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lustig, wie joschi die kaffeesatzleser auf den boden der nicht vorauszusehenden zukunftstatsachen zurückholt...
machen wir uns doch nix vor, trends aus der vergangenheit hochzurechnen ist doch ultraüberholt, seit 9/11 und fukushima sollten wir spätestens wissen, dass wir nichts wissen....
letztendlich sind wir alle grössere oder kleinere zocker, die daS BESTE ERHOFFEN:::::aber curth...: dir hätte ich mehr durchhaltevermögen gewünscht als alter mountainbiker.......
..aber vielleicht hast du ja genau das richtige getan, weil die merkel nächste woche die industrielle rückführung in die 50er und ein strenges kälteverbot im winter beschliesst...
Ist das Honorar für Dich bei der Sparkasse Fischen schon angekommen...für Dein product placement f. Gigabell-- grins...? Im Ernst; bitte keine Sterne für meinen Schrieb- ist geguttelt . Gruss Joschi
Die "technische Analyse" geht fehl, weil sie nichts als unbeglaubigte Hypothesen mit bewiesenen Tatsachen identifiziert. Gleichwohl wird sie als Prognosemethode von vielen unkritisch Denkenden oder in der Sache wenig Beschlagenen als allein seligmachend erachtet. Hinter den ungerechtfertigten Behauptungen über vermeintliche Vorzüge einer praktischen Nutzanwendung der "Charttechnik" stehen nicht selten handfeste kommerzielle Interessen, gemünzt auf einen zahlungskräftigen Kundenkreis. Dies geschieht vielfach in der Hoffnung, dass der so düpierte Anleger nicht gleich merkt, wie er durch derartige Kurvenhascherei zusammengereimt mit etwas Mathematik an der Nase herumgeführt wird. Wenn überhaupt, so erweitert die "Charttechnik" lediglich das Spektrum an Instrumenten zur Geldanlageplanung, die in die Alternative kommen. Sie wird immer dann als ein mehr oder weniger taugliches Vehikel, speziell als gelegentlich nützlicher Fingerzeig auf die Aussicht einer "sich selbst erfüllenden Prophezeiung", dienen, wenn vor dem Hintergrund gut fundierter Analysen davon auszugehen ist, dass eine einmal erkannte symptomatische Gesetzmäßigkeit sich (rasch) umsetzt in eine ebenso gesetzmäßige Handlung. Da aber der Erfolg des eigenen Handelns bei Börsengeschäften entscheidend bestimmt wird von den Handlungen Dritter jetzt und in unmittelbarer Zukunft, lautet die Kernfrage in einer mutmaßlich von der Charttechnik abhängenden Marktlage: "Was kann und wird die ganze Masse derjenigen tun, die sich allein und ausschließlich von der "Charttechnik" leiten lässt, jetzt und in unmittelbarer Zukunft?" – Um aus der Antwort darauf Kapital schlagen zu können, müsste indessen die eigene Anlageentscheidung in entsprechende Markthandlungen fertig umgesetzt sein, noch bevor Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen anderer den Kurs – einem Herdentrieb gleich meist abrupt ("herding") – alsdann in die gewünschte Richtung lenken. Hierzu bedarf es allerdings zusätzlicher, der "technischen Analyse" überlegener Methoden der qualitativen (ökonomischen) und quantitativen (ökonometrischen) Informationsauswertung. Gemeint sind damit komplementäre Modelle zur Preisbildung, die Gesetzmäßigkeiten im Ablauf der Marktvorgänge auf der Grundlage von Tatsachenwissen, gesetzesartigen Aussagen und vermuteten "Stimmungen", welche Erfahrungen und frühere Überlegungen (Deutungen, Auslegungen) gebührend einbeziehen, trotz aller Unberechenbarkeit möglicher künftiger Handlungen anderer mit hoher Glaubwürdigkeit und Schlüssigkeit vorauszubedenken erlauben ("pattern predictions").
