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Evotec - es kann los gehen! - Teil2

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Passende Knock-Outs auf Lufthansa AG

Strategie Hebel
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VicTim:

Evotec - es kann los gehen! - Teil2

24
29.05.19 10:51
" es kann los gehen! " ist tot lang lebe " es kann los gehen! " !

Hallo zusammen, hier ist nun die Fortsetzung des Threads "es kann los gehen!". Wer Interesse hat, den ersten Teil weiterleben zu lassen, der schreibe bitte hier.

Vielen Dank!
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Laterne:

Borelli

 
14.03.26 14:38
Volle Punktzahl an grünen Sternen für Dich!!
Beste Grüsse
Laterne
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Thisismylife:

Zahlen / Kurs / Zukunft / CEO

 
14.03.26 17:33
Ich hatte früher mal ein Post zum Wechselkurs USD / Euro gemacht.
2024 Bericht einen Durchschnittskurs von 1,0824 Dollar pro Euro (aktuell sind wir bei 1,14 .. Vor ein paar Monaten war es noch 1,18USD/Eur.. Somit eine Abwertung von 5-9%). Das ist schon eine Hausnummer und stellt euch vor es wäre anders rum, da hast ein Umsatz von zb 700mio und 75% davon wird in USD abgewickelt. Da hast dein Ziel übertroffen und nur wegen einem Wechselkurs.
PS: Auch der Toulouse Deal war in USD abgewickelt worden.

Zur neuen Ausrichtung mit dem Abbau von weiteren Mitarbeitern sehe ich dies als gutes Zeichen.  Der Stahlbesen wurde nun ausgepackt und ich vermute es war notwendig. Eventuell hatte man noch auf einen rebound im Geschäft gehofft aber leider Hamstern viele und Projekte werden verschoben oder dank KI intern vergeben. Dazu ist JustEvo eh das Zugpferd aktuell.

Der Toulouse Deal hat Geld in die Kasse gespühlt und eigentlich auch der Verkauf von Dark Blue Therapeutics (wie hoch ist unbekannt... Da es sicherlich mit Meilensteinzahlungen verknüpft ist. Bedeutet das Medikament muss erfolgreich sein um das volle Geld zu erhalten). Aber der Laden wird sich die nächsten 3 Jahre selbst finanzieren können und hängt nicht am Tropf wie ein Biotech Startup.

Erst nach dem Q4 Bericht dürfte der Vorstand kaufen oder verkaufen. Da viele im Vorstand sogar zwischen 5 und 6,x gekauft haben, so sind die sicherlich auch nicht über den aktuellen Kurs. Ich tippe aber eher, dass sie nachkaufen werden. Dazu zu dem Kommentar oben, es war der Entwicklungsleiter wo verkauft hatte, der CEO hatte nur zugekauft und bisher nicht verkauft.

Das Jahr 2028 wird immer und immer wieder hervorgehoben. Der Grund liegt in der Präsentation, wo die erwarteten Meilensteinzahlungen sich im Gegensatz zu 2026 verdopplen. (geschätzt 180mio in 2026 zu 400Mio in 2028. Die Meilensteinzahlungen sind ja das was Evotec in Vorleistung gebracht hat. Die Pipeline braucht halt Zeit und ab 2028 und 29 geht's wieder hoch.

Ich habe 2026 und 27 eher Angst es kommt ein Titan Group und kauft für 6eu alles auf... Dann wenn der Geldzufluss langsam vom Rinnsal zum Bach und später zum Fluss wird. Deswegen habe ich nochmal zugekauft und werde so alle 3 Monate prüfen, ob ich aufstocken kann. Ziel ist für mich ganz klar 2028 und dann bis 2035 halten und wenn man träumen darf vielleicht ab 2029 2030 mit einer kleinen Dividende rechnen.


(Verkleinert auf 41%) vergrößern
Evotec - es kann los gehen! - Teil2 1512830
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eisbaer1:

Anmerkung zur Guidance

8
14.03.26 22:55
Auch mit etwas Abstand zur Publikation der Umsatzprognose für 2026 kann ich den Strom der Entrüstung und "Überraschung" auf Analystenseite kaum nachvollziehen. Rein mathematisch waren die bisherigen Konsensziele nach Abschluss des Sandozdeals unhaltbar.

