Ich war die letzten 2 Tage auf der Intersolar und ich muss sagen die Produktpalette von Solarworld ist wirklich sehr fein. Nicht nur das super Glas/Glas-Modul mit dem man offenbar in Japan sehr gut punktet.
Jedenfalls sieht man bei Solarworld sehr positiv in die Zukunft wie ich vernehmen konnte. Ist ja auch kein Wunder, wenn jetzt schon über 400 MW der anvisierten 840 MW verkauft sind. Denke mal, dass Solarworld ihre 2014er Umsatzguidance mit mindestens 680 Mio. € gut erreichen wird mit dieser guten Grundlage.
Ich habe mich ja gefragt warum Solarworld die 200 MW Modulproduktion von Bosch mit übernommen hat, aber wenn ich mir das neue 72 zellige, monokristalline Sunmodule XL mit 315 W anschaue, dann könnte bzw. wird Solarworld mit diesem Produkt im Freiflächenmarkt gut punkten können. DA bin ich mir schon sehr sicher. Nicht nur für die eigene Projekte, sondern auch beim reinrassigen Modulverkauf. Mit dem Sunmodul XL, das ja in Wirklichkeit von Bosch entwickelt wurde, ist meiner Einschätzung nach Solarworld preislich gut konkurrenzfähig mit den Chinesen und von der Modulperformance sowieso. Außerdem ist das Sunmodul XL mit 24 kg für ein 72 zelliges Modul recht leicht.
Nicht mißverstehen, es gibt auch Chinesen wwie Trina oder JA Solar die super Produkte haben und auch preislich gg. Solarworld deutlich billiger sind.
Eines konnte man auf der Intersolar sehr gut erkennen: In spätestens 18 Monaten werden die ganzen Speicher inkl. Energiemanagementsysteme so weit vom Preis her sein, dass es in diesem Bereich wohl zu einem regelrechten Boom kommen wird, denn dann kann der gespeicherte Strom inkl. Solaranlage billiger bereitgestellt werden wie der Strom aus der Dose. Dann müssen sich die Stromversorger wie EON ganz warm anziehen. Die Citigroup spricht ja schon von einer regelrechten Strom-Revolution. Wohl dem der sich jetzt schon auf dem Gebiet gut positioniert, denn bei einem solchen komplexen System ist dann nicht mehr der Modulpreis entscheidend. Dann kann man den Bau einer Solaranlage mit Speicher und Energiemanagementsystem mit einem Heizungskauf vergleichen. Da wird auf Langlebigkeit und Qualität geschaut.
Durch die Festlegung der Strafzölle vom US-Handelsministerium gegen die Chinesen in dieser Woche ist der Fakt, dass Solarworld bei der EU Beschwerde eingelegt hat, dass die Chinesen die Mindestpreisregelung mit illegalen Tricks unterlaufen, untergegangen. Eigentlich keine allzu neue News, denn dass die Mindestpreise nicht immer eingehalten wurden/werden hat ja schon im Frühjahr der britische Solarverband (STA) indirekt bestätigt in dem er seine Mitglieder gewarnt hat vor illegalen Praktiken.
Sollten die Vorwürfe von Solarworld gegen die China-Solaris stimmen und auch nachweisbar sein, dann wird das für den einen oder anderen China-Solaris in der EU riesige Konsequenzen nach sich ziehen. Im Vertrag EU mit China steht eindeutig drin, dass selbst bei nur geringfügig Verstößnen gegen die Auflagen der jeweilige China-Solaris aus der Mindestpreisregelung ausgeschlossen wird und sofort 50% auf den Einfuhrpreis als Zoll fällig wird.
Solarworld hat ja etwa 1.000 Seiten an die EU-Handelskommission übergeben, in dem rd. 1.500 Angebote der China-Solaris unterhalb des EU-Mindestpreises angeboten wurden. Jinko Solar z.B. hat im April offenbar Module in der EU an Kunden für 0,45 €/W angeboten und somit 15% unter dem festgelegten Mindestpreis von 0,53 €/W.
Sollten dann auch noch Kick-Back-Zahlungen der Chinesen nachgewiesen werden, dann hat das wohl für die China-Solaris nicht nur in der EU Konsequenzen, sondern für die China-Solaris, die an der Wallstreet gelistet sind, könnte das sehr schwerwiegende Folgen haben. Unverzüglich würde sich dann wohl die US-Börsenaufsicht SEC einschalten und dann wäre für Trina und Co der Skandal perfekt. Genau darum birgt die Beschwerde von Solarworld an die EU-Kommission enormen Zündstoff und deshalb war die Solarworld-Beschwerde ein ganz großes Intersolar-Thema. Ging aber in den Medien irgendwie unter.
Manchmal gibt es Sachen, die glaubt man ja kaum. Da bin ich so gemütlich am Conergy-Stand und erfahre so nebenbei, dass Conergy mittlerweile auch Solarworldmodule in den USA verkauft. Fast unglaublich.