Die E ON Aktie hatte gestern ihr Jahrestief von knapp 19,50 (Falls ich mich irre bitte korrigieren) erreicht und dreht nun wieder hoch. Tiefstkurs war 19,53 gewesenwenn ich micht nicht irre.Hoffe das wir morgen wieder über 20 schließen werden.Dann sollte der Weg weiter nach oben offen sein.Alles negative ist ja schon eingepreißt.Gute Nachrichten könnten folgen.Brennelementesteuer ade ?? Wer weiß.Die Versorger werden in der Zukunft ihe Strategie sicher ändern.Ich bin da zuversichtlich und werde "Nicht" verkaufen.
Keine Empfehlung nur meine Meinung.
Gute Nacht an alle
Bundesregierung erwägt Aus für Atomsteuer
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,764750,00.html
Kuhhandel: Bundesregierung verzichtet auf Atomsteuer, Konzerne verzichte auf Klage wg. frühzeitiger Abschaltung? Verhandlungen/Gespräche laufen wohl..
Das wäre echt der Brüller: Es bleibt bei dem vor Jahren von Rot/Grüen geplannten Ausstieg, aber die angedachte Gewinnabschöpfung über die Brennelementesteuer würde wegfallen. Das wäre ja für Versorger wie vorgezogene Weihnachten :-)
Ich weis nicht, ob ich dran glauben soll.
is coming....to my "aktiendepot".....sorry, für diese etwas unsachlich einschätzung des ende der brennelemente steuer.
gruß und ich glaub ich nehme von e.on noch etwas mehr. ist ja im sonderangebot.;-)
Man das ist ja mal ne gute Nachricht.Zumindest für die Aktionäre.Die 20 EUR Hürde wurde generalstabsmäßig überrannt.Wenn die kurze Korrektur die am Markt herrscht sich wieder eingependelt hat ,dann sollten die alten Höchststände wieder in sichtbarer Nähe sein.
Gebt euer bestes.Also euer Geld :-)
@curth : 22% auf schotter, das ist ja kaum fahrbar, du scheinst tatsächlich ein "echter" mountainbiker zu sein..
zu eon: hoffe naturgemäss nicht, dass du bei 17 nochmal reinkommst, aber wahrscheinlich bist du längst schon wieder an bord
...
die deutsche politik war letzen endes immer versorgerfreundlich, das war der grund, warum ich hier investiert bin, auch wenn es
streckenweise wegen der geschehnisse in japan und der opportunistischen grundhaltung unserer kanzlerin anders aussieht: denke das
ist(ausnahmsweise
) ein trend, auf den man, langfristig gesehen, bauen kann.....
Berlin erwägt ......
Alles was ich sehe ist das die Aktie auf Politische Entscheidungen reagiert. (oder eher Absichtserklärungen)
An unserer Eon beißen sich alle die Zähne aus die Charts kannst in die Tonne kloppen, lol timpuktu erwägt....
Eine Einschätzung des Unternehmens ist auch etwas knifflig, welche Kraftwerke, dürfen, DÜRFEN wie weiterlaufen. Nix mit rentabilität, nix mit Kosten, nix mit betriebswirtschaftlichen Entscheidungen. Nebenbei bewegt sich Eon meinem Empfinden nach mehr wie ein Stealthbomber durch die Medienlandschaft etwas mehr aktiver, sachlicher Dialog sollte doch möglich sein.
Was bleibt ist Planungsunsicherheit erst wenn das Gesetzpaket durch Tag und Rat durch ist kann man mal objektiv über das Unternehmen reden. Bis dahin kann man spekulieren, ob sich die Leute einen Versorger als Spekulationsobjekt in das Depot legen wollen? Wohl eher nein.
Kein Grund eine Götterdämmerung oder das gelobte Land zu sehen, Eon auf dem Radar halten, handfeste Entscheidungen abwarten und bis dahin die Füße stillhalten. Meine bescheidene Meinung.
für mich nur ein weiterer Grund warum Umsatz und Gewinn langfristig fallen !
