Versucher1: Wär natürlich schon schön, wenn sich der Kurs jetzt wieder fängt, so bei 72 € denn; Ein Kurs von so 60 € - 62 € ... das wäre natürlich heftig.
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Die 72€ sehe ich erstmal wenig als Unterstützung mit besonderer Bedeutung. Wäre auch z.B. schön gewesen, wenn man nicht durch die 84 gerauscht wäre... oder andere Unterstützungen. Jede dieser Stufen war für jeden der CT nutzt eine Möglichkeit hier Postion frühzeitig zumindest teilweise abzubauen und Verlustrisiko so zu mindern oder auch Short aufzubauen, bis wieder Kaufsignale kommen. Problem ist halt, daß solche Abwärtsbewegungen eine Dynamik annehmen können die keiner vorher wirklich abschätzen kann. Siehe 2000 oder 2007. Irgendeine weitere Verschärfung des Konfikts Trump vs. China , etc. und die Spirale nach unten dreht sich noch schneller an den Märkten. Da kann man nur auf Deeskaltion hoffen durch Druck der Wallstreet. Problematisch wird es ja erst, wenn im größeren Stil Gelder schnell abgezogen würden aus Fonds, da man dann nicht mehr wie bislang durch gewisse Umschichtungen in defensiver Branchen gewisse Dinge noch auffangen kann und dann doch eher die Rasenmähermethode durchschlägt.
Einhell war im Sommer brutalst überkauft, wie man sehen kann. Und je brutaler ein Wert überkauft ist, desto höher ist danach die Fallhöhe in der überfälligen Korrektur, die wieder die Überhitzung abbauen soll. Von daher ist auch bei vielen Tech-Werten die deutliche Korrektur z.Z. ein Folge der deutlichen Überhitzung in der Vorzeit. Nur wird es von vielen Leute gerne als "normal" angesehen, wenn sich Werte in kurzer Zeit vervielfachen, es aber als als quasi skandalös angesehen, wenn man nach z.B. 400-500% Anstieg auch wieder 40-50% verliert. Was z.T. auch daran liegt, daß viele Leute erst aufspringen, wenn der brutale Anstieg schon gelaufen ist, weil sie dann meinen die Lieblinge der Vorzeit laufen so immer weiter. So ist eben Börse. Ein Auf und Ab an Übertreibung nach unten und nach oben. Da muß man mental flexibel bleiben, Frühwarnsignale registrieren und nicht eindimensional meinen es geht nur aufwärts, weil man es sich wünscht. Den Fehler haben viele Leute schon zu oft gemacht. Ist halt auch eine Typ- bzw- Charakterfrage. Wenn man zulange eine Hausse hat, dann sind manche Leute eben eingelullt von den Anstiegen und sehe zu lange keine Anzeichen für eine Umkehr der Situation. Quasi eine Art Boiling Frog Syndrom. Da spielt es keine Rolle, ob man 2 Jahre oder 20 Jahre an der Börse ist. Wer diesen Instinkt nicht hat, der läuft dann stets mit viel zu hoher Aktienquote und ohne Hedge immer wieder in die gleiche mentale Falle. Vielleicht übertreibt man jetzt bei Einhell nach unten. Kann aber noch keiner absehen wie weit und ob es wirklich ohne fundamentale Gründe erfolgt. Da muß man laufend weiter schauen, wie die Wachstumsdynamik die nächsten Quartale noch anhält. Im unteren 60er Bereich liegt jedenfalls eine sehr starke horizontale Unterstützung. Ob man die wirklich ansteuert wird sich zeigen. Denke dafür müßte schon einiges an Panik noch hinzukommen am Markt. Man sollte daher auch nicht sklavisch meinen die Marke kommt. Letztendlich bleibt nur weiter auf neue Fakten von der Firma und politisch/konjukturelle Dinge zu schauen und die CT genau im Auge behalten. Noch liegen jedenfalls keine Umkehrsignale wieder vor.
(Verkleinert auf 46%)

