Solange das E.ON-Emblem rot ist, werden auch die Zahlen rot bleiben.
Wie war noch: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Achja, auch gestern war nix wg Brennelementesteuer - Rückforderung zu hören
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Jedesmal denke ich: Mist, bei dem "Dip" hättest du kaufen sollen. Ein paar Stunden später sehe ich den Kurs schon wieder. Ich denke, derzeit haben wir noch das berühmte fallende Messer - auch wenn ich von einer baldigen Gegenreaktion ausgehe. Der Mut fehlt mir aber noch...
daß man keine Verluste hat, solange sie noch nicht realisiert sind, halte ich für fragwürdig. Beim Erfolg hab ich komischerweise noch nie jemanden sagen hören, daß er leider keinen Gewinn hat, weil ja noch nicht verkauft. Das Nichtwahrnehmenwollen der Buchverluste ist letztlich nichts anderes als sich selbst zu belügen.
Genauso ist es mit der angeblichen"Verbilligung" des EK, wenn ich vor lägerer Zeit meinetwegen für 25,00 gekauft habe und jetzt für 15,00 zur "Verbilligung" nachkaufe. Wenn ich dann für 21,00 verkaufe, habe ich trotzdem hinsichtlich der alten Papiere Verlust gemacht, auch wenn der Durchschnitt bei 20,00 liegen mag.
Die Verluste der Vergangenheit sind wie sie sind, sie lassen sich nicht mehr auslöschen. Es zählt immer der Jetzt-Zeitpunkt bzw. die Entwicklung in der Zukunft. Ich kaufe daher nicht nach, um zu "verbilligen" sondern entscheidend ist, welches Papier mir von heute aus gesehen eine gute Entwicklung verspricht. Die Frage ist also, wenn ich heute zu 0% investiert wäre, würde ich dann jetzt bei eon (oder wo auch immer) einsteigen?
Trotz des massiven Absturzes, der sicherlich technisch verstärkt wurde, macht eon mir da momentan halt nicht soviel Hoffnung. Selbst wenn man bei Energie bleibt, macht die Konkurrenz da im Moment mehr Freude und Aussicht, beispielsweise Iberdrola (ja ich weiß, die haben auch ihre Leichen im keller und es besteht die Gefahr, daß der Staat reinpfuscht).
Abwärtstrends laufen meist nach unten. Und Trends laufen meist länger, als man erwartet. Hier mal ein Beispiel für einen Jungfrischen Abwärtstrend.
Da wäre man mit der SL- Strategie mal wieder besser gefahren und würde nicht fassungslos dem Kurs hiterherschauen.
"Stets 5% unter Kaufkurs das SL legen und strikt auch keine Nachkäufe machen, wenn es weiter als 5% fallen sollte. Und nicht zu große Posis bei einem Einzelwert eingehen. Schon hat man einen relativ guten Airbag gegen zuviel Verluste." (s.o. crunch time)
Wenn man aber alle Verluste realisiert, damit man sich jaaa nicht belügt, sitzt man bei einem Kursanstieg aber auch in der Tinte.
Man erwischt eh nie den niedrigsten Kurs. Das ist ein Faktum. Ich kann die verstehen, die heute bei 14er Kursen reingehen. Mein Pulver ist leider verschossen. Werde die Sache aussitzen müssen oder eben mit E.On untergehen.
ich sag ja nicht, daß man realisieren muß, ich meine nur, daß Real- und Buchverlust keinen Unterschied machen.
Und ich sage auch nicht, daß ich nach Verlustrealsierung auf meiner Kohle hocken bleibe. Entscheidend ist, ob es ein besseres Pferd gibt, auf das man setzen kann oder nicht. Wenn nicht, verkaufe ich wahrscheinlich nicht (es sei denn ich befürchte nochmehr Absturz), wenn doch, realisiere ich den Verlust lege die Kohle woanders an (in der Hoffnung die entstandenen Verluste so schneller wettzumachen als durch aussitzen).
Ob das dann klappt, weiß vorher eh keiner. Hauptfehler von uns Kleinanlegern:
1. Verluste zu lange aussitzen
2. Zu nervös hin und her wechseln und dabei zusätzlich Geld kaputt machen
Kannst Dir jetzt aussuchen, welchen Tod Du sterben wilst.
Ok, dann aussitzen. Denn nach meinem Empfinden sind die übrigen DAX 30-Werte zu weit gelaufen (Commerzbank als Zockerpapier lasse ich mal außen vor), so dass bei den anderen ebenfalls noch Rückschlagpotential herrscht.
Man stelle sich vor: Ich schichte nun nach dem 13%-Minus und den heutigen 3% um in bspw. Merck und dann wird bekannt, dass wieder irgendein Medikament nicht zugelassen wurde und das Ding rutscht ebenfalls 10% (gab schonmal bei Merck einen 12%-Minus-Tag).
Ich denke auch, dass E.On das Schlimmste hinter sich haben dürfte. Wissen tu' ich es nicht. Aber wenn ich immer umschichte, bin ich bald bei NULL
...in 1 Jahr schon drüber und stehen schon bei 20 EUR. Wer weiß das schon.
Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass der jetzige Kurs so gewollt ist?
Vor kurzem ging das los, dass E.on anfing masiv zu verlieren - immerhin von rund 19.- Euronen auf jetzt knapp über 14.-!
Wusste da schon jemand was kommt und hat seine Positionen abgestossen um dann -wenn die Lawine rollt und die SL der Kleinanleger
weggehauen sind- genüsslich einzusammeln? Ich sage nur "Fletchers Visionen" :-)
Auf alle Fälle ist das hier - m.M.n. grosses Kino was gespielt wird...............! Hier sind die "Macher" am Werk..
