FILMFONDS: "Vorsätzliche Fehlinformation"


Thema
abonnieren
Beiträge: 3
Zugriffe: 314 / Heute: 1
Happy End:

FILMFONDS: "Vorsätzliche Fehlinformation"

 
11.02.02 21:06
Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft und einer der größten Vertreiber von Filmfonds, hat Ärger mit der Justiz: Er soll einen Rentner mit falschen Versprechungen Filmfonds-Anteile verkauft haben.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf kam zu dem Ergebnis, dass Ohovens Vertriebsgesellschaft Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft mbH einen 77-Jährigen "mit wahrheitswidrigen Angaben über die Sicherheit der Kapitalanlage getäuscht und dadurch zu der Beteiligung an der Filmproduktionsgesellschaft veranlasst" hat.
Nach Feststellung des Gerichts hatten zwei Vertriebsprofis dem Rentner Anteile an einem Cinerenta-Filmfonds verkauft, indem sie eine jährliche Rendite von 24 Prozent in Aussicht stellten und einen garantierten Rückfluss von nahezu 80 Prozent des eingezahlten Kapitals innerhalb von nur 18 Monaten verbindlich zusagten. Das werteten die Richter in ihrer Urteilsbegründung als "eine für den Anlageentschluss ihrer Kunden entscheidende vorsätzliche Fehlinformation". Tatsächlich flossen innerhalb von vier Jahren nur 50 Prozent des Kapitals zurück. Nach dem von dem Düsseldorfer Rechtsanwalt Jens Graf erstrittenen Urteil (Aktenzeichen 8 U 6/01) müssen Ohovens Firma Investor Treuhand und die beiden Berater dem Rentner nun dessen Einsatz samt Zinsen zurückzahlen. Ohoven weist die Anschuldigungen zurück und will möglicherweise vor Gericht weiterstreiten.
Antworten
Schnorrer:

Ich muß jetzt weg. o.T.

 
11.02.02 21:13
Antworten
Happy End:

Bleib doch noch ein wenig ;-)

 
11.02.02 21:16
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--