Es gibt bessere Beteiligungsgesellschaft en


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Libuda:

Es gibt bessere Beteiligungsgesellschaften

 
19.03.09 13:19
denn die nachstehende Argumentation ist an einer Stelle eine Verarschung - nämlich dort wo die Cash im 35,8 Konzern mit 38 Millionen angegeben wird. Der richtige, aber sehr gute Wert sind 24,9 Millionen, wo vermutlich die Kassenbestande von konsolidierten Beteiligungen, die ja auch absolut nichts bei der Cash zu suchen haben, fehlen. Leider verschweigt uns der Autor die Schulden des Unternehmens. Soweit ich weiss ist es zu einem relativ hohen Prozentsatz durch Eigenkapital finanziert - aber Schulden existieren. Die müsste man zunächst einmal von den 24,9 Millionen Cash abziehen und dann könnte man mit dem Kurs vergleichen. Dann sieht man vermutlich, dass man nur die Cash bezahlt und die Beteiligungen geschenkt bekommt.

Zu einer ähnlichen Situation, aber mit sehr viel aussichtsreicheren Beteiligungen poste ich hier auf diesem Board schon seit Jahren.

Sensationeller Verdoppler: Hier bekommen Sie 1 Euro für nur 50 Cent
13:02 19.03.09


Solche Chancen gibt es nicht oft. Stellen Sie sich vor, Sie bezahlen 50 Cent und bekommen dafür einen ganzen Euro! Das gibt es nicht meinen Sie? Doch – das gibt es. Und zwar derzeit noch tagtäglich an der Börse – und zwar bei der Heliad Equity Partners GmbH & CoKGaA, ISIN DE000A0L1NN5.



Heliad ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, die in etablierte und wachstumsstarke Unternehmen investiert. Beim Wort Beteiligungsgesellschaften ahnen Sie vielleicht schon, was der Markt derzeit antizipiert: Vorsicht Abschreibungsbedarf auf Beteiligungen. Völlig richtig – aber denken Sie sich zuerst einmal sämtliche Beteiligungen weg – und schauen Sie nur auf das Cashkonto – Sie werden entzückt sein! Zum 31.12.2008 gibt Heliad die liquiden Mittel mit 35,8 Millionen Euro im Konzern und 24,9 Millionen Euro auf Basis des Einzelabschlusses an. Und dieses Geld ist nach Aussage von Finanzvorstand Thomas Kunder kurzfristig frei verfügbar angelegt – also in Festgeld und auf dem Girokonto.



Und wie bewertet die Börse das Unternehmen? Mit lächerlichen 17,8 Millionen Euro!

Hier gibt es also wirklich 1 Euro für 50 Cent!



Beteiligungsgesellschaften sind an der Börse gerade nicht angesagt. Die miese Stimmung für Finanzwerte machte auch vor Heliad nicht halt. Der Kursverlauf kannte nur eine Richtung – gen Süden! Aber jetzt übertreibt die Börse maßlos!



Ein gut gemeinter Sondereffekt des Managements trug nun noch zum weiteren Ausverkauf bei. Eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 10:1. Das Grundkapital wurde dadurch von 70 Millionen auf 7 Millionen Euro umgestellt. Der Aktienkurs notiert damit technisch 10 x höher bei nur noch einem Zehntel der Aktienanzahl. Am Umstellungstag 23. Februar 2009 war die Welt auch noch in Ordnung. Der XETRA-Schlusskurs lag bei 3,17 Euro oder umgerechnet 0,317 Euro.



Doch während der Aktienkurs seit Mitte November 2008 um 33 Cent pendelte und einen Boden auszubilden versuchte, setzte jetzt eine Verkaufswelle ein – vermutlich von nicht informierten Aktionären der Gesellschaft, die nach der Umstellung dachten, Sie würden aufgrund des optisch höheren Kurses auf fetten Gewinnen sitzen. So ging es letzte Woche auf Schlusskursbasis bis auf 2,29 Euro nach unten. Also noch einmal ein Kursverlust von 30 Prozent!



Und das ist die Chance für alle, die jetzt zugreifen!



Aber warum sollte man Heliad jetzt kaufen? Warum sollte der Kurs wieder steigen, wo doch Beteiligungsgesellschaften nicht en vogue sind an der Börse?



Der Katalysator sind die bevorstehenden Maßnahmen des Managements. Die Kapitalherabsetzung, die kurz vor Weihnachten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen wurde, hat nämlich einen ganz konkreten Hintergrund: Heliad möchte eigene Aktien zurückkaufen – das ging aber nicht, da nach HGB-Rechnungslegung keine Gewinnrücklagen vorhanden waren. Durch die Kapitalherabsetzung um 63 Millionen Euro (70 Millionen auf 7 Millionen Euro) können nach dem Verbrauch des bestehenden Verlustvortrages rund 50 Millionen Euro in die freien Rücklagen eingestellt werden. Davon werden dann Rücklagen für eigene Anteile dotiert.



Bevor das Aktienrückkaufprogramm aufgelegt werden kann, sieht der Gesetzgeber einen Gläubigerschutz vor. Dieser beträgt 6 Monate nach Eintrag der Herabsetzung des Grundkapitals – im Fall der Heliad also der 2. Februar 2009. Das heißt, der Aktienrückkauf kann am Montag, den 3. August 2009 starten. Die Ermächtigung zum Rückkauf von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals hatte sich Heliad bereits auf der Hauptversammlung im April letzten Jahres genehmigen lassen – bei der nächsten ordentlichen HV im Mai könnte sich Heliad mit einer Neufassung eine Verlängerung genehmigen lassen, um weiteren Spielraum für den Aktienrückkauf zu erlangen.