Für 2025 wurden 788 Mio EUR Umsatz gemeldet.

Darin enthalten ist eine Einmallizenzahlung von Sandoz iHv 50 Mio USD. Zudem sind in den Just Umsätzen ein zweistelliger Millionenbetrag aus Toulouse enthalten, der 2026 ersatzlos wegfällt. Bei Just USA sind weitere Millionenumsätze mit Sandoz enthalten, von denen auszugehen ist, dass sie 2026 nach Toulouse verlagert werden und künftig inhouse bei Sandoz laufen. Wenn Evo bzw. die Analysten nicht realisiert haben, dass Sandoz 2026 alles für eine sofortige Vollauslastung der erworbenen Toulouse Betriebsstätte tun würden, waren sie naive Narren.

Hinzu kommt eine 15% Abwertung des USD, was bei Evo, die nahezu sämtliche Umsätze mit Big Pharma traditionell in USD fakturieren, in der EUR Bilanz brutal einschlägt.

Um den 2025er Umsatz in 2026 auch nur näherungsweise stabil zu halten, hätte Evo unter diesen Rahmenbedingungen, die seit Monaten bekannt waren, ein mittleres Wachstumswunder benötigt. Dass man die Umsatzschätzungen weder an die USD Abwertung, noch an die klar absehbaren Umsatzverluste aus dem Sandoz Deal angepasst hat, ist betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar. Man könnte meinen, einige Analysten wollten die Fallhöhe einer Enttäuschung so hoch wie irgendmöglich halten, um Shortsellern in einer hochnervösen Gesamtmarktstimmung den roten Teppich auszurollen.

Bei Abrechnung der Einmallizenz läge der Umsatz 2025 bei ca 740 Mio EUR, was exakt dem Mittelwert der für 2026 abgegebenen Guidance entspricht. Unter Berücksichtigung einer 10% USD Abwertung vs 2025 enthält die 2026er Guidance signifikantes inflationsbereinigtes Wachstum.

Dass Just 2026 negatives Umsatzwachstum sehen wird, ist angesichts des Sandozdeals und besagter 50 Mio USD Einmallizenz sowie wegfallender Sandoz Umsätze in USA sowie Toulouse zwangsläufig, da die ex Sandoz erzielten Just Umsätze zwar mit mehr als 30% wachsen, aber von der Basis her deutlich zu klein sind, um den Sandoz Wegfall zu kompensieren.

Ich erwarte von Analysten, mit spitzem Bleistift zu rechnen und nicht zu träumen. Schlimm genug, wenn Aktionäre mehr auf Charts als Fundamentaldaten fixiert sind.  Ich brauche keine Analysten, die mir vorbeten, wo der Aktienkurs irgendwann mal war... spätestens nach dem Toulouse Exit hat Evo ein mit der Vergangenheit nicht mehr vergleichbares Geschäftsmodell. Was historische Charts über die Bewertungschancen eines grundlegend veränderten, m.E. klar verbesserten Geschäftsmodells aussagen sollen, wird mir aus Unternehmensbewertersicht immer schleierhaft bleiben.

Dass Analysten mittlerweile das kleine 1x1 nicht mehr beherrschen und Phantasiezahlen als Konsensschätzung ausgeben, ist frech.

Natürlich darf man nicht übersehen, dass Evos intransparente  Marktkommunikation diese Farce maßgeblich stützt.

Der jüngste Analystencall war an stümperhafter Stammelei kaum zu übertreffen. Dass die dt. Investorengemeinde widerspruchslos akzeptiert, dass Mittelständler ihre PKs in miserablem Englisch statt in ihrer Muttersprache auf Deutsch abhalten, ist vermutlich ein Teil des Niedergangs der Transparenzkultur. Dass man es ferner klaglos hinnimmt, dass in einer schwierigen Restrukturierungsphase vorläufige Geschäftszahlen ohne die überragend wichtigen Angaben zu Konzernergebnis, Net Debt / Net Cash und Eigenkapital publiziert, ist schlicht eine Sauerei! Von Analystenseite hätte ich spätestens in der dritten Frage eine unmissverständliche Kritik an den zur Beurteilung der Geschäftslage völlig unzureichenden Teilergebnissen erwartet. Ich hätte dem Management glasklar signalisiert, meine Lebens- und Arbeitszeit nicht mit der Analyse offensichtlich unvollständiger Unternehmensdaten zu verschwenden gedenke und man die Intransparenz entweder nonstop einstellt oder solch sinnlose Calls fortan keine Teilnahme mehr sehen werden!

