Rettungsdienst wird weiter modernisiert
Die Modernisierung des Rettungsdienstes in der Landeshauptstadt Düsseldorf wird in den kommenden Jahren weiter forciert. Ein Gutachten des Beratungsunternehmens KPMG hat ebenso wie die schon länger vorliegenden Auswertungen der Abteilung Technik ergeben, dass eine Verjüngung des Fahrzeugparks nötig ist, um allen Anforderungen des Rettungsdienstes gerecht zu werden. Dabei soll die Anpassung des Fuhrparks auch im Krankentransportbereich an die aktuelle DIN EN 1789 (hier: Notfallkrankenwagen Typ B) erfolgen. Das erste Musterfahrzeug hierzu befindet sich nach einer entsprechenden Ausschreibung als Unfallersatz derzeit bei der Fa. WAS auf MB Sprinter 312 D Automatik im Ausbau. Die Einführung von NEF ist für ca. 2001 geplant.
Die Erstellung eines Rettungsdienstbedarfsplans evtl. auch mit externer Unterstützung soll weitere Erkenntnisse bringen, wo umstrukturiert werden muss.
In Verbindung mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, sowie der Medizinalaufsicht soll geprüft werden, welche weiteren (Sonder-)Maßnahmen (z. B. Infektionstransporte) getätigt werden müssen.
Die Einführung von "Handhelds" (Mini-Rechner) auf den Rettungsdienstfahrzeugen, soll sowohl die Krankentransportabrechnung (über die Patientenkarten und Daten aus dem Einsatzleitrechner) effektiver gestalten, als auch das rettungsdienstliche Qualitätsmanagement (mit PC auswertbare Rettungsdienstprotokolle) verbessern. Eine Anbindung der Notfallaufnahmen in den Kliniken ist hier in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitsamt geplant. So könnten Patientendaten schon während der Anfahrt telemetrisch zu den Kliniken übertragen werden und frühzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Die Schaffung von Kommunikationsschnittstellen in den Fahrzeugen soll die "Datenhandhabung" (Einsatzortübermittlung, Fahrzeugführung, Funkverkehr etc.) einfacher gestalten. Dies wird realisiert, wenn die Erneuerung des Einsatzleitrechners im Zusammenhang mit dem Neubau der Leitstelle (inkl. Kurztext- und Einsatzdatenübertragung, sowie GPS-Führung) erfolgt ist.
Der Einsatz neuer Technologien fordert von Anwender wie Hersteller ein höchstes Maß an Know-how und Verantwortung. So sollen Neuerungen dem Patienten zu gute kommen und das Rettungsdienstpersonal unterstützen. Auch komplexe Technik muss dann immer noch einfach zu handhaben sein.
cu Henrys
Die Modernisierung des Rettungsdienstes in der Landeshauptstadt Düsseldorf wird in den kommenden Jahren weiter forciert. Ein Gutachten des Beratungsunternehmens KPMG hat ebenso wie die schon länger vorliegenden Auswertungen der Abteilung Technik ergeben, dass eine Verjüngung des Fahrzeugparks nötig ist, um allen Anforderungen des Rettungsdienstes gerecht zu werden. Dabei soll die Anpassung des Fuhrparks auch im Krankentransportbereich an die aktuelle DIN EN 1789 (hier: Notfallkrankenwagen Typ B) erfolgen. Das erste Musterfahrzeug hierzu befindet sich nach einer entsprechenden Ausschreibung als Unfallersatz derzeit bei der Fa. WAS auf MB Sprinter 312 D Automatik im Ausbau. Die Einführung von NEF ist für ca. 2001 geplant.
Die Erstellung eines Rettungsdienstbedarfsplans evtl. auch mit externer Unterstützung soll weitere Erkenntnisse bringen, wo umstrukturiert werden muss.
In Verbindung mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, sowie der Medizinalaufsicht soll geprüft werden, welche weiteren (Sonder-)Maßnahmen (z. B. Infektionstransporte) getätigt werden müssen.
Die Einführung von "Handhelds" (Mini-Rechner) auf den Rettungsdienstfahrzeugen, soll sowohl die Krankentransportabrechnung (über die Patientenkarten und Daten aus dem Einsatzleitrechner) effektiver gestalten, als auch das rettungsdienstliche Qualitätsmanagement (mit PC auswertbare Rettungsdienstprotokolle) verbessern. Eine Anbindung der Notfallaufnahmen in den Kliniken ist hier in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitsamt geplant. So könnten Patientendaten schon während der Anfahrt telemetrisch zu den Kliniken übertragen werden und frühzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Die Schaffung von Kommunikationsschnittstellen in den Fahrzeugen soll die "Datenhandhabung" (Einsatzortübermittlung, Fahrzeugführung, Funkverkehr etc.) einfacher gestalten. Dies wird realisiert, wenn die Erneuerung des Einsatzleitrechners im Zusammenhang mit dem Neubau der Leitstelle (inkl. Kurztext- und Einsatzdatenübertragung, sowie GPS-Führung) erfolgt ist.
Der Einsatz neuer Technologien fordert von Anwender wie Hersteller ein höchstes Maß an Know-how und Verantwortung. So sollen Neuerungen dem Patienten zu gute kommen und das Rettungsdienstpersonal unterstützen. Auch komplexe Technik muss dann immer noch einfach zu handhaben sein.
cu Henrys