AUSBLICK:
MÜNCHEN Automobilexperten erwarten beim Münchener Autobauer BMW www.investorscreen.de/entrium/chart/...=BMW.ETR&hist=&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">BMW.ETR wegen der schwachen Autokonjunktur im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Rückgang des Gewinns. Die Schätzungen der Analysten bewegen sich dabei in einem Zielkorridor zwischen rund 460 und 620 Millionen Euro. Das Unternehmen legt an diesem Mittwoch in München erstmals eine gesondert ausgewiesene Bilanz für die vergangenen drei Monate vor.
Vor allem die schwachen Verkaufszahlen in Deutschland im September dürften sich negativ auf Gewinn und Umsatz des bayerischen Traditionskonzerns ausgewirkt haben, glaubt Autoexperte Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Außerdem verlaufe das dritte Quartal bei allen Automobilproduzenten traditionell schwach. Bei BMW kämen zudem extrem hohe Kosten für die Entwicklung neuer Modelle und Techniken zum Tragen.
Pieper schätzt den Vorsteuergewinn im dritten Quartal daher auf rund 550 Millionen Euro. Trotz lediglich auf Schätzungen beruhender Daten für das Vorjahresquartal wäre dies ein Rückgang von zwischen 10 und 15 Prozent. Berechnungen der Deutschen Bank gehen für das dritte Quartal des vergangenen Jahres von einem Vorsteuergewinn von 664 Millionen Euro aus.
EXPERTEN:
Auch die Experten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein rechnen mit einem schwachen dritten Quartal für die Münchener. Die guten Umsätze von 9,4 Milliarden Euro im ersten Quartal und 10,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal würden mit Sicherheit nicht erreicht, schreiben die Analysten in einer Anfang November veröffentlichten Kurzstudie. Ihre Gewinnerwartung vor Steuern legen sie mit lediglich 510 Millionen Euro sogar noch unter Piepers Annahme.
Dresdner Kleinwort Wasserstein macht ebenso wie die Deutsche Bank in erster Linie die hohen Marketingaufwendungen für die Markteinführung des neuen Mini und sinkende Absatzzahlen der 7er-Reihe für den Ergebnisrückgang verantwortlich.
Noch vorsichtiger äußerten sich Ende Oktober die Analysten der HypoVereinsbank: Sie erwarten einen Vorsteuergewinn im dritten Quartal von 462 Millionen Euro. Nach ihrer Einschätzung dürfte auch der Quartalsumsatz mit rund 9 Milliarden Euro deutlich hinter den beiden Vorquartalen zurück bleiben.
In ihrer Erwartung für das vierte Quartal und das kommende Jahr sind sich die Experten weitgehend einig: Im Sog einer allgemein wieder anziehenden Autokonjunktur dürfte auch BMW profitieren. Vor allem ab Mitte 2002 könnte dann wieder die Sonne vom weiß-blauen Himmel über dem Münchener Pertuelring scheinen.
Experten erwarten Gewinnrückgang bei BMW - Erstmals Quartalszahlen
MÜNCHEN Automobilexperten erwarten beim Münchener Autobauer BMW www.investorscreen.de/entrium/chart/...=BMW.ETR&hist=&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">BMW.ETR wegen der schwachen Autokonjunktur im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Rückgang des Gewinns. Die Schätzungen der Analysten bewegen sich dabei in einem Zielkorridor zwischen rund 460 und 620 Millionen Euro. Das Unternehmen legt an diesem Mittwoch in München erstmals eine gesondert ausgewiesene Bilanz für die vergangenen drei Monate vor.
Vor allem die schwachen Verkaufszahlen in Deutschland im September dürften sich negativ auf Gewinn und Umsatz des bayerischen Traditionskonzerns ausgewirkt haben, glaubt Autoexperte Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Außerdem verlaufe das dritte Quartal bei allen Automobilproduzenten traditionell schwach. Bei BMW kämen zudem extrem hohe Kosten für die Entwicklung neuer Modelle und Techniken zum Tragen.
Pieper schätzt den Vorsteuergewinn im dritten Quartal daher auf rund 550 Millionen Euro. Trotz lediglich auf Schätzungen beruhender Daten für das Vorjahresquartal wäre dies ein Rückgang von zwischen 10 und 15 Prozent. Berechnungen der Deutschen Bank gehen für das dritte Quartal des vergangenen Jahres von einem Vorsteuergewinn von 664 Millionen Euro aus.
EXPERTEN:
UMSÄTZE DES ERSTEN UND ZWEITEN QUARTALS NICHT ERREICHBAR
Auch die Experten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein rechnen mit einem schwachen dritten Quartal für die Münchener. Die guten Umsätze von 9,4 Milliarden Euro im ersten Quartal und 10,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal würden mit Sicherheit nicht erreicht, schreiben die Analysten in einer Anfang November veröffentlichten Kurzstudie. Ihre Gewinnerwartung vor Steuern legen sie mit lediglich 510 Millionen Euro sogar noch unter Piepers Annahme.
Dresdner Kleinwort Wasserstein macht ebenso wie die Deutsche Bank in erster Linie die hohen Marketingaufwendungen für die Markteinführung des neuen Mini und sinkende Absatzzahlen der 7er-Reihe für den Ergebnisrückgang verantwortlich.
Noch vorsichtiger äußerten sich Ende Oktober die Analysten der HypoVereinsbank: Sie erwarten einen Vorsteuergewinn im dritten Quartal von 462 Millionen Euro. Nach ihrer Einschätzung dürfte auch der Quartalsumsatz mit rund 9 Milliarden Euro deutlich hinter den beiden Vorquartalen zurück bleiben.
In ihrer Erwartung für das vierte Quartal und das kommende Jahr sind sich die Experten weitgehend einig: Im Sog einer allgemein wieder anziehenden Autokonjunktur dürfte auch BMW profitieren. Vor allem ab Mitte 2002 könnte dann wieder die Sonne vom weiß-blauen Himmel über dem Münchener Pertuelring scheinen.