FAQ Aktie für Einsteiger


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eurest:

FAQ Aktie für Einsteiger

 
01.08.02 07:51
 

FAQ Aktie

FAQ Aktie für Einsteiger 738237
Was ist eine Aktie?
Die Aktie ist eine Urkunde, die den Besitzer als Teilhaber eines Unternehmens - einer Aktiengesellschaft - ausweist. Wie bei Geldscheinen spricht man von Inhaberpapieren, da mit dem Besitz einer Aktie bestimmte Rechte verbunden sind. Der Besitzer einer Aktie wird Aktionär genannt.

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Was machen Aktiengesellschaften?
Die Aktiengesellschaft ist eine vom Gesetzgeber entwickelte Rechtsform für Unternehmen - die Hülle. Diese Hülle ist unabhängig von der Branche. Fußballvereine können genau wie Industrieunternehmen oder Telekomdienstleister diese Rechtsform wählen. Aktiengesellschaften verbindet lediglich, dass für die Geschäftsaufnahme in der Regel viel Kapital benötigt wird. Das Kapital vieler Teilhaber kann in der Aktiengesellschaft gebündelt werden. Ermöglicht wird diese Kapitalbündelung, da der Eigentümerwechsel durch Weitergabe der Aktien sehr einfach gestaltet ist. Deshalb bezeichnet man die Aktiengesellschaft auch als die große Publikumsgesellschaft.

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Wer hat das Sagen in einer Aktiengesellschaft?
Aktiengesellschaften sind aufgebaut wie Vereine. Oberstes Entscheidungsgremium ist die Mitgliederversammlung, die bei der Aktiengesellschaft Hauptversammlung heißt. Die Hauptversammlung wählt den Aufsichtsrat. Der wiederum bestellt den Vorstand. Aufgabe des Vorstands ist es, die Geschäfte der Aktiengesellschaft zu leiten. Der Aufsichtsrat kontrolliert die Arbeit des Vorstandes, ähnlich wie ein Kassenprüfer im Verein.

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Welche Rechte und Pflichten haben die Aktionäre?
Der Aktionär hat nach dem Kauf der Aktie keine weiteren Pflichten gegenüber der Aktiengesellschaft. Beispielsweise müssen Aktionäre in wirtschaftlich schlechten Phasen kein weiteres Geld aufbringen. Anders steht es um die zahlreichen Rechte des Aktionärs. Aktionäre haben ein Anrecht auf Gewinnausschüttungen ihres Unternehmens (Dividenden) und beeinflussen durch ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung die Geschicke des Unternehmens.

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Was passiert auf der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft?
Auf der Hauptversammlung berichtet der Vorstand über die Unternehmensentwicklung und den Erfolg des Unternehmens. Der Vorstand wirbt in der Versammlung für seine Strategie und die anzustrebenden Ziele. Aktionäre haben ein Rederecht auf der Hauptversammlung. Diese Möglichkeit nutzen die Aktionäre, um Lob und Kritik am Vorstand und Aufsichtsrat zu üben und die Unternehmenspolitik zu kommentieren. Gelegentlich kommt es zu lebhaften Debatten zwischen den Beteiligten, insbesondere wenn die Unternehmensentwicklung nicht den Vorstellungen der Aktionäre entspricht.

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Wer muss in Aktiengesellschaften wie Rechenschaft abgeben?
Die gewählten Gremien, also Vorstand und Aufsichtsrat, berichten während der Hauptversammlung über ihre Aktivitäten. Diese Berichte beziehen sich auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr, das in der Regel dem Kalenderjahr entspricht. Der Vorstand stellt wichtige Informationen in einem schriftlichen Geschäftsbericht zusammen. Zentral ist dabei die Bilanz, die Auskunft über das Unternehmensvermögen und dessen Finanzierung gibt. Außerdem wird für das Geschäftsjahr eine Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: GuV) erstellt. Diese ist eine Übersicht der Erträge und Aufwendungen aller Geschäftsbereiche. Der Aufsichtsrat prüft diese Aufstellungen und empfiehlt der Hauptversammlung die vorgestellten Berichte zu akzeptieren - oder eben nicht. Die Hauptversammlung, entlastet dann zumeist den Vorstand für seine Arbeit.
Welche unterschiedlichen Arten von Aktien gibt es?
Die klassischen Aktien sind Stammaktien oder „Stämme". Diese sind mit vollem Stimmrecht in der Hauptversammlung ausgestattet. Vorzugsaktien oder „Vorzüge" bieten als Ausgleich für ein zumeist fehlendes Stimmrecht eine höhere Erfolgsbeteiligung.
Daneben unterscheidet man Aktien nach dem Kriterium der Übertragungsmöglichkeit in Namensaktie und Inhaberaktie. Die Namensaktie ist auf den Namen des Anteilseigners ausgestellt. Dieser wird im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen, und nur er darf die Aktie verkaufen. Die Inhaberaktie berechtigt den Inhaber, die Aktie einfach an den neuen Eigentümer weiterzureichen kann.
Ferner unterscheidet man nach der Darstellung der Beteiligung in Nennwertaktien und nennwertlose Stückaktien, auch Quotenaktien genannt. Der Nennwert ist auf einer Aktie aufgedruckt. Er ist eine Rechengröße und gibt die betragsmäßige Beteiligung am Grundvermögen des Unternehmens an. Stückaktien besitzen keinen festgelegten Nennwert, sondern verbriefen einen Anteil am Vermögen. Bis in die 90er Jahre waren Nennwertaktien in Deutschland vorherrschend. Dies ändert sich im Zuge der internationalen Kapitalverpflechtungen. In Amerika ist die Quotenaktie üblicher.

