang März den langjährigen Chief Executive Officer (CEO) von IBM, Louis Gerstner, abgelöst. Gerstner bleibt noch bis Ende 2002 Chairman.

Nach Einschätzung eines Analysten kürzte der in Anlehnung an seine Unternehmensfarbe „Big Blue“ genannte Computerkonzern seine Ausgaben in verschiedenen Bereichen, um die Prognosen einzuhalten. „Es scheint, als sei die Bruttomarge etwas niedrig. Sie haben aber ihre angekündigte Bandbreite beim Gewinn erreicht, aber dazu mussten sie anscheinend die Ausgaben beschneiden, was sie auch getan haben", sagte Fondsmanager Marty Shagrin von Victory Capital.

iMac „Gewinner“ für Apple

Apple Computer hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 einen soliden Abschluss vorgelegt und profitierte von der starken Nachfrage nach seinen PCs.

Der Gewinn lag in dem am 30. März beendeten zweiten Quartal bei 40 Millionen Dollar oder elf Cents je Aktie gegenüber einem Gewinn von 43 Millionen Dollar oder zwölf Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu.

Apple lieferte während der Berichtszeit 813.000 Macintosh-PCs aus. Der völlig überarbeitete Internet-Computer iMac mit Flachbildschirm und Designer-Gehäuse verkaufte sich im abgelaufenen Quartal 220.000 Mal. „Die Rückmeldungen unserer Kunden sind geradezu unbeschreiblich", sagte Apple-Chef Steve Jobs. „Wir haben hiermit eindeutig einen Gewinner.“ Mit einer Serie von kostenlosen Zusatzprogrammen will Apple den iMac mit Anschlussmöglichkeiten für Video- und Audiogeräte zum digitalen Knotenpunkt für den Privatmann machen.

Das Unternehmen rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von 1,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie solle gleichbleibend ausfallen oder gegenüber dem März-Quartal leicht zulegen. Der Apple-Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2,9 (2,4) Milliarden Dollar. Apple verdiente 78 Millionen Dollar gegenüber einem Verlust von 152 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.

AMD mit Verlust und Hoffnung

Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im ersten Quartal bei gesunkenem Umsatz einen kleinen Verlust verzeichnet. Der Umsatz wird nach Prognose des Unternehmens im laufenden Quartal saisonbedingt niedriger sei als in den ersten drei Monaten.

Im ersten Quartal 2002 habe der Fehlbetrag 9,16 Millionen Dollar oder 0,03 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 902,1 Millionen Dollar betragen, teilte der Hauptkonkurrent des weltgrößten Prozessorherstellers Intel am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA mit. Analysten hatten im Mittel einen Verlust je Aktie von 0,06 Dollar bei einem Umsatz von rund 900 Millionen Dollar erwartet. Ein Jahr zuvor hatte AMD noch 124,8 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 1,19 Milliarden Dollar verdient. Ende Februar hatte das Unternehmen bereits die Erwartung eines Umsatzes von 900 Millionen Dollar und eines „kleinen Verlustes“ bekräftigt.

Anzeichen einer Erholung bei Speicherchips

Für das zweite Quartal sieht AMD den Umsatz in einer Bandbreite von 820 Millionen bis 900 Millionen Dollar. Das Unternehmen erwarte allerdings einen beträchtlichen Anstieg beim Absatz von Speicherchips, die in Handys eingesetzt würden. „Es gibt Anzeichen dafür, dass wir die Absturzphase im Bereich Speicherchips bereits hinter uns haben", sagte Unternehmenschef Jerry Sanders. „Wir sehen Anzeichen für eine Erholung im Mobilfunkbereich, wo wir Marktanteile gewinnen", fügte er hinzu. Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hatte am Dienstag für das erste Quartal einen Gewinn von einer Milliarde Dollar ausgewiesen und damit die Analystenerwartung getroffen.

Text: Reuters, dpa

Antworten
das Zentrum d.:

Spannung in der Hightechbranche

 
18.04.02 08:13
17. April 2002 Am Donnerstag wird auch Nokia seine Zahlen zum ersten Quartal 2002 präsentieren. Analysten gehen davon aus, dass der Weltmarktführer bei Mobiltelefonen seine Geschäftserwartungen für das Gesamtjahr zurückschrauben werde.

