Dax dürfte zunächst auf neue Impulse warten
18. Februar 2003 Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt die Kursgewinne vom Freitag abgebremst fortgesetzt. Der Dax schloss zum ersten Mal seit acht Handelstagen
wieder über der Marke von 2.700 Punkten. Er kletterte um 1,3 Prozent oder 35 Punkte auf 2.709. Damit haben sich zumindest auf kurze Sicht die Vorzeichen für eine weitere Stabilisierung verdichtet, wie Beobachter anmerkten. Noch immer stünden die Märkte aber trotz der leichten Entspannung im Bann des Irak-Konflikts, so Stimmen aus dem Handel. Wie es am Dienstag mit den Kursen weiter gehe, hänge stark davon ab, wie die Wall Street nach dem Feiertag in den USA am Montag in die neue Woche starte. Zudem warteten die Marktteilnehmer darauf, wie der am Dienstag zur Veröffentlichung anstehende ZEW-Index ausfallen wird.
Anleihen zunächst an der Seitenlinie
Auf Konsolidierungskurs befindet sich weiterhin der Rentenmarkt. Händler führen die Verschnaufpause vor allem auf die vorübergehende Entspannung im Irak-Konflikt zurück. Diese lasse einen Angriff zumindest kurzfristig unwahrscheinlich erscheinen. Allerdings dürfte mit Blick auf die kommenden Tage die latente Kriegsgefahr allzu deutliche Abgaben bei den Renten-Futures verhindern, hieß es.
Spekulationen über japanische Interventionen bremsen Dollar-Verkäufe
Spekulationen über mögliche Interventionen der Bank von Japan (BoJ) haben am Dienstag umfangreiche Dollar-Verkäufe an den Märkten des Fernen Ostens gebremst. Händlern zufolge rechneten die Investoren damit, dass die BoJ bei einem weiteren Anstieg des Kurses der Landeswährung massiv Yen gegen US-Dollar verkaufen werde. Japan befürchtet, ein zu starker Yen könnte die schwache Konjunktur zusätzlich belasten. Händler sprachen ansonsten nach dem US-Feiertag am Montag und angesichts der Unsicherheit über einen möglichen, von den USA angeführten Krieg gegen Irak, von einem richtungslosen Handel. Der Euro notiert gegen 7.30 Uhr mit Kursen um 1,0729 Dollar nach einer letzten Notiz von 1,0728 Dollar am Vorabend im Nordamerikahandel. Zum Yen wird der Dollar mit 119,27 Yen nach 120,14 Yen am Vorabend notiert.
Börse Japan schwächer
Schwächer präsentierte sich der Tokioter Aktienmarkt am Dienstag. Im Vorfeld der Wiederaufnahme des Handels an Wall Street am Nachmittag nach dem dortigen Feiertag am Montag präge Zurückhaltung das Geschehen, heißt es. Der Nikkei-225-Index verlor 0,9 Prozent auf 8.693 Punkte, während der Topix-Index 0,6 Prozent auf 857 Zähler einbüßte. Die Stimmung habe auch unter kritischen Aussagen von Wirtschaftsminister Takenaka zu Exchange Traded Funds (ETF) gelitten, die praktisch bedeuten dürften, dass die japanische Notenbank den Kauf von ETF nicht als neues Mittel ihrer Geldpolitik wird einsetzen können. Händler berichten zudem von verstärkten Auflösungen von Überkreuzbeteiligungen nach den jüngsten Kursavancen in Tokio. Einbußen verzeichneten Titel aus den Bereichen Technologie, Automobil und Banken.
Börse Hongkong am Mittag wenig verändert
Kaum verändert präsentiert sich der Hongkonger Aktienmarkt am Dienstag nach seiner von Short-Eindeckungen getriebenen Kursrally am Vortag. Der Hang-Seng-Index gibt zum Ende der ersten Sitzungshälfte 0,1 Prozent auf 9.372 Punkte nach, nachdem er sich bis dahin in einer Spanne von lediglich 58 Punkten richtungslos gezeigt hatte. Bei dünnem Handel stütze das Schwergewicht HSBC den Index, heißt es. Nach den freundlichen Vorgaben der europäischen Bankenwerte gewinnen HSBC 0,3 Prozent. Wheelock legen mit der anhaltenden Hoffnung über einen Verkauf der Einzelhandelsbeteiligungen um weitere 3,5 Prozent zu.
In den USA blieben am Montag die Finanzmärkte wegen den Feiertag President´s Day geschlossen
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri

uf wiedrluagn jackyjack
jaja