Experten erwarten Gewinnrückgang bei BMW


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Arbeiter:

Experten erwarten Gewinnrückgang bei BMW

 
07.11.01 06:57
AUSBLICK:

Experten erwarten Gewinnrückgang bei BMW - Erstmals Quartalszahlen



MÜNCHEN Automobilexperten erwarten beim Münchener Autobauer BMW www.investorscreen.de/entrium/chart/...=BMW.ETR&hist=&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">BMW.ETR wegen der schwachen Autokonjunktur im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Rückgang des Gewinns. Die Schätzungen der Analysten bewegen sich dabei in einem Zielkorridor zwischen rund 460 und 620 Millionen Euro. Das Unternehmen legt an diesem Mittwoch in München erstmals eine gesondert ausgewiesene Bilanz für die vergangenen drei Monate vor.

Vor allem die schwachen Verkaufszahlen in Deutschland im September dürften sich negativ auf Gewinn und Umsatz des bayerischen Traditionskonzerns ausgewirkt haben, glaubt Autoexperte Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Außerdem verlaufe das dritte Quartal bei allen Automobilproduzenten traditionell schwach. Bei BMW kämen zudem extrem hohe Kosten für die Entwicklung neuer Modelle und Techniken zum Tragen.

Pieper schätzt den Vorsteuergewinn im dritten Quartal daher auf rund 550 Millionen Euro. Trotz lediglich auf Schätzungen beruhender Daten für das Vorjahresquartal wäre dies ein Rückgang von zwischen 10 und 15 Prozent. Berechnungen der Deutschen Bank gehen für das dritte Quartal des vergangenen Jahres von einem Vorsteuergewinn von 664 Millionen Euro aus.


EXPERTEN:

UMSÄTZE DES ERSTEN UND ZWEITEN QUARTALS NICHT ERREICHBAR


Auch die Experten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein rechnen mit einem schwachen dritten Quartal für die Münchener. Die guten Umsätze von 9,4 Milliarden Euro im ersten Quartal und 10,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal würden mit Sicherheit nicht erreicht, schreiben die Analysten in einer Anfang November veröffentlichten Kurzstudie. Ihre Gewinnerwartung vor Steuern legen sie mit lediglich 510 Millionen Euro sogar noch unter Piepers Annahme.

Dresdner Kleinwort Wasserstein macht ebenso wie die Deutsche Bank in erster Linie die hohen Marketingaufwendungen für die Markteinführung des neuen Mini und sinkende Absatzzahlen der 7er-Reihe für den Ergebnisrückgang verantwortlich.

Noch vorsichtiger äußerten sich Ende Oktober die Analysten der HypoVereinsbank: Sie erwarten einen Vorsteuergewinn im dritten Quartal von 462 Millionen Euro. Nach ihrer Einschätzung dürfte auch der Quartalsumsatz mit rund 9 Milliarden Euro deutlich hinter den beiden Vorquartalen zurück bleiben.

In ihrer Erwartung für das vierte Quartal und das kommende Jahr sind sich die Experten weitgehend einig: Im Sog einer allgemein wieder anziehenden Autokonjunktur dürfte auch BMW profitieren. Vor allem ab Mitte 2002 könnte dann wieder die Sonne vom weiß-blauen Himmel über dem Münchener Pertuelring scheinen.

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Arbeiter:

BMW

 
07.11.01 14:24
BMW bleibt auf Rekordkurs


Der Münchener Automobilbauer BMW hat im dritten Quartal die Gewinnerwartungen der meisten Analysten übertroffen. Im laufenden Jahr will der Konzern einen Rekordgewinn einfahren.

Ungeachtet der hohen Aufwendungen für die Einführung des Mini und des neuen 7er-BMWs solle das Ergebnis im Kerngeschäft übertroffen werden, sagte Konzernchef Joachim Milberg am Mittwoch in München. Beim Jahresüberschuss rechnet der Autohersteller wegen der Trennung von der verlustreichen Rover-Tochter sogar mit einem deutlichen Anstieg. Auch bei Absatz und Umsatz strebt der Konzern im schwierigen Branchenumfeld neue Bestwerte an.

Die Umsatzrendite werde 2001 erstmals über sechs Prozent steigen, im vergangenen Jahr waren es wegen der Rover-Verluste nur 4,7 Prozent gewesen. Allein mit dem Verkauf von Autos der Marken BMW und Mini, ohne Finanzierung und Leasing, werde BMW in diesem Jahr mehr als 2,4 Mrd. Euro verdienen, hieß es.


Experten erwarten Gewinnrückgang bei BMW 465994


Gewinnrückgang mit Ansage


BMW hatte wegen des Starts mehrerer neuer Modelle bereits vor Monaten auf das erwartete schwächere Ergebnis hingewiesen. Der Überschuss nach Steuern sei im dritten Quartal vor allem wegen der Kosten für Modellwechsel um 29,4 Prozent auf 315 Mio. Euro eingebrochen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Das operative Ergebnis ging um fünf Prozent auf 567 Mio. Euro zurück. Analysten hatten im Mittel ihrer Prognosen mit einem stärkeren Rückgang auf 474 Mio. Euro gerechnet.


