werden die Daten heute!
15:00 USA: Verkauf bestehender Häuser 02/07
Bei sich weiter abschwächendem Immobilienmarkt wird die Notenbank nicht tatenlos zusehen und eine Zinssenkung in Aussicht stellen! Das wird den Euro treiben
ROUNDUP: US-Notenbank schwenkt auf neutralen geldpolitischen Kurs ein
21.03.07 20:17, Quelle: dpa-AFX Compact
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank ist unerwartet auf einen neutralen geldpolitischen Kurs eingeschwenkt. Künftige Anpassungen hingen vom Ausblick auf Inflation und Wachstum ab, schreibt die US-Notenbank in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. In ihrem vorhergehenden Kommentar im Januar hatte sie noch von möglichen Zinserhöhungen gesprochen. Die Abkehr von so genannten 'tightening bias', also die Ausrichtung auf Zinserhöhungen, war von der Mehrheit der Volkswirte nicht erwartet worden.
Der Eurokurs stieg nach dem Kommentar bis auf 1,3376 Dollar. Zuvor hatte der Euro noch um die Marke von 1,33 Dollar gependelt. Die Aktien an der Wall Street haben nach dem Kommentar der US-Notenbank am Mittwoch deutlich an Fahrt aufgenommen. Der Dow Jones stieg nach einem verhaltenen Start um 1,36 Prozent auf 12.454,81 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 1,74 Prozent auf 1.435,45 Zähler zu
LEITZINS ZUM SECHSTEN MAL IN FOLGE UNVERÄNDERT
Die US-Notenbank hatte zuvor ihren Leitzins wie von Experten erwartet nicht verändert. Der Leitzinssatz bleibt damit zum sechsten Mal in Folge unverändert bei 5,25 Prozent. Zuletzt hatte die Fed den Leitzins Ende Juni um 0,25 Prozentpunkte erhöht.
Die jüngsten Konjunkturdaten seien gemischt ausgefallen und die Anpassung am Häusermarkt setze sich fort. Im Januar war die Fed noch von einer Stabilisierung am Häusermarkt ausgegangen. Aussagen zum Immobilienmarkt waren angesichts von Ausfällen bei Hypotheken mit niedriger Bonität mit besonderer Spannung erwartet worden. Die Fed erwartet jedoch weiterhin, dass die Wirtschaft in den kommenden Quartalen mit einem moderatem Tempo wachsen wird.
Die Kerninflation sei in den vergangenen Monaten etwas erhöht gewesen. Trotzdem dürfte sich der Inflationsdruck künftig etwas abschwächen. Die hohe Kapazitätsauslastung habe jedoch das Potenzial, den Inflationsdruck aufrecht zu erhalten. Die dominierende Gefahr sei damit weiterhin, dass die Inflation sich nicht wie erwartet abschwächen werde./js/mf/
US-Notenbank spricht nicht mehr von möglichen Zinserhöhungen
21.03.07 19:52, Quelle: dpa-AFX Compact
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank hat in ihrem Kommentar zu ihrer Zinsentscheidung auf einen neutralen geldpolitischen Kurs eingeschwenkt. Künftige Anpassungen hingen vom Ausblick auf Inflation und Wachstum ab, schreibt die US-Notenbank in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. In ihrem vorhergehenden Kommentar im Januar hatte sie noch von möglichen Zinserhöhungen gesprochen.
Die jüngsten Konjunkturdaten seien gemischt ausgefallen und die Anpassung am Häusermarkt setze sich fort. Im Januar war die Fed noch von einer Stabilisierung am Häusermarkt ausgegangen. Aussagen zum Immobilienmarkt waren angesichts von Ausfällen bei Hypotheken mit niedriger Bonität mit besonderer Spannung erwartet worden. Die Fed erwartet jedoch weiterhin, dass die Wirtschaft in den kommenden Quartalen mit einem moderatem Tempo wachsen wird.
Die Kerninflation sei in den vergangenen Monaten etwas erhöht gewesen. Trotzdem dürfte sich der Inflationsdruck künftig etwas abschwächen. Die hohe Kapazitätsauslastung habe jedoch das Potenzial, den Inflationsdruck aufrecht zu erhalten. Es gebe daher weiterhin die Gefahr, dass die Inflation sich nicht wie erwartet abschwächen werde. Die US-Notenbank hatte zuvor den Leitzins wie erwartet unverändert bei 5,25 Prozent belassen./js/mf/