Conergy gehört ja mittlerweile einer US Kapitalgesellschaft namens Kawa Capital Management und produziert ja nichts emr selbst. Weil es so unglaublich ist habe ich vorher auf der Conergy-Homepage nachgeschaut und in der Tat Conergy vertreibt in den USA offiziell Solarworldmodule. Hier der Link dazu:
www.conergy.us/integrators/products/solar-modules/
Jedenfalls sieht man bei Solarworld sehr positiv in die Zukunft wie ich vernehmen konnte. Ist ja auch kein Wunder, wenn jetzt schon über 400 MW der anvisierten 840 MW verkauft sind. Denke mal, dass Solarworld ihre 2014er Umsatzguidance mit mindestens 680 Mio. € gut erreichen wird mit dieser guten Grundlage.
Ich habe mich ja gefragt warum Solarworld die 200 MW Modulproduktion von Bosch mit übernommen hat, aber wenn ich mir das neue 72 zellige, monokristalline Sunmodule XL mit 315 W anschaue, dann könnte bzw. wird Solarworld mit diesem Produkt im Freiflächenmarkt gut punkten können. DA bin ich mir schon sehr sicher. Nicht nur für die eigene Projekte, sondern auch beim reinrassigen Modulverkauf. Mit dem Sunmodul XL, das ja in Wirklichkeit von Bosch entwickelt wurde, ist meiner Einschätzung nach Solarworld preislich gut konkurrenzfähig mit den Chinesen und von der Modulperformance sowieso. Außerdem ist das Sunmodul XL mit 24 kg für ein 72 zelliges Modul recht leicht.
Nicht mißverstehen, es gibt auch Chinesen wwie Trina oder JA Solar die super Produkte haben und auch preislich gg. Solarworld deutlich billiger sind.
Eines konnte man auf der Intersolar sehr gut erkennen: In spätestens 18 Monaten werden die ganzen Speicher inkl. Energiemanagementsysteme so weit vom Preis her sein, dass es in diesem Bereich wohl zu einem regelrechten Boom kommen wird, denn dann kann der gespeicherte Strom inkl. Solaranlage billiger bereitgestellt werden wie der Strom aus der Dose. Dann müssen sich die Stromversorger wie EON ganz warm anziehen. Die Citigroup spricht ja schon von einer regelrechten Strom-Revolution. Wohl dem der sich jetzt schon auf dem Gebiet gut positioniert, denn bei einem solchen komplexen System ist dann nicht mehr der Modulpreis entscheidend. Dann kann man den Bau einer Solaranlage mit Speicher und Energiemanagementsystem mit einem Heizungskauf vergleichen. Da wird auf Langlebigkeit und Qualität geschaut.
Durch die Festlegung der Strafzölle vom US-Handelsministerium gegen die Chinesen in dieser Woche ist der Fakt, dass Solarworld bei der EU Beschwerde eingelegt hat, dass die Chinesen die Mindestpreisregelung mit illegalen Tricks unterlaufen, untergegangen. Eigentlich keine allzu neue News, denn dass die Mindestpreise nicht immer eingehalten wurden/werden hat ja schon im Frühjahr der britische Solarverband (STA) indirekt bestätigt in dem er seine Mitglieder gewarnt hat vor illegalen Praktiken.
Sollten die Vorwürfe von Solarworld gegen die China-Solaris stimmen und auch nachweisbar sein, dann wird das für den einen oder anderen China-Solaris in der EU riesige Konsequenzen nach sich ziehen. Im Vertrag EU mit China steht eindeutig drin, dass selbst bei nur geringfügig Verstößnen gegen die Auflagen der jeweilige China-Solaris aus der Mindestpreisregelung ausgeschlossen wird und sofort 50% auf den Einfuhrpreis als Zoll fällig wird.
Solarworld hat ja etwa 1.000 Seiten an die EU-Handelskommission übergeben, in dem rd. 1.500 Angebote der China-Solaris unterhalb des EU-Mindestpreises angeboten wurden. Jinko Solar z.B. hat im April offenbar Module in der EU an Kunden für 0,45 €/W angeboten und somit 15% unter dem festgelegten Mindestpreis von 0,53 €/W.
Sollten dann auch noch Kick-Back-Zahlungen der Chinesen nachgewiesen werden, dann hat das wohl für die China-Solaris nicht nur in der EU Konsequenzen, sondern für die China-Solaris, die an der Wallstreet gelistet sind, könnte das sehr schwerwiegende Folgen haben. Unverzüglich würde sich dann wohl die US-Börsenaufsicht SEC einschalten und dann wäre für Trina und Co der Skandal perfekt. Genau darum birgt die Beschwerde von Solarworld an die EU-Kommission enormen Zündstoff und deshalb war die Solarworld-Beschwerde ein ganz großes Intersolar-Thema. Ging aber in den Medien irgendwie unter.
Manchmal gibt es Sachen, die glaubt man ja kaum. Da bin ich so gemütlich am Conergy-Stand und erfahre so nebenbei, dass Conergy mittlerweile auch Solarworldmodule in den USA verkauft. Fast unglaublich.
Conergy gehört ja mittlerweile einer US Kapitalgesellschaft namens Kawa Capital Management und produziert ja nichts emr selbst. Weil es so unglaublich ist habe ich vorher auf der Conergy-Homepage nachgeschaut und in der Tat Conergy vertreibt in den USA offiziell Solarworldmodule. Hier der Link dazu:
www.conergy.us/integrators/products/solar-modules/