Microsoft-Chef Steve Ballmer wollte es auf keinen Fall. Doch trotzdem ist jetzt eine Biographie über ihn erschienen, die jede Menge saftige Details über den weltweit zehntreichsten Mann präsentiert.
Begonnen hatte alles mit einer unschuldigen Idee. Wäre es nicht interessant, fragte sich der Journalist Fredric Alan Maxwell, auch mal was über die Nummer Zwei bei Microsoft zu lesen? Den unermüdlichen Steve Ballmer, der im Januar 2001 seinen besten Freund Bill Gates als CEO beerbte?
Wie naiv. Maxwell sollte bald herausfinden, dass man nicht einfach so eine Biografie über den amtierenden Microsoft-Chef schreiben kann. "In meinen fünfzehn Berufsjahren habe ich noch nie PR-Leute getroffen, die weniger hilfreich waren als die Propagandisten von Microsoft", klagt Maxwell in seinem letztendlich doch erschienenen Buch "Bad Boy Ballmer" (Verlag HarperCollins, 2002).
Die Sabotage des Projekts begann mit einer deutlichen Absage. "Steve Ballmer will nicht, dass dieses Buch geschrieben wird", stellte seine Assistentin in einer E-Mail an Maxwell klar. "Er will keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen". Deshalb werde er auch kein Interview geben.
Irgendwie hat Maxwell es trotzdem geschafft, 262 Seiten zu füllen. Leider erschließt er darin kaum Neuland, und mitunter verliert er sich in unerklärlichen Ausflügen in die Geschichte. Warum, fragt man sich als Leser, erwähnt er jetzt schon wieder Hitler?
Musterschüler in Schuluniform
Aber in Gesprächen mit ehemaligen Klassenkameraden, Lehrern und Kollegen hat Maxwell doch einige saftige Details über den zehntreichsten Mann der Welt zusammengetragen - besonders über sein Leben vor Microsoft.
Als Kind war Ballmer ein Musterschüler, der keine Ruhe gab, bis er alles verstanden hatte. Er saß in der ersten Reihe und hatte immer seine Hand oben. Und er trug jeden Tag seine Schuluniform, obwohl sie nur einmal in der Woche vorgeschrieben war. "Er war Hardcore", erinnert sich ein Klassenkamerad.
Steve hatte eine Schwester, Shelley, aber er stand in der Familie immer im Mittelpunkt. Seine Mutter, zu der er ein besonders enges Verhältnis hatte, fuhr ihn zu Mathe-Wettbewerben durch ganz Michigan. Sein Vater sagte ihm, als er acht war, dass als Uni für ihn nur Harvard in Frage käme.
Solong,
Calexa
www.investorweb.de
Begonnen hatte alles mit einer unschuldigen Idee. Wäre es nicht interessant, fragte sich der Journalist Fredric Alan Maxwell, auch mal was über die Nummer Zwei bei Microsoft zu lesen? Den unermüdlichen Steve Ballmer, der im Januar 2001 seinen besten Freund Bill Gates als CEO beerbte?
Wie naiv. Maxwell sollte bald herausfinden, dass man nicht einfach so eine Biografie über den amtierenden Microsoft-Chef schreiben kann. "In meinen fünfzehn Berufsjahren habe ich noch nie PR-Leute getroffen, die weniger hilfreich waren als die Propagandisten von Microsoft", klagt Maxwell in seinem letztendlich doch erschienenen Buch "Bad Boy Ballmer" (Verlag HarperCollins, 2002).
Die Sabotage des Projekts begann mit einer deutlichen Absage. "Steve Ballmer will nicht, dass dieses Buch geschrieben wird", stellte seine Assistentin in einer E-Mail an Maxwell klar. "Er will keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen". Deshalb werde er auch kein Interview geben.
Irgendwie hat Maxwell es trotzdem geschafft, 262 Seiten zu füllen. Leider erschließt er darin kaum Neuland, und mitunter verliert er sich in unerklärlichen Ausflügen in die Geschichte. Warum, fragt man sich als Leser, erwähnt er jetzt schon wieder Hitler?
Musterschüler in Schuluniform
Aber in Gesprächen mit ehemaligen Klassenkameraden, Lehrern und Kollegen hat Maxwell doch einige saftige Details über den zehntreichsten Mann der Welt zusammengetragen - besonders über sein Leben vor Microsoft.
Als Kind war Ballmer ein Musterschüler, der keine Ruhe gab, bis er alles verstanden hatte. Er saß in der ersten Reihe und hatte immer seine Hand oben. Und er trug jeden Tag seine Schuluniform, obwohl sie nur einmal in der Woche vorgeschrieben war. "Er war Hardcore", erinnert sich ein Klassenkamerad.
Steve hatte eine Schwester, Shelley, aber er stand in der Familie immer im Mittelpunkt. Seine Mutter, zu der er ein besonders enges Verhältnis hatte, fuhr ihn zu Mathe-Wettbewerben durch ganz Michigan. Sein Vater sagte ihm, als er acht war, dass als Uni für ihn nur Harvard in Frage käme.
Solong,
Calexa
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