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Market Track / Kommentar:
Hallihallo, da bin ich wieder...
...und wir haben heute eine Menge miteinander zu besprechen. Nun, zunächst möchte ich wiederholt festhalten, dass die Märkte am 12.03.2003, sprich vor 7 Handelstagen ein markantes Tief gebildet haben und seither kräftig zulegen konnten. Der DAX konnte von 2203 auf 2715 Punkte ansteigen, was einem Zuwachs von 23 % entspricht. Der S&P500 und der COMPX konnten in dieser Zeit 12 % zulegen und der DOW 14 %. Man kann es nun drehen und wenden, wie man will, doch es liegt auf der Hand, dass ich diesen Move nicht gesehen habe. Im Gegenteil, ich bin den ganzen Move über Short geblieben und in meiner APS Strategie hat es mich die gesamte Jahresperformance gekostet, wodurch ich nun wieder bei 0 anfangen darf, was das Jahr betrifft.
Ich möchte jetzt nicht...
...einen auf John Wayne machen und so tun, als würde das alles an mir abprallen wie nichts. Ganz im Gegenteil! Nun stellt sich die Frage, was zu tun ist und ob ich nicht tatsächlich auf einer völlig falschen Hochzeit tanze. Diese Frage muss ich mir stellen, da ich natürlich um meine eigene Fehlbarkeit bescheid weiß und mir zu keinem Zeitpunkt die Illusion mache, dass ich immer richtig liege. Ich bin weder ein Guru noch habe ich den Anspruch einer werden zu wollen. Ich gebe Euch die Möglichkeit in meine Gedanken einzutauchen und was ihr dabei brauchen könnt, nehmt Ihr mit. Ich gebe zu, dass ich durch die Bewegung der letzten Tage gewissermaßen angeschlagen worden bin und in Zeiten wie diesen, mache ich immer wieder das selbe:
Ich rolle alles von vorne auf und auf diese etwas längere Reise möchte ich Euch jetzt mitnehmen!
Bevor ich jedoch in die Vollen gehe, möchte ich Euch wissen lassen, dass ich in erster Linie die US-Märkte analysiere, da ich der Auffassung bin, dass sich der Verlauf für die Westeuropäer davon ableiten läßt. Sicher wird immer wieder gesagt, dass sich der DAX in den nächsten 10 Minuten auf immer und ewig vom US Markt abkoppeln wird, doch das ist bis heute nicht geschehen und deshalb möchte ich diese These gar nicht erst besprechen. Zunächst werden wir uns dem FSI widmen und analysieren.
Der FSI ( FONDEX SENTIMENT INDIKATOR)
Der FSI steht derzeit bei 73 und als die Gegenbewegung begonnen hat, stand er im Bereich von 50. Er war praktisch nicht in der Lage ein bärisches Extrem zu markieren, bevor diese Bewegung begonnen hat. Diese Tatsache verrät mir folgende Punkte. Zum einen hat er keinen besonders weiten Weg, bevor er in ein bullisches Extrem verfällt (was bärisch ist). Ein Stand von 90 im FSI ist auch kurzfristig ein extremes Verkaufssignal und das ist der Grund, weshalb ich keinen mittelfristigen Upswing erkennen kann. Das Problem liegt dabei in der Zeit. Der Indikator zeigt uns lediglich, dass wir nicht viel Zeit für eine Rallye haben, doch er zeigt uns nicht, ob die zeitlich kurze Rallye über eine gewaltige Dynamik verfügen kann.
An dieser Stelle besitzt der FSI eindeutig einen Schwachpunkt!
Alles was ich zu Wissen glaube ist, dass der Markt keinen Platz für eine langwierige Bullenveranstaltung hat, doch nach dem, was ich die letzten Tage gesehen habe, muss ich mir natürlich schon die Frage stellen, wie die Nummer einzuordnen ist. Gehört die jetzige Bewegung zu dem Upswing, der im Oktober 2002 angefangen hat, oder ist es lediglich die Mutter aller Bullenfallen im Rahmen des Downswings, der im Dezember 2002 angefangen hat. Diese Frage ist anhand der Psychologie nicht zu beantworten, denn sie verrät uns lediglich, dass der Weg aus mittelfristiger Sicht nach unten zeigt und NICHT NACH OBEN! Was uns die Psychologie jedoch nicht verrät ist die Antwort auf die Frage, ob wir die Dezemberhochs 2002 kurzfristig durchbrechen werden, oder nicht!
