Medienschau
28. November 2002 Unternehmensnachrichten
Fraport bis September im Rahmen der Analysten-Erwartungen
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Umsatz und Gewinn im Rahmen der Analystenprognosen gesteigert. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stiegen die Erlöse bis September um fast 14 Prozent auf 1,344 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich binnen Jahresfrist um mehr als neun Prozent auf 401,8 Millionen Euro.
Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten bei Fraport in den ersten neun Monaten im Schnitt mit einem Ebitda von 397 Millionen Euro und einem Umsatz von 1,372 Milliarden Euro gerechnet. Fraport bekräftigte die Zielsetzung, im Gesamtjahr 2002 ein Ebitda von mindestens 500 Millionen Euro zu erzielen. (Reuters)
GfK-Gruppe legt kräftig zu und erhöht Umsatzprognose
Die Marktforschungs-Gruppe GfK hat in den ersten neun Monaten 2002 bei Umsatz und Ergebnis zugelegt und zugleich die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht erhöht. Das Konzernergebnis habe sich von Januar bis September im auf 14,6 Millionen Euro erhöht, nachdem im Vorjahreszeitraum auf Proforma-Basis 8,4 Millionen Euro verbucht worden seien, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft mit. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei einschließlich eines Beteiligungsergebnisses von 2,8 (Vorjahr: 2,6) Millionen Euro ein Gewinnanstieg auf 31,1 (24,0) Millionen Euro verbucht worden. Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen um 9,9 Prozent auf 404,8 Millionen Euro zugelegt. Für das Gesamtjahr 2002 werde nun mit einem Umsatz von 568 Millionen Euro gerechnet, nachdem man bislang von 560 Millionen Euro ausgegangen sei. Das operative Ergebnis einschließlich Beteiligungserträgen werde den anvisierten Wert von rund 50 Millionen Euro erreichen. (Reuters)
„FTD": Investmentgruppe Permira steht vor Einstieg bei Premiere
Das Bezahlfernsehen Premiere bekommt einem Pressebericht zufolge einen neuen Eigentümer. Die Investmentgruppe Permira stehe kurz davor, für insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro die Mehrheit beim verlustbringenden Bezahlsender zu übernehmen, (FTD, S. 3)
Zeitung: Siemens streicht weniger Stellen als bislang geplant
Beim Siemens-Konzern werden nach Zeitungsinformationen zunächst weniger Arbeitsplätze abgebaut als bislang vorgesehen. Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat hätten sich darauf verständigt, 7.300 statt der vorgesehenen 6.500 Mitarbeiter aus den derzeit schwierigen Sparten in eine neue Einheit für Service und Montage wechseln zu lassen, berichtet die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“. (vwd/AFP)
Wirtschaftsnachrichten
BdV: Überschussbeteiligungen werden wohl weiter sinken
Der Bund der Versicherten (BdV) geht davon aus, dass die Überschussbeteiligungen der Lebensversicherer noch deutlich stärker sinken werden als bislang angekündigt. „Die Versicherer können selbst die nun niedrigeren Renditen nur halten, wenn sie weiter stille Reserven versilbern. Doch die sind irgendwann ausgeschöpft", sagte BdV-Geschäftsführer Frank Braun der „Berliner Zeitung“ vom Donnerstag laut Vorabbericht. Zudem hätten die Versicherer bislang nur unzureichende Abschreibungen auf ihre Aktienbestände vorgenommen. „Zum Jahresende wird die Branche Milliardenbeträge abschreiben müssen", sagte Braun. „Sofern sich die Aktienmärkte nicht extrem erholen, werden die Überschussbeteiligungen daher weiter sinken", sagte der BdV-Geschäftsführer. (Reuters)
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Text: @jüB
28. November 2002 Unternehmensnachrichten
Fraport bis September im Rahmen der Analysten-Erwartungen
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Umsatz und Gewinn im Rahmen der Analystenprognosen gesteigert. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stiegen die Erlöse bis September um fast 14 Prozent auf 1,344 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich binnen Jahresfrist um mehr als neun Prozent auf 401,8 Millionen Euro.
Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten bei Fraport in den ersten neun Monaten im Schnitt mit einem Ebitda von 397 Millionen Euro und einem Umsatz von 1,372 Milliarden Euro gerechnet. Fraport bekräftigte die Zielsetzung, im Gesamtjahr 2002 ein Ebitda von mindestens 500 Millionen Euro zu erzielen. (Reuters)
GfK-Gruppe legt kräftig zu und erhöht Umsatzprognose
Die Marktforschungs-Gruppe GfK hat in den ersten neun Monaten 2002 bei Umsatz und Ergebnis zugelegt und zugleich die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht erhöht. Das Konzernergebnis habe sich von Januar bis September im auf 14,6 Millionen Euro erhöht, nachdem im Vorjahreszeitraum auf Proforma-Basis 8,4 Millionen Euro verbucht worden seien, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft mit. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei einschließlich eines Beteiligungsergebnisses von 2,8 (Vorjahr: 2,6) Millionen Euro ein Gewinnanstieg auf 31,1 (24,0) Millionen Euro verbucht worden. Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen um 9,9 Prozent auf 404,8 Millionen Euro zugelegt. Für das Gesamtjahr 2002 werde nun mit einem Umsatz von 568 Millionen Euro gerechnet, nachdem man bislang von 560 Millionen Euro ausgegangen sei. Das operative Ergebnis einschließlich Beteiligungserträgen werde den anvisierten Wert von rund 50 Millionen Euro erreichen. (Reuters)
„FTD": Investmentgruppe Permira steht vor Einstieg bei Premiere
Das Bezahlfernsehen Premiere bekommt einem Pressebericht zufolge einen neuen Eigentümer. Die Investmentgruppe Permira stehe kurz davor, für insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro die Mehrheit beim verlustbringenden Bezahlsender zu übernehmen, (FTD, S. 3)
Zeitung: Siemens streicht weniger Stellen als bislang geplant
Beim Siemens-Konzern werden nach Zeitungsinformationen zunächst weniger Arbeitsplätze abgebaut als bislang vorgesehen. Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat hätten sich darauf verständigt, 7.300 statt der vorgesehenen 6.500 Mitarbeiter aus den derzeit schwierigen Sparten in eine neue Einheit für Service und Montage wechseln zu lassen, berichtet die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“. (vwd/AFP)
Wirtschaftsnachrichten
BdV: Überschussbeteiligungen werden wohl weiter sinken
Der Bund der Versicherten (BdV) geht davon aus, dass die Überschussbeteiligungen der Lebensversicherer noch deutlich stärker sinken werden als bislang angekündigt. „Die Versicherer können selbst die nun niedrigeren Renditen nur halten, wenn sie weiter stille Reserven versilbern. Doch die sind irgendwann ausgeschöpft", sagte BdV-Geschäftsführer Frank Braun der „Berliner Zeitung“ vom Donnerstag laut Vorabbericht. Zudem hätten die Versicherer bislang nur unzureichende Abschreibungen auf ihre Aktienbestände vorgenommen. „Zum Jahresende wird die Branche Milliardenbeträge abschreiben müssen", sagte Braun. „Sofern sich die Aktienmärkte nicht extrem erholen, werden die Überschussbeteiligungen daher weiter sinken", sagte der BdV-Geschäftsführer. (Reuters)
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Text: @jüB