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f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05


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kiiwii:

uedewo: Auf Deine Frage zum Öl

 
29.01.05 16:59
Vor einigen tagen sah ich einen Filmbericht der NZZ über die zu Ende gehenden Ölreserven.
Ich stell Dir mal einen Link rein, wo Du den Film-Text nachlesen kannst:

www-x.nzz.ch/format/broadcasts/transcripts_448_760.html


MfG
kiiwii
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uedewo:

thx kiiwii, wünsche einen schönen abend.

 
29.01.05 17:10

greetz uedewo

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793471 

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kiiwii:

Danke, Dir auch ein schönes WE.

 
29.01.05 19:31

MfG
kiiwii
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nemtho:

So auch noch mal kurz on. Keiner da ...

 
29.01.05 19:39
üde, ich handle nur bis 20.00 Uhr deshalb ist der Schein dringeblieben. Den nachbörslichen Handel lasse ich bewußt sein, er verführt mich nur zu Dummheiten. Da meine Scheine i.d.R. weit genug liegen, können sie ruhig woanders übernachten. Ich habe festgestellt, daß mich der nachbörsliche Handel zum Angstverkauf verleitet und mich eher Geld kostet. Der weite Schein zwingt auch nicht zu überzogenen SL, Geduld ist da ein gutes Mittel.

Was anderes: Schade daß mir am Donnerstag niemand was zum Divi-Stichtag von Siemens erzählen konnte. Ich wäre nämlich am Do Abend garantiert noch in einen Siemens Short rein, der wäre echt gut gelaufen, -3% Abschlag auf die Aktie am Freitag ...
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uedewo:

sehr interessanter beitrag, kiiwii. thx noch mal.

 
29.01.05 20:35

@nemtho: dann ists auch o.k.

muss wieder los zu meinen gästen;-)

greetz uedewo

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793549 

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first-henri:

Moin moin und schönes WE @all

 
29.01.05 22:31
@nemtho  Schön, daß Du draus gelernt hast !

Der Dividenden Abschlag wird vorab in die Zertis eingepreist, frag' mich nicht wie die das machen, allerdings wuerde ja sonst jeder vor den Ausschüttungen short gehen und kräftig absahnen...

Greetz  f-h

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793585 http://www.anmeldung.boerse-total.de

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hardyman:

Halli Hallo

 
29.01.05 22:37
da hat sich ja einganz Fremder hierher verirrt*gggg*

 

 

Gruß, hardyman

Ideeus.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/mesg/emoticons/45.gif" style="max-width:560px" border=0>

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first-henri:

michkannanichmeinendaichjajedentagdabin

 
29.01.05 22:47
servus hardy ;-)

Greetz  f-h

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793588 http://www.anmeldung.boerse-total.de

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hardyman:

Servus f-h

 
29.01.05 22:52
das erste kann ich zwar nicht entziffern, gehe aber davon aus es soll heissen Du bist im Gegensatz zu mir jeden Tag mindestens einmal hier.
Hoffe bei euch läuft es, so wie ihr euch das vorstellt.
Bin zwar nicht auf dem laufenden, aber kann mir für deine Abwesenheit tagsüber den Grund vorstellen.

 

 

Gruß, hardyman

Ideeus.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/mesg/emoticons/45.gif" style="max-width:560px" border=0>

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nemtho:

Henry, der Abschlag eingepreist ???

 
29.01.05 22:55
Ich habe da im Nachhinein mal die Shorts von Siemens besucht und hätte mich wahrscheinlich bei besserer "Informiertheit" zu diesem hier entschieden A0BCC4. Da war m.E. wenig eingepreist und der Spread von 2 Cent wäre okay gewesen. 15% am 28.01.05 ...
       f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793592
     
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first-henri:

Hi Hardy, wir sind zufrieden :-)

 
29.01.05 23:12
@nemtho  Das lag u. a. daran, daß SIE über den Dividendenabschlag hinaus verloren hat, der reine Abschlag sollte bereits eingepreist gewesen sein, das ist zumindest meine Erfahrung. Die Technik bei Abschlag trug sicherlich auch etwas dazu bei, daß sich etwas VK-Druck entwickelte...

