Der Euro und die Folgen für den Handel nehmen im
jüngsten Interview von Douglas-CEO Henning
Kreke mit dem Fachblatt „Handelsmagazin“ breiten
Raum ein. Dabei weist Kreke v.a. auf die Konsumunlust
der deutschen Verbraucher hin. Bedenken Sie: Das
frühe Ostergeschäft hat den Q1-Umsatz flächenbereinigt
noch um 3% steigen lassen. Aber schon nach 5 Monaten
wies Douglas (23,20 Euro; WKN 609 900) Umsatzeinbußen
von 0,9% aus. Explizit klagte Kreke auch
darüber, „dass einige Lieferanten die Preise stark
angehoben haben“. Das riecht nach Gewinnwarnung.
Wesentlicher als der Kurzfristeffekt (Q2-Zahlen am
heutigen Mittwochmorgen) ist die mittelfristige Perspektive.
Bislang ging Douglas für 2002 noch von einem
Gleichschritt bei Umsatz und Ergebnis aus. Im Mai
wurde das Wachstumsziel bereits von 4 bis 6% auf 4%
reduziert. Mit Verweis auf das 4. Qu., in dem traditionell
35 bis 40% der Erlöse erzielt werden, wird das Ziel
wohl vorerst bekräftigt. Schließlich läuft auch der
Filialausbau nach Plan. Während aber bei den Erlösen
die Zielmarke noch erreicht werden kann, erwarten wir
den Gewinn nur noch auf Vorjahres-Niveau.
Die Drohung einer Plankorrektur dürfte eine stimmungsgetriebene
Herbst-Rally (vgl. PB v. 1.7.) nochmals
verschieben. Erst bei Werten um 19/20 Euro
dürfte die Rückschlaggefahr auf Grund der Bewertung
(02er KGV von 11) wieder relativ gering sein.
Gruß
jüngsten Interview von Douglas-CEO Henning
Kreke mit dem Fachblatt „Handelsmagazin“ breiten
Raum ein. Dabei weist Kreke v.a. auf die Konsumunlust
der deutschen Verbraucher hin. Bedenken Sie: Das
frühe Ostergeschäft hat den Q1-Umsatz flächenbereinigt
noch um 3% steigen lassen. Aber schon nach 5 Monaten
wies Douglas (23,20 Euro; WKN 609 900) Umsatzeinbußen
von 0,9% aus. Explizit klagte Kreke auch
darüber, „dass einige Lieferanten die Preise stark
angehoben haben“. Das riecht nach Gewinnwarnung.
Wesentlicher als der Kurzfristeffekt (Q2-Zahlen am
heutigen Mittwochmorgen) ist die mittelfristige Perspektive.
Bislang ging Douglas für 2002 noch von einem
Gleichschritt bei Umsatz und Ergebnis aus. Im Mai
wurde das Wachstumsziel bereits von 4 bis 6% auf 4%
reduziert. Mit Verweis auf das 4. Qu., in dem traditionell
35 bis 40% der Erlöse erzielt werden, wird das Ziel
wohl vorerst bekräftigt. Schließlich läuft auch der
Filialausbau nach Plan. Während aber bei den Erlösen
die Zielmarke noch erreicht werden kann, erwarten wir
den Gewinn nur noch auf Vorjahres-Niveau.
Die Drohung einer Plankorrektur dürfte eine stimmungsgetriebene
Herbst-Rally (vgl. PB v. 1.7.) nochmals
verschieben. Erst bei Werten um 19/20 Euro
dürfte die Rückschlaggefahr auf Grund der Bewertung
(02er KGV von 11) wieder relativ gering sein.
Gruß