Lesen Sie mehr im zweiten Teil von DURCH DIE DECKE ODER IN DEN KELLER!? hier klicken
Feedback an: nabil.khayat@fondex.de
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Hallihallo, da bin ich wieder...
...und wir haben heute eine Menge miteinander zu besprechen. Nun, zunächst möchte ich wiederholt festhalten, dass die Märkte am 12.03.2003, sprich vor 7 Handelstagen ein markantes Tief gebildet haben und seither kräftig zulegen konnten. Der DAX konnte von 2203 auf 2715 Punkte ansteigen, was einem Zuwachs von 23 % entspricht. Der S&P500 und der COMPX konnten in dieser Zeit 12 % zulegen und der DOW 14 %. Man kann es nun drehen und wenden, wie man will, doch es liegt auf der Hand, dass ich diesen Move nicht gesehen habe. Im Gegenteil, ich bin den ganzen Move über Short geblieben und in meiner APS Strategie hat es mich die gesamte Jahresperformance gekostet, wodurch ich nun wieder bei 0 anfangen darf, was das Jahr betrifft.
Ich möchte jetzt nicht...
...einen auf John Wayne machen und so tun, als würde das alles an mir abprallen wie nichts. Ganz im Gegenteil! Nun stellt sich die Frage, was zu tun ist und ob ich nicht tatsächlich auf einer völlig falschen Hochzeit tanze. Diese Frage muss ich mir stellen, da ich natürlich um meine eigene Fehlbarkeit bescheid weiß und mir zu keinem Zeitpunkt die Illusion mache, dass ich immer richtig liege. Ich bin weder ein Guru noch habe ich den Anspruch einer werden zu wollen. Ich gebe Euch die Möglichkeit in meine Gedanken einzutauchen und was ihr dabei brauchen könnt, nehmt Ihr mit. Ich gebe zu, dass ich durch die Bewegung der letzten Tage gewissermaßen angeschlagen worden bin und in Zeiten wie diesen, mache ich immer wieder das selbe:
Ich rolle alles von vorne auf und auf diese etwas längere Reise möchte ich Euch jetzt mitnehmen!
Bevor ich jedoch in die Vollen gehe, möchte ich Euch wissen lassen, dass ich in erster Linie die US-Märkte analysiere, da ich der Auffassung bin, dass sich der Verlauf für die Westeuropäer davon ableiten läßt. Sicher wird immer wieder gesagt, dass sich der DAX in den nächsten 10 Minuten auf immer und ewig vom US Markt abkoppeln wird, doch das ist bis heute nicht geschehen und deshalb möchte ich diese These gar nicht erst besprechen. Zunächst werden wir uns dem FSI widmen und analysieren.
Der FSI ( FONDEX SENTIMENT INDIKATOR)
Der FSI steht derzeit bei 73 und als die Gegenbewegung begonnen hat, stand er im Bereich von 50. Er war praktisch nicht in der Lage ein bärisches Extrem zu markieren, bevor diese Bewegung begonnen hat. Diese Tatsache verrät mir folgende Punkte. Zum einen hat er keinen besonders weiten Weg, bevor er in ein bullisches Extrem verfällt (was bärisch ist). Ein Stand von 90 im FSI ist auch kurzfristig ein extremes Verkaufssignal und das ist der Grund, weshalb ich keinen mittelfristigen Upswing erkennen kann. Das Problem liegt dabei in der Zeit. Der Indikator zeigt uns lediglich, dass wir nicht viel Zeit für eine Rallye haben, doch er zeigt uns nicht, ob die zeitlich kurze Rallye über eine gewaltige Dynamik verfügen kann.
An dieser Stelle besitzt der FSI eindeutig einen Schwachpunkt!
Alles was ich zu Wissen glaube ist, dass der Markt keinen Platz für eine langwierige Bullenveranstaltung hat, doch nach dem, was ich die letzten Tage gesehen habe, muss ich mir natürlich schon die Frage stellen, wie die Nummer einzuordnen ist. Gehört die jetzige Bewegung zu dem Upswing, der im Oktober 2002 angefangen hat, oder ist es lediglich die Mutter aller Bullenfallen im Rahmen des Downswings, der im Dezember 2002 angefangen hat. Diese Frage ist anhand der Psychologie nicht zu beantworten, denn sie verrät uns lediglich, dass der Weg aus mittelfristiger Sicht nach unten zeigt und NICHT NACH OBEN! Was uns die Psychologie jedoch nicht verrät ist die Antwort auf die Frage, ob wir die Dezemberhochs 2002 kurzfristig durchbrechen werden, oder nicht!
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