Erholungspotenzial bei Lintec


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LINTEC INF.TECH. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Mistsack:

Und wie kommst du zu dieser Meinung? o. T.

 
09.11.06 09:56
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Leonmeister:

Ich habe nur so eine ahnung

 
09.11.06 12:45
aus dem grund morgen werden wir mehr wissen und schlauer sein ich denke durch die bessere verteilung des marktes und durch verbindungen mit servis und vertrieb ist das papir bald mehr wert aleine vom volumen der vártráge ist wenn nicht jetz aber in den ersten 6 monaten etwas davon zu spűren
Mfg
Leon
was ist deine meinung dazu  
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Mistsack:

Zahlen schlecht wie eh und je!

 
10.11.06 10:47
Hier mal der Quartalsüberblick!  
(Verkleinert auf 89%) vergrößern
Erholungspotenzial bei Lintec 66239
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maluma:

was kann lintec draus machen?

 
27.11.06 11:04
Berlin - Die Konsumfreude der Deutschen lasse das Angebot an Computern, Flachbildschirmen und Notebooks knapper werden, berichtet die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Die Einzelhändler erhielten bei zahlreichen Konsumartikeln derzeit keine Ware oder weniger als bestellt.

Flachbildfernseher: Konsumfreude der Deutschen überrascht Händler
DPA

Flachbildfernseher: Konsumfreude der Deutschen überrascht Händler
Der Direktor des IW, Michael Hüther, erklärte, viele Unternehmen seien offensichtlich vom starken Aufschwung in Deutschland überrascht worden. Nach Lego und Ikea melden dem Bericht zufolge nun auch Elektrogeschäfte Lieferprobleme. Außerdem sei in Baumärkten Dämmmaterial ausverkauft. Bei Gerüsten bestünden Wartezeiten von bis zu neun Monaten. Hüther rät laut "Wirtschaftswoche" den Unternehmen zu einer optimistischeren Planung, da sich der Aufschwung verfestige.

Der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr, bestätigte, dass die Umsätze anzögen.
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malumalu:

tut sich was?

 
16.01.07 09:44
der Chart sieht langsam besser aus bei sehr geringen Umsätzen.

Wie lief das Weihnachtsgeschäft?

Bei einer entsprechenden Meldung könnte der Wert explodieren und laut Info gab es ja genügend Aufträge ab Oktober...

Schau mer mal
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Lavati:

Übernahme und Kapitalerhöhung

 
17.01.07 20:08
Ad-hoc-Mitteilung der LINTEC Information Technologies AG (WKN A0EZF1, ISIN DE000A0EZF12) nach § 15 WpHG

LINTEC Information Technologies AG übernimmt die chiliGREEN Computer GmbH und beschließt Kapitalerhöhung



Die LINTEC Information Technologies AG, Taucha bei Leipzig, hat heute eine Vereinbarung zur Übernahme aller Geschäftsanteile der chiliGREEN Computer GmbH, Linz, Österreich unterzeichnet. Die chiliGREEN Computer GmbH zählt zu den größten Herstellern von Desktop-, Notebook- und Serversystemen in Österreich und vertreibt seine Produkte unter den Eigenmarken chiliGREEN und PROWORX. Die chiliGREEN Computer GmbH  arbeitet seit ihrer Gründung im Jahr 2001 profitabel und erzielte im  abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von ca. 50 Mio. €. (Nähere Informationen unter www.chiligreen.com.)


Im Rahmen der Transaktion übernimmt die LINTEC Information Technologies AG große Teile der Serienproduktion von Desktops und externen Festplatten sowie die Logistik für chiliGREEN und will damit auch ihren Standort Taucha stärken. LINTEC und chiliGREEN werden vor allem von Synergien in den Bereichen Vertrieb, Projekt- und Expansionsfinanzierung sowie Fertigung und Logistik profitieren.