Im März, inmitten der laufenden Jahresabschlussprüfung sind dem Management selbstverständlich vorläufige Daten für jede einzelne GuV und Bilanzposition bekannt.

Wenn ich da mauere, dann mutmaßlich deshalb, weil ich mit den WiPs über die Höhe von Fair Values und Impairments streite...

Sich gegenüber den Anteilseignern hierzu nicht glasklar zu äußern, zeugt von Schwäche des Managements!

M.E. ist das Management mit dieser Intransparenzoffensive  unfassbar schlecht beraten, weil ein dem Grunde nach für Investoren hochinteressantes Unternehmen am Kapitalmarkt sehenden Auges extrem unter Wert verkauft wird. Als Unternehmensberater würde ich dem Management eine 180 Grad Kehrtwende in der Kapitalmarktkommunikation empfehlen. Andernfalls werden CEO und CFO das Ende des Geschäftsjahrs 2026 m.E. nicht mehr im Unternehmen erleben. Niemand braucht Kapitalvernichter an der Unternehmensspitze!

Das Horizon-Programm halte ich für 100% begrüßenswert, seit langer Zeit überfällig und absehbar wertsteigernd. Erstmalig bekennt sich Evo nun zur Profitabilität als oberstem Unternehmensziel, nachdem man 20 Jahre lang Umsatzwachstum um jeden Preis betrieben hatte.

Es ist bitter, dass die Erkenntnis, dass hiefür ein weit über den priority reset hinausgehender Kapazitätsabbau benötigt wird, weitere 12 Monate benötigt hat. Allerdings sage ich an dieser Stelle besser spät als nie und mit dem Toulousekaufpreis hat man nun auch ein finanzielles Cashpolster, mit dem man die notwendigen Restrukturierungskosten aus eigener Kraft problemlos finanzieren kann.

Für Aktionäre kurzfristig enttäuschend, dass die Restrukturierung 2026 weiter anhält, aber dafür hat das Programm nun endlich das für die Erreichung der angestrebten 20% EBITDA Marge notwendige Ausmaß.

M.E. liegt nun erstmals ein glaubhaftes Unternehmenskonzept vor, das für 2028 angestrebte Margenziel auch tatsächlich zu erreichen. Ich hatte zuvor mehrfach kritisiert, dass es zuvorderst um EPS- und FCF- Maximierung gegen muss und nicht um Umsatz!

Das 2026 angestrebte EBITDA von 0 bis 40 Mio EUR ist zweifellos ernüchternd, angesichts tief negativer EBITDAs 2025 in beiden Geschäftsbereichen aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wenngleich noch nicht näherungsweise zufriedenstellend.

Wenn man das für 2025 gemeldete bereinigte EBITDA um 50 Mio USD Einmallizenzertrag bereinigt, war auch Just in 2025 noch meilenweit von einer angemessenen Gewinnmarge entfernt. Dass Evo diesen klassischen Einmalertrag überhaupt im bereinigten EBITDA erfasst hat und nur hierdurch die Guidance gerettet hat, ist m.E. einer der wesentlichen Gründe für den Kursabsturz. Diese Schönfärberei schafft eben kein Vertrauen... wenn man zeitgleich sämtliche Restrukturierungskosten ganz selbstverständlich aus dem bereinigten EBITDA herausrechnet... klassisches cherry picking...

Mit mir als Abschlussprüfer wäre das bereinigte EBITDA 2025 wahrheitsgemäß leicht negativ ausgefallen und dann hätte eine 2026er Prognose mit 0 bis 40 Mio EUR deutlich positver ausgesehen.

