Fast alle Anleger unterliegen stets dem Eindruck, dass der jeweils aktuelle Zeitpunkt zum Einstieg nicht optimal sei. Sind die Aktienkurse schon über einen längeren Zeitraum gestiegen, befürchten wir, in einen überteuerten Markt einzusteigen, der kurz vor der Trendwende nach unten steht; sind die Aktienkurse dagegen schon lange gefallen, haben wir Angst, dass es noch weiter nach unten gehen könnte. Viele Anleger fragen sich daher, ob Experten eine Hilfestellung bei der Wahl des geeigneten Einstiegszeitpunktes leisten können.
Zu diesem Thema wird besonders viel Unfug in Anlegerzeitschriften, Ratgeberbüchern, Rundfunk und im Internet verbreitet, denn zumeist wird nur eine unvollständige und damit gefährlich falsche Antwort gegeben. Zusammenfassend könnte man die Frage nach der Bedeutung des Markteintrittszeitpunktes wie folgt beantworten:
Der Zeitpunkt des Markteintritts ist einerseits bedeutsam und andererseits bedeutungslos. Diese scheinbar paradoxe Antwort erklärt sich folgendermaßen:
Der konkrete Zeitpunkt des Markteintrittes - korrekter: der exakte Kalenderzeitraum, über den ein Investment besteht - hat einen erheblichen Einfluss auf die durchschnittliche Jahresrendite eines Investments. Dieser Einfluss nimmt mit der Länge des Anlagezeitraums ab, verschwindet aber bei realistischen Anlagezeiträumen von unter 25 Jahren niemals vollständig. In diesem Sinne ist der Markeintritts- und -austrittszeitpunkt bedeutsam.
Zugleich aber sind diese Zeitpunkte wiederum unwichtig, denn es gibt letztlich keine erfolgversprechende Methode, den günstigsten Markteintrittszeitpunkt im Voraus zu bestimmen. Um dies zu können, müsste die aktive Anlagestrategie Market-Timing funktionieren. Diese weist aber unter allen aktiven Anlagestrategien die schlechteste (nämlich eine katastrophale) Erfolgsbilanz auf. Das haben Dutzende wissenschaftlicher Studien bewiesen. Wenn es mithin unmöglich ist, den richtigen Zeitpunkt zuverlässig abzupassen (man also auf sein Glück vertrauen muss), dann ist der Zeitpunkt des Markteintritts in diesem Sinne letztlich unbedeutend.
Zu diesem Thema wird besonders viel Unfug in Anlegerzeitschriften, Ratgeberbüchern, Rundfunk und im Internet verbreitet, denn zumeist wird nur eine unvollständige und damit gefährlich falsche Antwort gegeben. Zusammenfassend könnte man die Frage nach der Bedeutung des Markteintrittszeitpunktes wie folgt beantworten:
Der Zeitpunkt des Markteintritts ist einerseits bedeutsam und andererseits bedeutungslos. Diese scheinbar paradoxe Antwort erklärt sich folgendermaßen:
Der konkrete Zeitpunkt des Markteintrittes - korrekter: der exakte Kalenderzeitraum, über den ein Investment besteht - hat einen erheblichen Einfluss auf die durchschnittliche Jahresrendite eines Investments. Dieser Einfluss nimmt mit der Länge des Anlagezeitraums ab, verschwindet aber bei realistischen Anlagezeiträumen von unter 25 Jahren niemals vollständig. In diesem Sinne ist der Markeintritts- und -austrittszeitpunkt bedeutsam.
Zugleich aber sind diese Zeitpunkte wiederum unwichtig, denn es gibt letztlich keine erfolgversprechende Methode, den günstigsten Markteintrittszeitpunkt im Voraus zu bestimmen. Um dies zu können, müsste die aktive Anlagestrategie Market-Timing funktionieren. Diese weist aber unter allen aktiven Anlagestrategien die schlechteste (nämlich eine katastrophale) Erfolgsbilanz auf. Das haben Dutzende wissenschaftlicher Studien bewiesen. Wenn es mithin unmöglich ist, den richtigen Zeitpunkt zuverlässig abzupassen (man also auf sein Glück vertrauen muss), dann ist der Zeitpunkt des Markteintritts in diesem Sinne letztlich unbedeutend.