Wette auf Leben und Tod
Machen Aids-Medikamente krank oder sind es die HI-Viren?
David Rasnick hat eine eigene Theorie über den Ursprung von Aids. Er gehört zu den so genannten "Aids-Dissidenten", die statt der HI-Viren die Medikamente dagegen als Ursache der Immunschwäche sehen.
Beweis durch eigene Infektion
Doch Rasnick bleibt nicht bei der Theorie. Er will seine Hypothese im Selbstversuch beweisen: Hierzu hat er eine Wette auf Leben und Tod ausgeschrieben, in der er sich öffentlich - am besten vor laufenden Kameras - mit den Viren infizieren lassen will.
Wettpartner gefunden
Der Gegenkandidat der Todeswette soll das Kontrollexperiment ausführen und parallel zu Rasnicks Infektion Aidsmedikamente einnehmen. Nun hat sich einer gefunden, der Computerspezialist Philip Machanik von der University of Witwarsrand in Johannesburg.
Aids-Hochburg Südafrika
Südafrika hat eine erschreckende Rate an Aidskranken. Kein Wunder also, dass sich hier der Streit um den wahren Hintergrund der Krankheit mit anderer Vehemenz äußert als im Westen. Die weit überwiegende Forschermehrheit hält an HIV als Aidsursache fest, die Dissidenten sehen hingegen als Hintergrund der Krankheit körperliche Schwächung, durch Drogen im Westen, durch Unterernährung in den Armenhäusern Afrikas. Die geschwächten Körper würden dann von den Medikamenten zugrunde gerichtet.
Entwicklung Rosnicks
Rasnick gehörte lange Jahre selbst zu den führenden Forschern in der Medikamentenentwicklung gegen Aids. Seit 1978 arbeitet er an Proteaseinhibitoren, die heute breit gegen HIV eingesetzt werden. Für die Wette fehlen jetzt nur noch Geldgeber, die medizinische Überwachung wird teuer.


Machen Aids-Medikamente krank oder sind es die HI-Viren?
David Rasnick hat eine eigene Theorie über den Ursprung von Aids. Er gehört zu den so genannten "Aids-Dissidenten", die statt der HI-Viren die Medikamente dagegen als Ursache der Immunschwäche sehen.
Beweis durch eigene Infektion
Doch Rasnick bleibt nicht bei der Theorie. Er will seine Hypothese im Selbstversuch beweisen: Hierzu hat er eine Wette auf Leben und Tod ausgeschrieben, in der er sich öffentlich - am besten vor laufenden Kameras - mit den Viren infizieren lassen will.
Wettpartner gefunden
Der Gegenkandidat der Todeswette soll das Kontrollexperiment ausführen und parallel zu Rasnicks Infektion Aidsmedikamente einnehmen. Nun hat sich einer gefunden, der Computerspezialist Philip Machanik von der University of Witwarsrand in Johannesburg.
Aids-Hochburg Südafrika
Südafrika hat eine erschreckende Rate an Aidskranken. Kein Wunder also, dass sich hier der Streit um den wahren Hintergrund der Krankheit mit anderer Vehemenz äußert als im Westen. Die weit überwiegende Forschermehrheit hält an HIV als Aidsursache fest, die Dissidenten sehen hingegen als Hintergrund der Krankheit körperliche Schwächung, durch Drogen im Westen, durch Unterernährung in den Armenhäusern Afrikas. Die geschwächten Körper würden dann von den Medikamenten zugrunde gerichtet.
Entwicklung Rosnicks
Rasnick gehörte lange Jahre selbst zu den führenden Forschern in der Medikamentenentwicklung gegen Aids. Seit 1978 arbeitet er an Proteaseinhibitoren, die heute breit gegen HIV eingesetzt werden. Für die Wette fehlen jetzt nur noch Geldgeber, die medizinische Überwachung wird teuer.