Zudem wäre das Ziel glasklar, eine konservative EBITDA Guidance für 2026 abzugeben und diese schlussendlich signifikant zu übertreffen, um den Aktionären zu signalisieren, dass Prognosen ab sofort eingehalten bzw. übererfüllt werden!




z  
Antworten
KaktusJones:

Und es geht weiter abwärts

 
16.03.26 09:33
Man will den Kurs wohl unter 3 Euro sehen.
Aktuell stellt sich halt auch die Frage, wie man einen weiteren Kursabsturz verhindern will. Die IR ist eh unbrauchbar und der Vorstand sprüht jetzt offensichtlich auch nicht vor Optimismus. Das erste Quartal ist zudem schon durch und offensichtlich nicht so toll. Somit heißt es weiter warten auf positive Impulse.  
Antworten
Obelox:

warum sollten

3
16.03.26 09:51
sie solch dauernd im Internet in Foren aktiven gelangweilten Personen Rede und Antwort stehen?
Der Kurs wird durch Hedgefonds manipuliert und gesteuert und der Staat schaut zu, weil er ja auch mitverdient.
Deutschland verliert jetzt einen grossen Anteil in der Autoindustrie und in der Chemiebranche wird das Gleiche auch passieren. Nur der Unterschied die wandern einfach leise in andere Länder.
Antworten
dlg.:

Eisbär

3
16.03.26 09:53
Eisbär, danke für Dein gutes & ausführliches Posting und erlaube mir bitte ein paar (hoffentlich konstruktive) Kommentare dazu:

Erstens: ich verstehe Deinen Ansatz, warum Du den Analysten vorwirfst, dass sie zu blauäugig geschätzt haben (erst recht nach der neuen Guidance). Ich war auch euphorischer, was eine falsche Einschätzung von mir war. Gleichzeitig hätten Deine Ausführungen wesentlich mehr Gewicht, wenn Du das VOR den Zahlen kommuniziert hättest, zumindest aber schon in den letzten Wochen (klar, mit den vorgeschobenen Zahlen hat Evotec das schwierig gemacht).

Zweitens: wenn Du das tatsächlich so erwartet hast, warum bist Du dann in der Aktie investiert gewesen/geblieben (Du hast vor einiger Zeit auch von KO Calls gesprochen, die Du Dir zugelegt hast)? Wenn bei einem Unternehmen 80 Mio EBITDA erwartet werden, dann aber eine 20 Mio EBITDA Guidance kommt (die Du erwartet hast), war es doch extrem wahrscheinlich, dass eine harsche Kursreaktion folgt – sehen wir ja gerade live. Oder anders ausgedrückt: chapeau für Deine fundamentale Herangehensweise, aber bei der erfolgreichen Umsetzung an der Börse hapert es scheinbar (was bitte nicht als Schadenfreude zu interpretieren ist, diese liegt mir fern).

Drittens: bei Deinen Berechnungen hast Du mE einen Punkt vergessen: ja, es war eine 58 Mio USD Einmalzahlung in 2025, aber es sind weitere 25 Mio USD im Januar 2026 als Einmalzahlung geflossen. D.h. das Delta zwischen den beiden Jahren beträgt nur 23 Mio USD / <20 Mio Euro im Umsatz/EBITDA. Und wenn man die Zahlung aus dem adjusted herausnimmt, dann lautet die 2026er Guidance „0“.

Viertens: den Punkt hatte ich schon mal gebracht - Evotec hat in 2024 rund 23 Mio adj. EBITDA erzielt und erzählt, dass man 60 Mio Euro Kostensenkungsmaßnahmen bis Ende 2025 exekutiert hat. Gleichzeitig guidet man für 2026 die 20 Mio Euro in der Mitte, die genau der Sandoz-Einmalzahlung entsprechen, sprich: pro-forma ca. 0 Mio Euro adj. EBITDA in 2026. Wo sind die rechnerisch zu erwarten gewesensen >80 Mio Euro (23+60) geblieben? Natürlich gibt es noch andere Kosteninflation und die Kostensenkungsmaßnahmen sind mit Umsatzverlusten einhergegangen. Aber die Bridge von den rechnerischen 83 Mio zu den 0 Mio ist mE kein no-brainer und ich kann verstehen, dass die Analysten da mehr erhofft haben. Zumal das von der Mittelfrist-Guidance von Evotec ja zusätzlich untermauert wurde.