Der Rückkauf von 700.000 Aktien ist beim derzeitigen Handelsvolumen eine Menge! Zwischen dem 23.02. und 13.03.09 gingen an allen deutschen Börsen insgesamt 182.000 Heliad-Aktien um. Das heißt, der Aktienrückkauf würde dem Handelvolumen in der Heliad-Aktie von fast genau 2 Monaten entsprechen – eine gute Voraussetzung für einen steigenden Aktienkurs! Zudem gibt es weitere Beschränkungen beim Rückkauf (es dürfen nur 25 Prozent pro Tag des durchschnittlichen Volumens der letzten 4 Wochen zurückgekauft werden). Das heißt der Aktienrückkauf wird schon eine ganze Weile dauern. Alternativ könnte Heliad auch allen Aktionären ein öffentliches Rückkaufangebot unterbreiten. Der Aktienkurs würde in diesem Fall schneller auf den Preis des Rückkaufangebotes laufen. Für welche Variante sich Heliad auch immer entscheidet – der Aktienrückkauf sollte dem Aktienkurs gut tun! Wie wir hören, steht am 23. März eine Aufsichtsratssitzung an – eventuell werden hier die Weichen bereits gestellt.



Hat eine Beteiligungsgesellschaft nicht auch noch Beteiligungen?



Haben Sie etwas gemerkt. Auf die Beteiligungen der Beteiligungsgesellschaften – also dem eigentlichen Zweck der Gesellschaft – sind wir noch gar nicht zu sprechen gekommen. Die 12 Beteiligungen der Heliad stehen mit weiteren 30 Millionen Euro in den Büchern! Selbst wenn sich aufgrund von weiteren Abschreibungen der Wert weiter reduzieren sollte, die Beteiligungen erwirtschaften nach Angaben der Heliad mit rund 4000 Mitarbeitern rund 650 Millionen Euro Umsatz.



Dividendenfantasie!



Der niedrige Aktienkurs nervt das Management. Der Aktienrückkauf mit anschließender Einziehung der gekauften Aktien ist ein Mittel, um die Börsenbewertung wieder in Einklang mit dem Net Asset Value, also dem Substanzwert der Gesellschaft zu bringen. Der lag zum 31.12.2008 bei satten 9,80 Euro je Aktie. Das alleine reicht aber möglicherweise noch nicht. Daher könnte auch eine Dividendenausschüttung eine interessante zusätzliche Variante zum Aktienrückkauf darstellen. Das wird dann aber erst auf der Hauptversammlung im Jahr 2010 ein Thema werden können.



Wo kommt eigentlich das ganze Geld her?



Eine gute Frage – und doch so einfach zu beantworten. Vor einem Jahr hat Heliad die Hälfte seines Portfolios für den Kaufpreis von 47,6 Millionen Euro an ein Investmentvehikel des Londoner Finanzinvestors Greenpark Capital Limited veräußert. Ein Großteil des Kaufpreises wurde bereits bezahlt – ein kleiner Teil steht vertragsgemäß noch aus. Da die Kaufpreiszahlungen mit den veräußerten Beteiligungen besichert sind, besteht für Heliad kein Risiko. Heliad hat noch eine Kaufpreisforderung in Höhe von 9,9 Millionen Euro, die nach bestimmten Kriterien bei Exits fließen wird. Rechnet man diesen Betrag den liquiden Mitteln hinzu, wird die Heliad-Aktie noch interessanter!



Zudem ergeben sich für Heliad aufgrund der Finanzmarktkrise nun auch hervorragende Einstiegsmöglichkeiten bei wachstumsstarken Unternehmen. Das Management agiert gewohnt umsichtig – auf die nächsten Beteiligungen darf man gespannt sein. Finanzvorstand Thomas Kunder sprach gegenüber financial.de im Telefonat von einigen sehr attraktiven Beteiligungsmöglichkeiten, eine davon könnte sich schon sehr kurzfristig realisieren lassen. Möglicherweise kann auch das neue Aufsichtsratsmitglied Hans-Olaf Henkel noch die eine oder andere Idee beisteuern. Zumindest schafft diese Personalie zusätzliches Vertrauen in die Gesellschaft – war Prof. Henkel doch Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie. Gerade bei der Gewinnung neuer institutioneller Investoren könnte dieser Schachzug von Bedeutung sein.



Unser Fazit:



Bei der Heliad Equity Partners handelt es sich um eine außerordentliche Sondersituation, bei der man nicht mehr auf bessere Zeiten warten sondern jetzt zugreifen sollte! Alleine durch den Aktienrückkauf ergibt sich ein kurzfristiges Potenzial auf die Bodenbildungsversuche von November 2008 bis Februar 2009 – also auf umgerechnet 3,-- bis 3,30 Euro. Das entspricht einer Rendite von 30 Prozent auf Sicht von einem halben Jahr. Das Risiko des Investments scheint aufgrund der hohen Cashbestände der Gesellschaft überschaubar.



Christoph Martin

Chefredakteur financial.de Redaktion

www.financial.de
Antworten
Libuda:

Einfach mal vergleichen

 
19.03.09 13:22
messages.finance.yahoo.com/...58701&tof=8&frt=2#258701
Antworten
Libuda:

Seht einmal nach ob Heliad

 
19.03.09 14:55
eine Beteilgung wie ICGCommerce hat:

www.scdigest.com/assets/On_Target/...id=2132&ctype=content

Internet Capital hält an diesem Weltmarktführer in einem schnell wachsenden Segment 65%.
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