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Was ist eine Dividende?
An Aktionäre werden Gewinne nach Beschluss der Hauptversammlung ausgeschüttet. Diese Ausschüttung nennt man Dividende. Dem Aktionär wird die Dividende nach Abzug von Steuern ausgezahlt und seinem Konto gutgeschrieben.

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Wann erhalten Aktionäre das eingezahlte Geld zurück?
Prinzipiell nie! Zumindest nicht von der Aktiengesellschaft. Anders als beim Darlehen, das eine bestimmte Laufzeit besitzt, ist eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft nicht zeitlich befristet. Allerdings können Aktionäre ihre Anteile verkaufen und so über den Verkaufserlös ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten.


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Welche Folgen hat ein Aktiensplit auf den Kurs einer Aktie?
Die Idee eines Aktiensplit ist es, eine Aktie optisch günstiger zu machen. Denn Aktionäre können mit günstigeren Aktien oftmals flexibler umgehen, da sie ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten eher entsprechen als teure Werte. Aktien im Wert von beispielsweise 100 Euro sind daher einfacher zu handeln als bei einem Kurs von 1.000 Euro. Unternehmen erschließen sich mit einem Aktiensplit neue Käufer und damit tendenziell höhere Kurse. Bei einem Split erhalten Aktienbesitzer zu ihren alten Aktien neue Anteilsscheine dazu. Diese Aktien notieren dann am Tag des Aktiensplits zu einem niedrigeren Kurs. Wenn der Aktionär beispielsweise für seine alten Aktien eine neue Aktie dazu bekommt, notiert das Wertpapier bei der Hälfte des alten Kurses. Denn der Anteil, den der einzelne Aktionär an dem Unternehmen hält, bleibt nach dem Aktiensplit unverändert. Das Vermögen der Gesellschaft verteilt sich lediglich auf mehr Aktien als vorher.

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Wie funktioniert eine Kapitalerhöhung und welche Auswirkungen auf den Aktienkurs sind zu erwarten?
Will ein Unternehmen zum Beispiel eine neue Produktionsstätte bauen oder ein anderes Unternehmen kaufen, sind zumeist erhebliche finanzielle Mittel notwendig. Dieses Geld wird zeitlich unbefristet benötigt und kann nicht als Kredit aufgenommen werden. Das Unternehmen greift daher zum Instrument der Kapitalerhöhung und gibt neue Aktien aus. Das Vermögen und damit die Gewinne eines Unternehmens werden dann auf mehr Anteile verteilt.
Deshalb sind Kapitalerhöhungen im Grundsatz schädlich für den Aktienkurs. Den Effekt des meist niedrigeren Mischkurses durch die "neuen" Aktien, die unter dem Kurs der alten Aktien angeboten werden - ansonsten würde niemand zugreifen -, nennt man Kapitalverwässerung. Altaktionäre erhalten häufig ein Bezugsrecht für neue Aktien und können dieses über die Börse verkaufen oder neue Aktien beziehen, um keinen Vermögensschaden durch die Kapitalerhöhung zu erleiden. Der mittelfristige Kurseffekt einer Kapitalerhöhung ist abhängig von der Begründung und dem Erfolg der finanzierten Aktivität, die zu der Kapitalerhöhung geführt hat.

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Was passiert bei Ankündigung eines Aktienrückkauf-Programmes mit dem Kurs einer Aktie?
Das Gegenstück zu einer Kapitalerhöhung ist das Einziehen eigener Aktien. Bis zu zehn Prozent des Aktienbestandes dürfen vom Unternehmen zurückgekauft werden, wenn die Hauptversammlung zugestimmt hat. Der Kurs des Wertpapiers wird bei einem Aktienrückkauf tendenziell steigen. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen dokumentiert der Vorstand durch den Rückkauf eigener Aktien, dass er für vorhandene liquide Mittel keine bessere Alternativanlage sieht. Andererseits werden künftige Gewinne auf weniger Aktien verteilt und die Gewinne pro Anteilsschein steigen.

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Was sind Spekulationsblasen?
Die Theorie von Spekulationsblasen oder „Bubbles“ beschreibt das Phänomen, dass sich die Kursbewertungen immer weiter von der Verzinsung anderer Wertpapiere entfernen. Dadurch steigt auch das Risiko derart an, dass ein Zerplatzen der Blase mit massiven Kurseinbrüchen immer wahrscheinlicher wird.

