Eine unfassbar positive Nachricht aus den USA


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Libuda:

Eine unfassbar positive Nachricht aus den USA

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24.04.11 22:47
"U.S. productivity, measured as employee output per hour, rose 3.9 percent last year, the most since 2002, according to Labor Department statistics released in March. Labor costs fell 1.5 percent following a 1.6 percent decrease in 2009, the first back-to-back drop since 1962 and 1963."

www.bloomberg.com/news/2011-04-24/...ity-gains.html?cmpid=yhoo

Denn die Steigerung der Produktivität ist der Wohlstandstreiber schlechthin.
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cometogether:

positiv fuer die 5% Oberschicht der USA

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25.04.11 03:03
und eine weitere Wohlstandsverteilung nach oben. Ist schon Klasse, McDonalds hat vorige Woche 50.000 Leute eingestellt und die Bewerber standen Schlange bis in die Strassen.
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Libuda:

Mit solchen blöden Legenden verhindert man

 
25.04.11 09:47
eine vernünftige Diskussion, denn bei einem unveränderten Steuersystem, ob das nun gerecht ist oder nicht sei zunächst aussen vorgelassen, kommt das Wachstum allen Schichten zugute, vermutlich gerade besonders den von Dir angeführten Bewerbern, die auf der Straße stehen.

Dass man mit einem anderen Steuersystem die Reichen stärker besteuern und die weniger gut Verdiendenden weniger sowie die Infrastruktur, die allen zugute kommt, verbessern sollte. steht außer Frage. Aber auch das lässt sich leichter durchsetzen, wenn die Umverteilung nicht aus dem Bestand erforderlich ist, sondern wenn dazu durch hohe Produktivitässteigerungen zusätzlich Geschaffenes verwendet wird.
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Libuda:

Dass sich diese Entwicklung auch sehr positiv auf

 
25.04.11 11:08
Gewinnentwicklung der Unternehmen ausgewirkt hat und die Gewinnsprünge, die auch andere Ursache haben, teilweise erklärt, steht wohl außer Frage. Denn hohe Produktivitätssteigerungen führen dazu, dass die Lohnkosten pro Produktionseinheit selbst bei steigenden Löhnen nicht steigen, eventuell sogar fallen.
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jezkimi:

Ich Blick da nicht durch.

 
25.04.11 11:16
Produktivitätssteigerung heisst doch: Mehr produzieren in der gleichen Zeit. Also mehr malochen bei bestenfalls gleichem Geld. Oder gleiche Menge produzieren bei weniger Kohle.
Also gut für die Bosse, schlecht für die Arbeiter.
Ein Wohlstandstreiber schlechthin. Immer mehr Wohlstand nach oben treiben.
xxx bless America.
Jez Kimi, DR
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Libuda:

Die Geschichte der Wohlstandssteigerungen

 
25.04.11 12:17
ist eine Geschichte der Steigerung der Produktivität - statt heute am zweiten Ostermontag die Beine hochlegen zu können, würdest Du sonst mit einer Steinaxt im Wald herumrennen und Holz zu machen um morgen den letzten Rest von dem halb verfaulten Fleisch von dem Hasen zu wärmen, den vor drei Wochen mit Hilfe einer Erdfalle gefangen hast. Wenn Dir derartiges Fleich heute zum Mittagessen in einem Restaurant angeboten würde, würdest Du vermutlich zurecht mit drei Veterinären und sieben Staatsanwälten anrücken.

Wenn, wie Du richtig ausführst, in der gleichen Zeit mehr hergestellt werden kann, sinken die Kosten und bei der heute weltweiten intensiven Konkurrenz fallen dann die Preise. Die Konsumenten haben Geld übrig und können sich zusätzlich andere Dinge kaufen, was wiederum die Nachfrage nach Arbeitskräften anziehen lässt - und da bedeutet, dass die Löhne steigen. Da dieser Prozess lange dauern kann, haben sich, wie Du vielleicht weißt, auf der Arbeitnehmerseite Gewerkschaften gebildet, die über die Durchsetzung von Lohnforderungen (idealerweise in Höhe der Summe von Produktivitätssteigerung und Zielinflationsrate der EZB - was dummerweise z.B. die IG Metall in den letzten Jahren vergessen hatte und daher erst von einem FDP-Wirtschaftsminister dazu aufgefordert werden musste) diesen Prozess verkürzen.
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learner:

Aua, Aua, Brüderle als Kumpel des einfachen

 
25.04.11 12:49
Malochers! Ich lach mich schlapp! Dir scheint wohl entgangen zu sein, dass es die Wirtschaft vortrefflich verstanden hatte während des letzten Aufschwungs (2003-2007) die Löhne mit der Angstkeule unten zu halten.