Greetz  f-h

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793601 http://www.anmeldung.boerse-total.de

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uedewo:

moin, moin und schönen sonntach @all.

 
30.01.05 08:31

greetz uedewo

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793644 

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nemtho:

Ja üde, ich geh erst mal Kaffee machen o. T.

 
30.01.05 09:36
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Nostra2:

moin uede schönen Sonntach@all

 
30.01.05 09:36


Börsenausblick: Konjunkturdaten stehlen Quartalsberichten die Show
 
Die Aktienstrategen gehen von einer Seitwärtsbewegung der Aktien in der kommenden Woche aus. Der Euro findet den Experten zufolge allmählich einen Boden und die Skepsis am Rentenmarkt wächst.


Die Finanzmärkte stehen vor einer ereignisreichen Woche. Zwei konjunkturelle Großereignisse dürften selbst die auf Hochtouren laufende Ertragssaison vorübergehend in den Hintergrund drängen. Das erste Treffen der US-Notenbank Federal Reserve 2005 sollte am Mittwoch die nächste Zinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent bringen.

Mit Spannung warten die Investoren auch auf die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag. Daneben stehen die Sitzung der Europäischen Zentralbank und eine Fülle von Quartalsberichten an. Im Fokus der Devisenhändler steht das Treffen der sieben wichtigsten Industrienationen G7.


Druck von Wall Street


Aktienstrategen rechnen damit, dass sich die europäischen Börsen bei geringen Umsätzen weiterhin seitwärts bewegen oder leicht nachgeben. "Der Druck kommt von der Wall Street", sagte Werner Bader, Stratege der LBBW. Dort haben sich Indizes in der vergangenen Woche erholt. Aber seit Jahresbeginn sind die Indizes allesamt deutlich gefallen. "Die relativ guten Firmenzahlen haben sich nicht auf die Kurse ausgewirkt. Das hat die Stimmung gedämpft", sagte Bader.

Als Belastungsfaktor erkennen Strategen den schwelenden Konflikt mit dem Irak sowie die Drohung der USA an den Iran. "Dieser Konflikt wird die Märkte mehr und mehr beschäftigen und die Bereitschaft der Investoren zu Aktienkäufen verringern", sagte Tammo Greetfeld, Stratege der HypoVereinsbank.

Zudem könnte eine Eskalation des Terrors im Irak nach den gestrigen Wahlen nicht nur für einen Anstieg der Risikoprämie sorgen, sondern auch die Debatte in den USA um die Kosten des Krieges und die damit verbundenen Haushaltsrisiken neu anheizen. Deshalb kommt auch der Rede von US-Präsident George W. Bush zur Lage der Nation (Mittwoch) sowie der Vorlage des endgültigen US-Haushaltsentwurfs am kommenden Montag große Bedeutung zu.


Schwergewichte legen vor


Mit Exxon Mobil  , Disney  , Pepsico  , Tyco International  , Amazon.com und den Rüstungskonzernen Northrop Grumman und Boeing legen die nächsten Börsenschwergewichte ihre Zahlen vor. Dazu kommt der Wall Street-Liebling Google  , der im Dezember des zu Ende gegangenen Quartals 77 Cents je Aktie verdient haben dürfte. Die jüngste Welle an Unternehmenszahlen hatte die hartnäckigen Zweifel am zukünftigen Wachstum der Unternehmensgewinne nicht ausräumen können.

Von der deutschen Berichterstattung seien in dieser Woche keine Überraschungen zu erwarten, sagte Michael Koehler von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Sowohl bei der Deutschen Bank  als auch bei Epcos  seien die maßgeblichen Daten bekannt. Beide Konzerne legen ihre Bilanzen am Donnerstag vor.


Spannung vor Greenspan-Rede


Die Top-Ereignisse dieser Woche sind aber die konjunkturellen Ereignisse sein, die vor allem am Renten- und Devisenmarkt den Takt angeben dürften. Dass die US-Notenbank die Zinsen anheben wird, gilt als sicher. Anleger konzentrieren sich auf die anschließenden Aussagen von Notenbankchef Alan Greenspan. Von besonderem Interesse ist seine Einschätzung der Inflationsrisiken. Von Seiten der EZB wird keine Zinsveränderung erwartet. Allerdings könnte sie nach Meinung einiger Strategen ihren Ton verschärfen und die Anleger auf ein Ende der Niedrigzinspolitik in diesem Jahr einstimmen.

