Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Dow auf höchstem Stand seit Juni 2001 - US-Daten
NEW YORK (dpa-AFX) - Angetrieben von einem positiven US-Arbeitsmarktbericht für Februar haben die US-Börsen am Freitag zugelegt. Erstmals seit knapp vier Jahren stieg der Dow Jones über die Marke von 10.900 Punkten und stand zum Handelsende bei 10.940,55 Zählern - ein Plus von 0,99 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,96 Prozent auf 1.222,12 Zähler. An der NASDAQ rückte der Auswahlindex NASDAQ 100 um 0,57 Prozent auf 1.520,58 Punkte vor, während der Composite-Index um 0,59 Prozent auf 2.070,61 Punkte anzog.
In den Vereinigten Staaten wurden mehr Stellen neu geschaffen als erwartet - das hob Händlern zufolge die Stimmung. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 262.000 zum Vormonat. Nach Ansicht der Experten von der Deutschen Bank signalisiert ein Zuwachs von weit über 200.000 Stellen ein anhaltend robustes Wirtschaftswachstum für die USA. Zudem rechtfertigten die Daten laut Händlern keinen beschleunigten Zinserhöhungsprozess in den USA. Die US-Notenbank Fed könne mit einer schrittweisen Erhöhung der Zinsen fortfahren.
Zudem verzeichneten die US-Industrieunternehmen zu Jahresbeginn überraschend ein Auftragsplus. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer Stagnation gerechnet. In den USA wurde das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima für den Monat Februar laut Kreisen leicht nach unten revidiert.
Dell-Aktien gewannen 2,18 Prozent auf 40,87 Dollar. Der US-Computerkonzern hat sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden Dollar aufgestockt. Das Aufsichtsgremium habe den zusätzlichen Rückkauf von 250 Millionen Aktien genehmigt, hatte Dell am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt.
Apple-Titel erholten sich mit plus 2,44 Prozent auf 42,81 Dollar von den herben Vortagesverlusten. Zudem gab es einen positiven Analystenkommentar. So hatten die Experten von Prudential Equity hat die Umsatz- und Gewinnprognosen für den Computerhersteller angehoben. Das Kursziel wurde von 46,50 auf 55,00 Dollar hochgesetzt und die Aktie zugleich mit "Overweight" bestätigt.
Aktien von Johnson & Johnson schlossen 1,48 Prozent fester auf 67,74 Dollar. So hoch hatte der Titel zuletzt vor mehreren Jahren geschlossen. Der US-Konsumgüter- und Pharmakonzern kauft den Hersteller von Wundpflastern CLOSURE Medical Corporation für 370 Millionen Dollar.
Delphi-Aktien brachen um 14,29 Prozent auf 5,46 Dollar ein. Der US-amerikanische Automobilzulieferer hat sich von seinem Finanzchef Alan Dawes getrennt. Dieser sei wegen eines Vertrauensverlusts bei den Rechnungsprüfern am Freitag zurückgetreten, teilte der defizitäre Konzern in Troy (Michigan) mit./tw/mw
Quelle: dpa-AFX
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