Elliottwellen - Nasdaq100:


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Connie Lingus:

Elliottwellen - Nasdaq100:

 
24.03.02 17:24

Bis Anfang April keine Outperformance zu erwarten

 
Leichte Aufwärtsbewegung zu Wochenbeginn realistisch  

UPDATE Elliottwellen Analyse Nasdaq100-Index (NDX)





Tageschart NDX:

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Kurzfristiger 2-Stunden-Chart NDX:

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Die negativen Muster vom 15. April haben sich durchgesetzt. Somit gab es in der vergangenen Woche eine Fortsetzung der Korrektur. Der entscheidende Support und Zielbereich bei rund 1.440 wurde bislang erfolgreich verteidigt. Damit bleibt auch der kurzfristige Aufwärtstrend intakt.

Strategisch bleibt es bei der bisherigen Analyse: Alle Notierungen über der neuen, mittelfristigen Haussetrendlinie sind im Zweifel bullish zu werten. Der entsprechende Support verläuft aktuell bei rund 1.400 Punkte. Ein Move unter diese mittelfristig sehr bedeutsame Chartmarke verschlechtert die technische Ausgangslage, bevor dann kräftiges Abwärtspotenzial generiert wird. Die Ende Februar und Anfang März ausgelösten Long-Signale werden bei einer solchen Entwicklung neutralisiert, da dann sofort Rückschlagspotenzial bis 1.200, im Jahresverlauf sogar 930 Punkte generiert wird. In diesem Fall wird der bislang im Tageschart zwar schon vermerkte, aber bis dato nicht diskutierte Count einer großen Welle (4) seit Frühjahr 2001 aktiv.

Das bisherige Grobszenario sah nach dem Tief Ende Februar ein Hoch Mitte März und fallende Kurse bis Mitte April. Der Tiefpunkt der Korrektur soll an der oben gennanten Haussetrendlinie liegen. Anschließend würdeder NDX im Idealfall bis Juni wieder kräftig ansteigen und Kurse bis über 2.000 erzielen, sodass sich erst Ende Mai bzw. Juni ein signifikantes Top einstellt.

Die Kursentwicklung seit Februar hat dieses Szenario bestätigt. Aber: Die Preisentwicklung der vergangenen sechs Handelstage sind in diesem Zusammenhang kritisch zu werten. Wellentechnisch kann man in der Tat mit dem Hoch 1.573 (11. März) einen vollständigen Aufwärtsimpuls als Welle i von C abzählen. Es handelt sich aber um ein unharmonisches Wellenbild und sollte nur als Alternative herangezogen werden. Folglich kann man ab dem Februartief bei 1.330 bislang nur zwei Aufwärtsimpuls labeln.

Daraus ergeben sich zwei Implikationen: Entweder der NDX dreht oberhalb von 1.426 wieder nach oben ab und entwickelt noch die abschließende Wave 5' von i bis 1.600 Punkte. Oder am 08. März endete nur ein Zigzag-Muster, das als Welle a' bezeichnet wird. Der aktuelle Downmove bis zu Haussetrendlinie ist folglich die Welle b' und dauert bis mindestens Anfang April. Das Gewinnpotenzial für das Frühjahr ist dann aber mit 1.650 deutlich reduziert.

Wie schon in der vergangenen Analyse diskutiert, wird das Wave 4'-Szenario immer unwahrscheinlicher. Auf Grund der Wellenharmonie, sowohl auf der Zeit- als auch Kursachse kann er sogar zu den sehr unwahrscheinlichen Wellencounts verworfen werden. Lediglich die Tatsache, dass zur Wochemitte die kurzfristige Haussetrendlinie bei knapp 1.440 verteidigt wurde, läßt die Berechtigung für ein Fünkchen Hoffnung.. Zwingend notwendig wäre in den kommnenden Handelstagen kräftig steigende Kurse bis zunächst 1.550 Punkte.