Entscheidend, gerade für den Anleihemarkt, ist aber der monatliche US-Arbeitsmarktbericht. Der Konsens erwartet, dass im Januar 188.000 neue Stellen geschaffen wurden. Die tatsächliche Zahl kann davon beträchtlich abweichen, was kräftige Kursausschläge an den Finanzmärkten nach sich ziehen würde.

"Im Januar ist es am schwersten, das Ergebnis des Berichts zu prognostizieren. Das hängt unter anderem mit saisonalen Bereinigungen zusammen, die in diesem Monat traditionell besonders stark vorgenommen werden", meinte Daniel Pfändler, Zinststratege von Dresdner Kleinwort Wasserstein. Temporär könne die Volatilität steigen. Die vergangene Woche beendete der Bund-Future mit 119,92 Punkten, nachdem ihm die schwachen Wachstumszahlen noch einen Schub zu Wochenschluss verpasst hatten.


Skepsis bei Renten


Am Rentenmarkt mehren sich die skeptischen Stimmen, zumal in der vergangenen Woche eine Reihe neuer Staatsanleihen verdaut werden mussten. Nachdem der Bund-Future sich nicht über 120 Punkten festsetzten konnte, dürfte er eine Verschnaufpause einlegen, schreibt HSBC Trinkaus & Burkhardt.


Debatte vor G7-Treffen


Am Devisenmarkt sorgt darüber hinaus auch das G7-Treffen am 4. und 5. Februar für Debatten. Die Marktteilnehmer sind sich uneins, ob China sich bereit erklären wird, seine Währung gegenüber dem Dollar aufwerten zu lassen. Das würde den auf dem Euro lastenden Aufwärtsdruck mindern. Bislang trägt der Euro die Hauptlast der Dollar-Schwäche, da Asiens Notenbanken einen Anstieg ihrer Währungen durch Dollarkäufe verhindern.

Mit einer Prognose über die genaue Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurses tun sich die meisten Strategen schwer. Die Mehrheit ist jedoch der Meinung, dass die Gemeinschaftswährung über der Marke von 1,30 $ einen Boden gefunden hat.

Stefan Klomfass, Devisenstratege bei Helaba Trust geht nicht davon aus, dass China große Zugeständnisse machen wird. Die Wachstumszahlen zum 4. Quartal in den USA seien nicht berauschend ausgefallen, bei den Einkaufsmanagerindizes erwartet er einen leichten Rückgang. Daher gebe es wenig Anlass für einen Anstieg des Dollar. "Netto sieht es in dieser Woche also nicht schlecht für den Euro aus", resümierte Klomfass. Der Euro dürfte in einer Spanne zwischen 1,30 und 1,32 $ verharren.



Quelle: Financial Times Deutschland

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793660      Gruss Nostra2

Antworten
Nostra2:

moin nemtho

 
30.01.05 09:42
so jetzt gehts erst mal ins Studio,
an die Eisen.

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793661      Gruss Nostra2

Antworten
uedewo:

moin ihr zwei.

 
30.01.05 13:10

sehr ausgiebigen branch mittlerweile beendet. jetzt geht's raus in die natur.

greetz uedewo

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 1793751 

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nemtho:

Genau üde. Machen wir jetzt auch.

 
30.01.05 13:50
Hund ins Auto und dann ab in den Wald. Saukalt und Schee überall, das nutzen wir aus. Wünsche noch allen einen netten Sonntag, am Nachmittag schaue ich auch nochmal rein. Zum Börsenausblick von Nostra: mein Bauch sagt mir, wir werden nächste Woche erstmal eine leichte Erholung im Dax sehen.
Antworten
Midnightlady:

Einen schönen Gruß aus dem verschneiten Baden-

 
30.01.05 15:35
Württemberg.

