invetment!!! ge***** wird immer...
Gruss Pate
Australiens erste Bordell AG
New Economy ist out. Was an der Börse wirklich Erfolg hat, demonstrierte in Deutschland unlängst die Sex- Laden-Kette Beate Uhse. Auch in Australien setzen Unternehmer jetzt auf die älteste Branche der Old Economy.
Melbourne - "Daily Planet" heißt
AP
Prostitution - Investition in eine beständige Branche
das Etablissement. Das Bordell in Melbourne soll als erstes Freudenhaus an die Börse gehen. Um den Erfolg des Unternehmens macht sich Andrew Harris, einer von drei Managern des Puffs, keine Sorgen. "Weil Sex sich immer verkauft und weil die Branche so profitabel ist, glauben wir, dass Daily Planet großartige Chancen bietet", sagt Harris. Firmenbesitzer und -gründer John Trimble plant, zunächst 48 Prozent der Firmenanteile in die Hände von Investoren zu geben, und zwar durch die Ausgabe von von Aktien im Wert von zwölf Millionen Australischen Dollar.
Danach ist eine Neuemission von Aktien im Wert von 50 Millionen Australischen Dollar geplant, die an der Börse platziert werden sollen. Insgesamt soll dies Daily Planet also 62 Millionen Australische Dollar (rund 34 Millionen Euro) einbringen.
Das Geld, das der Börsengang einbringt, soll auch zu einer Expansion des Lustimperiums genutzt werden. Die Manager haben bereits zwei Striptease-Clubs im Auge, die sie kaufen wollen. Außerdem möchten sie auch in Sydney ein Bordell eröffnen.
Für die Anleger stellt sich allerdings die Frage, an Hand welcher Kriterien sie dieses Investment bewerten sollen. Auch hierfür hat Harris die passende Antwort. Sie sollten "Daily Planet" wie ein äußerst profitables Fünf-Sterne-Hotel betrachten. Schließlich zahle jeder Kunde für eine Stunde in Räumen mit Namen wie "Venus" oder "Xanadu" eine Gebühr von 120 australischen Dollar (rund 66 Euro). Von Seiten der australischen Börse gibt es keine moralischen Bedenken gegen die die Notierung des Sex-Dienstleisters. Solange die formalen Kriterien erfüllt würden, gebe es keine Einwände, sagte deren Sprecher.
Es ist jedoch nicht der erste Versuch des Bordell- Unternehmens, an die Börse zu gehen. Der scheiterte vor acht Jahren an der Skepsis der Investoren. Im Bundesstaat Victoria werden Investoren im Sex-Geschäft von der Polizei kontrolliert. Deshalb wurden der Bordellbetrieb und das Hotel in eigenständige Geschäftsbereiche gegliedert. Die Anleger investieren offiziell in das Hotel und können daher nicht verfolgt werden.