Die Übertragung der Geschäftsanteile an der chiliGREEN Computer GmbH erfolgt im Wege einer Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe von 2.090.000 Stück auf den Inhaber lautenden Stückaktien zum Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie. Die neuen Aktien werden durch die Altgesellschafter der chiliGREEN Computer GmbH gezeichnet und unterliegen einer Lock Up-Vereinbarung von 6 Monaten. Die Transaktion soll innerhalb der nächsten Monate abgeschlossen werden. Zur Durchführung dieser Sachkapitalerhöhung hat der Vorstand der LINTEC Information Technologies AG am 17. Januar 2007 aufgrund der Ermächtigung in § 5 Abs. 3 der Satzung die teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals mit heutiger Zustimmung des Aufsichtsrats  beschlossen.



Im Zusammenhang mit dieser Sachkapitalerhöhung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute auch eine Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts um € 353.780,00 unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals beschlossen. Die Kapitalerhöhung erfolgt im Rahmen einer Privatplatzierung an einen institutionellen Investor. Der Ausgabepreis für die neuen Aktien aus der Barkapitalerhöhung beträgt € 1,00 je Aktie. Durch diese Maßnahme wird das Eigenkapital der Gesellschaft weiter gestärkt sowie Kosten der Transaktion gedeckt.



Durch die Bar- und Sachkapitalerhöhung wird das gesamte genehmigte Kapital in Höhe von € 2.443.780,00 ausgenutzt und das Grundkapital somit von € 4.887.600,00  auf € 7.331.380,00, eingeteilt in ebenso viele auf den Inhaber lautende Stückaktien, erhöht. Die neuen Aktien sind ab dem 01.01.2006 gewinnberechtigt und sollen zeitnah nach der jeweiligen Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung im Handelsregister zum Handel im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden.


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Lavati:

1999 / 2000 war das auch sehr beliebt!!

 
17.01.07 20:16
Übernahmen die durch Ausgabe neuer Aktien bezahlt werden, sagen eigentlich nur, das man sich etwas kauft, das man sich nicht leisten kann. Um den Nutzen dieser Übernahme bewerten zukönnen muß man erst mal die Geschäftszahlen dieser GmbH kennen.
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malumalu:

wird Lintec gut tun!

 
17.01.07 21:21
chiliGREEN fusioniert mit der LINTEC IT AG
Österreichs größter Computerhersteller wird in börsennotierte LINTEC eingebracht

Linz (pts/17.01.2007/19:03) - Die chiliGREEN Computer GmbH (www.chiligreen.com) hat eine Vereinbarung zur Übernahme aller Gesellschaftsanteile durch die Lintec Information Technologies AG (www.lintec.de) unterzeichnet. chiliGREEN wird durch die Fusion mit dem im General Standard der Deutschen Börse notierenden Unternehmen vor allem von Synergien in den Bereichen Projekt- und Expansionsfinanzierung sowie Fertigung und Logistik profitieren und so die Unternehmensexpansion weiter vorantreiben können.

Der 1998 als Einzelunternehmen gegründete Linzer Desktop-, Notebook- und Serverhersteller chiliGREEN wird in die börsennotierte LINTEC IT AG eingebracht. chilliGREEN ist mit den Eigenmarken chiliGREEN und PROWORX der größte österreichische Computerhersteller und zählt zu den Marktführern im Desktop-Bereich. Neben unzähligen Fachhändlern und Business-Direktkunden werden namhafte nationale und internationale Handelsunternehmen wie Cosmos, der Electronic Partner-Verbund, Metro, Media Markt, Libro oder Saturn beliefert. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 65 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von rund 50 Mio. EUR erzielen.

Die Fusion soll in den nächsten Monaten vollzogen werden, entsprechende Verträge wurden am 17.1.2007 bereits unterzeichnet und vom Aufsichtsrat genehmigt. chiliGREEN wird dabei in Form einer Sachkapitalerhöhung in die LINTEC AG eingebracht und als eigenständiges Unternehmen vom bisherigen Management weitergeführt werden. chiliGREEN-Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter Gerald Wirtl wird im Zuge der Transaktion einer der Hauptaktionäre der Lintec IT AG und in den Vorstand einziehen.