@nethmo: there is no free lunch :-(
Antworten
Midnightlady:

Passend dazu:

 
30.01.05 15:47

Efficient Markets Hypothesis

The second important strand of work on finance was the empirical analysis of asset prices.  A particularly disturbing finding was that it seemed that prices tended to follow a random walk.   More specifically, as documented already by Louis Bachelier (1900) (for commodity prices) and later confirmed in further studies by Holbrook Working (1934) (for a variety of price series), Alfred Cowles (1933, 1937) (for American stock prices) and Maurice G. Kendall (1953) (for British stock and commodity prices), it seemed as there was no correlation between successive price changes on asset markets.

The Working-Cowles-Kendall  empirical findings were greeted with horror and disbelief by economists.  If prices are determined by the "forces of supply and demand", then price changes should move in particular direction towards market clearing and not randomly.   Not everyone was displeased with these results, however.  Many viewed them as proof that the "fundamentalist" theory was incorrect, i.e. that financial markets really were wild casinos and that finance was thus not a legitimate object of economic concern.  Yet others crowed that it proved the failure of  traditional "statistical" methods to illuminate much of anything.   High-powered time series methods were used by Clive Granger and Oskar Morgenstern (1963) and Eugene F. Fama (1965, 1970), but they came up with the same randomness result.

The great breakthrough was due to Paul A. Samuelson (1965) and Benoit Mandelbrot (1966).  Far from proving that financial markets did not work according to the laws of economics, Samuelson interpreted the Working-Cowles-Kendall findings as saying that they worked all too well!  The basic notion was simple: if price changes were not random (and thus forecastable), then any profit-hungry arbitrageur can easily make appropriate purchases and sales of assets to exploit this.  Samuelson and Mandelbrot thus posited the celebrated "Efficient Market Hypothesis" (EMH): namely, if markets are working properly, then all public (and, in some versions, private) information regarding an asset will be channelled immediately into its price. (note that the term "efficient", as it is used here, merely means that agents are making full use of the information available to them; it says nothing about other types of "economic efficiency", e.g. efficiency in the allocation of  resources in production, etc.).   If price changes seem random and thus unforecastable it is because  investors are doing their jobs: all arbitrage opportunities have already been exploited to the extent to which they can be.

The "Efficient Markets Hypothesis" was made famous by Eugene Fama (1970) and later connected to the rational expectations hypothesis of New Classical macroeconomics.   It did not please many practioners.  "Technical" traders or "chartists" who believed they could forecast asset prices by examining the patterns of price movements were confounded: the EMH told them that they could not "beat the market" because any available information would already be incorporated in the price.  It also had the potential to annoy some fundamentalist practioners: the idea of efficient markets rests on "information" and "beliefs", and thus does not, at least in principle, rule out the possibility of speculative bubbles based on rumor, wrong information and the "madness of crowds".

More disturbingly, the EMH has not pleased economists. EMH is probably one of the more resiliant empirical propositions around (albeit, see Robert Shiller's (1981) critique), yet it does not seem to have a clearly sound theoretical standing.  It all seems to collapse on one particular objection: namely, that if all information is already contained in prices and investors are fully rational, then not only can one not profit from using one's information, indeed, there might not be any trade at all! These peculiar, contradictory implications of rational expectations were demonstrated by Sanford J. Grossman and Joseph E. Stiglitz (1980) and Paul Milgrom and Nancy Stokey (1982).  Intuitively, the objection can be put this way (and here we are oversimplifying a bit).  The efficient markets hypothesis effectively implies that there is "no free lunch", i.e. there are no $100 bills lying on the pavement because, if there were, someone would have picked them up already.  Consequently, there is no point in looking down at the pavement (especially if there is a cost to looking down).  But if everyone reasons this way, no one looks down at the pavement, then any $100 bills that might be lying there will not be picked up by anyone.   But then there are $100 bills lying on the pavement and one should look down.  But then if everyone realizes that, they will look down and pick up the $100 bills, and thus we return to the first stage and argue that there are not any $100 bills (and therefore no point in looking down, etc.)  This circularity of reasoning is what makes the theoretical foundations of the efficient markets hypothesis somewhat shaky.

