Antwort von meinem Bundestagsabgeordneten:
vielen Dank für Dein Schreiben, in welchem Du mich auf den Bluttest EPI proColon 2.0 zur Darmkrebsfrüherkennung aufmerksam gemacht hast.
Die Darmkrebsvorsorge wird im Rahmen der Krebsfrüherkennungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) empfohlen. Vor diesem Hintergrund haben Patienten, welche das 50. Lebensjahr absolviert haben, das Anrecht auf einen jährlichen Test auf Blut im Stuhl und dieser wird auch von den gesetzliche Krankenkassen bezahlt.
Im Nachgang an Dein Schreiben habe ich mich insbesondere in Bezug auf die Kostenersparnis durch den neu entwickelten Bluttest an Herrn Prof. Dr. Joseph Hecken, den Präsidenten des GBA, gewandt und um eine Einschätzung des Zulassungsverfahren gebeten.
Im Vergleich zu den USA, wo die FDA für die Zulassung von neuen Medikationen und Behandlungsformen zuständig ist, werden solche in der Bundesrepublik zunächst vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zunächst hinreichend geprüft und bewertet, bevor sie anschließend auf dieser wissenschaftlichen Grundlage von den Vertretern von GKV, Patienten und Anwendern im GBA beraten werden und die Zulassung debattiert wird. Dieses Verfahren kann in Deutschland bis zu drei Jahre dauern.
Dieser Zeitraum ist im Vergleich zu den USA zwar ziemlich lang, dient aber insbesondere der Patientensicherheit, da gesundheitsgefährdende und schädliche Medikationen nicht zur Anwendung zugelassen werden.
Der Spagat zwischen möglichst patientenfreundlicher und schneller Zulassung auf der einen Seite und der Patientensicherheit auf der anderen Seite sorgt immer wieder für Unmut in der Bundesrepublik. Aus diesem Grund arbeitet der Bundesminister für Gesundheit aktuell an einer Verbesserung des Zulassungsprozesses.
Ich danke Dir noch einmal sehr für den Hinweis. Es ist immer wieder gut, von engagierten Menschen wie Dir auf solche Vorgänge hingewiesen zu werden, da auch ich so schnell auf etwaige Probleme hinweisen kann und zu deren Lösung im politischen Berlin beitragen kann.
Ich danke Dir für Deine Unterstützung und stehe Dir für etwaige Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.
Anmerkung :
Herrn Prof. Dr. Joseph Hecken, den Präsidenten des GBA ... der muss wohl mal massiv angeschrieben werden.
vielen Dank für Dein Schreiben, in welchem Du mich auf den Bluttest EPI proColon 2.0 zur Darmkrebsfrüherkennung aufmerksam gemacht hast.
Die Darmkrebsvorsorge wird im Rahmen der Krebsfrüherkennungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) empfohlen. Vor diesem Hintergrund haben Patienten, welche das 50. Lebensjahr absolviert haben, das Anrecht auf einen jährlichen Test auf Blut im Stuhl und dieser wird auch von den gesetzliche Krankenkassen bezahlt.
Im Nachgang an Dein Schreiben habe ich mich insbesondere in Bezug auf die Kostenersparnis durch den neu entwickelten Bluttest an Herrn Prof. Dr. Joseph Hecken, den Präsidenten des GBA, gewandt und um eine Einschätzung des Zulassungsverfahren gebeten.
Im Vergleich zu den USA, wo die FDA für die Zulassung von neuen Medikationen und Behandlungsformen zuständig ist, werden solche in der Bundesrepublik zunächst vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zunächst hinreichend geprüft und bewertet, bevor sie anschließend auf dieser wissenschaftlichen Grundlage von den Vertretern von GKV, Patienten und Anwendern im GBA beraten werden und die Zulassung debattiert wird. Dieses Verfahren kann in Deutschland bis zu drei Jahre dauern.
Dieser Zeitraum ist im Vergleich zu den USA zwar ziemlich lang, dient aber insbesondere der Patientensicherheit, da gesundheitsgefährdende und schädliche Medikationen nicht zur Anwendung zugelassen werden.
Der Spagat zwischen möglichst patientenfreundlicher und schneller Zulassung auf der einen Seite und der Patientensicherheit auf der anderen Seite sorgt immer wieder für Unmut in der Bundesrepublik. Aus diesem Grund arbeitet der Bundesminister für Gesundheit aktuell an einer Verbesserung des Zulassungsprozesses.
Ich danke Dir noch einmal sehr für den Hinweis. Es ist immer wieder gut, von engagierten Menschen wie Dir auf solche Vorgänge hingewiesen zu werden, da auch ich so schnell auf etwaige Probleme hinweisen kann und zu deren Lösung im politischen Berlin beitragen kann.
Ich danke Dir für Deine Unterstützung und stehe Dir für etwaige Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.
Anmerkung :
Herrn Prof. Dr. Joseph Hecken, den Präsidenten des GBA ... der muss wohl mal massiv angeschrieben werden.