Die Gewerkschaften haben den Fokus notgedrungen auf Arbeitsplatzsicherung gelegt. Die Lohnzuwächse wurden dann vom Staat abgesaugt (z.B. Erhöhung der Mehrwertsteuer).

Mittlerweile fordert sowohl CDU und FDP Lohnzuwächse, aber aus welchem Grund? Es gibt einen politischen Linksruck in Deutschland und wenn die Regierungsparteien weiterhin vorwiegend die Angebotsseite in den Vordergrund stellen werden sie die politische Mehrheit verlieren.

Insofern sind Brüderles Äusserungen politisches Theater, oder eher Zirkus. Brüderle der Clown!
I think I spider!
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Reinyboy:

Brüderle ist ein ...........

 
25.04.11 13:00

Windei mit Wimpel und Heiligenschein............siehe Atomdebatte, wo er sich selbst entlarvte

Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Libuda:

Das kann man auch als ein Kartell von Verhinderern

 
25.04.11 13:10
und Bremsern des Strukturwandels sehen, die zudem einen Großteil der momentanen europäischen Probleme verursacht haben. Arbeitgeber und Gewerkschaften sind gezielt unter der implizit in einer Währungsunion vorgegenbenen Leitlinie geblieben, dass sich Lohnerhöhungen an der Summe aus Produktivitätssteigerungen und Zielinflationsrate der Notenbank orientieren müssen. Wichen Gewerkschaften vor der Währungsunion von dieser Leitline - wie nach der Währungsunion über Jahre geschehen - nach unten ab, wurden sie durch Aufwertungen der DM "bestraft" und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland blieb trotz Lohnzurückhaltung gleich. Nach der Währungsunion ist aber jetzt diese Beggar-my-neighbour-policy ohne diese Konsequenzen möglich.

Dass dieser Wettbewerbsvorteil nur kurz- und mittelfristig sein kann, weil sie den anderen Parntern in der Währungsunion massive Schäden zuführt, ist der IG Metall noch nicht aufgegangen. Vermutlich versucht die IG Metall auf diese Weise auch den Strukturwandel zu bremsen, denn Strukturwandel bedeutet Mitgliederverlust zulasten anderer Gewerkschaften bzw. vermehrte Selbständigkeit.
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Libuda:

Dass auch Poster, die manchmal so linientreu

 
25.04.11 23:50
argumentieren wie learner, inzwischen schon die Position der Tea-Party verinnerlicht haben, halte ich für sehr bedenklich: "Die Gewerkschaften haben den Fokus notgedrungen auf Arbeitsplatzsicherung gelegt." Hätte die IG Metall nicht den neoliberalen Angebotsquatsch mitgemacht, wäre vermutlich die Binnennachfrage in Deutschland gar nicht eingebrochen. Schlimm wird es aber, wenn jetzt auch schon Gewerkschaftsschaftssekretäre behaupten, dass der momentane Aufschwung nicht durch den Konjunkturaufschwung, also die bessere Nachfrage entstanden sei, sondern durch ihre seit mehr als ein halbes Jahrzehnt vorgenommenen Magerabschlüsse, zu deren Überdenken sie ausgerechnet ein liberaler Wirtschaftsminister auffordern musste.

Irgendwo gibt es schon einen ziemlich guten Mittelweg zwischen der Tea-Party und Lafontaines "Autos kaufen keine Autos": nämlich auf längere Sicht bei der Lohnfindung die Summe aus Produktivitätssteigerung und Zielinflationsrate der EZB nicht zu weit nach oben und unten zu verlassen. Genau das aber haben die IG Metall und die Arbeitgeberverbände über Jahre nach unten getan - und somit Kaufkraft vernichtet, den Strukturwandel behindert und für Turbulenzen in der Währungsunion gesorgt.

Vielleicht sollte man beim nächsten Gewerkschaftstag daher lieber "Brüder seht die Skandale" singen.
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Libuda:

Weiterhin interesssant aus dem Ausgangstext

 
26.04.11 09:51
"Since April 11, 71 percent of MCSI World Index members reporting results have topped analysts’ estimates for earnings per share, according to data compiled by Bloomberg. Profits of the 188 companies have beaten forecasts by 8.8 percent."

Das heißt nichts anderes, als dass die eh schon hohen Gewinnschätzungen der Analysten weltweit noch einmal um 8.8% übetroffen wurden. Die Steigerung der Produktivität ist ja kein amerikanisches Phänomen allein, sondern in den Schwellenländern werden die US-Werte noch weit übertroffen, nur Europa hinkt hinterher.
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