Erstanträge gefallen


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Nassie:

Erstanträge gefallen

 
01.05.03 14:33
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel in der jüngsten Woche um 13,000 auf 448,000 (Prognose: 432.000). Der glättende Vierwochendurchschnitt stieg jedoch um 1,250 auf ein Jahreshoch bei 442,000. Die Zahl der anhaltenden Anträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg auf 3.57 Millionen und damit auf das höchste Niveau seit November 2002.


Am morgigen Freitag werden wichtige Arbeitsmarktdaten aus den USA erwartet.
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WALDY:

:) Fein o. T.

 
01.05.03 14:34
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Nobody II:

...

 
01.05.03 14:35
8:29AM  US jobless claims still at 1-year high by Rex Nutting
 The weekly average of first-time filings for state unemployment checks over the past four weeks rose by 1,250 in the latest week to a one-year high of 442,000, the Labor Department said Thursday. Claims have risen by nearly 60,000 a week over the past three months, a sign of a weakening labor market. Claims in the week ending April 26 dropped by 13,000 to 448,000 from a one-year high of 461,000. The average number of Americans receiving the state benefits over the past four weeks rose to 3.57 million, the highest since November. The figures do not include some 790,000 receiving federal benefits that are available once workers exhaust the 26 weeks of state benefits.

   
8:30AM  US Q1 productivity rises 1.6% by Rex Nutting
 The productivity of U.S. non-farm businesses rose at a 1.6 percent annual rate in the first three months of 2003, the Labor Department said Thursday. Wall Street was expecting gains of about 2.2 percent. Output rose 1.4 percent, the slowest in a year, while hours worked fell 0.1 percent, the seventh decline in the past eight quarters. Unit labor costs rose 1.9 percent. Unit nonlabor costs rose 1.3 percent. Productivity in the fourth quarter was revised down a tenth to 0.7 percent. Productivity gains have slowed to 2.3 percent over the past four quarters after rising at a five-decade high of 4.8 percent in all of 2002.


Die Produktivität hinkt auch hinterher.

Gruß
Nobody II
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Nassie:

Exxon sclägt die Erwartungen

 
01.05.03 14:37
Exxon Mobil, die weltweit größte börsennotierte Ölgesellschaft, meldete heute vor Eröffnung der US-Börsen die Ergebnisse für das vergangene Quartal. Demnach fiel ein Netto-Gewinn von 7,04 Mrd. Dollar oder 1,05 Dollar je Aktie an. Im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei "nur" 2,09 Mrd. Dollar oder 30 Cents je Aktie.
Exklusive einmaliger Effekte konnte Exxon einen Gewinn von 71 Cents je Aktie verzeichnen und übertraf die Erwartungen der Analysten damit um einen Cent.

Beim Umsatz legte Exxon um fast 50 Prozent von 43 auf 64 Mrd. Dollar zu. Die gute Entwicklung ist nach Angaben des Unternehmens vor allem auf die aufgrund des Irak-Krieges gestiegenen Ölpreise zurückzuführen.

Die Exxon Aktie notierte zuletzt bei 35,20 Dollar. Dies entspricht einer Marktkapitalisierung von 235 Mrd. Dollar.
 
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Nassie:

Produktivität hinkt hinterher

 
01.05.03 14:38
Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im ersten Quartal um 1.6% (Prognose: 2.2%). Die Produktion wuchs nur um 1.4% und damit so schwach wie seit einem Jahr, während die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden um 0.1% und damit das siebte Mal in den vergangenen acht Quartalen fiel. Die Arbeitskosten stiegen um 1.9%. Die Stückkosten (ohne Arbeitskosten) stiegen um 1.3%. Die Produktivität im vierten Quartal wurde um ein Zehntel auf 0.7% revidiert. Die Produktivitätszuwächse verlangsamten sich in den vergangenen vier Quartalen auf 2.3%, nachdem sie im Jahr 2002 ein Fünfzigjahreshoch bei 4.8% erreichten.

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Nassie:

US Börsen fallen nach Konjunkturdaten

 
01.05.03 16:24
Enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten haben den US-Börsen einen Dämpfer verpasst. Die Indizes gaben nach einem verhaltenen Start stärker nach.


Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag nach unerwartet schlechten Konjunkturdaten Abschläge verzeichnet. Der Dow Jones Index der wichtigsten Standardwerte |INDU  8408,38 -0,85%| sank im Verlauf um 1,5 Prozent. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite Index |COMPX  1457,89 -0,44%| um 0,9 Prozent nach, nachdem er zu Handelsbeginn noch auf Vortagesniveau notiert hatte.

Die Märkte reagierten mit den Abschlägen auf schlechte Konjunkturdaten. Vor Börsenstart waren schon die Daten zur US-Produktivität und zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe schlechter ausgefallen als erwartet. Nach der Eröffnung enttäuschte dann noch das Institute for Supply Management mit einem überraschend gesunkenen Einkaufsmanagerindex für April.

Adobe-Aktien gefragt

An der Nasdaq erwarteten Händler Zuwächse bei Software-Titeln. Der Softwarehersteller Macromedia hatte am Vorabend gute Zahlen präsentiert, was Analysten daraufhin mit einer Heraufstufung honorierten. Auch Adobe Systems gerieten ins Blickfeld der Anleger. Das Unternehmen hat am Mittwoch seine Prognose für das laufende Quartal angehoben.

Im Verlauf lagen sämtliche 30 Dow-Werte im Minus. Die geringsten Abschläge verbuchten noch Intel sowie Exxon Mobil. Der Ölkonzern hatte vor der Börseneröffnung Quartalszahlen vorgelegt, die besser ausfielen als erwartet. Deutlich im Minus lagen dagegen AT&T, General Electric sowie Walt Disney. Der Unterhaltungskonzern wird nach Börsenschluss Quartalszahlen präsentieren.

Am Mittwoch hatten die US-Börsen nach enttäuschenden Konjunkturdaten leichter geschlossen. Der Dow hatte 0,3 Prozent verloren und bei 8480 Punkten geschlossen. Der Nasdaq Composite sank um 0,5 Prozent auf 1464 Zähler. Im April hatte der Dow insgesamt 6,1 Prozent gewonnen, der Nasdaq Composite hatte um 9,2 Prozent zugelegt.


ISM-Index sinkt wider Erwarten

Der US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im April gefallen. Wie das Institute for Supply Management am Donnerstag nach Handelseröffnung mitteilte, sank der Index von 46,2 Punkten im Vormonat auf 45.4 Zähler. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 47,0 gerechnet. Ein Wert unter 50 deutet auf eine Schrumpfung des Sektors hin.


Höhere Produktivität

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im ersten Quartal um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag bekannt gab. Damit wuchs die Produktivität zwar wieder stärker als im vierten Quartal 2002, als sie um 0,7 Prozent anstieg. Aber der Zuwachs blieb im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurück: Erwartet worden war ein Anstieg von zwei Prozent.


Zahl der Erstanträge sinkt geringer als erhofft

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche wieder gesunken. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, sank die Zahl um 13.000 auf 448.000. In der vergangenen Woche hatte der Wert mit 461.000 den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Volkswirte hatten allerdings mit einem Rückgang auf 432.000 gerechnet.


Gewinnsprung bei Exxon Mobil

Der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten Quartal einen Gewinn vor Sonderposten von 4,8 Milliarden Dollar oder 71 Cent je Aktie erzielt und damit Analystenerwartungen leicht übertroffen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz um 47 Prozent auf 63,8 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte Exxon einen Gewinn von 30 Cent je Aktie erwirtschaftet.


Macromedia erzielt Quartalsgewinn

Der US-Softwarehersteller Macromedia hat im vierten Geschäftsquartal schwarze Zahlen geschrieben. Wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschloss mitteilte, wurde ein Nettogewinn von 6,9 Millionen Dollar oder elf Cent je Aktie erwirtschaftet nach einem Verlust von 83,4 Millionen Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Damit übertraf Macromedia die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um fast zehn Prozent.


