Ericsson gibt Saures


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fragles:

Ericsson gibt Saures

 
20.07.01 12:47
Schlechte Zeiten für Handybauer
 
(gatrixx) Schwach scheinen die europäischen Blue Chips ins Wochenende zu gehen. Der Euro Stoxx 50 notiert gegen 12.20 Uhr mit 3.944 Punkten - ein Minus von 46 Zählern oder 1,2 Prozent.

Microsoft hatte am Vorabend nach Börsenschluss an der Wall Street Quartalszahlen bekannt gegeben, die den Nasdaq- als auch den S&P-Future in den Keller schicken. Der weltgrößte Software-Hersteller hat im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2000/01 (30. Juni) trotz eines deutlich gestiegenen Umsatzes einen dramatischen Gewinneinbruch erlitten. Der verwässerte Gewinn je Aktie sank von 44 auf 1 US-Cent.
Auch der schwedische Handyhersteller Ericsson hat Zahlen vorgelegt, die wie erwartet schlecht ausfielen. Nach einem Milliardengewinn im Vorjahresquartal fiel nun ein Verlust von 570 Millionen Euro an. Besonders übel nehmen die Anleger dem Unternehmen jedoch, dass es keinen Ausblick auf die künftige Entwicklung geben wollte.

Die Leidtragenden sind einmal mehr die Technologietitel. Der finnische Handyhersteller Nokia gibt seine Gewinne vom Vortag wieder ab und fällt 5,6 Prozent auf 21,71 Euro. UBS Warburg hat das Kursziel des Konzerns auf 30 Euro herabgesetzt. Auch der französische Branchenkollege Alcatel muss ein Minus von 4,5 Prozent auf 18,80 Euro einstecken. Siemens verschlechtert sich um 2,4 Prozent auf 60,27 Euro.  
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fragles:

Nokia-Calls sind grad sehr beliebt lohnt es sich?? o.T.

 
20.07.01 13:01
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MJJK:

Ericsson : Neutral Gewichten (Kant VM)

 
24.07.01 12:33
Ericsson : Neutral Gewichten (Kant VM)

Die Analysten der Kant VM stufen die Aktie der Telefon AB LM Ericsson mit Neutral Gewichten ein.

Wie bereits erwartet, habe Ericsson für das zweite Quartal einen Verlust von 1,1 Mrd. DM ausgewiesen. Positiv für den weltgrößten Hersteller von Telekom-Netzwerken sei allerdings die Umsatzsituation. Der Umsatz habe 62,8 Mrd. Schwedische Kronen betragen, was zwar einem Rückgang gegenüber dem letzten Quartal entspreche, aber sich damit noch immer deutlich über den Markterwartungen halte.

Man habe bei den Schweden angemahnt, dass man aufgrund der schlechten Rahmendaten die Zielvorgabe einer zehnprozentigen Betriebsgewinnspanne bei positivem Cash-Flow möglicherweise nicht termingerecht erreichen könne. Man wäre auch bereit noch weitere Sparmaßnahmen durchzuführen, wenn es im Markt nicht zu einer Erholung käme.

Die Umsatzentwicklung deute eine sich abzeichnende positive Indikation an, jedoch wiege der Ausblick für den so wichtigen Netzbereich schwer. Mit dem Stagnieren des Wachstums werde auch eine deutliche Auswirkung auf das Ergebnis von Ericsson nicht ausbleiben. Im Gegensatz zu Nokia gelinge es den Schweden jedoch nicht, der schleppenden Konjunktur entgegenzusteuern.

Nach Schätzung der Analysten von Kant VM müsse man mit einem Verlust von 0,5 Euro pro Aktie in 2001 und einem Gewinn von 0,5 Euro je Anteil für das Folgejahr rechnen. Daraus resultiere ein KGV 2002 von knapp 11. Aufgrund dieser Daten stufe man die Ericsson-Aktie mit Neutral Gewichten ein.

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