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altmeister:

frage

 
02.12.02 10:47
habe gestern eine sendung gesehen wo es einem  bio unternehmen gelungen ist spinnenseide in genetisch veränderten ziegen  zu  züchten leider istd er name der firma nur kurz genannt wurden und ich hab ihn nicht richtig verstanden.
kennt diese biofirma jemand?
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Willi1:

Moin Alti, schau dch mal im www bei dem Sender nac

 
02.12.02 10:50
h, im Zweifelsfall haben die Telefon

Gruss Willi




frage 870980

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Grinch:

Is übrigens schon uralt...

 
02.12.02 10:52
Wird in Tabakpflanzen und Ziegenmilch gezüchtet... z.B. Universität von Jena, Universität von Wyoming...

Und Aktien gibbet von denen wohl kaum!!!

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altmeister:

hallo grinch

 
02.12.02 10:56
so alt kann das nicht sein zumindest war nichts marktreif.
es kann warscheinlich schon im nächsten jahr mit der produktion von zum bsp panzewesten begonnen werden die dann nicht mehr so steif sind sondern eben aus spinnen seide. und das material der seide ist härter als stahl.
sie haben diesen seltsamen namen der bio firma genannt und auch was von dem aktienerfolg der letzten 3 wochen geredet.
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db24.de:

haste mal mit Google gesucht ? o. T.

 
02.12.02 11:06
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jack303:

Spinnenseide - Wenn Biologen spinnen

 
02.12.02 11:09
gefunden bei pro sieben      
Moderne Kunstfasern sind entweder reißfest oder elastisch. Spinnenseide vereint beide Eigenschaften. Sie ist fester als Stahl und gleichzeitig dehnbarer als Nylon, zudem wasserfest und für Kälte unempfindlich. Aus ihrem Faden ließen sich kugelsichere Westen, leichte Helme und robuste Fallschirmseile anfertigen. Doch das Naturprodukt ist Mangelware und in Laboren produzieren Spinnen nur sehr wenig Seide.


Spinnenseide aus Tabakpflanzen

Nun ist es Forschern am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben gelungen, Spinnenseide künstlich herzustellen – aus Tabakpflanzen. Hilfsmittel ihrer Arbeit sind Agrobakterien. Die Bakterien verursachen normalerweise bei Pflanzen Tumore, indem sie einen Teil ihrer gefährlichen DNA in die Gewächse einschleusen. Der Trick: Für die Spinnenseidenproduktion haben die Wissenschaftler die DNA der Bakterien entnommen und in das Gen eingebaut, das bei Spinnen für die Seidenproduktion zuständig ist. Die Folge: Das Agrobakterium infizierte die Pflanze. Doch anstelle eines Tumors wuchsen in ihr Spinnenseiden-Proteine.

Um die Eiweiße anschließend aus der Pflanze zu gewinnen, wurden die Blätter grob zerkleinert und in flüssige und feste Bestandteile getrennt. Der flüssige Teil wurde gekocht. Das Pflanzen-Protein verklumpte zu Flocken. Da es wasserlöslich und extrem hitzebeständig ist, überstand es die hohen Temperaturen und blieb in der Lösung zurück. Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung versucht nun, aus der Eiweiß-Masse eine verwendbaren Faden zu spinnen.

uf wiedrluagn jack

frage 871004
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altmeister:

db24.de

 
02.12.02 11:11
ja es gibt wahnsinnig viel zu diesem thema aber die firma der es als erstes gelungen ist das in größeren mengen zu produzieren kann ich leider nicht finden.

@grinch du meinst warscheinlich das hier aber das ist nicht martreif.



