Die Wall Street bangt um die besten Köpfe


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sir charles:

Die Wall Street bangt um die besten Köpfe

 
13.09.01 11:11
Die Wall Street bangt um die besten Köpfe
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Europäische Aktienbörsen wieder im Plus
New York - Mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center (WTC) wurde eine der wichtigsten Schaltzentralen im New Yorker Financial District, dem Herz des Weltfinanzsystems, ausgelöscht. An der Wall Street, nur einige Straßenzüge vom WTC entfernt, wird weiterhin kein Aktienhandel betrieben. Es herrscht vielmehr Chaos.

Hunderte Unternehmen sind auf der Suche nach ihren Mitarbeitern. Wie viele Investmentbanker und Manager, Anwälte und Computerfachleute der Katastrophe zum Opfer gefallen sind, ist bis dato völlig ungewiss. Bisher konnten die Deutsche Bank und die Allianz Versicherung Entwarnung geben. Deren Beschäftigte sind wohlauf.

Anders bei Morgan Stanley Dean Witter, der zweitgrößten Investmentbank der Welt: Deren 50 Stockwerke umfassende Zentrale im WTC ist ausgelöscht, der Verbleib von 3500 Mitarbeitern unklar.

Ob der Terroranschlag nur einen vorübergehenden Konjunkturschock auslöst oder die Weltwirtschaft in eine Rezession führt, hängt nach Ansicht der Wirtschaftsforscher vom Vertrauen der Verbraucher in den USA ab. Sollte die Administration Bush durch eindeutige Maßnahmen die Stimmung positiv beeinflussen, wäre der vor dem Anschlag vorhergesagte Aufschwung im vierten Quartal noch durchaus erreichbar.

Die Börsen in Fernost, die zum Zeitpunkt der Terroranschläge am Dienstag bereits geschlossen hatten, holten den Kursabsturz am Mittwoch nach.

An Europas Börsen setzte sich eine optimistischere Stimmung durch und brachte die Indizes ins Plus. (red)



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maxperforma.:

Quelle Spiegel.de

 
13.09.01 11:21
MORGAN STANLEY

Großteil der Mitarbeiter lebt

Aufatmen bei Morgan Stanley Dean Witter. Die überwiegende Mehrheit der 3500 Mitarbeiter der Investmentbank hat den Terroranschlag auf das World Trade Center überlebt.

 
AFP/DPA

WTC Ruine CENTER/KLEIN


New York - Das sagte Bankchef Philip Purcell am Mittwoch in San Francisco. Dass er und sein Kollege Robert Scott, President and Chief Operating Officer den Anschlag überlebt haben, hatte der Sender CNBC am Nachmittag berichtet.
Morgan Stanley war der zahlenmäßig größte Mieter im zerstörten World Trade Center (WTC). Etwa 3.500 Mitarbeiter arbeiteten innerhalb des WTC-Komplexes im Geschäftsbereich Individual Investors Service.

Wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires berichtet, hat Purcell auf der Website von Morgan Stanley eine Erklärung veröffentlicht, in der allen Kunden "angesichts dieser Tragödie" versichert wird, dass "all unsere Geschäftstätigkeit intakt ist und intakt bleiben wird". Mit Eröffnung der Börsen und Märkte werde auch Morgan Stanley "die volle Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen".

Alle Kunden könnten gewiss sein, dass "ihre Aktiva sicher sind", heißt es weiter in der Erklärung der Gesellschaft. Die Finanzberater des Unternehmens werden "in Kürze den Kontakt mit unseren individuellen Investoren aufnehmen, um auf Fragen und Besorgnisse zu antworten", kündigt Morgan Stanley an.



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