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Kann ein Crash vorhergesagt werden?
Zwar gibt es einige Versuche, die Crash-Szenarien miteinander zu vergleichen, aber diese sind nicht restlos überzeugend. Jeden Tag finden sich Pessimisten, die von einem bevorstehenden Crash reden. Beachten sollten Anleger zumindest folgendes: Steigen die Aktienrenditen zu weit über die Realverzinsung, also den am Markt erzielbaren Zinssatz, dann wird die Börsenluft dünner. Mit dem Zinsanstieg von festverzinslichen Papieren erhöht sich dann die Crashgefahr, weil die Anleger beginnen, von Aktien in festverzinsliche Papiere umzuschichten. Ein weiteres Indiz für einen bevorstehenden Crash ist der Anteil der Spekulation auf Pump.

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Gibt es Möglichkeiten sich gegen Kurseinbrüche zu schützen?
In hochliquiden Märkten können Anleger so genannte Stop-Loss-Limits setzen, die bei einem Kursrutsch ausgelöst werden. Zum nächsten Kurs wird die Aktie automatisch verkauft. Eine andere Methode - eher für Fortgeschrittene als für Aktien-Einsteiger - ist der Kauf von Optionen oder Optionsscheinen. Der Anleger versichert sich gegen fallende Kurse. Ein Besitzer von 100 DaimlerChrysler-Aktien sichert sich das Recht, die Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem festgelegten Kurs zu verkaufen. Optionsscheine sind andere "Versicherungsprodukte". Falls der Kurs einer Aktie fällt, steigt gleichzeitig der Wert der Put-Optionsscheine (Verkaufsoptionen) an. Da Optionsscheine weniger Kapital binden, sind die Kosten für Optionsscheine eine Art Versicherungsprämie.

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Wer profitiert von fallenden Kursen?
Pessimisten, die Verkaufsoptionen besitzen, profitieren genau wie Banken und Broker von fallenden Kursen. In Zeiten des Crash verdienen Banken sogar außerordentlich, da das Handelsvolumen extrem ansteigt. Nach jedem Kursabfall kommt irgendwann ein neuer Aufschwung, an dem Banken wiederum verdienen.




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Antworten
tinchen101:

eurest

 
01.08.02 08:06
was macht denn Broadvision? !   Bist schon raus??

gruss
Tinchen
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eurest:

raus!!! bist tu verückt

 
01.08.02 08:12
so billig war noch nie

einsteigen in zug nach oben

habe ein paar news heute gepostet von broadvision


Antworten
eurest:

@tinchen101

 
01.08.02 08:16
meine tipp für heute

repower 617703

und digital advertising 513820 (nicht sicher)

FAQ Aktie für Einsteiger 738247
Antworten
eurest:

@tinchen101

 
01.08.02 08:20
brodvision konto (111 million dollars)"officiel"
Antworten
eurest:

heute bin ich stolz auf mich

 
01.08.02 08:37
danke eurest                 1mal gut analysierenFAQ Aktie für Einsteiger 738264
Antworten
eurest:

Gewinne für Einsteiger

 
01.08.02 09:17
FAQ Aktie für Einsteiger 738329
Gewinne



Ein einfaches Beispiel: Sie kaufen 50 Aktien zum Kurs von 100 Euro. Nach genau einem Jahr verkaufen Sie die Wertpapiere zum Kurs von 106 Euro. Die Gewinne des Jahres wurden ausgezahlt (Dividenden), in unserem Fall in Höhe von vier Euro je Aktie. Für den Kauf, Verkauf und sonstige Kosten zahlen sie Ihrer Bank 120 Euro. Sie haben mit Ihren 50 Aktien einen Kursgewinn von insgesamt 300 Euro erzielt und eine Dividende von insgesamt 200 Euro ausgezahlt bekommen. Der Gesamtgewinn von 500 Euro abzüglich der Kosten von 120 Euro ergibt einen Reingewinn von 380 Euro. In Relation zum eingesetzten Kapital erzielte Ihr Aktieninvestment eine Rendite oder auch Verzinsung von 7,6 Prozent.

Mit Pfandbriefen könnten Sie 5,5 bis 5,8 Prozent oder auf ihrem Sparbuch knappe 3 Prozent erzielen. In diesem Fall hat sich das Aktienengagement gelohnt. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass Unternehmen Verluste machen können und der Marktwert der Aktie fallen kann. Deswegen sollte eine mit Aktien erzielte Rendite deutlich über der von Pfandbriefen liegen. Diese Differenz ist der Risikoaufschlag. Ein Erfolg versprechender Kauf von Aktien erfordert mehr als den Namen eines Unternehmens zu kennen. Jeder Anteilseigner sollte sich über das Geschäftsfeld und die Aussichten eines Unternehmens informieren. Denn eine alte Börsenweisheit von Altmeister Warren Buffet lautet: „Kaufe nur, was du auch verstehst“.


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Antworten
eurest:

noch einmal fur mich o. T.

 
28.10.02 21:05
Antworten
eurest:

up &up o. T.

 
14.11.02 03:53
Antworten
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