Kann mir jemand erklären, warum die Diraba gemessen am erwarteten 2001er KGV 4 mal so hoch bewertet wird wie Consors (und zwar mit absurden 136)?
Wieso ist der Diraba-Kurs in der letzten Woche weit überproportional zum Nemax und vor allem zur Konkurrenz (Consors und Comdirect) gestiegen?
Als wenn die Diraba unter den Direktbrokern nicht mit Abstand am wenigsten auf die Höchstkurse des letzten Jahres verloren hätte. Als wenn das Direktbankengeschäft nicht empfindlich unter dem zu erwartenden Konjunkturrückgang leiden würde. Und das bei ohnehin schon reduzierten Margen in einem sehr angreifbaren Markt. (Das Produkt dürfte doch weitgehend homogen sein, trotz evtl. leichter - abnehmender - Vorteile der Diraba beim Direkt(OS)handel.)
Die Zahlen des letzten Quartals 2000 wurden als Argument zu einer Höherbewertung der Diraba im Vergleich zur Konkurrenz herangezogen: Mehr neue Kunden, die weniger an Vermögen eingebüßt haben (eher in Fonds/Sparplänen investiert sind) und übers gesamte Jahr höhere durchschnittliche Trades/Depot als im Vorjahr (allerdings im letzten Quartal - trotz einer geradezu verzweifelten webmiles Geschenkaktion im Dez. stark rückläufig), außerdem stärkere B2B Anstrengungen als bei der Konkurrenz.
Aber reicht das, um eine Höherbewertung um den Faktor 4 (!) zu rechtfertigen? Und das auf einem KGVniveau, das gemessen an den durchschnittlichen historischen KGVs (auch für "Wachstumswerte") in "gesünderen" bzw. gleichgewichtigeren oder effizienteren Märkten geradezu abenteuerlich anmutet.
Oder gibt es fundamentale Gründe (Gerüchte?) für den Diraba-Kursverlauf, die mir entgangen sein sollten?
Wieso ist der Diraba-Kurs in der letzten Woche weit überproportional zum Nemax und vor allem zur Konkurrenz (Consors und Comdirect) gestiegen?
Als wenn die Diraba unter den Direktbrokern nicht mit Abstand am wenigsten auf die Höchstkurse des letzten Jahres verloren hätte. Als wenn das Direktbankengeschäft nicht empfindlich unter dem zu erwartenden Konjunkturrückgang leiden würde. Und das bei ohnehin schon reduzierten Margen in einem sehr angreifbaren Markt. (Das Produkt dürfte doch weitgehend homogen sein, trotz evtl. leichter - abnehmender - Vorteile der Diraba beim Direkt(OS)handel.)
Die Zahlen des letzten Quartals 2000 wurden als Argument zu einer Höherbewertung der Diraba im Vergleich zur Konkurrenz herangezogen: Mehr neue Kunden, die weniger an Vermögen eingebüßt haben (eher in Fonds/Sparplänen investiert sind) und übers gesamte Jahr höhere durchschnittliche Trades/Depot als im Vorjahr (allerdings im letzten Quartal - trotz einer geradezu verzweifelten webmiles Geschenkaktion im Dez. stark rückläufig), außerdem stärkere B2B Anstrengungen als bei der Konkurrenz.
Aber reicht das, um eine Höherbewertung um den Faktor 4 (!) zu rechtfertigen? Und das auf einem KGVniveau, das gemessen an den durchschnittlichen historischen KGVs (auch für "Wachstumswerte") in "gesünderen" bzw. gleichgewichtigeren oder effizienteren Märkten geradezu abenteuerlich anmutet.
Oder gibt es fundamentale Gründe (Gerüchte?) für den Diraba-Kursverlauf, die mir entgangen sein sollten?