Fünftens: dass Du Dich in der Vergangenheit genau über die Analysten aufrgegt hast, die Evotec bearisch beurteilt haben (würden für die LVs arbeiten) und denen jetzt vorwirfst, dass sie nicht bearisch genug waren, liest sich im Nachgang natürlich schwierig.

Bei anderen Punkten bin ich Deiner Meinung, zB bei dem Einschluss der Sandoz Lizenzahlung in das adj. EBITDA oder dass man eine Net Cash Zahl am Jahresende durchaus hätte berichten können (Nettoverlust erst im April kann ich hingegen verstehen zB aufgrund potenzieller Impairment Diskussionen, Horizon-Rückstellungen?). Conference Calls auf deutsch ist natürlich ein Witz von Dir :-)
Antworten
dlg.:

Obelox

3
16.03.26 09:58
Obelox, das ist ECHT lustig. Seit JAHREN enttäuscht das Unternehmen den Markt und die Aktionäre mit zig Hiobsbotschaften. Cyber Attack, Insiderskandal, eine heftige Gewinnwarnung nach der anderen, etc. Aber Deine Konklusio ist „Der Kurs wird durch Hedgefonds manipuliert und gesteuert und der Staat schaut zu, weil er ja auch mitverdient.“? Musst Du da nicht selber lachen, wenn Du das liest? Wahnsinn, wie man zu so einer Einschätzung fernab jeglicher Realität kommen kann. Und wie verdient der Staat dabei und würde er nicht mehr verdienen, wenn (deutsche) Anleger hier Gewinne auf der Long-Seite erzielen würden?
Antworten
eintracht67:

ach so....der Kurs wird manipuliert!

2
16.03.26 09:59
warum sollten
sie solch dauernd im Internet in Foren aktiven gelangweilten Personen Rede und Antwort stehen?
Der Kurs wird durch Hedgefonds manipuliert und gesteuert und der Staat schaut zu, weil er ja auch mitverdient.
Deutschland verliert jetzt einen grossen Anteil in der Autoindustrie und in der Chemiebranche wird das Gleiche auch passieren. Nur der Unterschied die wandern einfach leise in andere Länder.
Obelox, 16.03.26 09:51
Das habe ich nun schon längere Zeit nicht gelesen....endlich wissen wir wer die Schuldigen für den niedrigen Aktienkurs sind----aha die Hedgefonds also

...nun ja, wenn diese Murksbude mal liefern würde, indem man zumindest einmal die Vorhersagen einhält und nicht immer wieder verschiebt oder gar revidiert.....dann hätten Hedgefonds gar keine Chance, weil es auf der anderen Seite auch genügend Interessenten gäbe die in ein solide geführtes Unternehmen investieren würden
Antworten
eintracht67:

da hätte ich mir meinen Kommentar ja

2
16.03.26 10:03
Obelox
Obelox, das ist ECHT lustig. Seit JAHREN enttäuscht das Unternehmen den Markt und die Aktionäre mit zig Hiobsbotschaften. Cyber Attack, Insiderskandal, eine heftige Gewinnwarnung nach der anderen, etc. Aber Deine Konklusio ist „Der Kurs wird durch Hedgefonds manipuliert und gesteuert und der Staat schaut zu, weil er ja auch mitverdient.“? Musst Du da nicht selber lachen, wenn Du das liest? Wahnsinn, wie man zu so einer Einschätzung fernab jeglicher Realität kommen kann. Und wie verdient der Staat dabei und würde er nicht mehr verdienen, wenn (deutsche) Anleger hier Gewinne auf der Long-Seite erzielen würden?
dlg., 16.03.26 09:58
sparen können...bist du ne Minute schneller gewesen
Antworten
eisbaer1:

@dlg

 
16.03.26 16:44
Auf die negativen Folgen der USD Abwertung und des Sandozdeals für die Umsatzentwicklung 2026 habe ich seit Monaten mehrfach hingewiesen. Die naive Vorstellung, Evo würde nach dem Sandozdeal gleichbleibende Umsätze bei höheren Margen und vollständiger Entschuldung fahren, habe ich schon bei Verkündung des Deals Ende 2025 ins Reich der Träume verwiesen.

Ich hätte mir indes nicht träumen lassen, dass die Analysten ihre weder an die USD Entwicklung noch den Toulouse Exit angepassten Prognosen dem Markt tatsächlich als glaubhaft verkaufen würden.