Neben der Erzielung von Kostendegressionen durch die gemeinsame Nutzung von Kernkompetenzen und Infrastruktur profitiert chiliGREEN vor allem von deutlich erweiterten Finanzierungsmöglichkeiten und der damit einhergehenden Möglichkeit, das bisherige Wachstum konsequent fortzusetzen. Zudem kann das Unternehmen auf ausreichende Produktionskapazitäten zurückgreifen. Die in der Nähe von Leipzig ansässige und auf Assembling und Logistik spezialisierte LINTEC AG wird bereits in Kürze große Teile der Serienproduktion von Desktops und externen Festplatten für chiliGREEN übernehmen, die bisher durch andere Partner erfolgt sind. Dazu gehören auch Logistikprozesse in den Bereichen Distribution, Produktion und Lagerhaltung. Für den Standort in Linz ergeben sich dabei so gut wie keine Änderungen: Fertigung und Logistik erfolgen schon seit Jahren durch Partner, die gesamte Server-Produktpalette wird weiterhin in Linz assembliert.

"Mit der Fusionierung haben wir den Grundstein für weitere Expansion gelegt, da wir mit der Finanzkraft der Unternehmensgruppe und den verfügbaren Fertigungskapazitäten nun auch vermehrt größere Projektgeschäfte abschließen können.", so Wirtl und fügt hinzu: "chiliGREEN bietet LINTEC eine schlagkräftige und äußerst erfolgreiche Vertriebsorganisation mit gut geführte Marken und viel Know-how in den Bereichen Einkauf, Marketing, Projektmanagement und Vertrieb. LINTEC kann uns hingegen ausreichende Kapazitäten und viel Erfahrung bei Fertigung und Logistik zur Verfügung stellen." Vertriebspartner und Endverbraucher würden bei Produkten, Support und den Ansprechpartnern von der Transaktion im Tagesgeschäft gar nichts merken, "Für die ändert sich nichts!".
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geb61974:

zu 32: Ich verstehe das anders.

 
18.01.07 15:49
"Die Übertragung der Geschäftsanteile an der chiliGREEN Computer GmbH soll im Wege einer Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe von 2.090.000 Stück auf den Inhaber lautenden Stückaktien zum Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie erfolgen. Die neuen Aktien werden durch die Altgesellschafter der chiliGREEN Computer GmbH gezeichnet."

chiliGREEN bekommt demnach 2.090.000 Lintec Aktien.
Lintec aber kauft keine einzige cihliGREEN Aktie.

"chiliGREEN-Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter Gerald Wirtl wird im Zuge der Transaktion einer der Hauptaktionäre der Lintec IT AG und in den Vorstand einziehen."

Ergo: Gerald Wirtl übernimmt das Ruder bei Lintec und bringt sein Unternehmen mit.  Hier fließt kein Geld und Lintec übernimmt auch nicht wirklich chiliGREEN. Eher könnte man behaupten, dass Gerald Wirtl die Lintec AG übernimmt.

Nachgerechnet:
Barkapitalerhöhung um 353.780,00 Euro (entspricht 353.780 Aktien) an einen institutionellen Investor.
Sachkapitalerhöhung um 2.090.000 Euro/Aktien.