„Probleme bereitet die Infrastruktursparte“, sagt Thomas Langer, Analyst bei WestLB Panmure. Tatsächlich haben die Telefongesellschaften begonnen, die Preise für UMTS-Netzwerke zu drücken. Durch Kooperationen wie zwischen der Deutschen Telekom und der britischen mmO2, die Teile ihrer Mobilfunktechnik gemeinsam nutzen wollen, sinkt die Gesamtnachfrage. Bereits bestehende Vorverträge zwischen Mobilfunkbetreibern und Netzwerklieferanten werden wegen der angespannten Finanzlage auf Sparpotenziale geprüft. Ausrüster wie Nokia, Ericsson und Nortel müssen somit ihre Preise senken. Ericsson geht schon länger mit Lieferantenkrediten hausieren.

Hält Nokia die Profitrate?

Die Einschätzungen zum Handygeschäft bei Nokia gehen auseinander. Nokia kontrolliert mit 37 Prozent Marktanteil den Weltmarkt, das Handygeschäft trägt knapp 80 Prozent zum Gesamtprofit bei. „Der Handymarkt ist alles andere als stark, Nokia könnten die Investoren also mit einer Umsatzwarnung verunsichern“, erklärt Jussi Hyoty, Analyst bei FIM Securities in Helsinki. Die Schätzungen für den Handymarkt 2002 sind mit 400 bis 440 Millionen Einheiten sehr breit gestreut.

Einfluss auf den gesamten Technologiesektor

Fest steht, dass die Wachstumsraten der neunziger Jahre vorbei sind. „Allerdings erwarten wir nun eine Zunahme der Nachfrage, weil die Kunden ihre alten Geräte ersetzen müssen“, prophezeit Langer, die Nokia-Aktie für überbewert hält. Neue UMTS-Handys würden den Absatzmarkt in diesem Jahr nicht antreiben, so Langer. Entscheidend wird sein, ob Nokia seine Profitmargen in einem stagnierenden Markt bei rund 20 Prozent halten oder gar steigern kann. Experten rechnen für das erste Quartal 2002 mit einem Proforma-Profit in Höhe von 800 Millionen Euro - gegenüber einer Milliarde Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis und die Prognosen von Nokia werden am Donnerstag den gesamten Technologiesektor beeinflussen.

Apple mit rückläufigem Gewinn

Angesichts der jüngsten Preiserhöhungen bei der Apple Computer, erwarten Analysten mit Spannung die Zahlen für das erste Quartal 2002. Das Computerunternehmen, das an diesem Mittwoch über den Geschäftsverlauf berichtet, sehen von Thomson Financial/First Call befragte Analysten im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 0,10 Dollar. Ende März hatten Investmentbanken ihre Prognosen für Apple zurückgenommen. So erwarten die Analysten von J.P. Morgan nun für das Geschäftsjahr 2002 einen Gewinn je Aktie von 0,44 statt bislang 0,54 Dollar.

Zur Begründung verweisen die Analysten auf den höheren Preis für den neuen iMac. Apple hatte im März auf der Computermesse MacWorld Expo in Tokio angekündigt, wegen der gestiegenen Kosten für Speicherbausteine und LCD-Bildschirme nun die Preise für ihren iMac heraufzusetzen. Seit der Einführung des neu gestalteten iMac im Januar haben sich laut Apple die Einkaufspreise für DRAM-Speicherchips verdreifacht, während die für Flachbildschirme um 25 Prozent gestiegen seien. Zudem gebe es wenig Aussichten, dass die Einkaufspreise wieder sänken, hieß es von Apple.

Text: @zyd
Antworten
das Zentrum d.:

Greenspan dämpft Konjunkturoptimismus

 
18.04.02 08:15
17. April 2002 Nach den Worten des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan ist es noch unklar, wie stark die Erholung der amerikanischen Konjunktur ausfällt. „Die Stärke der wirtschaftlichen Erholung, die auf dem Weg ist, muss noch geklärt werden", sagte Greenspan am Mittwoch in Washington bei seiner mit Spannung erwarteten Anhörung vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss beider Kammern des Kongresses.