Frühere Analysen der dt. Bank hatte ich deshalb gegeißelt, weil das ausgegebene Kursziel nicht mit den Umsatz- und Gewinnschätzungen im Einklang stand. Ich kann nicht gleichzeitig steigende Umsätze und Gewinne prognostizieren und Kursziele ins Nirvana senken.

Im übrigen werden die Auswirkungen kurzfristiger Umsatz- und Gewinneinbrüche auf den langfristigen Unternehmenswert von Analysten systematisch geradezu dramatisch überschätzt, da sie fast ausnahmslos reine Trendfolger sind und absolut nicht in der Lage, Trendwechsel valide vorherzusagen bzw. in ihren Bewertungsmodellen zu antizipieren.

Als Unternehmensbewerter kann ich über die meisten DCF Modelle von Reasesrch Abteilungen nur ungläubig den Kopf schütteln. Was da tagein tagaus zu Papier gebracht wird, ist vielfach reines Wunschdenken und hat mit Analyse und integrierter Unternehmensplan rein gar nichts zu tun.

Die Marktreaktion auf die Verfehlung einer m.E. offensichtlichen Bullshitkonsensschätzung habe ich grandios unterschätzt. Offensichtlich sind bei Evo auch nach drei Jahren Crasherfahrung noch immer jede Menge Tagträumer und Goldgräber unterwegs.

Das macht die Aktie weiter extrem instabil. M.E. wäre Evo bereits seit Jahren besser in der Hand von Private Equity Investoren aufgehoben. Die Börse macht aus langfristig angelegten Biotech Geschäftsmodellen zunehmend Casino Zockereien mit extremer Vola.

Auf diese Weise kann ein echtes Fotschungsunternehmen mit weit in der Zukunft liegenden Cashflowüberschüssen kaum noch langfristig reüssieren.
Dass die Biontechgründer relevante Teile der MRNA Forschung in ein nicht börsennotiertes Startup überführen wollen, werte ich als Fingerzeig in die Richtung, dass die Fixierung auf Quartalsberichterstattung und stetige Newsflows mit langfrister Entwicklung oder Grundlagenforschung absolut unvereinbar ist und am Ende sogar zum Scheitern führen kann, wenn durch die Notwendigkeit permanenter Anlegerbespaßung der Fokus auf's Wesentliche verloren geht.

Evo hat hier eine Zwitterposition... einerseits Tagesgeschäft bei Just, andererseits Durchführung langfristiger Auftrags- Forschungsprojekte.

Evotecs weltweit anerkanntes Know how und die selbstentwickelte Forschungsplattform werden im Aktienkurs seit Jahren nicht mehr angemessen reflektiert.
Rein fundamental betrachtet müsste das Unternehmen klar zweistellig notieren. Indes liegt der Anlegerfokus nach teils unfassbaren Managementfehlleistungen verständlicherweise nur noch auf sehr kurzfristigen Entwicklungen, wodurch der faire Wert Evotec immaterieller Vermögenswerte nahezu komplett aus dem Fokus gerät.

Ich bin unverändert überzeugt, dass die Kursentwicklung nicht näherungsweise die Wertentwicklung des Unternehmens abbildet.
Aber solange das Management so intransparent agiert und kommunikationstechnisch wie betriebswirtschaftlich Fehler an Fehler reiht, steht der Kurs halt da wo er steht und fällt ggf. sogar weiter.

Ein starkes Management ist wichtiger Bestandteil einer guten Anlagestory... und der aktuelle Vorstand hat in Sachen Shareholder Value bislang leider komplett versagt.

Ich möchte da noch nicht endgültig den Stan brechen, weil W.L. mit seiner völlig verfehlten Umsatzmaximierung das Unternehmen beinahe ruiniert hat und der aktuelle Sanierungsjob wahrlich kein Zuckerschlecken bedeutet.

Wie gesagt, Horizon ist m.E. - endlich - eine glaubhafte Abkehr von W.Ls ruinösem Umsatzmaximierungsmodell.

