Die Aktien des schwedischen Telekommunikations-Konzerns LM Ericsson haben am Montagnachmittag zweistellig verloren, nachdem sowohl Credit Suisse First Boston als auch die Deutsche Bank mit wenig erfreulichen Kommentaren aufgewartet hatten. Ericsson verloren bis 14.00 Uhr um 10,75 Prozent und kosteten 8,30 Schwedische Kronen (0,88 Euro). Der schwedische Standardwerteindex SAX (Stockholmsborsen All-Share-Index) gab indessen 2,6 Prozent auf 153,51 Punkte nach.
Die Credit Suisse First Boston hat den fairen Wert des Titels von 10 auf 7 Schwedische Kronen zurückgenommen. Sie geht nun davon aus, dass Ericsson in diesem Jahr noch mehr Schulden als bislang angenommen machen wird. Die Analysten rechnen mit Schulden in Höhe von 19,6 Milliarden Kronen nach bisher zu Grunde gelegten 14 Milliarden. Die Kapitalerhöhung von 30 Milliarden Kronen sei ohne andere finanzielle Mittel nicht ausreichend, um Geschäfte zu finanzieren. Angesichts eines Barguthabens von 19,3 Milliarden Kronen im kommenden Jahr und von nur 12,8 Milliarden Kronen in 2004 sei der Verkauf von Vermögenswertung trotz der Kapitalerhöhung unerlässlich.
Die Deutsche Bank senkte indessen das Kursziel für Ericsson von 15 auf 7,20 Kronen, wenngleich die Analysten davon ausgehen, dass mit der Kapitalerhöhung die Liquidität des Unternehmens gesichert sei - zumindest wenn der Markt im komm enden Jahr nicht zweistellig einbreche.
So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Die Credit Suisse First Boston hat den fairen Wert des Titels von 10 auf 7 Schwedische Kronen zurückgenommen. Sie geht nun davon aus, dass Ericsson in diesem Jahr noch mehr Schulden als bislang angenommen machen wird. Die Analysten rechnen mit Schulden in Höhe von 19,6 Milliarden Kronen nach bisher zu Grunde gelegten 14 Milliarden. Die Kapitalerhöhung von 30 Milliarden Kronen sei ohne andere finanzielle Mittel nicht ausreichend, um Geschäfte zu finanzieren. Angesichts eines Barguthabens von 19,3 Milliarden Kronen im kommenden Jahr und von nur 12,8 Milliarden Kronen in 2004 sei der Verkauf von Vermögenswertung trotz der Kapitalerhöhung unerlässlich.
Die Deutsche Bank senkte indessen das Kursziel für Ericsson von 15 auf 7,20 Kronen, wenngleich die Analysten davon ausgehen, dass mit der Kapitalerhöhung die Liquidität des Unternehmens gesichert sei - zumindest wenn der Markt im komm enden Jahr nicht zweistellig einbreche.
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