rät ganz klar vom einstieg in goldminen ab :
"" Die Minen sind die Persona non grata in der Investmentlandschaft. Weshalb?
Die Minen haben bis zum Jahr 2007 Gold zu 300 USD und darunter verkauft, obwohl der Goldpreis schon von 250 auf 850 USD gestiegen war. Dann begannen sie, ihre Voraus
verkäufe aufzulösen. Dieser schmerzhafte und Milliarden USD verschlingende Prozess dauerte bis zum Jahr 2011. Ausgerechnet in diesem Jahr, ab dem die Preise eigentlich
hätten weiter steigen und die Margen weiter zulegen hät
ten sollen, bildete Gold einen Hochpunkt bei 1923,70 USD
aus. Jetzt stehen die Minen „nackt“ im Markt, d.h. sie haben keine Preisabsicherung mehr. Sie sind also vollständig abhängig von den Marktpreisen, die an den verschiedenen
Terminbörsen für Gold gehandelt werden. Und ausgerech
net jetzt fällt Gold von 1923,70 USD auf zwischenzeitlich unter 1200 USD.
Die Vorstände der Minengesellschaften haben also alles falsch gemacht, was sie hätten falsch machen konnten. Ich frage Sie: Welcher Vermögensverwalter soll diese Aktien
kaufen?
Vertraue ich als Vermögensverwalter diesen CEOs?
Oder kaufe ich lieber eine Procter & Gamble oder eine McDonald‘s, deren Management perfekt läuft und die konstante Margen und wachsende Dividenden bieten?
Ich glaube man geht ein großes, ein nicht notwendiges Risiko ein, wenn man versucht, bei den Goldminen den Boden zu finden und antizyklisch einzusteigen. Ich warte bei
den Goldminen auf einen massiven Kaufschub. Erst dann schaue ich mir die wieder genauer an. Ich bezweifle aber, dass dieser Schub kommen wird.
Das bärische Sentiment ist gerechtfertigt - und es gibt nur ein Argument, das noch für Goldaktien spricht. Und dieses Argument ist in den letzten Wochen und Monaten immer
schwächer geworden: Nämlich ein extrem stark steigender Goldpreis...............................""
data.boerse-go.de/rr/GoldundRohstoffReport_0114.pdf