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein Unternehmen, was die avisierten Zahlen dieses Jahr übertroffen hat (4 Milliarden plus!!!) wird abgestraft, weil evt. die Dividende gekürzt wird! Wenn interessiert dieser popelige Euro, der Kurs fällt eh nach der Divi um den Betrag der Ausgeschüttet wird! Wenn Ihr mich fragt - lachhaft!
Ich habe jedenfalls heute zugelangt - nicht zum Topkurs, aber auch nicht schlecht bei 14,25. Wenn es schief geht - wovon ich nicht aisgehe - kann ich wenigstens den Verlusttopf füllen :-)
Aber ich denke - keine Erklärung/Bauchgefühl-, dass es in 2-3 Tagen wieder Richtung 15 geht?
Keine Empfehlung
kurz vorm 52 Wochentief. wenn wir das anlaufen gehe mal raketenmäßig long mega zock...
Mein Problem ist, dass ich eine Aktie, in die ich kein Vertrauen mehr habe, schnell loswerden will. Jeden Tag sticht mir der Schrott in die Augen. Ich kann nicht 2 Jahre warten, bis sich der Kurs evtl. wieder erholt hat. Ich warte max. 2-3 Monate, dann fliegt das Teil gnadenlos aus meinem Depot raus. Das Geld lege ich dann lieber in einer besseren Aktie oder einem Fonds an.
Es gibt Fonds, die bei geringer Volatilität eine erstaunlich gute Performance haben. Mit Einzelaktien fällt man immer wieder böse auf die Nase. Da werden durch den Hochfrequenzhandel ("Algo-Trading") und Spekulanten die Kurse manipuliert, so dass man als kleiner Privatanleger keine Chance dagegen hat.
Astraleader #11822 : " ....wer das aussichtlos nennt, dem kann ich nicht mehr helfen. ...
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Nicht aussichtlos. Klingt aber auch erstmal nicht gerade so wirklich aussichtsreich die kommenden ein, zwei Jahre, sondern eher nach vielen Baustellen und neuen Problemfeldern in den kommenden Jahren
E.On kippt sein Geschäftsmodell 13.11.12 Quelle: WirtschaftsWoche
Der größte deutsche Energiekonzern sieht in Deutschland keinen lohnenden Markt mehr, Lücken klaffen im Management. Die Stimme von E.On-Chef Johannes Teyssen klang an diesem Dienstag schon fast traurig. E.On trägt sich mit dem Gedanken, in Deutschland Kraftwerke zu schließen. Zum Beispiel das bayrische Gaskraftwerk Irsching 3, das sich vom Markt abmelden wird, so Teyssen in düsteren Worten. Auch das Kohlekraftwerk Staudinger 6 wird auf Eis gelegt. In Deutschland werden durch den Vorrang des boomenden Ökostroms immer mehr Gas-und Kohlekraftwerken die wirtschaftliche Grundlage genommen. Bei Gaskraftwerken verdient E.On nur ein Zehntel dessen, was E.On für die Refinanzierung seiner Investitionen benötigt.
Blick ins Ausland
Am Bau von Datteln hält Teyssen fest. Ansonsten blickt das Unternehmen zum ersten Mal in seiner Geschichte nach draußen, ins Ausland. In Brasilien will E.On in Kraftwerke investieren, zusammen mit einem brasilianischen Familienunternehmer. Da prallen zwei Managementkulturen krass aufeinander. Auch in der Türkei und in Indien ist E.On auf Pirsch, sucht lohnende Investitinen in sogenannte Indepentdent Power Stations, die in armen und unterentwickelten Gebieten auch ohne große Infrastruktur Strom produzieren können. Doch der indische Markt ist nicht homogen, sondern zersplittert. In jedem Gebiet herrschen andere gesetzliche Regelungen für die Energiewirtschaft. E.On trifft dort auf schwieriges Gelände. Schon früher sagte Teyssen: Niemand wartet dort auf E.On. Aber die E.On-Investoren warten auf eine positive Meldung, dass das Geschäftsmodell im Ausland erste Erfolge zeitigt. In Deutschland ist anscheinend für E.On nichts oder wenig mehr zu holen.
E.On verfügt jedoch über ungenügende Auslandserfahrungen gerade in den Schwellenländern. Die dortigen Partner, lokale Unternehmen, wollen sich Rendite und Margen nicht von den Deutschen wegschnappen lassen. Als Projektentwickler für Großanlagen hat E.On ungenügende Erfahrungen. Die Energiemanager sind eher Experten für das Betreiben von Kraftwerken, nicht so sehr für deren Bau, insbesondere dann nicht, wenn sie in Schwellenländern mit Währungs- und Politikrisiken errichtet werden.
Hinzu kommt, dass ein wichtiger internationaler Manager, der die bisherigen ersten Projekte in Brasilien für E.On an Land zog, nicht mehr bei E.On arbeitet. Der Auslandsexperte Frank Mastiaux, der nicht in den Vorstand von E.On vorrückte, zog es vor, woanders als Chef anzuheuern. Er ist seit Oktober Vorstandsvorsitzender des deutschen Energierivalen EnBW. Dort soll er den Versorger grüner und rentabler machen. Genau das müsste auch bei E.On geschehen. Doch Mastiaux ist weg.
Schaut euch die Tiefpunkte der letzte Jahre an, dann wisst ihr relativ schnell ob es sich ohntzu verkaufen. Eine FIrma die Milliardengewinne erzielt geht so shnell nicht pleite es sei dnen die VErbindlichkeiten steigen immer weiter an!
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