achso jetzt weiss ich was du meinst, du meinst gar nicht meine euro-longs zu den payrolls, sondern meine mittelfristigen dow-posis, die ich am tag davor hatte.
ja, da haste recht, da lag ich daneben. ich hätte nicht für möglich gehalten, dass die amis am tag vor so wichtigen zahlen (intelzahlen und payrolls stande nach- bzw vorbörslich an) über einen massiven wiederstand würden ausbrechen können, aber wie ich jetzt gelernt habe ist bei den amis bei geringem handelsvolumen alles möglich. ich bin aber überzeugt davon, dass diese shortsqueeze bei regulärem handelsvolumen nicht zustande gekommen wäre.
ich hatte mich an jenem tag so massiv positioniert, da ich mir sicher war, dass von den intelzahlen und den payrolls unterm strich negative impulse ausgehen würden, von denen ich es für möglich hielt, dass sie gepaart mit den widerstandsniveaus vor denen dow und spx standen, einen mittelfristigen neuen downmove würden einleiten können. da die einschätzung der negativen überraschungen bei den anstehenden daten vollkommen zutreffend war, habe ich mich an jenem tag trotz der hohen verluste mit meinen dow-puts noch deutlich ins plus retten können: die nachbörslich gekauften dax-puts warfen 300% über nacht ab.
jeder trader liegt mal richtig und auch mal falsch, der unterschied zwischen einem guten trader und einem durchschittlichen trader liegt jedoch in der art und weise wie er krisensituationen managed.
und da ich mit meiner einschätzung an jenem tag aber fundamental richtig lag (die intelzahlen waren in der tat eine katastrophe) bin ich auch noch mit gewinn rausgekommen.
fundamentales setzt sich letztendlich immer durch und deswegen habe ich in den letzten wochen auch so kräftig eingekauft. in den nächsten wochen wirst du dann sehen warum, einen kleinen vorgeschmack gab es gestern und heute ja schon ;-)
greetz,
dein emi(ttent)