Der Notenbankchef warnte, ein deutlicher und dauerhafter Anstieg der Ölpreise könne weit reichende Konsequenzen haben. Viel habe sich in den vergangenen Wochen nicht an denn wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geändert. Es gebe jedoch ermutigende Zeichen für einen Anstieg des Endverbrauchs, der als entscheidend für eine dauerhafte Erholung der Wirtschaft gilt, sagte Greenspan weiter. Außerdem erwartet der Notenbankchef immerhin einen deutlichen Anstieg der Unternehmensgewinne, wies aber darauf hin, dass die Stimmung unter den Firmenchefs derzeit weniger optimistisch sei als bei den Volkswirten.

Notenbank in Lauerstellung

Für den Fall, dass sich eine deutlichere Konjunkturerholung in den USA abzeichnen sollte, muss mit einer Erhöhung der Leitzinsen gerechnet werden. Dennoch könne sich die US-Notenbank vorerst eine abwartende Haltung erlauben, sagte Greenspan. Wegen der derzeit geringen Teuerung habe die Federal Reserve „genug Gelegenheit, ihre Geldpolitik anzupassen, wenn ein dauerhaftes und solides Wirtschaftswachstum in Sicht ist".

Beobachter verwiesen in einer ersten Einschätzung darauf, dass Greenspans Aussagen darauf hindeuten, dass die US-Notenbank nicht vor August die Leitzinsen anheben wird. „Sie kann warten, bis sie überzeugt ist, dass die Dinge besser laufen", sagte Gary Thayer von A.G. Edwards & Sons.

Zinserhöhung erst im zweiten Halbjahr

Um eine Rezession der weltgrößten Volkswirtschaft zu bekämpfen, hatte die Fed im vergangenen Jahr ihren Schlüsselzins elf mal auf zuletzt 1,75 Prozent gesenkt - das niedrigste Niveau seit 40 Jahren. Auf längere Sicht seien diese Sätze jedoch mit stabilen Preisen unvereinbar, sagte Greenspan. Das nächste Treffen des für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschusses (FOMC) der Fed findet am 7. Mai statt.

Die meisten Analysten fühlten sich in ihrer Prognose bestärkt, dass erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Zinserhöhung zu rechnen ist. Die Fed war erst vor einem Monat von einer expansiven zu einer neutralen geldpolitischen Haltung übergegangen. „Die Rede spricht eindeutig gegen eine Zinserhöhung im Juni und sie reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass sie im August anziehen", sagte Dominic Konstam von Credit Suisse First Boston.

Text: @mey
Antworten
1Mio.€:

NM Vorbericht!

 
18.04.02 08:52

NEUER MARKT VORBERICHT/Gut behauptet - SAP dürfte belasten

AUSBLICK

Gut behauptet dürfte der Neue Markt am Donnerstag starten. Die US-Vorgaben
seien recht gut, so ein Händler. Apple und AMD hatten bei den Quartalszahlen
die Erwartungen leicht übertroffen, IBM erreichte die Prognosen genau. Die
IBM-Aktie konnte nach einem guten Ausblick für 2002 nach Börsenschluss um
rund zwei Prozent anziehen. Die positive Grundstimmung stehe jedoch auf
einem dünnen Boden, heißt es. Denn die am Donnerstagmorgen vorgelegten
SAP-Zahlen sowie aus London und den USA stammende Gerüchte einer
bevorstehenden Gewinnwarnung von Microsoft dürften die bis dahin positiven
Nachrichten ausgleichen. Bis zur Bekanntgabe der Nokia-Zahlen werde sich
daher zunächst nicht viel bewegen. Technisch orientierten Marktteilnehmern
zufolge liegt ein Widerstand für den Nemax-50 bei 970 Zählern. Ein
Unterstützung befinde sich bei 950, die nächste bei 916 Stellen.

TERMINE

11:00 Umweltkontor Renewable Energy AG,
     PG mit Vorstandsmitglied Lohmann zur aktuellen Entwicklung
15:30 "Capital" und Lupus alpha, Präsentationen von Unternehmen zum
     Thema Laser + Photonics auf der Investorenkonferenz techpoint

EMPFEHLUNGEN
Die "Börse-Online empfiehlt Medigene, MorphoSys, Qiagen und Mühlbauer zum
Kauf und bestätigt in ihrer Liste aussichtsreicher Nebenwerte FJA, Lambda
Physik und Atoss.

