Zeitpunkt: 28.03.15 12:11
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@ b336870 warte die M Formation ab und ein TIEF unter dem Allzeittief, also um 5,- rum.
aber erst nach einer langen Bodenbildung mit Doppelboden über Wochen oder so.
bis dahin Fingerweg.
Die Grossen Umsätze bei fallenden Kursen müssen erst noch kommen, bis jetzt war das nur der 1. Schock! die leute reiben sich noch die augen, besonderst bei den tiefdrinnhängenden GläubigerBanken. die wissen noch nicht so recht wie sie die verluste buchen sollen, Banken entscheiden meist Dienstags.
... ist unter technologiewerten eine rarität, ich kenne keine (die vermeintliche "cashcow" Drillisch hat inzwischen ein KCE von 25)
KCE = Kurs/Cash Earnings-Verhältnis (price to cash earnings)
ich habe sie nochmals nachgerechnet/geschätzt:
2014e
5,5mio (konzern-)jahresüberschuss (=analystenkonsensus, de.4-traders.com/EUROMICRON-AG-COMM--CON-8748391/fundamentals unter "Finanzdaten"; in Q1-Q3/2014: 3,5mio)
+ 9,4mio abschreibungen (schätzung Dr. Kalliwoda Research vom 07.01.2015, seite 11 unter ziff. 8, www.euromicron.de/downloads/filemanager/...-analysis-01-15.pdf , in Q1-Q3/2014: 7,5mio)
= 14,9mio cash earnings
davon entfallen 14mio (rd. 94%) auf die euromicron-aktionäre (der rest auf minderheiten)
/ 7.176.398 aktien
= 1,95 cash earnings je aktie
KCE (2014e) = 4,9 (kurs 9,60 /1,95)
2015e
10,1mio (konzern-)jahresüberschuss (=analystenkonsensus, de.4-traders.com/EUROMICRON-AG-COMM--CON-8748391/fundamentals )
+ 10,2mio abschreibungen (schätzung Dr. Kalliwoda Research vom 07.01.2015, seite 11 unter ziff. 8, www.euromicron.de/downloads/filemanager/...-analysis-01-15.pdf )
= 20,3mio cash earnings
davon entfallen rd. 19mio (rd. 94%) auf die euromicron-aktionäre (der rest auf minderheiten)
/ 7.176.398 aktien
= 2,65 cash earnings je aktie
KCE (2015e) = 3,6 (kurs 9,60 /2,65)
KCE = Kurs/Cash Earnings-Verhältnis (price to cash earnings)
boersengefluester.de/...ron-erste-neuigkeiten-nach-dem-schock/ (tabelle am ende):
| Mio. | 2014e | richtig: |
| rechnung boersengefluester.de/ | ||
| EBIT lt. boersengefluester.de/ | 11,5 | |
| ./. Zinserträge/-aufwendungen | -4,0 | |
| = Ergebnis vor Ertragsteuern | 7,5 | |
| ./. Ertragsteuern (30%) | -2,3 | |
| = Nettoergebnis | 3,0 | 5,3 |
| davon euromicron-Aktionäre (94%) | 4,9 | |
| Ergebnis je Aktie | 0,42 | 0,69 |
Hallo,
ich bin auf euromicron nach der Letzten meldung aufmerksam geworden und ich habe mal die charts befragt.
hound of the baskervilles.
um einigen pushern hier mal den wind aus den segeln zu nehmen anbei die Charttechnische Betrachtung.
auch die Monitären Fakten sind erschreckend, denn die firma hat 1/3 des Bilanzwertes (börse online) Schulden - das sind wohl rund 100 millionen ??? oder so - der Börsenwert ist knapp 66 millionen bei null dividende.
nun ist auch noch der vorstand gegangen der 15 jahre ! die euromicron geformt hat und durch die vielen zukäufe die firma bekannt machen wollte. die namen der übernommennen firmen sind mir nicht bekannt bzb sind durch die ganzen verschmelzungen verschwunden, was wohl nicht so gut war?
jedenfalls sieht es charttechnisch wohl nicht so gut aus und einige chartereignisse treten wohl auch sehr selten auf, eines davon hat euromicron erwischt.