 
   
 
 
 
 
Spinnenseide - ein begehrtes Material  
 
 
 
   

   
 
SPINNEN UND HIGH-TECH

Spinnen können sie sich über jedes Terrain fortbewegen, bauen Konstruktionen die - maßstabsgetreu betrachtet - leistungsfähiger sind als jede Stahlbauweise, und sie besitzen darüber hinaus medizinisch hochwirksame Stoffe, die sie einsetzen, um ihre Beute zu lähmen und zu verdauen. Das ruft menschliche Neider auf den Plan! Auch wir wären gerne im Besitz der Rezeptur von Spinnenseide, um den Wunderstoff selbst zu spinnen. Oder wir testen die therapeutische Wirkung von Spinnengift. Spinnen haben uns in Sachen High-Tech noch einiges voraus, doch das wollen einige Biotechnologen natürlich nicht länger auf sich sitzen lassen. In verschiedenen Forschungsprojekten weltweit versuchen sie den Spinnen ihre Geheimnisse zu entlocken.


>> Spinnenseide - Traum-Stoff der Bioniker

>> Spinnengift - furchtbar heilsam

 


 
   
Spinnenseide unter dem Rasterelektronenmikroskop  
 
 
Spinnenseide - Traum-Stoff der Bioniker
Seide - schon von alters her ein begehrter, geschmeidiger Stoff. Die Seide von Spinnen muss aber wohl als Krönung der Webekunst angesehen werden.

Spinnenseide ist (wenn man den Durchmesser berücksichtigt) fester als Stahlseile, dehnbarer als Nylon und wasserfest. Ein "Wunderfaden" der - könnte man ihn in großem Stil produzieren - der Industrie ungeahnte Möglichkeiten schaffen würde: vom wasserdichten Seidenhemd, über biologisch abbaubare Angelschnüre, bis zum Drahtseil-Ersatz bei Hängebrücken. Deshalb sind Biotechnologen seit einiger Zeit darum bemüht hinter das Geheimnis der Spinnenseide zu kommen. Was macht das Material so stabil - Kann man die Zusammensetzung entschlüsseln, um Spinnenseide künstlich herzustellen -
Die Spinne ist eine perfekte chemische Fabrik - sie liefert nicht nur ein hervorragendes Endprodukt, sondern produziert auch sämtliche Rohstoffe selbst. In ihrem Hinterleib sind spezielle Drüsen mit der Herstellung verschiedener Seidensorten betraut. Bis zu sieben verschiedene Seidenarten werden für unterschiedliche "Aufgabenbereiche" produziert.

Unter dem Elektronenmikroskop kann man erkennen, dass ein Haltefaden aus mehreren Einzelsträngen besteht. Das erklärt die enorme Reißfestigkeit. Zuckermoleküle auf der Oberfläche halten die Feuchtigkeit. Feine Strukturen verleihen dem Faden seine Elastizität.

Doch mit dem bloßen Beobachten geben sich die Forscher nicht zufrieden. Um Spinnenseide künstlich herzustellen, haben sie bereits die genetischen Codes entschlüsselt, die in den Körperzellen der Spinne für die Seidenproduktion zuständig sind. Um Seide nun in großem Maßstab zu gewinnen, baut man diese Gene in andere Organismen ein - Bakterien zum Beispiel. Die produzieren dann eine schleimige Masse, die das Rohmaterial für Spinnenseide darstellt. Daraus aber einen brauchbaren Faden zu spinnen ist eine andere Sache. Noch ist es keinem Labor auf der Welt gelungen Spinnenseide wirklich brauchbar zu kopieren - selbst genetische Versuche mit Tabakpflanzen oder Ziegen (die dann Spinnenseidehaltige Milch gaben) waren nur teilweise erfolgreich. Manchmal ist es eben doch nicht ganz so einfach Wunder der Natur nachzubauen.




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Grinch:

Na hab ich doch gesagt...

 
02.12.02 11:12
da iss nämlich noch überhaupt nix spruchreif... Meine Infos hierzu hab ich übrigens von 3Sat...

Ausserdem sind die Spinnengifte weitaus interessanter als die Fäden...  
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altmeister:

das war nicht die sendung jack

 
02.12.02 11:14
ist eine ami bio firma  
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Grinch:

Nexia Biotechnology in Quebec

 
02.12.02 11:18
Das iss eine der Firmen die sich damit beschäftigt...

