ENERGIECONTOR auf halten


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ENERGIECONTOR auf halten

 
10.09.01 10:42
Energiekontor überrennt die deutsche Konkurrenz. Hier zu Lande spielt zwar die Plambeck AG die erste Geige, mit einem schnellen Expansionskurs könnte sich Energiekontor aber an die europäische Spitze setzen. Das Unternehmen fasste frühzeitig Fuß auf dem heiß umkämpften spanischen Markt. Der Bau von zunächst fünf Windparks wird planmäßig beginnen können. Hierfür erteilten die ausländischen Behörden dem Konzern Ende August eine vorläufige Baugenehmigung.
Energiekontor AG
Datum: 06.09.2001
WKN: 531 350
Kurs: 62,00 Euro
Tief/Hoch (52 Wochen): 55,50 Euro; 125 Euro
Segment: Neuer Markt
KGV (2002e): 20
Branchen-KGV: 10 - 20
Gewinnreihe (in Euro je Aktie):
2000:3,13 2001e:2,28 2002e:3,12 2003e: 4,45
Fremdkapitalquote: 29,9 Prozent


Energiekontor ist eine Entwicklungs- und Betreibergesellschaft zur Realisierung von Windkraftprojekten. Das Unternehmen betreut seine europaweiten Projekte mit wenigen Ausnahmen komplett selbst. Zu den Leistungen gehören: Flächenakquisition, Planung, Bau, Vertrieb und Betriebsführung.

Vor Baubeginn eines Windparks gründet Energiekontor eine KG oder GmbH speziell für dieses Projekt. Die Anteile dieser Gesellschaften werden noch in der Bauphase veräußert. Dieses Geschäftsmodell verspricht hohe Margen, da keine Provision an Dritte abgegeben werden muss. Daneben ist es weniger kapitalintensiv. Neue Projekte können so schneller finanziert werden. Vorteile, die Energiekontor früh erkannt hat.

Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Im ersten Halbjahr 2001 steigerte die Gesellschaft den Umsatz um rund 15 Prozent auf 22,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) reduzierte sich allerdings um 45 Prozent auf 3,2 Millionen Euro. Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen.

Gedrückt wurde das EBIT durch die gestiegene Zahl von Projekten. Diese erfordern Mehrausgaben in der Entwicklung. Das ist typisch für Energiekontor. In den ersten sechs bis sieben Monaten stellt das Unternehmen lediglich die Weichen für den Bau neuer Anlagen. Erst in der zweiten Jahreshälfte wird mit der Errichtung und dem Verkauf der Windparks begonnen. Das EBIT soll aus diesen Gründen im Gesamtjahr um 27 Prozent auf 13,5 Millionen Euro wachsen. Das Unternehmen plant dabei ein Umsatzplus von 75 Prozent auf 124 Millionen Euro.

Damit weist Energiekontor ein ständiges Wachstum aus. Das Unternehmen konnte in den vergangen Jahren seit 1997 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis deutliche Zuwächse verbuchen.
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