Natürlich ist Evos Angebot in dem Moment, da Evo unverschämter Weise plötzlich Gewinn aus Neuaufträgen ziehen will, nicht mehr so attraktiv für Big Pharma wie zuvor. Es war klar und unvermeidlich, dass eine drastische Margenanhebung - mindestens übergangsweise - mit deutlich sinkendem Auftragseingang einhergehen würde. Nachdem man bis vor 12 Monaten in Antizipation der alten Umsatzziele noch wie verrückt Personal eingestellt hat, sind die Kapazitätsanpassungen jetzt umso schmerzhafter, weil kurzfristig sehr kostspielig.

Für den langfristigen Unternehmenserfolg sind diese Maßnahmen indes dringend notwendig und in zwei, drei Jahren wird es niemanden mehr interessieren, ob Evo damals 20 oder 40 Mio EUR weniger EBITDA erwirtschaftet hat, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.

Die 25 Mio USD Sandoz Lizenzzahlungen in 2026 und 2027 habe ich in der Umsatzerwartung 2026 in der Tat absichtlich "unterschlagen", da ich davon ausgehe dass diese durch wegfallende Sandoz Umsätze der veräußerten Betriebsstätte aber auch der US Betriebsstätte (Stichwort Verlagerung nach Toulouse) deutlich überkompensiert werden.

Dass bis heute keine Zahl in der Welt ist, wie hoch der Toulouse Umsatz in 2025 war und wieviel Umsatz aus USA  dem Sandozdeal zum Ppfer fallen werden, ist sicher ein Teil der Ursache für völlig verfehlte Konsensschätzungen, wenngleich es Aufgabe der Analysten gewesen wäre, die für die Prognoseanpassung an den Sandoz Deal notwendigen Infos beim Management lautstark einzufordern.

Da ich jeden Analystencall der letzten 24 Monate live verfolgt habe, kann ich sagen, dass dies nicht passiert ist und die Fragen der Analysten um die wirklich relevanten Punkte teilweise einen riesigen Bogen schlugen, während man um Kompetenz vorzutäuschen zu irgendwelchen Peanuts Teilbereichen 5 Nachfragen anbrachte.

Was hier in den letzten 2 Jahren abgeht, ist ein Totslversagen des Managements, aber auch sämtlicher Kontrollinstanzen, zu denen ich unter anderem auch Analysten zähle.
Aktionäre wie auch ich waren zu fokussiert auf langfristige Bewertungsfragen und haben die desaströsen Auswirkungen des Tagesgeschäfts auf das Anlegervertrauen signifikant unterschätzt.

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und es geht darum, wie bekommen wir es schnellstens und möglichst verletzungsfrei heraus...

Horizon ist dem Grunde nach ein vernünftiger Plan. Ob er die Kurswende bringt, hängt an der Umsetzung...

Evo ist nun mehr denn je eine "show me" Story... Vorschusslorbeeren kann sich dieses Management aktuell nicht mehr erwarten...


Antworten
KaktusJones:

@Eisbaer

4
16.03.26 17:09
Ich stimme größtenteils deinen Ausführungen zu. Aber ..
"...Die Marktreaktion auf die Verfehlung einer m.E. offensichtlichen Bullshitkonsensschätzung habe ich grandios unterschätzt. Offensichtlich sind bei Evo auch nach drei Jahren Crasherfahrung noch immer jede Menge Tagträumer und Goldgräber unterwegs.
Das macht die Aktie weiter extrem instabil. M.E. wäre Evo bereits seit Jahren besser in der Hand von Private Equity Investoren aufgehoben. Die Börse macht aus langfristig angelegten Biotech Geschäftsmodellen zunehmend Casino Zockereien mit extremer Vola...."

Das hier sehe ich komplett anders.
Zum einen glaube ich nicht, dass es hier wirklich viele Anleger gibt, die sich nach irgendwelchen Analystenkommentaren oder Konsensschätzungen orientieren. Relevant sind die Prognosen des Unternehmens und die natürlich die Geschäftsentwicklung.
Zum anderen macht nicht die "Börse" aus Evotec eine Zockerbude, sondern das Management, das nahezu jedes Quartal seine eigenen Prognosen verfehlt und zudem schlecht am Markt kommuniziert.