"Durch die Bar- und Sachkapitalerhöhung wird das gesamte genehmigte Kapital in Höhe von 2.443.780,00 Euro ausgenutzt und das Grundkapital somit von 4.887.600,00 Euro auf 7.331.380,00 Euro, eingeteilt in ebenso viele auf den Inhaber lautende Stückaktien, erhöht"

Bisherige Aktionärsstruktur (4.887.600 Aktien)
Streubesitz 74,80%
Navigator Equity Solutions NV 24,62%
eigene Anteile 0,40%
Vorstand 0,18%

Aktionärsstrucktur nach Kapitalerhöhung (7.331.380)
Streubesitz 49,87%
chiliGREEN (Gerald Wirtl) 28,51%
Navigator Equity Solutions NV 16.41%
eigene Anteile 0,264%
Vorstand 0,12%
institutioneller Investor 4,83%

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malumalu:

das ist schon richtig

 
18.01.07 16:25
die Frage wäre ja auch gewesen, warum soll ein rasant wachsendes Unternehmen wie Chiligreen gerade von Lintec geschluckt werden, die selbst mit ziemlichen Problemen zu kämpfen haben?
Die Antwort kann doch nur sein, es ist nicht wirklich eine Übernahme, sondern eher eine Fusion.
Davon kann Lintec nur profitieren, angefangen von der Internetseite und dem altbackenen Verkauf.
Fertigungstechnisch ergänzen sich beide bestens. Lintec ist inzwischen produktionstechnisch sehr flexibel und hat sich verschlankt. Es besteht die Möglichkeit in kurzer Zeit die Produktion hochzufahren (Abarbeitung der Fertigung für Chiligreen)
Was soll also daran schlecht sein?
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geb61974:

Daran ist nichts schlecht,

 
18.01.07 17:04
habe ich auch nie behauptet. Im Gegenteil, dass ist die endgültige Rettung.
Lintec bekommt endlich wieder was zu tun. Die Produktionskapazitäten können nun endlich ausgelastet werden. Und was den zu erwatenden Umsatz angeht... Genial.
Die LINTEC AG  hatte in den ersten neun Monaten 2006 einem Umsatz von 6,7 Mio. Euro. Nun kommen mal so eben 50Mio hinzu. ("ChiliGREEN konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 65 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von rund 50 Mio. EUR erzielen.")
Das ergäbe rechnerich eine Umsatzversechsfachung für Lintec. Statt bisher anvisierter 10Mio (ungefähr) stehen dort nächstes Jahr 60Mio.
Und noch besser: Was beim Zusammenbau an Mehrwert geschaffen wird bleibt zu 100% im Unternehmen. Ausserdem darf man Annehmen, dass Gerald Wirtl ein sehr fähiger Mann ist. (Hat chiliGREEN selbst aufgebaut). Und das ganze kostet mich als Aktionär lediglich eine Verwässerung meines Anteils um 1/3. Das nehme ich gerne und mit einem breiten Grinsen hin.
Hast du Infos über die liquidität/ den Schuldenstand von chiliGREEN? Wenn da kein Geld ist, wirds wohl in Zukunft zu weiteren Kapitalmaßnahmen kommen. Das war aber auch das einzig negativ bewertbare an dieser Fusion.
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malumalu:

für beide von Vorteil!

 
19.01.07 12:21
Gemeinsam stark? Neue Eigentümer für Chiligreen
LEIPZIG/LINZ. Der Linzer Notebook- und PC-Hersteller Chiligreen und die börsenotierte deutsche Lintec IT AG verschmelzen, um gemeinsam ihre schwierige Position zu verbessern.

Lintec übernimmt 100 Prozent der Anteile an der Chiligreen Computer GmbH, deren Alleineigentümer Gerald Wirtl Geschäftsführer ist und auch bleibt. Wirtl bekommt im Gegenzug 30 Prozent am Lintec-Aktienkapital im Wert von zwei Millionen Euro. Am Geschäft und der Mitarbeiterzahl (65) von Chiligreen in Österreich wird sich nichts ändern, sagte Wirtl zu den OÖN.