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altmeister:

kann sein das es die firma ist

 
02.12.02 11:19
aber sicher bin ich mir nicht.



Ziegen mit Spinnengenen

Florian Rötzer   22.08.2000
Die kanadische Firma Nexia will mit geklonten transgenen Ziegen in deren Milch die Proteine bioindustriell herstellen, die Spinnen für die superleichten und superstarken Fäden ihrer Netze verwenden

Die Gentechnologie scheint nahezu unendliche Möglichkeiten der Kombination zu eröffnen. Manchmal erscheint es so, als würde man eine Art Roulette mit all den Optionen eröffnen, die während der Milliarden von Jahren der Evolution geschaffen worden sind. Alles, was von Organismen irgendwie produziert werden kann, lässt sich, wenn es in anderer Form gebraucht wird, auch von anderen Organismen "ernten". Dabei entstehen die seltsamsten Kombinationen. So will eine kanadische Firma in geklonten transgenen Ziegen Spinnenseide in größeren Mengen herstellen, wodurch andererseits Ziegen zu Produktionsmaschinen werden.







   
     



Seide von Spinnen ist nicht nur superleicht und dünn, sondern auch stärker und dehnbarer als Stahl. Überdies wären Spinnenfäden biokompatibel, also ein wertvolles Biomaterial für industrielle und medizinische Anwendungen. Allerdings lässt sich Seide von Spinnen nicht in größeren Mengen gewinnen, denn diese Tiere sind für Zuchtbedingungen im Unterschied etwa zu Seidenraupen nicht sozial genug oder einfach zu aggressiv.

Im Januar dieses Jahres hatte die kanadische Firma  Nexia Biotechnologies mit Sitz in Quebec für das Produktionsproblem bereits eine Lösung geschaffen und meldete die Geburt von zwei ersten transgenen "BioSteel"-Ziegen: "Webster und Peter sind einzigartige Ziegen, weil sie ein in ihrem Ergbut von 70000 Genen auch ein Spinnenfadengen besitzen." Aus diesen beiden Ziegen, die sich jetzt in den USA befinden, soll schließlich eine große Ziegenherde entstehen, die in ihrer Milch "BioSteelTM"-Seienproteine haben. Das sei, so die Biotech-Firma, noch dazu eine "umweltfreundliche und anhaltende" Produktion, also ökologisch korrekt. Um die Seide von Spinnen zu gewinnen, müssen also nur noch Ziegen gemolken werden - hofft man wenigstens bei Nexia. Begonnen werden soll damit im vierten Quartal dieses Jahres. 2-15 Gramm der rekombinierten Proteine seien pro Liter in der Milch der Ziegen dann zu finden.

Die BioSteelTM-Fäden werden von der Firma für zwei Märkte entwickelt, nämlich für industrielle und für medizinische Anwendungen, z.B. für die Verschließung von Wunden, für Prothesen oder für die Herstellung von Gewebe. Das Protein, das noch nicht zu Fäden gesponnen ist, wird unter der Handelsmarke BioSilx direkt für die Kosmetik vermarktet, beispielsweise um die Haut zu stützen und elastischer zu machen. BioSteel hingegen dient als Material auch zur Herstellung von Schutzkleidung und wird zusammen mit der kanadischen Luftwaffe entwickelt. Ansonsten wäre das Biomaterial noch für Flugzeuge oder Rennautos interessant.

   
 
Webster und Peter, die beiden Spinnenschafe  
     



Spinnen stellen aus dem löslichen Protein durch einen irreversiblen Prozess in den entsprechenden Drüsen die Fäden her, aus denen sie Netze, aber auch die Kokons für Eier spinnen. Interessant aber seien wegen ihrer mechanischen Eigenschaften nur die Fäden für die Netze.