Welche Langfristanleger sollen denn unter diesen Bedingungen fröhlich investiert bleiben. Und wenn die Kursschwankungen derart hoch sind, dann zieht das selbstverständlich Trader an. Hier herrschen doch beste Bedingungen zum traden. Ich bin immer eher langfristig orientiert - aber eine Trading-Position habe ich hier mittlerweile auch. Was soll man denn sonst machen. Aktuell ist mein Risiko, bzw. der Anteil am Depot, viel zu hoch. Ich habe erneut meinen Bestand erhöht. Aber sollte es hoffentlich wieder hoch gehen, dann werde ich das Risiko auch wieder reduzieren. Ob ich bei weiter fallenden Kursen unten erneut zulegen werde, weiß ich nicht. Aber genau diese Situation, mit deutlich schwankenden Kursen,  hat doch das Management von Evotec zu verantworten und nicht die Börse.
Antworten
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#19669

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#19670

cordie:

was mich wundert ist das Evo noch nichts über

 
09:56
den Verkauf von Dark blue Therapeutics gemeldet hat, rund 170 Millionen.
Man könnte zumindest den Verkauf bestätigen. Was stimmt mit Evo nicht  
Antworten
mrymen:

Insolvenzgefahr?

 
12:20
Sollte man mal auch diskutieren.
Nicht umsonst ist die leerverkaufsquote so hoch.
Bin zwar investiert, und überlege im anderen depot zu aktuellen Kurs erneut einzusteigen (um dann bei hoffentlich Wende) wieder auszusteigen..
Im Hauptdeoit ist evo tief rot.. Hier bringt verbilligen nicht viel...
Aber wenn die Gefahr von Insolvenz nicht vom Tisch ist, bringt auch kein Neukauf etwas....
Bin seit neuem Markt in evo investiert... Also alter Hase  
Antworten
gvz1:

Evotec profitiert von Firmenübernahme

 
12:23
Antworten
gvz1:

Evotec profitiert von Firmenübernahme

 
12:25
transkript.de/artikel/2026/...nuebernahme-in-grossbritannien/
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
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gvz1:

Leerverkaufsquote 2,3 %? @mrymen

 
12:28
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
Antworten
eintracht67:

Dieser Artikel ist ein alter Hut (7.1.2026)

 
12:41
gvz1, heute 12:25
Antworten
mrymen:

DBT Beteiligung?

 
13:00
Sollte hier was kommen, hätte vorstand längst eine Meldung gemacht! Sowas verbirgt man sicher nicht.
Also ist da entweder nichts dran, oder Evo hat die beteiligung längst verkauft.  
Antworten
mrymen:

Dark Blue Therapeutics?

 
14:02
Schon verwunderlich, dass auf der Evotec Homepage keinerlei Info über eine Beteiligung zu
Dark Blue Therapeutics zu finden ist.
Könnte also sein, dass die gar nicht mehr beteiligt sind.
Alles sehr komisch  
Antworten
tater:

Verstehe

 
14:11
das ganze auch nicht es gehören mal alle Sachen auf den Tisch
ob gut oder schlecht. Nicht immer Scheibchen weise.
Dann geht halt der Kurs mal auf 2 € oder tiefer aber man weiß Bescheid.
Also Vorstände raus mit der Wahrheit !!!!
Antworten
RichyBerlin:

#19677/78

 
16:10
Natürlich waren sie noch beteiligt.
Steht doch auch in den von dir geposteten Links..
"..Entsprechend unserer Beteiligung haben wir einen Anteil an der festen Vorauszahlung erhalten und blicken auf ein mögliches, zusätzliches Upside, das an das Erreichen definierter Entwicklungsfortschritte geknüpft ist“, teilte Unternehmenssprecherin Dr. Sarah Fakih auf transkript-Nachfrage mit.."
Antworten
gvz1:

und keiner hat bisher etwas davon gehört.

 
17:00
Dieser Artikel ist ein alter Hut (7.1.2026)
eintracht67, heute 12:41
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
Antworten
RichyBerlin:

Stimmt doch gar nicht

 
18:38
und keiner hat bisher etwas davon gehört.
gvz1, heute 17:00
Sogar der Transkript-Artikel wurde am 07.01.2026 bereits hier gepostet.
Und das Thema wurde vorher und nachher lang besprochen !
https://www.ariva.de/forum/...ehen-teil2-563165?page=768#jumppos19211
Antworten
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