Den Umsatz konnte BMW nach eigenen Angaben steigern. Er verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8 Prozent auf rund 8,2 Mrd. Euro. An die Umsätze der beiden ersten Quartale 2001 - 9,4 Mrd. Euro im ersten Quartal und 10,6 Mrd. Euro im zweiten Quartal - konnte der Automobilhersteller aber nicht anknüpfen. Insgesamt wurden um dritten Quartal 213.333 Autos (plus 6,2 Prozent) produziert und 211.995 Autos (plus 8,2 Prozent) ausgeliefert.



Renditeziel nicht in Gefahr


In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres konnte BMW den Umsatz nach eigenen Angaben um 7,1 Prozent auf 28,17 Mrd. Euro steigern. Der Überschuss nach Steuern kletterte in erster Linie wegen der Trennung der verlustreichen Rover-Tochter um 63,3 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro, obwohl sich die Steuerbelastung nahezu verdoppelte. Angesichts dessen sei das Renditeziel für 2001 keine große Herausforderung, sagte Analyst Xavier Gunner von UBS Warburg. "Dafür bräuchte BMW im vierten Quartal weniger als 100 Mio. Euro Gewinn, und das schaffen sie leicht", sagte er.


Den Absatz steigerte der Konzern in den ersten neun Monaten um neun Prozent auf 672.000 verkaufte Autos. Während der Absatz in Deutschland leicht schrumpfte, zog die Nachfrage im übrigen Europa an und legte in den USA sogar um fast 19 Prozent zu.



Kaum Auswirkungen durch Terroranschläge


Zwar war das Wachstum im September deutlich gebremst, Milberg führte dies aber eher auf die Modellwechsel, als auf die Auswirkungen der Terroranschläge in den USA zurück. Daher hält der Konzern an seinen Prognosen für das Gesamtjahr unverdrossen fest. Der Absatz soll demnach von 822.000 auf erstmals mehr als 900.000 verkaufte Fahrzeuge steigern.


Der Ergebnisrückgang im Quartal war auch auf Sonderbelastungen in Höhe von 117 Mio. Euro zurückzuführen. Zum einen nahm BMW im Wertpapierportfolio Abschreibungen von 30 Mio. Euro vor. Hinzu kamen 87 Mio. Euro Abschreibungen auf Rechte zur Teilung von Risiken und Erträgen mit dem Triebwerksbauer Rolls-Royce. Ohne diese Effekte wäre das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im dritten Quartal im Konzern gestiegen.



Analysten bezeichneten die Zahlen in ersten Reaktionen als gut. "Das war vor Steuern deutlich besser als erwartet", sagte Georg Stürzer von der HypoVereinsbank. Der BMW-Aktienkurs stieg um zwischenzeitlich gut drei Prozent auf 35,90 Euro. Das Jahreshoch lag bei mehr als 42 Euro, nach den Anschlägen in New York war der Kurs stark eingebrochen.

ftd.
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sir charles:

Gegendarstellung

 
07.11.01 14:26
BMW: Scheinwerfer auf Rekordkurs

München - Nach einem überraschend gering ausgefallenen Gewinnrückgang im dritten Quartal sieht sich BMW 2001 auf dem Weg zu einem Ergebnisrekord. Trotz der Belastungen aus der Einführung des neuen „Siebener“ und der Neuauflage des britischen Kultautos „Mini“ ging das operative Ergebnis in den Sommermonaten von Juli bis September nur um fünf Prozent zurück.



BMW: Drittes Quartal 2001
EGT  567 Mio. € (-5%)  
Überschuss  418 Mio. € (+26%)  
Konzernumsatz  8,20 Mrd. € (+10%)  


Absatz auf Überholspur

Die Aktie stieg zum Handelsauftakt um drei Prozent auf 35,90 Euro.

BMW-Vorstandschef Joachim Milberg bekräftigte mit Blick auf die Zahlen die Ziele für das laufende Jahr. Die Umsatzrendite werde 2001 erstmals über sechs Prozent steigen, im vergangenen Jahr waren es wegen der Rover-Verluste nur 4,7 Prozent gewesen. Allein mit dem Verkauf von Autos der Marken BMW und Mini, ohne Finanzierung und Leasing, werde BMW in diesem Jahr mehr als 2,4 Milliarden Euro verdienen. Nach neun Monaten waren es bereits 1,99 (Vorjahreszeitraum 1,86) Milliarden Euro.

BMW hält rund zehn Prozent an Rolls-Royce, mit dem der Konzern bis vor zwei Jahren gemeinsam Triebwerke baute. Die Briten hatten ihre Prognosen für 2002 vor wenigen Wochen halbiert. Ohne diese Faktoren hätte der Gewinn nach Steuern sogar fast den Vorjahreswert erreicht, mit ihnen sank er um 29 Prozent auf 315 Millionen Euro.


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Stox Dude:

@Arbeiter

 
07.11.01 14:29
3 & 4 Quartal 2001 , sowie 1 Quartal 2002 werden fuer fast alle
Automobilhersteller schlecht ausfallen.
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