Nexia hat bereits 1998 eine transgene Ziege hergestellt, in deren Milch ein menschliches Protein enthalten ist. Darauf folgten im letzten Jahr die weltweit ersten geklonten Schafe. Und jetzt eben die ersten geklonten und das Protein von Spinnen herstellenden Ziegen. Nach Nexia seien Ziegen deswegen geeignete "Systeme", weil es zwischen den Spinndrüsen der Spinnen und den Brustdrüsen der Ziegen anatomische Ähnlichkeiten gebe. In beiden Fällen würden die Zellen wasserlösliche komplexe Proteine in großen Mengen herstellen und ausscheiden. Da Ziegen nicht viel Pflege bedürfen, könne man so günstiger das Material herstellen, als wenn man vergleichbares Plastik produziere, das überdies schwerer und weniger dehnbar sei.

Vor den Spinnenfädenproteine herstellenen Ziegen hatte man bereits mit Zellkulturen von Brustdrüsen in vitro das Spinnenprotein herstellen können. Danach habe man es mit dem eigenen transgenen "BELE-Ziegensystem" (Breed Early, Lactate Early) versucht und zeigen können, dass die Spinnengene wie gewünscht in allen Brustdrüsenzellen von Ziegen vorhanden sind.

Die Ziegen des "BELE-Systems" sind nicht nur kleiner als normale Ziegen und brauchen so, wie die Firma schreibt, weniger Nahrung und weniger Platz, sie können sich auch früher vermehren und sind das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig, weswegen mit ihnen schneller eine beliebige Herde transgener Schafe zur Produktion von bestimmten Proteinen hergestellt werden kann. Dabei werden Embryos, die die gewünschte DNA enthalten, von BELE-Ziegen in normale Ziegen eingepflanzt.





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Grinch:

Na dann kucken wir doch mal lieber auf was

 
02.12.02 11:24
agduelles...

news.nationalgeographic.com/news/2002/01/...spidermammals.html

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altmeister:

danke grinsch o. T.

 
02.12.02 11:26
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Grinch:

Tja aber wie ich gesagt habe...

 
02.12.02 11:27
da iss noch nix spruchreif...

ausserdem is da ein "s" zuviel... Aldmeisda...
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altmeister:

grinch

 
02.12.02 11:33
ich bin mir nicht sicher das dies die firma ist!!
ich wollte mir mal den chart ansehen weil sie davon gesprochen haben das seit 3 wochen der aktien kurs nach oben schießt.
ich weiß auch nicht was sie mit nach oben schießen gemeint haben 20 50 100 oder 500%
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Grinch:

Und ich bin mir sicher das dies die Firma seien

 
02.12.02 11:39
müsste... denn die sind die einzigen die sich darum noch kümmern... ausser den Unis... und die Firma hat gerade mal einen Haufen glibber produziert... also das kann ich auch... und viel billiger dazu... wird zeit das ich ne "ICH-AG" werde!!!
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mod:

Hallo Altmeister, das ist das

 
02.12.02 11:47
Unternehmen, das in den RTL-Nachrichten erwähnt wurde.
Viele Grüsse
m.
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altmeister:

danke mod o. T.

 
02.12.02 11:49
Antworten
mod:

nexia b. gehandelt ua. an der

 
02.12.02 12:03
Nasdaq: NXB

frage 871094ichart.yahoo.com/z?s=nxb.to&c=^ixic&a=v&p=s&t=3m&l=on&z=l&q=c" style="max-width:560px" >
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altmeister:

na das sieht doch so schlecht nicht aus

 
02.12.02 12:07
schau sie mir naher mal genauer an.

nochmal danke mod

mfg altmeister
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herbi:

Handel in BRD

 
02.12.02 12:08
wenns die sind
handel in berlin ffm und xetra
über 50 %im plus heute
link de.finance.yahoo.com/q?s=NXB.F&d=t
Antworten
mod:

sorry, werden

 
02.12.02 12:38
nur in Toronto unter
NXB.TO

und in FFM und Berlin gehandelt.
Xetra kaum Umsatz.
WKN 602274
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mod:

Alte Story, bei WO gibt es 3 Threads z. Thema o. T.

 
02.12.02 13:02
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