Das Umsatzziel für 2016 wurde mit 3,5-5 Mio im Q3 Bericht von Hamilton ausgegeben. Da hat er bestimmt den Teufel getan und sich schön gerechnet. Im Gegenteil er wird im Forcast den schlechtesten Fall nämlich, ohne Erstattung, angenommen haben. In der Präsi wurde ja gesagt, dass das Prozedere sich weit in 2017 hineinziehen kann.
Die Erreichung dieser Zahl ist zunächst das Zwischenziel. Ohne diese Zahl wird ein NASDAQ Listing schwer. Und das ist absolut notwendig, da der Laden wachsen muss. Gelingt das Listing, gibt es nicht etwa Kursverlust, sondern massive Gewinne, weil der Markt das positiv werten wird. Die MK muss auf 550 Mio, um mit viel Geld den Test auch beim Patienten bekannt zu machen (siehe EXAS). Sicher wird Hamilton die Erstattungsfrage abwarten, weil das ein Asset ist, so dass die KE zu einem vernünftigen Kurs gemacht werden kann.
Ich halte diese Umsatzzahl für absolut machbar. Denn was wir Vollkasko-Deutsche uns vielleicht nicht vorstellen können, ist zum einen die Marktgröße, der provisionsgetriebene Sales und damit die Motivation der Vertriebsmitarbeiter diesen Test in den Markt zu drücken, und die Zuzahlungsmentalität der Versicherten. Es sind, je nach dem, was man als Umsatzanteil für Epigenomics nimmt, ca 50.000 zu verkaufende Tests. Das ist bei einem Marktpotential von 23 Mio. Patienten ohne CRC screening nicht viel (nur 0,2%). Und unabhängig von Erstattung, USPTF und HEDIS Guidelines, etc.
Es sind tausende Vertriebs MA der vier größten Labore + Poly da draußen und seit April (labcorp) seit September (Sonic Labs) sprechen Ärzte im 1-2-1 an. Es sind hier auch die falschen 48% Sensitivität total egal. Der Vertriebs MA hat direkten Einfluß und kann die Eingabe von Potter vorlegen, etc. Und noch nicht mal das muss er tun, sondern einfach nur gut verkaufen. Da können auch gerne 70% der angesprochenen Ärzte den Test nicht weiter empfehlen. Die Zahl reicht am Ende immer noch aus...meine Meinung. Gesetz der grossen Zahl.
Aber gern .... das wäre dann einen Wette.