Duisenberg warnt erneut vor Inflationsgefahr
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Straßburg (rpo). Vor erneut steigender Inflation hat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Wim Duisenberg gewarnt. Durch den Preisanstieg auf dem Erdölmarkt seien "die Aussichten für Preisstabilität weniger günstig als im November 2001" sagte Duisenberg am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg.
Der Umtauschkurs des Euro wird nach Ansicht von Duisenberg "den Inflationsdruck erleichtern".
Für die Euro-Zone sieht Duisenberg ein Wachstumspotenzial von zwei bis zweieinhalb Prozent. Dazu müssten aber auch andere politische Akteure ihrer Verantwortung gerecht werden. Duisenberg zeigte sich in diesem Zusammenhang besorgt über die jüngsten Lohn- und Gehaltsabschlüsse in einigen Ländern. Der EZB-Chef kritisierte ferner die Steuerpolitik einiger europäischer Länder in den vergangenen Monaten, "die keine ausgeglichene Haushaltslage erreicht haben".
Der Wohlstand der europäischen Bürger hänge aber auch von einer vorsichtigen Steuerpolitik ab. Dazu gehöre, dass die Haushalte aller Länder annähernd ausgeglichen seien oder Überschuss aufweisen, um genügend Spielraum für unvorhergesehene Entwicklungen zu haben.
Mit Blick auf die so genannte "Teuro"-Debatte sagte Duisenberg, in Wirklichkeit hätten andere Faktoren zur Preisteigerung im Zuge der Euro-Einführung geführt, etwa die schlechte Witterung in den südeuropäischen Ländern bei der Gemüseernte oder die Anhebung der Zigarettensteuern. Duisenberg räumte aber ein, dass "es in einigen Sektoren mit wenig Wettbewerb einige Preisangleichungen nach oben bei der Währungsumstellung gegen haben könnte".
Gruß Pichel
www.reklamehelden.de/ff/pichel.htm
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Straßburg (rpo). Vor erneut steigender Inflation hat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Wim Duisenberg gewarnt. Durch den Preisanstieg auf dem Erdölmarkt seien "die Aussichten für Preisstabilität weniger günstig als im November 2001" sagte Duisenberg am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg.
Der Umtauschkurs des Euro wird nach Ansicht von Duisenberg "den Inflationsdruck erleichtern".
Für die Euro-Zone sieht Duisenberg ein Wachstumspotenzial von zwei bis zweieinhalb Prozent. Dazu müssten aber auch andere politische Akteure ihrer Verantwortung gerecht werden. Duisenberg zeigte sich in diesem Zusammenhang besorgt über die jüngsten Lohn- und Gehaltsabschlüsse in einigen Ländern. Der EZB-Chef kritisierte ferner die Steuerpolitik einiger europäischer Länder in den vergangenen Monaten, "die keine ausgeglichene Haushaltslage erreicht haben".
Der Wohlstand der europäischen Bürger hänge aber auch von einer vorsichtigen Steuerpolitik ab. Dazu gehöre, dass die Haushalte aller Länder annähernd ausgeglichen seien oder Überschuss aufweisen, um genügend Spielraum für unvorhergesehene Entwicklungen zu haben.
Mit Blick auf die so genannte "Teuro"-Debatte sagte Duisenberg, in Wirklichkeit hätten andere Faktoren zur Preisteigerung im Zuge der Euro-Einführung geführt, etwa die schlechte Witterung in den südeuropäischen Ländern bei der Gemüseernte oder die Anhebung der Zigarettensteuern. Duisenberg räumte aber ein, dass "es in einigen Sektoren mit wenig Wettbewerb einige Preisangleichungen nach oben bei der Währungsumstellung gegen haben könnte".
Gruß Pichel
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