Zwischenfazit: Da es Montag vergangener Woche nicht gelang ein positives Kursmuster zu entwickeln, ist momentan das wahrscheinlichste Szenario eine Welle b' abwärts. Dies hieße eine Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau in den nächsten zwei Handelswochen. Die positive Nachricht: Bis Ende April wird der NDX einen weiteren Anstieg bis mindestens 1.600 ausbilden. Da aber eine mögliche Wave 5' noch nicht 'vom Tisch' ist, müssen die Preisbewegungen Ende der nächsten Wochen genau beobachtet werden.



Kurzfristiger 10-Minuten-Chart NDX:

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Sehr kurzfristig: Nach einer Zwischenkorrektur am Freitag stieg der NDX lediglich noch einmal bis 1.491 Punkte. Die 1.500er-Marke wurde als Mini-Ziel also verfehlt. Wie man im obigen Intraday-Chart erkennen kann, endete am Donnerstag ein dreiwelliges Korrekturmuster als Zigzag (genaue Wellenabzählung ist dem Chart zu entnehmen). Zu beachten ist der Endpunkt der Wave c''. Diese endete am zweiten Bottom bei 1.444 Punkten als Failure-Five.

Also: Nur wenn die Kursmuster nach diesem Tief impulsiv sind, ist überhaupt eine bullishe Sichtweise statthaft. Der tendenziell nur korrektive Anstieg bis 1.491 gibt leider keinen endgültigen Ausschlag. Bei der Seitwärtsbewegung vom Freitag handelt es sich um ein niedergradiges Flat. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass diese Flat am Montag zu einem Triangle mutiert. Der effektive Unterschied ist aber gering. In beiden Fällen kommt es zu Wochenbeginn zu einem weiteren Anstieg.

Das erste Kursziel befindet sich bei 1.526 Punkten. Sofern an dieser Stelle keine Trendwende erfolg,t sind weitere Gewinne bis 1.550 Punkte möglich. Allerdings ist fraglich, ob diese Höherbewertung im gleichen Tempo verläuft, wie der Move vom Donnerstag. Das nächste Extrema sollte demnach am Dienstag zu Sitzungsbeginn markiert werden.

Unterstützungen: Zu Wochenbeginn verläuft die Haussetrendlinie bereits bei 1.460 Punkten. Dieser wichtige Support muss verteidigt werden, damit das genannte Gewinnpotenzial aktiviert wird. Käme es zu einem Break dieser Unterstützung, sind sofort Abgaben bis 1.425 und 1.400 auf Sicht von zwei bis drei Tagen wahrscheinlich.

Zwischenfazit 2: Die sehr kurzfristigen Muster sind im Zweifel negativ zu werten. Nichtsdestotrotz sollte in der ersten Wochenhälfte ein Anstieg bis zumindest 1.526 auf der Agenda stehen. Im dem Fall, dass es zu einer impulsiven Ausdehnung bis 1.550 kommt darf die Wave 5' wieder aktiviert werden.

Markttechnik: Auf Tagesbasis ist die Markttechnik unverändert bullisch. Aller Voraussicht nach wird die Sitzung am Dienstag und Mittwoch sehr wichtig, da bei einem negativen Verlauf Umkehrsignale auf Tagesbasis ausgelöst werden. Solange dies noch nicht passiert ist wird ein Aufwärtstrend angezeigt. Der 200-Tage-MA verläuft weiterhin bei 1.545 Zählern. Im kurzfristigen Intraday-Bereich wurden am Freitag kurz vor Handelsschluss Verkaufssignale generiert, die am Montag auf eine nicht-positive Sitzungs schließen lassen.

Fazit: Sofern sich die Zyklik und die Intraday-Muster bestätigen, wird die Konsolidierung auch in den nächsten beiden Handelswochen auf dem aktuellen Niveau fortgesetzt. Nach einem Anstieg bis 1.526/1.550 sollte dem NDX aber die Luft ausgehen. Somit käme es erst Anfang April zu einem Test der mittelfristigen Haussetrendbegrenzung bei rund 1.400 Punkten. Veränderungen der Muster im Intraday-Bereich können aber im Wochenverlauf zu einer positiven Trendänderung führen, sodass Gewinne bis 1.600 möglich werden.

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