Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse


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jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
18.02.03 07:19



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18.02.03 07:39
Medienschau

18. Februar 2003 Unternehmensnachrichten

VW erreicht Vorsteuergewinn von 4 Milliarden Euro

Europas größter Automobilhersteller Volkswagen (VW) hat nach Angaben aus Branchenkreisen wie geplant im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von vier Milliarden Euro erzielt. „Sie können sich 99,9 Prozent sicher sein", erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montagabend aus den Kreisen mit Blick auf den anvisierten Gewinn vor Steuern. Der Vorsteuergewinn beginne mit einer Vier. Die Zahlen müssten noch von der Konzernspitze formal genehmigt werden, hieß es in Branchenkreisen. Ein VW-Sprecher wollte den genannten Vorsteuergewinn nicht kommentieren. Der Automobilkonzern hatte im Oktober für das Gesamtjahr 2002 einen Gewinn vor Steuern (Ebt) von rund vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt. (Reuters)

UBS: Erholung für 2003 derzeit nicht vorhersehbar

Der größte Schweizer Finanzkonzern UBS hat im vierten Quartal 2002 nach einer Sonderabschreibung im Zusammenhang mit der Vereinheitlichung seiner Marke einen Verlust von 101 Millionen Schweizer Franken verzeichnet. Für das laufende Jahr schätzt UBS das Umfeld zum Jahresbeginnn 2003 als schwierig ein. Auch eine eventuelle Erholung im weiteren Verlauf des Jahres lasse sich im Augenblick nicht vorhersehen, teilte das Institut am Dienstag mit. Unsicherheiten bei Konjunktur- und Marktentwicklung sowie im Zusammenhang mit der weltpolitischen Lage würden das Investorenvertrauen und damit das Transaktionsvolumen beeinträchtigen. Sie verhinderten zudem eine Erholung der Aktivitäten im Bereich Corporate-Finance, hieß es weiter. Die UBS rechne daher nicht mit einer kurzfristigen Verbesserung ihrer Finanzergebnisse. Zudem würden das tiefere Niveau der verwalteten Vermögen, die Zurückhaltung der Investoren und eine mögliche Verschlechterung des Kreditumfeldes die Erträge der UBS weiterhin belasten. UBS kündigte an, sich auf die Kontrolle der Kosten konzentrieren zu wollen. Zudem will die Bank Investitionen “entlang unserer strategischen Prioritäten“ tätigen. (vwd)

HypoVereinsbank plant 15 Prozent Einsparungen

Die HypoVereinsbank (HVB) AG plant offenbar, die Verwaltungsausgaben im laufenden Geschäftsjahr in vielen Teilbereichen um 15 Prozent zu senken. Wie die Zeitung “Die Welt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, soll sich der Kostenabbau gleichmäßig auf Personal- und Sachkosten erstrecken. Das Kostenprogramm werde Teil eines Sanierungskonzeptes, mit dem der neue HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl das Kreditinstitut davor bewahren wolle, dass es von den Rating-Agenturen weiter herabgestuft wird, heißt es weiter. (vwd)

Ergo sucht Käufer für niederländische Tochter

Die Ergo Versicherungsgruppe AG, Erstversicherungsholding der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG sucht einen Käufer für die meisten niederländischen Tochterunternehmen des Konzerns. Nach Informationen der “Financial Times Deutschland“ (FTD - Dienstagausgabe) ist das Unternehmen vom Geschäftsverlauf enttäuscht und erwartet insbesondere in der Krankenversicherung kaum Besserung. Ein Ergo-Sprecher gab auf Nachfrage der Zeitung keine Stellungnahme ab.  Die Münchener-Rück-Gruppe erzielte 2001 Prämieneinnahmen von 435 Millionen Euro durch ihre Erstversicherungstöchter in den Niederlanden, schreibt die Zeitung. (vwd)

Mobilcom verkauft Festnetzgeschäft an Freenet

Der Mobilfunkanbieter Mobilcom hat sich mit seiner Internettochter Freenet auf den Verkauf seiner Festnetzsparte geeinigt. Nach einem über mehrere Monate andauernden Tauziehen gab Mobilcom am Montagabend bekannt, einen Vorvertrag mit Freenet zur Übernahme des Mobilcom-Festnetzgeschäfts für 35 Millionen Euro unterzeichnet zu haben. Die Zahlung des Kaufpreises erfolge in vier Raten von zwei Mal 7,5 Millionen Euro in diesem Jahr und zwei Mal zehn Millionen Euro im kommenden Jahr. Die Einigung bedürfe noch der Zustimmung des Mobilcom-Aufsichtsrats, der Bürgen sowie der Kredit gebenden Banken. Der Aufsichtsrat von Freenet habe seine Zustimmung bereits erteilt.

Fiat plant Kapitalerhöhung

Der italienische Industrie- und Automobilkonzern Fiat plant nach Angaben aus Finanzkreisen eine Kapitalerhöhung über rund 2,5 Milliarden Euro.Einzelheiten würden bei einer Sitzung des Verwaltungsrates am 28. Februar bekannt gegeben, erfuhr Reuters am Montag aus den Kreisen in Mailand. Investoren sagten, eine mögliche Kapitalerhöhung könnte interessant werden, wenn sie mit einem konkreten Plan für das Unternehmen verbunden werde. In Bankenkreisen hieß es zudem, es werde „einige Wochen“ dauern, um mit Fiats Gläubigerbanken eine formelle Einigung darüber zu erzielen. Italienische Zeitungen hatten am Wochenende berichtet, das angestrebte Volumen der Kapitalerhöhung werde zwischen 1,7 Milliarden und 3,0 Milliarden Euro liegen. (Reuters)