Intel-Manager wechselt zu Applied Materials

Der Intel-Manager Michael Splinter wird CEO und Präsident des US-Chipausrüsters Applied Materials. Splinter nahm die Posten am Mittwochabend an, wie das Unternehmen mitteilte. Er wird als CEO Nachfolger von James Morgan, der nach mehr als 25 Jahren den Posten bei Applied Materials aufgibt. Als Präsident folgt Splinter Dan Maydan, der seit 1994 das Amt innehatte. Intel ist der größte Kunde von Applied Materials. (nz)

 


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Nassie:

Befürchtungen bestätigen sich

 
01.05.03 16:29
Die Aktien- und Währungsmärkte haben zuletzt empflindlich auf die ziemlich schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA reagiert. Während die Erstanträge sich auf hohem Niveau hielten und die Produktivität hinter den Erwartungen zurückblieb, gab es vor wenigen Minuten beim nationalen Einkaufsmanagerindex die Bestätigung der Befürchtung, die Anleger bereits aus dem gestrigen regionalen für den Raum Chicago geltenden ISM Index zogen, der am gestrigen Mittwoch veröffentlicht wurde: Die herstellende Industrie schrumpfte auch im April weiter, und zwar noch stärker als erwartet. Gleichzeitig gingen die Bauausgaben zurück, obwohl eine leichte Erholung antizipiert wurde. Bislang gibt es somit keine Hinweise, dass sich der deutliche Zuwachs beim Verbrauchervertrauen in reale wirtschaftliche Bezugsgrößen umschlägt.

Der Dow Jones verliert zuletzt um 93 Punkte auf 8386 Stellen, während der Nasdaq um 0.56% auf 1456 Stellen abgibt. Der Euro steigt gegenüber der US-Währung deultich an und liegt zuletzt bei $1.229, ein neues Vierjahreshoch. Zudem wird wieder stärker Kapital in Gold investiert – der Preis je Feinunze legt um $2.50 auf $341.20 zu.

Im Folgenden ein Rückblick der Wirtschaftsdaten des heutigen Tages aus dem BörseGo.de Newsticker:

US: Zahl der Erstanträge fällt

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel in der jüngsten Woche um 13,000 auf 448,000 (Prognose: 432.000). Der glättende Vierwochendurchschnitt stieg jedoch um 1,250 auf ein Jahreshoch bei 442,000. Die Zahl der anhaltenden Anträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg auf 3.57 Millionen und damit auf das höchste Niveau seit November 2002.


Am morgigen Freitag werden wichtige Arbeitsmarktdaten aus den USA erwartet.

US: Produktivität unter den Erwartungen

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im ersten Quartal um 1.6% (Prognose: 2.2%). Die Produktion wuchs nur um 1.4% und damit so schwach wie seit einem Jahr, während die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden um 0.1% und damit das siebte Mal in den vergangenen acht Quartalen fiel. Die Arbeitskosten stiegen um 1.9%. Die Stückkosten (ohne Arbeitskosten) stiegen um 1.3%. Die Produktivität im vierten Quartal wurde um ein Zehntel auf 0.7% revidiert. Die Produktivitätszuwächse verlangsamten sich in den vergangenen vier Quartalen auf 2.3%, nachdem sie im Jahr 2002 ein Fünfzigjahreshoch bei 4.8% erreichten.

US: Nationaler ISM Index - deutlicher Rückgang

Der nationale ISM Index lag im April bei 45.4 (Prognose: 47). Damit ist der Index noch weiter unter die Marke von 50 abgetaucht, was auf noch stärker rückläufige Aktivität in der herstellenden Industrie hindeutet.

US: Bauausgaben unter Erwartungen

Die Bauausgaben fielen im März um 1% (Prognose: 0.2%) nach einem Anstieg um 0.2% im Februar. Die Ausgaben für den Bau von Einfamilienhäusern stiegen um 0.4%, während Mehrfamilienhäuser um 0.3% mehr Investitionen anlockten. Ingesamt wurden annualiert im März $868.5 Milliarden investiert, nach $877.4 Milliarden im Vorjahr.

