Flächenbrand?????????????????


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sir charles:

Flächenbrand?????????????????

 
17.10.01 16:35
Pakistan: Armee in höchster Alarmbereitschaft
Regierungssprecher: "Verdächtige Bewegungen des indischen Militärs" - Indien dementiert Truppenverlegungen
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Kaschmir - Zerrissen zwischen Indien und Pakistan  


  Islamabad - Pakistan hat am Mittwoch seine Truppen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Nach Angaben eines pakistanischen Regierungssprechers seien verdächtige Truppenbewegungen des indischen Militärs in der Luft und auf dem Boden registriert worden. Die beiden Staaten streiten seit 50 Jahren um die Bergregion Kaschmir.
Indien dementiert Truppenverlegungen

Indien hat Vorwürfe Pakistans zurückgewiesen, es verlege Truppen an die Grenze zum Nachbarstaat. "Das ist völlig unwahr", sagte ein Sprecher des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in Neu Delhi der Nachrichtenagentur Reuters. Pakistan hatte zuvor seine Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

Ein Sprecher des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf begründete dies damit, dass Indien Truppen und Einheiten der Luftwaffe verlegt habe. Am Montag und Dienstag hatten sich Truppen der beiden Atommächte in der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir erneut Schusswechsel geliefert.(APA/Reuters)

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sir charles:

Geschichte des Konflikts

 
17.10.01 16:37
Kaschmir - ein Konflikt währt über 50 Jahre

Kaschmir ist die Hauptursache für den Dauerzwist zwischen Indien und Pakistan. Die Himalaya-Region gilt als einer der gefährlichsten Krisenherde der Welt, vor allem seitdem Indien und Pakistan über Atomwaffen verfügen.  


SRINAGAR/WIEN (apa). Das historische Kaschmir war als Eingangstor Indiens im Norden war vielen Eroberungen ausgesetzt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die Sikhs vom Punjab aus Kaschmir erobert und dort eine Maharadscha-Herrschaft begründet. 75 Prozent der Bevölkerung Kaschmirs waren aber moslemisch.

1947, als Großbritannien den indischen Subkontinent in die Unabhängigkeit entließ und die mehrheitlich moslemisch besiedelten Gebiete an Pakistan fielen, optierte der Maharadscha von Kaschmir, Hari Singh, für den Beitritt seines Fürstentums zur Indischen Union, was den ersten indisch-pakistanischen Krieg und die Teilung des Landes zur Folge hatte.

Etwa 60 Prozent der Fläche kamen zu Indien (1957 wurde der Unionsstaat Jammu und Kaschmir geschaffen), während der nordwestliche Teil als "Azad Kaschmir" (Freies Kaschmir) unter pakistanische Verwaltung gestellt wurde. Die Waffenstillstandslinie von 1949 bildet die Grenze. Das in einer UNO-Resolution festgelegte Selbstbestimmungs-Referendum wurde bis heute von Indien abgelehnt.

1965 kam es zum zweiten indisch-pakistanischen Kaschmir-Krieg. Die schweren Gefechte brachten keiner der beiden Seiten territorialen Gewinn. Die Volksrepublik China, die 1962 Krieg gegen Indien geführt hatte, hatte einen Gebietsteil okkupiert. Seit 1989 herrschen im indischen Teil bürgerkriegsähnliche Zustände. Verschiedene Kaschmir-Gruppen kämpfen für die Vereinigung mit Pakistan oder für ein unabhängiges Kaschmir unter Einschluß des pakistanischen Teils. Die öffentliche Ordnung ist in weiten Teilen zusammengebrochen, der wachsende Einfluss des Fundamentalismus überall zu spüren. Pakistan schürt den Konflikt durch Waffenlieferungen an extremistische Organisationen.

Nach verschiedenen Schätzungen wurden seit 1989 etwa 35.000 Menschen bei den Unruhen im indischen Teil Kaschmirs getötet.

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sir charles:

up o.T.

 
17.10.01 16:46
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sir charles:

jaja

 
18.10.01 11:59
Israelische Armee rückt mit Panzern in Ramallah und Jenin ein

Israel hat den Palästinensern nach dem Anschlag auf Rechawam Seewi ein Ultimatum gestellt: Wenn die Attentäter nicht ausgeliefert werden, wird die Regierung Arafats als Terrorgruppe betrachtet.

Tod im Hotel: Ein Attentat stoppte den "Flug des Falken"

Scharon nach Attentat: "Nichts ist so wie bisher"


RAMALLAH/JENIN/JERUSALEM (ag.). Die israelische Armee ist in der Nacht auf Donnerstag mit Panzern in die palästinensischen Städte Jenin und Ramallah in Westjordanland eingerückt. Wie der israelische Rundfunk berichtete, kam es in der Nähe von Ramallah zu Schießereien zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern. Nach palästinensischen Angaben kam ein 25jähriger Angehöriger ihrer Sicherheitskräfte ums Leben. In Jenin starb nach zunächst noch unbestätigten Berichten eine junge Frau.

Israel stellte Palästinensern nach Attentat Ultimatum

Nach der Ermordung von Tourismusminister Rechawam Seewi hatte die israelische Regierung von der palästinensischen Autonomiebehörde ultimativ die Festnahme und Auslieferung der Verantwortlichen gefordert. Ansonsten werde die Regierung von Präsident Jassir Arafat als Terrorgruppe betrachtet, erklärte Kabinettsekretär Gideon Saar nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts am Mittwoch abend. Israel werde dann Maßnahmen ergreifen, "wie sie von der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen Terrorgruppen akzeptiert werden".

Aus hohen diplomatischen Kreisen verlautete, Israel kenne die Identität der Attentäter. Die Liste mit den Namen würde in Kürze den palästinensischen Behörden übergeben, damit sie festgenommen werden könnten. Ministerpräsident Ariel Scharon kündigte "einen Krieg bis zum Ende gegen Terroristen, ihre Helfer und Auftraggeber" an.

Sprecher und Mitglieder der PFLP von palästinensischer Polizei festgenommen

Wenige Stunden nach dem Mordanschlag auf den ultrarechten Seewi nahm die palästinensische Polizei am Abend nach Augenzeugenberichten den Sprecher der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), Ali Jaradat, fest. Die Organisation hatte sich zu dem Attentat bekannt und erklärt, dies sei die Vergeltung für die Tötung ihres Führers Abu Ali Mustafa im August durch die israelische Armee. Die Festnahme Jaradats sei nach einem Fernsehinterview erfolgt, hieß es. Aus Reihen der PFLP hieß es, mindestens sieben weitere Mitglieder der Organisation seien festgenommen worden.

Arafat verurteilt Attentat

Der israelische Verteidigungsminister Benjamin Ben Eliezer hatte nach dem Attentat von Arafat die Auslieferung aller PFLP-Führer gefordert. Arafat verurteilte die Tat und erklärte, seine Autonomieregierung bleibe dem Waffenstillstand mit Israel verpflichtet. Der UNO-Gesandte Terje Larson sagte, Arafat habe die Festnahme der Attentäter befohlen.

Die PFLP bekannte sich auch zu einem Selbstmordattentat in der Nähe des israelischen Grenzzauns zum Gazastreifen. Der Angreifer hatte sich am Abend in die Luft gesprengt und dabei zwei israelische Soldaten verwundet, wie die Militärführung mitteilte.

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