Die Zinsen müssen runter


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vega2000:

Die Zinsen müssen runter

 
28.09.01 13:32
Aus der FTD vom 28.9.2001  

Die schrecklichen Terror-Angriffe vom 11. September haben bedeutende wirtschaftliche Folgen - nicht nur für die USA, wo das Risiko eines Wirtschaftsabschwungs sehr hoch ist, sondern auch für den Euroraum.


Für die Europäer dürften sich die Auswirkungen auf drei verschiedenen Ebenen bemerkbar machen. Erstens könnten als direkte Folge der US-Rezession die Exporte sinken. Im Fall von US-Vergeltungsschlägen auch gegen Öl fördernde Länder wäre zweitens ein Anstieg der Ölpreise sehr wahrscheinlich. Ein neuer Ölschock würde das verfügbare Einkommen der Verbraucher und somit deren Ausgaben senken. Drittens könnte das Verbrauchervertrauen je nach Entwicklung der Krise schwinden.

Schwere Folgen

Das Verbrauchervertrauen ist von den drei potenziellen Ursachen für einen europäischen Abschwung die unsicherste, aber vermutlich auch die folgenreichste. Das Sinken des Verbrauchervertrauens könnte abgebremst werden, wenn nur militärische Sonderkommandos zum Einsatz kämen. Sollte es aber zu einer groß angelegten Militäraktion kommen, dürfte das Verbrauchervertrauen sogar stärker zurückgehen als zu Zeiten des Golfkriegs, als der Konsum in einigen europäischen Ländern deutlich einbrach.


Die schnelle Reaktion der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed ist ein Signal, dass die Notenbanken den Wachstumsaussichten der Wirtschaft mehr Aufmerksamkeit schenken, da der Inflationsdruck immer schneller zurückgeht. Daher sind weitere Zinssenkungen in Aussicht: Die Inflation wird wahrscheinlich, wie von der EZB prognostiziert, "in nicht allzu ferner Zukunft wieder unter zwei Prozent sinken", und das Wirtschaftswachstum würde hinter den Erwartungen zurückbleiben. Eine Zinssenkung um 50 Basispunkte vor Jahresende ist wahrscheinlich.

Kursfantasie bei Renten

Während der Aktienmarkt dies bereits in die Kurse einbezogen hat, werden festverzinsliche Wertpapiere in den nächsten Wochen voraussichtlich weiterhin Kursgewinne verzeichnen. Papiere mit kürzeren Laufzeiten dürften von der gesunkenen Risikobereitschaft und der starken Nachfrage nach sicheren Anlagen profitieren. Das sollte jedoch auf Dauer nicht wie bisher auf Kosten der langfristigen Staatsanleihen geschehen. Obwohl aggressive Zinssenkungen oftmals den Weg für eine schnelle Gesundung ebnen, erscheint der Markt im Hinblick auf die Wachstumsaussichten zu optimistisch. Ein Realzins von 3,4 Prozent, wie er sich aus der Rendite inflationsgesicherter französischer Staatsanleihen ablesen lässt, ist viel zu hoch, wenn man bedenkt, dass die Rate im Sommer 1999 nur 2,7 Prozent betrug.

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sir charles:

Grundsätzlich Ja, aber viel Luft haben die AMIS

 
28.09.01 13:34
nicht mehr und wir sind meiner Meinung auch schon ziemlich tief.

Und was machen wir, wenn wir wie die Japaner bei 0 sind?????
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vega2000:

Immobilien kaufen, des halb cash halten ! o.T.

 
28.09.01 13:39
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sir charles:

Oh hast du mich erwischt???

 
28.09.01 13:41
Schaue mir heute eine Eigentumswohnung an.
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vega2000:

Achte auf die Lage !!! o.T.

 
28.09.01 13:44
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sir charles:

Ist leicht gesagt, aber du weist in guten Lagen

 
28.09.01 13:47
sind die Preise sehr hoch!!!
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ecki:

Hauptsache du kaufst Preiswert!

 
28.09.01 14:29
Unternehmer investieren nicht bei niedrigen Zinsen, sondern bei Aussicht auf schnelle Rückflüsse und Gewinne. Da sind die Zinsen nur ein Faktor von vielen.
Für die Börsen sieht das natürlich anders aus.
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sir charles:

Danke Euch

 
28.09.01 14:36
möchte soviel wie möglich gleich anzahlen, damit die Laufenden Kreditzinsen
nicht zu hoch sind, weil derzeit bekommt man eh fast keine Zinsen mehr
für eine längere Anlage.

Die andere Hälfte liegt seit zwei Jahren in Aktien und schläft einen
Dornröschen schlaf...
Ich glaub 7 Jahre hat es im Märchen gedauert oder???
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vega2000:

Einspruch ecki

 
28.09.01 14:44
Die Lage ist das Wichtigste, -Hauptsache billig ist nicht, da die Wertsteigerung einer Immobilie im hohen Masse von der Lage abhängig ist! Das wird dir jeder Kleinunternehmer bestätigen.
@SC: Wenn du das Teil selbst bewohnen willst, schraub den den Eigenanteil so hoch wie möglich, -bei Vermietung stehst du steuerlich besser mit wenig Eigenkapital.
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ecki:

Da laufen 2 Sachen durcheinander.

 
28.09.01 14:48
1. Zinsen für Unternehmensinvestionen, nicht unbedingt für Immobilien.

2. preiswert kaufen. Immer richtig! Wenn das Objekt seinen Preis Wert ist, dann war der Kauf auch richtig.
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vega2000:

So gesehen hast du recht ! o.T.

 
28.09.01 14:56
Antworten
sir charles:

Werde natürlich versuchen die Lage

 
28.09.01 15:01
zu berücksichtigen, ist zwar in einem guten Bezirk, glaube aber eher auf
einem schlechtern Rand. Das Problem ist nur, man kann sich nur nach der
Decke strecken.
Diese Wochnung ist in erster Linie für uns gedacht, und die zweite die
wir haben ist in bester Lage und wird mal vermietet werden.
Daher ist für mich momentan wichtig, das die Wochnung mir keine
schlaflosen Nächte bereitet.
Wertsteigerung ist immer relativ zu sehen, weil in 10 Jahren bzw 20 Jahren
kann sich viel ändern.........
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