Der geplante Atomausstieg lässt in vielen Unternehmen die Angst vor steigenden Strompreisen und Blackouts wachsen. Energieintensive Betriebe bauen deshalb zunehmend eigene Kraftwerke. Das schafft Sicherheit, belebt den Wettbewerb und erhält eine Firma mitunter dem Standort Deutschland.
Hamburg - Wenn Geschäftsführer Uwe Amann durch die Maschinenhalle der Spremberger Papierfabrik läuft, fällt sein Blick auf die gewaltigen Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Schwarze Pumpe. Noch versorgen die Meiler des Energiekonzerns Vattenfall den Hersteller von jährlich 330.000 Tonnen Wellpappenrohpapier mit Energie - doch im kommenden Jahr soll damit Schluss sein. Die Papierfabrik im südlichen Brandenburg baut ihr eigenes Kraftwerk.
Ein 24 Meter hohes Brennstofflager steht schon, ab Sommer montieren Arbeiter die Kesselgerüste. "Die Versorgung über ein eigenes Kraftwerk ist effizienter und deshalb wirtschaftlich sicherer", sagt Amann. Die mit Gewerbeabfällen gespeiste Anlage wird über eine elektrische Leistung von knapp 20 Megawatt und eine thermische Leistung von 110 Megawatt verfügen. Damit soll das 140 Millionen Euro teure Bauwerk den gesamten Wärme- und 70 Prozent des Strombedarfs in der Fabrik decken.
Ähnliche Pläne hegt derzeit eine wachsende Zahl von Industriebetrieben, da die Unsicherheit um steigende Strompreise einen neuen Höhepunkt erreicht. Weil die Bundesregierung angesichts der Nuklearkatastrophe die deutschen Atomkraftwerke abschalten will, wächst mancherorts zudem die Sorge vor Blackouts.
Blockheizkraftwerke, aber auch Windkraftanlagen sind im Kommen
"Vielen Unternehmen ist es vor diesem Hintergrund wichtig, über eigene Kapazitäten zu verfügen und nicht auf Dritte angewiesen zu sein", sagt Energieberater Gerald Menzler vom Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK). "Das Interesse an diesen Anlagen nimmt zu - bei großen und kleinen Firmen."
Meist setzen die Firmen wie in Spremberg auf Blockheizkraftwerke, die auch mit anderen Brennstoffen betrieben werden können. So nutzt BMW in seinem Leipziger Werk Gas für das 2009 gestartete Kraftwerk. Die Anlagen lassen sich rund um die Uhr zuverlässig betreiben und nutzen die eingesetzte Energie zu etwa 90 Prozent aus. Volkswagen will in des Windkraftanlagen bauen, um mit dem Strom Gas zu erzeugen.
Künftige Belastungen aus dem Handel mit Kohlendioxidzertifikaten und die gesetzliche Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz eingerechnet, lohnen sich Blockheizkraftwerke angesichts steigender Strompreise häufiger, sagt Menzler. "Eine KWK-Anlage amortisiert sich oft bereits nach zweieinhalb Jahren."
Firmeneigene Dampf- und Stromkraftwerke sind nicht neu in Deutschland. Eine derartige Anlage unterhält beispielsweise Daimler am Werk Sindelfingen seit 1960. Sie wird gerade für 38 Millionen Euro modernisiert. BASF unterhält in Ludwigshafen einen regelrechten Kraftwerkspark. Im Jahresmittel versorgt sich das Werk laut Unternehmensangaben zu 100 Prozent selbst - mit 19,5 Millionen Tonnen Dampf und 6,5 Millionen Megawattstunden Strom. Die Anlagen sparen dem Konzern 200 Millionen Euro im Jahr ein.