Das Geschäft europäischer Computerhersteller ist angesichts des enormen Wettbewerbsdrucks aus Asien äußerst schwierig geworden. Das spiegelt sowohl der Geschäftsgang der Leipziger Lintec als auch der Linzer Chiligreen wieder: Bei den Deutschen, die etwa ein Fünftel des Umsatzes der Linzer erwirtschaften, war das Ergebnis (Ebitda) in den ersten drei Quartalen negativ. Der Aktienkurs befindet sich seit Monaten auf steiler Talfahrt. "Die Restrukturierungsphase dort ist aber abgeschlossen", kommentiert Wirtl.

Chiligreens Umsatz schrumpfte 2006 (von 60) auf 50 Millionen Euro, das immer noch positive Ergebnis (EGT) reduzierte sich über Jahre deutlich.

Der Hauptzweck der Fusion für Chiligreen sei das Produktions- und Logistikzentrum von Lintec bei Leipzig, wo diese derzeit vor allem für asiatische Hersteller Bildschirme produziert, so Wirtl. Chiligreen wird deshalb seine Produktion aus Tschechien nach Ostdeutschland verlagern.

Partnerschaft

Vertrag mit Gericom

Lintec hatte bereits Konakt mit Linz, und zwar mit dem in Schwierigkeiten geratenen Notebook-Hersteller Gericom: Seit März 2006 sollten die Deutschen Bildschirme für Gericom fertigen. Diese Partnerschaft sei, so Lintec damals, ein "Vertrauensbeweis in die neue Leistungsfähigkeit der Lintec".

OÖnachrichten vom 19.01.2007
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malumalu:

es geht voran! Kursziel 3 EURO

 
06.02.07 13:09
Scharfe chiliGREEN-Angebote für deutsche Reseller!
Komplette chiliGREEN-Produktpalette bei LINTEC erhältlich

Werk
Linz (pts/06.02.2007/08:00) - Ab 6. Februar 2007 wird die LINTEC Information Technologies AG deutschen Resellern und Fachhändlern die gesamte Produktpalette des neu zur Unternehmensgruppe gehörenden österreichischen Unternehmens chiliGREEN anbieten. Das Produktportfolio umfaßt neben Desktops, Notebooks und Server-Systemen auch externe Festplatten sowie Komponenten. In weiterer Folge ist ein einheitlicher Marktaufritt des LINTEC-Vertriebs für Fachhandel und Systemhaus unter chiliGREEN geplant.

Registrierte LINTEC-Vertriebspartner können ab sofort sämtliche chiliGREEN-Produkte über das LINTEC-Online-Bestellsystem beziehen. Neben auf AMD und Intel-Technologie basierenden chiliGREEN Desktops und Notebooks sowie Server- und Blade Server-Systemen sind auch externe Festplatten, Peripheriegeräte wie Drucker und Monitore und Einzelkomponenten wie Speicher, Prozessoren und Festplatten erhältlich. Alle Notebooks, Desktops und Server können bequem Build-to-Order konfiguriert werden.

Für Desktops und Server bietet chiliGREEN flächendeckendes Vor-Ort-Service in ganz Deutschland, für Notebooks steht Pick-Up-Service zur Verfügung. Unter einer 01805-Servicerufnummer erreichen Anwender das am österreichischen Firmenstandort in Linz angesiedelte chiliGREEN Service-Center, von dem aus sämtliche Serviceaktivitäten mit einem eigens entwickelten Softwaresystem in Sekundenschnelle koordiniert werden.

Die Lieferung der Produkte erfolgt - egal ob frei oder als Nachnahmesendung - binnen 48 Stunden mit einem Schnelllieferdienst, vorerst aus Österreich. Desktops, Notebooks und Server werden dabei transportkostenfrei zugestellt. "In erster Linie ist es uns wichtig, dass LINTEC Bestandskunden wieder professionell bedienen und auch neue Kunden akquirieren kann. Mit unserem Produktportfolio und entsprechend attraktiven Preisen schaffen wir für die dortige Vertriebsmannschaft die notwendigen Grundlagen.", so Gerald Wirtl, chiliGREEN-Geschäftsführer und designierter LINTEC-Vorstand. In weiterer Folge werde die LINTEC-Vertriebsmannschaft völlig in das Unternehmen chiliGREEN integriert werden, weil das für den Kunden logistische und abwicklungstechnische Vorteile bringe und zudem einen einheitlichen Marktaufritt gewährleiste.