SCHLUSSKURSE VOM MITTWOCH

              STAND      PUNKT-  PROZENT-
                         ÄND.    ÄND.
------------------------------------------

NEMAX-50         952,71  +  1,87  +0,2%
NEMAX-ALL        973,57  -  0,82  -0,1%
NASDAQ-COMP.   1.810,67  -  6,12  -0,3%
DAX            5.318,55  - 25,33  -0,5%
DOW            10.220,78 - 80,54  -0,8%
NASDAQ-Future   1.415,00 +  3,00  -0,2%
LS Nemax-50       954,82
(Stand 8.10 Uhr)


DAS WICHTIGSTE SEIT MITTWOCH 18.00 UHR

QIAGEN übernimmt die Xeragon Inc für 9,2 Mio USD in Aktien und bar. Qiagen
zahlt etwa 564.000 Aktien mit einem Wert von rund acht Mio USD sowie
zusätzlich einmalig 1,2 Mio USD in bar für 100 Prozent der ausstehenden
Aktien der Xeragon. Die Summe von 1,2 Mio USD soll im Dezember 2003 bei
Erreichung bestimmter Leistungsziele in bar oder Aktien gezahlt werden.
Qiagen erwartet von dieser Transaktion einen positiven Einfluss auf den
Nettogewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2003. Zu Xeragons Kernkompetenzen
gehören RNA-Herstellungstechnologien.

BALDA hat einen Groß- und einen Entwicklungsauftrag in der Medizintechnik
erhalten. Für Roche Diagnostics fertigt das Unternehmen so genannte
Accu-Chek Softclix. Die Stechhilfe im Kugelschreiberformat ermöglicht
Diabetikern die schmerzarme Blutentnahme zur Kontrolle des
Blutzuckerspiegels. Das Produkt wird für den weltweiten Absatz hergestellt.
Ein zweites Pharma-Unternehmen hat Balda mit der Entwicklung
medizintechnischer Komponenten beauftragt. Balda bestätigt den Umsatzplan,
der für den Bereich Medizintechnik nach sechs Mio EUR 2002 bis 2003 Erlöse
von rund 31 Mio EUR vorsieht.

JUMPTEC hat im ersten Quartal 2002 mit rund 21 Mio EUR Umsatz ein Wachstum
von 27 Prozent zum Vorjahreszeitraum realisiert. Gegenüber dem vierten
Quartal 2001 bedeute dies eine Steigerung des Umsatzes von 9%. JUMPtec
rechnet im laufenden Jahr mit 40 Prozent Wachstum.

KONTRON EMBEDDED hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Umsatz von rund
47 Mio EUR erzielt nach 48 Mio EUR im vierten Quartal 2001. Der
Auftragsbestand lag zum 31. März dieses Jahres bei über 50 Mio EUR, wie das
Unternehmen mitteilite. Vor allem in Bezug auf die geplante Fusion mit
JUMPtec Industrielle Computertechnik Mitte dieses Jahres gibt sich der
Kontron-Vorstand zuversichtlich: Gemeinsam verfüge man derzeit über einen
Auftragsbestand von rund 100 Mio EUR, was ein solides Polster für weiteres
Wachstum darstelle.

MOBILCOM habe Probleme mit der Übernahme von Kunden, die mit einem
Mobilcom-Vertrag auf Netzen der Konkurrenz telefonieren, berichtet die
"Financial Times Deutschland". +++ Susanne Gremmler
  vwd/18.4.2002/gre/tw

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 639860
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf SAP SE

Strategie Hebel
Steigender SAP SE-Kurs 5,03 10,23 15,07
Fallender SAP SE-Kurs 6,36 9,89 14,90
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VV8QSR2 , DE000VY1DPR8 , DE000VY77XZ8 , DE000VY93YB4 , DE000VY7EXW7 , DE000VY965H5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 535 Elmos Semiconductor Jorgos Highländer49 06.05.26 11:09
  15 Hallo Agilent-Aktionäre Anke Mankanke MrTrillion3 19.04.26 02:09
11 1.124 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo MrTrillion3 15.07.25 14:19
10 2.240 RENESOLA startet Lapismuc SoIsses01 16.01.25 13:57

--button_text--