Pioneers of Finance Theory

  • John Maynard Keynes, 1883-1946.
  • Sir John R. Hicks, 1904-1989.
  • John Burr Williams, 1902-1989.
    • Theory of Investment Value, 1938.
    • International trade under flexible exchange rates, 1954.
    • Founder and developer of "fundamentalist" theory of asset valuation.
  • Samuel Eliot Gould
    • Stock Growth and Discount Tables, 1931.
    • Often credited as the founder of the "intrinsic value" or "fundamentalist" theory of stock markets.
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alloawilly:

Hallole, ebenfalls

 
30.01.05 16:07

aus BaWü ML ?  gelle, s´isch saukalt    grrrrr

hab mal wieder was von Jochen Steffens
(zum nachdenken für die kommende Woche)

An diesem Wochenende finden die Wahlen im Irak statt. Schon im Vorfeld kommt es zu einigen Unsicherheiten unter den Anleger. So habe ich von mehreren Seiten gehört, dass sie Investitionen bis nach der Wahl zurückstellen. Schließlich seien weltweite Anschläge denkbar. Auch könnte die irakische Ölinfrastruktur beeinträchtigt werden, oder Saudi Arabien Ziel von Anschlägen werden. Wer weiß, vielleicht schaffen es die Terroristen auch, in den USA einen Anschlag zu verüben – hört man.

Nein, höchstwahrscheinlich nicht.

Wie immer, wenn die entscheidenden Stellen darauf vorbereitet sind, ist es für Terroristen außerordentlich schwierig, Anschläge zu verüben. Terror braucht den Überraschungsmoment. Es ist eigentlich genau umgekehrt: An solchen Tagen ist es recht unwahrscheinlich, dass ein Anschlag in den USA erfolgt.

Unwahrscheinlich – aber nicht unmöglich!

An den Börsen beschäftigen wir uns mit Wahrscheinlichkeiten. Aus dieser Sicht ist ein größerer Anschlag an anderen Tagen fast sogar "wahrscheinlicher". Trotzdem ziehen wir unsere Investitionsentscheidungen an anderen Tagen nicht aufgrund eines möglichen Anschlages zurück. Doch die Börse hat nun einmal viel mehr mit Psychologie zu tun als mit Vernunft und so frage ich mich, ob nicht sogar diese Wahl im Irak steigende Kurse in den USA bisher verhindert hat?


Das würde jedoch bedeuten, dass die Kurse nach dieser Wahl steigen, sofern es nicht zu größeren und für die Weltwirtschaft empfindlichen Anschlägen kommt. Wie so oft wird sich die Börse verraten. Achten Sie auf die Zocker: Sollte es heute zum Schluss hin bei den amerikanischen Indizes zu verstärken Käufen, also steigenden Kursen kommen – können Sie davon ausgehen, dass es nach der Wahl zu stärker steigenden Kursen kommt – trotz Zinsentscheidung (sofern nichts Schlimmeres passiert). In diesem Falle sind dann die Zocker wieder unterwegs.

Dazu möchte ich einen kleinen Exkurs in die Tiefe der menschlichen Psyche wagen:

Die Menschheit hatte schon immer die Angewohnheit, sich die unterschiedlichsten Untergangszenarien vorzustellen. So wird seit Tausenden von Jahren in vielen Völkern die baldige Apokalypse vorhergesagt, seit ebenso langer Zeit ist sie nicht eingetreten. Auch wenn manche Zeiten apokalyptischen Beschreibungen schon sehr nahe kamen.

Ich denke, das hat einen ganz einfachen und simplen Hintergrund. Mit diesen "Ahnungen" verarbeitet der Mensch einfach nur seine ureigenste Todesangst – die größte "Katastrophe", die uns allen, jedem einzelnen Menschen, bevorsteht. Je weniger sich ein Mensch mit dem eigenen Tod auseinandersetzt, umso mehr wird er es im "übertragenen Sinne" tun. Statt also die Angst da auszuleben, wo sie hingehört und sich mit der eigenen Vergänglichkeit zu beschäftigen, werden angstvolle Szenarien entwickelt – diese müssen aus dieser Logik heraus etwas mit "Untergang" zu tun haben. (Es sei mir nachgesehen, dass ich mich so weit in das Gebiet der Psychologie wage.)