KEIN Kauf für mich.
fs1.directupload.net/images/150329/tdugavf8.jpg
... macht guten finanzjournalismus, bleibt i.S. euromicron aber an der oberfläche, geht nicht auf die berichtigungsvorschrift IAS 8 ein und schürt unbegründete ängste vor einem impairmenttest, boersengefluester.de/...ron-erste-neuigkeiten-nach-dem-schock/
nach IAS 8.49, www.iasplus.com/de/standards/ias/ias8
wird euromicron im konzernabschluss (konzernanhang) 2014 folgende angaben zu fehlern der vorperioden (2013, 2012 und ggf. früher) machen (müssen):
1. art der fehler (bilanzstichtage 2013, 2012 und ggf. früher)
die bilanzierungsfehler der vorjahre sind in der pressemitteilung vom 27.03. deskriptiv aufgezählt, sind aber keinen bilanzposten zugeordnet
ich tippe auf den bilanzposten "Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden", s. oben #1045
dieser bilanzposten wurde zu hoch angesetzt, weil flüchtig/falsch kalkuliert wurde, nachfolgekosten nicht vollständig erfasst wurden oder nachweise fehlten
aus bilanziellen gründen und weil euromicron die projekte vorfinanziert, hatte der vorstand ein natürliches interesse, den anarbeitungsgrad der projekte möglichst hoch erscheinen zu lassen (oben #1005)
2. bezifferung des korrekturbetrag jedes betroffenen bilanzpostens
bisher wurde nur der gesamtkorrekturbetrag (15mio) genannt
3. auswirkung auf gewinn je aktie 2013 und 2012
4. gegebenenfalls: summe der korrekturbeträge v o r 2012 (sie würden zum 01.01.2012 eingebucht)
5. benennung der umstände, die zu den fehlern geführt haben (s. pressemitteilung vom 27.03.)
bilanzielle auswirkungen:
2014: "What goes up must come down"
der aktuelle abschluss (2014) wird fehlerfrei erstellt; die vorjahresfehler haben --wegen des basiseffekts ("vorjahresunterschied", s. oben #1045) keine gewinnauswirkung auf 2014
die fehler werden ergebnisneutral mit dem saldovortrag des eigenkapitalpostens 2014 verrechnet (das eigenkapital 2012-2014 mindert sich um ca. 15mio (= summe der korrekturbuchungen))
2015/2016: "What goes down must go up"
das prinzip der gewinnrealisierung der fertigungsaufträge nach dem leistungsfortschritt besagt:
"Ist das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich zu schätzen, so sind Erlöse und Kosten entsprechend dem Leistungsfortschritt zu erfassen. Dies wird als Gewinnrealisierung nach dem Leistungsfortschritt (Percentage of completion method) bezeichnet [IAS 11.22]. Um das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich bestimmen zu können, muss das Unternehmen in der Lage sein, eine zuverlässige Schätzung der gesamten Auftragserlöse, des Grades der Fertigstellung und der Kosten des gesamten Auftrags abgeben zu können [IAS 11.23-24]. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrages nicht verlässlich geschätzt werden kann, darf kein Gewinn ausgewiesen werden. Stattdessen sind Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten zu erfassen, die wahrscheinlich einbringlich sind, und Auftragskosten sind in der Periode als Aufwand zu erfassen, in der sie anfallen [IAS 11.32].
www.iasplus.com/de/standards/ias/ias11
für euromicron bedeutet das die schiebung eines zweistelligen millionengewinns ins laufende oder nächste jahr: die nach der bilanzkorrektur (noch) nicht abrechenbaren projektaufträge werden 2015/2016, wenn sie in dem nach IAS 11 erforderlichen umfang angearbeitet sind bzw. als (teil)leistungen zu forderungen gegen kunden geführt haben, auf den gewinn durchschlagen
die 15mio sind also nicht verloren, die gewinnrealisierung ist vertagt, "aufgeschoben ist nicht aufgehoben"
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