Die Schonzeit ist vorbei: Nachdem es an der Virenfront in den letzten Wochen relativ ruhig war, herrscht nun wieder Erkältungswetter für Rechner. "Dotjaypee" geht um und verbreitet sich schnell.
Das Virus mit dem kryptischen Namen Dotjaypee* ist eigentlich nichts Besonderes: Es vermüllt die Datenwege, indem es sich massenhaft verbreitet. Das Überraschende daran ist, dass ihm das überhaupt gelingt: Man hat sich doch inzwischen an all die dümmlichen Lock-Mails gewöhnt, die den fatalen kleinen Klick provozieren wollen. Das funktionierte vor kurzem noch nicht einmal mehr mit einem Fleisch-Köder: Selbst das "Britney"-Virus verpuffte mehr oder minder wirkungslos.
Vielleicht setzt Dotjaypee darum darauf, überhaupt nicht zu locken.
Die Virenmail erreicht den Empfänger einfach mit dem Betreff "Important" - einen Text transportiert sie dagegen nicht. Einzig das Attachment am Seitenfuß lädt zum Klick ein: "patch.exe".
Dass so etwas plumpes funktioniert, ist nur durch die verwilderten Sitten im Internet erklärlich: Immer mehr Unternehmen und PR-Agenturen verschicken tatsächlich solche E-Mails, die statt eines rohen Textes irgendwelche gestalteten, in Dateianhängen verpackten Seiten enthalten. Im Büro ist sowas schnell geklickt, weil man sich an diese völlig blödsinnige Unsitte gewöhnt hat.
Mittelfristig hilft gegen die Flut der Attachment-Viren nur eines: Eine Rückbesinnung auf das Einmaleins der elektronischen Kommunikation. Eine E-Mail braucht kein Attachment - und defenitiv keine Briefköpfe und unaufgefordert zugesandten Grafiken oder Programme, die eine 2 Kbyte-Message zu vier Megabyte aufblasen: Das ist ganz nebenbei eine auch für den Empfänger teure Unverschämtheit.
Wenn man etwas zu verschicken hat, das ein Attachment erfordert, sollte man dies mit dem Kommunikationspartner abstimmen und den Dateianhang in klaren Worten ankündigen: Ja, ich habe Dir das Ding bewusst geschickt, und folgende Dinge findest Du im Dateianhang...
Kurzfristig hilft gegen Dotjaypee zum Glück bereits der Virenscanner: Alle großen Hersteller entsprechender Software haben inzwischen auf das Ding reagiert und bieten entsprechende Updates an.
*"Dotjaypee" bezieht sich auf eine Besonderheit des Virus: Es verschickt sich an japanische E-Mail-Adressen (".jp") mit einer Lockzeile im japanischen Zeichensatz.
Das Virus mit dem kryptischen Namen Dotjaypee* ist eigentlich nichts Besonderes: Es vermüllt die Datenwege, indem es sich massenhaft verbreitet. Das Überraschende daran ist, dass ihm das überhaupt gelingt: Man hat sich doch inzwischen an all die dümmlichen Lock-Mails gewöhnt, die den fatalen kleinen Klick provozieren wollen. Das funktionierte vor kurzem noch nicht einmal mehr mit einem Fleisch-Köder: Selbst das "Britney"-Virus verpuffte mehr oder minder wirkungslos.
Vielleicht setzt Dotjaypee darum darauf, überhaupt nicht zu locken.
Die Virenmail erreicht den Empfänger einfach mit dem Betreff "Important" - einen Text transportiert sie dagegen nicht. Einzig das Attachment am Seitenfuß lädt zum Klick ein: "patch.exe".
Dass so etwas plumpes funktioniert, ist nur durch die verwilderten Sitten im Internet erklärlich: Immer mehr Unternehmen und PR-Agenturen verschicken tatsächlich solche E-Mails, die statt eines rohen Textes irgendwelche gestalteten, in Dateianhängen verpackten Seiten enthalten. Im Büro ist sowas schnell geklickt, weil man sich an diese völlig blödsinnige Unsitte gewöhnt hat.
Mittelfristig hilft gegen die Flut der Attachment-Viren nur eines: Eine Rückbesinnung auf das Einmaleins der elektronischen Kommunikation. Eine E-Mail braucht kein Attachment - und defenitiv keine Briefköpfe und unaufgefordert zugesandten Grafiken oder Programme, die eine 2 Kbyte-Message zu vier Megabyte aufblasen: Das ist ganz nebenbei eine auch für den Empfänger teure Unverschämtheit.
Wenn man etwas zu verschicken hat, das ein Attachment erfordert, sollte man dies mit dem Kommunikationspartner abstimmen und den Dateianhang in klaren Worten ankündigen: Ja, ich habe Dir das Ding bewusst geschickt, und folgende Dinge findest Du im Dateianhang...
Kurzfristig hilft gegen Dotjaypee zum Glück bereits der Virenscanner: Alle großen Hersteller entsprechender Software haben inzwischen auf das Ding reagiert und bieten entsprechende Updates an.
*"Dotjaypee" bezieht sich auf eine Besonderheit des Virus: Es verschickt sich an japanische E-Mail-Adressen (".jp") mit einer Lockzeile im japanischen Zeichensatz.