Ich schreibe das natürlich nicht ohne Grund. Ich vermute, dass genau dieses Phänomen auch diese perfide Freude an der Beschäftigung mit Horrorszenarien an den Börsen erklärt: Den Zusammenbruch, das Ende, der Untergang des Abendlandes schlechthin.

Glauben Sie nicht, dies sei eine Erfindung neuerer Zeit: Seit dem Zweiten Weltkrieg wird unter anderem in schöner Regelmäßigkeit der totale Zusammenbruch des amerikanischen Finanzsystems vorhergesagt. Eine der letzten Vorhersagen, die eindeutig noch nicht eingetreten ist, war der Zusammenbruch des Euros – da herrschte fast Konsens! Im Moment sieht es sogar eher so aus, als könne der Euro dem Dollar den Rang ablaufen. 1990 wurde der Zusammenbruch des amerikanischen Finanzsystems von vielen namhaften Börsenanalysten vorhergesagt. Darauf folgten zehn der besten Börsenjahre! Am lautesten schrie die Meute der Untergangspropheten im September 2002. Dem eigentlichen Tiefpunkt des Crashs. Danach stiegen die Börsen dramatisch.

Das wirklich Schlimme dabei ist: Wir werden wahrscheinlich nie genau wissen, wann wir vor dem Untergang des Abendlandes stehen. Es wird uns aber mit hoher Wahrscheinlichkeit dann treffen, wenn keiner damit rechnet. So war es 1929, 1987 und so war es 2000. Der "wirkliche Untergang" des amerikanischen und damit globalen Finanzsystems kann uns in den nächsten Jahren blühen, es kann aber noch weitere 60 Jahre dauern. Damit ist es wie mit dem eigenen Tod, der jeden von uns morgen treffen, aber auch noch Jahrzehnte auf sich warten lassen kann.

Dieses Wissen kann mir die Freude an meinem Leben nehmen, aber es kann mich auch dazu veranlassen, jeden Tag sehr intensiv zu genießen. An den Börsen müssen Sie investieren – auf steigende, wie fallende Kurse. Genießen Sie es, und denken Sie nicht darüber nach, dass ALLES irgendwann ein Ende findet.

f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Freitach 28.01.05 4271
Antworten
pitbull:

auch ein hallo aus dem schönen niederbayern,

 
30.01.05 16:20
@ alloawilly,genauso läuft börse, es ist heut sicherlich viel technik dabei, aber die psychologie spielt mit sicherheit eine nicht unwesentliche rolle.
Antworten
nemtho:

Wieder da. Durchgefroren mit heißem Kaffee.

 
30.01.05 16:31
servus pit, alloa, ML
Antworten
alloawilly:

vollkommen

 
30.01.05 16:33

deiner meinung  pb 

ich mag solche berichte, die einen erstmal bissl zur besinnung bringen sollten, vor lauter

"lass mich auch mal charten"   ggg

Antworten
alloawilly:

ups nemtho,

 
30.01.05 16:36
gute idee, mach mir auch jetzt einen, dann sind 1,5 l. heut
intus   gg

grüss dich ebenfalls
 
Antworten
Corypheana:

schönen sonntag traders

 
30.01.05 18:55
wie ich begeistert feststelle ist euch selbst der sonntag nicht heilig auf der suche nach dem schlüssel 73/60/45/21/01/87/63/34....
danke für eure infos diesbezüglich.

ich denke uns steht eine großartige spannende woche bevor, in der ich verstärkt auf evt gleichzeitig auftretende signale aus dem id-wave-id system und der klassischen charttechnik achten werde, da diese eine wahrscheinlichkeitsquote größer 90% bieten.  

sowohl meine geistigen und körperlichen hausaufgaben, als auch die turnusmäßigen realtive-stärke-tests (gestern mit fantastischen 96% absolviert) sind bereits getan, womit ich nun dem wohlverdienten vernügen fröhnen kann, welches einen wichtigen aspekt in unserer handelsphilosophioe darstellt. tiefenentspannung, körpereigene botenstoffe und glückshormone spielen hierbei eine übergeordnete rolle. ;-)

ich wünsche allen einen geruhsamen sonntag abend und einen starken wochenanfang.

farewell
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