Die österreichische chiliGREEN Computer GmbH hat erst kürzlich Verträge zur Einbringung in die LINTEC AG unterzeichnet. Das erfolgreiche Unternehmen zählt zu den größten österreichischen Computerherstellern und Marktführern im Desktop-Bereich. Gründer Gerald Wirtl wird im Zuge der Transaktion einer der Hauptaktionäre von LINTEC und in den Vorstand einziehen. chiliGREEN bietet der Unternehmensgruppe vor allem eine schlagkräftige Vertriebsorganisation mit entsprechendem Know-how, während LINTEC bereits in Kürze große Teile der Serienproduktion von Desktops und externen Festplatten sowie die gesamte Logistik für chiliGREEN übernehmen wird, die bisweilen durch andere Partner erfolgt ist. Beide Unternehmen werden vor allem von Synergien in den Bereichen Vertrieb, Projekt- und Expansionsfinanzierung sowie Fertigung und Logistik profitieren.  
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malumalu:

gründliches Aufräumen bei Lintec

 
08.02.07 08:53
Lintec entlässt und stellt Eigenmarke ein
von Wolfgang Kühn
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E-Mail an Verfasser
Geschäftsleitungsmitglied Uwe Schmitz hat bei Lintec gekündigt. Wegen des Chiligreen-Deals sagt Unternehmensvorstand Thomas Goletz. Schmitz widerspricht. Außerdem: 30 Mitarbeiter von Chiligreen und Lintec müssen gehen und die Lintec-Eigenmarken werden eingestellt.
Uwe Schmitz, Mitglieder der Geschäftsleitung der Lintec AG hat seinen Vertrag gekündigt. Damit endet Schmitz Ausflug nach Sachsen bereits nach vier Monaten. Lintec begründet den Weggang mit der Fusion der Chiligreen Computer GmbH aus Linz/Österreich. Schmitz kontert, neben Chiligreen sei auch das Konzept der Lintec der Grund. So so unter anderem die Einstellung der Eigenmarken Profex und Safaya und das Aus für ein Lintec-Einkauf. Insgesamt sollen etwa 30 Mitarbeiter entlassen werden. Außerdem sei das Weiterbeschäftigungsangebot für Schmitz nicht tragbar.

Schmitz ließ in der Wochenendausgabe der Leipziger Volkszeitung Aussagen von Goletz berichtigen, wonach das vorgelegte Konzept für die Chiligreen-Übernahme für Schmitz nicht akzeptabel sei. Er zweifelt nach einem Besuch in Linz daran, dass die Fusion Lintec aus der Talsohle retten könne.

Besonders unverständlich sei Schmitz die Kündigung von 30 Mitarbeitern. »Das waren hochmotivierte, langjährige Mitarbeiter, die jederzeit Überstunden gemacht haben, um das Unternehmen weiter zu bringen.« Goletz hingegen begründete die Entlassungen mit »Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit«. Im Nachhinein spricht Goletz von einem Missverständnis. Wie CRN erfahren hat, beziehe sich die Zahl 30 auf Mitarbeiter von Chiligreen und Lintec. Richtig sei, dass der Einkauf bei Lintec geschlossen wird, da Chiligreen die Komponenten direkt über die Hersteller beziehe und nicht wie Lintec über die Distribution.

Neu im Lintec-Vorstand ist jetzt Chiligreen-Gründer Gerald Wirtl. Da die Übernahme offensichtlich ohne Barmittel vorgenommen wurde, erhielt Wirtl zwei Millionen der etwa sieben Millionen Lintec-Aktien. Damit ist mit mehr als 25 Prozent Großaktionär des Unternehmens geworden.  
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