Weitere Wirtschaftsdaten dieser Woche:

US: Einkommen & Ausgaben wie erwartet

Die persönlichen Einkommen stagnierten im März, nachdem sie im Februar um 0.3% fielen. Die persönlichen Ausgaben stiegen um 0.1%. In absoluten Begriffen (nicht inflationsbereinigt) wuchsen die persönlichen Einkommen und Ausgaben um 0.4%, was von den Volkswirten erwartet wurde. Der Preisindex, der von der US-Notenbank für die Ermittlung der Inflationsentwicklung verwendet wird, stieg um 0.3%. Die Kerninflationsrate stieg um 0.1%.


US: Investorenvertrauen steigt deutlich

Der UBS Index of Investor Optimism stieg im April auf 66 von 5 im März. Das ist der größte Anstieg in der Geschichte des Index. Die kurzfristige Erwartungshaltung stieg von 6.3 auf 7.3. 71% der befragten Investoren rechnen im nächsten Jahr mit einer moderaten bis starken Wirtschaftserholung. 54% gehen davon aus, dass das schnelle Kriegsende im Irak eine positive Auswirkung auf die US-Wirtschaft in den nächsten 12 Monaten haben wird.

US: Einzelhandelsumsatz fällt

Laut der Bank of Tokyo-Mitsubishi und UBS Warburg fiel der US-Einzelhandelsumsatz in der Woche zum 26. April um 1.9%, nachdem er in der Vorwoche um 1.9% zulegen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr errechne sich ein Umsatzanstieg um 0.2%. Das Kaufinteresse der Verbraucher sei abgeflacht, nachdem nach Schulbeginn zwei Wochen lang Umsatzsteigerungen verzeichnet worden seien.

US: Arbeitskosten steigen deutlich

Die Kosten für Arbeit stiegen in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal um 1.3%, womit sie so stark wie seit dem zweiten Quartal von 1990 anstiegen. Dies berichtet das Labor Department. Erwartet wurde ein Anstieg um 0.7%. Die Löhne und Gehälter stiegen um 1%, der größte Anstieg seit zwei Jahren, während die Nebenkosten um 2% kletterten. Das ist der größte Anstieg seit dem ersten Quartal 1988. Der private Konsum stieg um 1.4%, nach 0.7% im vierten Quartal. Die Gehälter der Beamten stieg um 0.9%.

US: Verbrauchervertrauen, deutlicher Sprung

Der Index zum Verbrauchervertrauen des Conference Board lag im April zuletzt bei 81 (Prognose:68,7). Somit zeigt sich, das sich der Irakkrieg und besonders das schnelle Ende des Konflikts sehr positiv auf die Stimmung bei den Verbruachern auswirken konnte. Der Anstieg im März ist der größte seit März 1991, als der Golfkrieg beendet wurde. Die Lagekomponente stieg von 61.4 auf 75.3, während die Erwartungskomponente von 61.4 auf 84.8 anstieg.

US: Einkaufsmanagerindex fällt

Der Einkaufsmanagerindex für Chicago lag im April bei 47.6, während ein Stand von 49.3 erwartet wurde. Werte unter 50 deuten auf eine Kontraktion der Aktivität in der herstellenden Industrie im Raum Chicago hin. Der Preisindex fiel von 62.8 auf 55.9.

US: National Activity Index Chicago im Minus

Die Zentralbank von Chicago teilt mit, dass der National Activity Index im März erneut im negativen Bereich notierte. Der Index lag im März bei -0.67 nach einem revidierten Wert von -1.24 im Februar. Das ist der siebte Wert im negativen Bereich in acht Monaten.

„Der schwache Arbeitsmarkt und Produktions-bezogene Daten waren die Hauptursachen hinter dem negativen Index im März“, so eine Stellungnahme der Chicago Fed. Im März fiel die Zahl der Beschäftigten auf den Lohnlisten um 108,000, die Industrieproduktion gab um 0.5% nach und der Index des Institute for Supply Management ging auf 46.2 zurück, was auf eine Kontraktion in der herstellenden Industrie hindeutete. Der Dreimonatsdurchschnitt des National Activity Index verbesserte sich von -0.48 auf -0.43.  
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