2. Teil: Trend zur Selbstversorgung treibt Energiekonzerne in die Enge
Schon 2008/2009 hatten sich viele Firmen wegen steigender Strompreiseverstärkt für Blockheizkraftwerke interessiert. Ein weiterer Anreiz sind staatliche Förderungen. Die Bundesregierung plant, den Anteil von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 von derzeit etwa 13 auf 25 Prozent zu erhöhen.verstärkt für Blockheizkraftwerke interessiert
Vor allem Betriebe aus energieintensiven Branchen rechnen nun erneut genau nach. "Angesichts der Energiedebatte nach dem Nuklearunfall in Fukushima holen viele Firmen ihre Pläne wieder aus der Schublade", sagt Referent Wulf Binde vom Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung.
Voraussetzung für ein lohnendes Investment ist meist, dass eine Fabrik bei der Produktion auf heißen Dampf, so genannte Prozesswärme angewiesen ist. Bei der Papierherstellung ist das der Fall, aber auch in der metallverarbeitenden Industrie, bei Brauereien oder in der Nahrungsmittel- sowie der Chemiebranche. BASF benötigt Dampf für nahezu alle Produktionsschritte. Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung sieht noch erhebliches Potenzial in der Industrie für neue Anlagen.
Energieberater: "Anlagen schaffen Gegengewicht zu Großversorgern"
Angestammte Kraftwerksbetreiber sehen die Entwicklung mit unguten Gefühlen. "Wir bedauern das und hätten die Kooperation mit der Papierfabrik gern fortgeführt", sagte ein Vattenfall-Sprecher zum Verlust des Großkunden. Bis zuletzt habe man versucht, dem Industriebetrieb verbesserte Konditionen anzubieten. Die Papierfabrik hatte beklagt, die Preise für Wärme hätte sich zuvor verdoppelt.
"Die verstärkte Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung schafft ein deutliches Gegengewicht zur Marktmacht der großen Energieversorger", sagt VIK-Mann Menzler. Viele Firmen hoffen, dass sich die erwartete Strompreissteigerungen etwas reduzieren.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) geht davon aus, dass ein Atomausstieg bis 2017 die Stromkosten für Industrie und Gewerbe um 23,5 Milliarden Euro steigen ließe. Ein typischer Kunde mit einem Verbrauch von zwei Gigawattstunden im Jahr würde demnach Mehrkosten von 22.000 Euro schultern müssen - zusätzlich zu 50.000 Euro, die mit dem im Herbst 2010 verabschiedeten Energiekonzept der Bundesregierung verbunden sind.
EEG-Umlage wird nicht fällig
Dabei belasten die Firmen nicht nur potenziell steigende Preise bei der Erzeugung. Ein Dorn im Auge ist gerade energiehungrigen Betrieben die EEG-Umlage, mit der alle privaten und gewerblichen Stromverbraucher den Ausbau der erneuerbaren Energien finanzieren. Auch wenn das wachsende Ökostromangebot den Börsenpreis dämpft, lastet die zuletzt von 2 auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde gestiegene Umlage auf den Unternehmensbilanzen.
Nach Angaben des Bundesverbandes der deutschen Gießerei-Industrie verschlingt die Abgabe bis zu 50 Prozent des Gewinns einzelner Unternehmen. Die steigende Abgabe ist indes ein weiterer Anreiz, ein eigenes Kraftwerk in Betrieb zu nehmen: Auf selbst erzeugten Strom aus der Kraft-Wärme-Koppelung fällt die Abgabe nicht an.
In Spremberg rettet das neue Kraftwerk jedenfalls womöglich zahlreiche Arbeitsplätze. "Aufgrund der steigenden Energiepreise herrscht in der Branche große Besorgnis darüber, ob die Produktion in Deutschland noch wirtschaftlich ist", sagt Papierfabrik-Geschäftsführer Amann. Die erhofften Einsparungen hätten jedenfalls die Entscheidung erleichtert, auch künftig in der Lausitz das Papier vom Band rollen zu lassen.
www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,763497-2,00.html
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