Wirtschaftsnachrichten

Eurogruppe sagt unsichere Wirtschaftsentwicklung voraus

Die bisherige Prognose zur baldigen Erholung der Konjunktur in der Eurozone ist wegen der steigenden Ölpreise und den Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Irak-Krise nicht mehr zu halten. Die Finanzminister der Eurozone waren sich nach Aussage des amtierenden Vorsitzenden Nikos Christodoulakis einig, dass Unsicherheiten über die weitere Entwicklung den erwarteten Wiederaufschwungs verzögern dürften. “Die negativen Zeichen haben sich gehäuft“, sagte der griechische Finanzminister am Montagabend in Brüssel. Eine “signifikante Erholung“ sei daher nicht zu erwarten, berichtete Christodoulakis aus dem Treffen. Die Minister seien aber weiter zuversichtlich, dass der Aufschwung in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres einsetzen sollte, wobei das Ausmaß jedoch von der allgemeinen Entwicklung abhänge. (vwd)

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Text: @cri


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jack303:

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18.02.03 07:40
Dax dürfte zunächst auf neue Impulse warten

18. Februar 2003 Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt die Kursgewinne vom Freitag abgebremst fortgesetzt. Der Dax schloss zum ersten Mal seit acht Handelstagen
wieder über der Marke von 2.700 Punkten. Er kletterte um 1,3 Prozent oder 35 Punkte auf 2.709. Damit haben sich zumindest auf kurze Sicht die Vorzeichen für eine weitere Stabilisierung verdichtet, wie Beobachter anmerkten. Noch immer stünden die Märkte aber trotz der leichten Entspannung im Bann des Irak-Konflikts, so Stimmen aus dem Handel. Wie es am Dienstag mit den Kursen weiter gehe, hänge stark davon ab, wie die Wall Street nach dem Feiertag in den USA am Montag in die neue Woche starte. Zudem warteten die Marktteilnehmer darauf, wie der am Dienstag zur Veröffentlichung anstehende ZEW-Index ausfallen wird.

Anleihen zunächst an der Seitenlinie

Auf Konsolidierungskurs befindet sich weiterhin der Rentenmarkt. Händler führen die Verschnaufpause vor allem auf die vorübergehende Entspannung im Irak-Konflikt zurück. Diese lasse einen Angriff zumindest kurzfristig unwahrscheinlich erscheinen. Allerdings dürfte mit Blick auf die kommenden Tage die latente Kriegsgefahr allzu deutliche Abgaben bei den Renten-Futures verhindern, hieß es.

Spekulationen über japanische Interventionen bremsen Dollar-Verkäufe

Spekulationen über mögliche Interventionen der Bank von Japan (BoJ) haben am Dienstag umfangreiche Dollar-Verkäufe an den Märkten des Fernen Ostens gebremst. Händlern zufolge rechneten die Investoren damit, dass die BoJ bei einem weiteren Anstieg des Kurses der Landeswährung massiv Yen gegen US-Dollar verkaufen werde. Japan befürchtet, ein zu starker Yen könnte die schwache Konjunktur zusätzlich belasten. Händler sprachen ansonsten nach dem US-Feiertag am Montag und angesichts der Unsicherheit über einen möglichen, von den USA angeführten Krieg gegen Irak, von einem richtungslosen Handel. Der Euro notiert gegen 7.30 Uhr mit Kursen um 1,0729 Dollar nach einer letzten Notiz von 1,0728 Dollar am Vorabend im Nordamerikahandel. Zum Yen wird der Dollar mit 119,27 Yen nach 120,14 Yen am Vorabend notiert.

Börse Japan schwächer

Schwächer präsentierte sich der Tokioter Aktienmarkt am Dienstag. Im Vorfeld der Wiederaufnahme des Handels an Wall Street am Nachmittag nach dem dortigen Feiertag am Montag präge Zurückhaltung das Geschehen, heißt es. Der Nikkei-225-Index verlor 0,9 Prozent auf 8.693 Punkte, während der Topix-Index 0,6 Prozent auf 857 Zähler einbüßte. Die Stimmung habe auch unter kritischen Aussagen von Wirtschaftsminister Takenaka zu Exchange Traded Funds (ETF) gelitten, die praktisch bedeuten dürften, dass die japanische Notenbank den Kauf von ETF nicht als neues Mittel ihrer Geldpolitik wird einsetzen können. Händler berichten zudem von verstärkten Auflösungen von Überkreuzbeteiligungen nach den jüngsten Kursavancen in Tokio. Einbußen verzeichneten Titel aus den Bereichen Technologie, Automobil und Banken.

Börse Hongkong am Mittag wenig verändert

Kaum verändert präsentiert sich der Hongkonger Aktienmarkt am Dienstag nach seiner von Short-Eindeckungen getriebenen Kursrally am Vortag. Der Hang-Seng-Index gibt zum Ende der ersten Sitzungshälfte 0,1 Prozent auf 9.372 Punkte nach, nachdem er sich bis dahin in einer Spanne von lediglich 58 Punkten richtungslos gezeigt hatte. Bei dünnem Handel stütze das Schwergewicht HSBC den Index, heißt es.  Nach den freundlichen Vorgaben der europäischen Bankenwerte gewinnen HSBC 0,3 Prozent. Wheelock legen mit der anhaltenden Hoffnung über einen Verkauf der Einzelhandelsbeteiligungen um weitere 3,5 Prozent zu.

In den USA blieben am Montag die Finanzmärkte wegen den Feiertag President´s Day geschlossen

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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