Wim Duisenberg öffnet die Geldschleuse. Die Europäischen Zentralbank (EZB) hat endlich ihre Zurückhaltung aufgegeben und die Leitzinsen wie zuvor schon die amerikanische und britische Notenbank um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Der Schlüsselzins liegt nun bei 3,25 Prozent. Damit reagiert die EZB mit zeitlicher Verzögerung, dafür aber mit einem überraschend kräftigen Zinsschritt auf die ausgeprägte Wirtschaftsschwäche. Dies wird den Aktienmärkten gut tun.