Die meisten Fondsmanager geben ein schwaches Bild


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EinsamerSam.:

Die meisten Fondsmanager geben ein schwaches Bild

 
27.01.05 14:11
Anlageprofis schneiden noch schlechter ab als in den Vorjahren

Die meisten Fondsmanager geben ein schwaches Bild ab

Die Anlageleistung der Fondsmanager hat deutlich nachgelassen. In wichtigen Kategorien schnitten die Profis im vergangenen Jahr noch schlechter ab als in den Vorjahren. Das belegt eine Handelsblatt-Auswertung von Publikumsfonds, die in Deutschland angeboten werden.

FRANKFURT/M. So gelang es neun von zehn Fondsmanagern nicht, mit ihrer Auswahl deutscher Standardwerte den Vergleichsindex MSCI Deutschland zu schlagen. In den zurückliegenden drei Jahren schaffte dies immerhin noch jeder dritte Fondsprofi. In anderen Aktienkategorien rutschte die Erfolgsquote auf etwa ein Viertel (siehe „Bilanz des Scheiterns" nächste Seite). Branchenexperten erwarten jetzt zunehmenden Druck der Anleger auf die Gesellschaften mit schlechten Ergebnissen. Die betroffenen Häuser müssten dringend für Verbesserungen sorgen.

Keine Ausnahme machen die bisher als besonders attraktiv geltenden Jagdreviere: Aktien, die nicht im Rampenlicht stehen. Gerade hier wollen Spezialisten unentdeckten Perlen auf die Spur kommen. Aber auch das glückt nicht mehr – jedenfalls nicht dem Gros der Manager. Das zeigen die enttäuschenden Zahlen für deutsche Nebenwertefonds oder für Schwellenbörsenprodukte.

Ein wichtiger Grund für die schlechten Resultate ist der Mix aus generell fallenden Wertpapiererträgen und trendloser Börse. „Eine Überrendite zu erzielen ist wegen der sinkenden Marktrenditen zu einer anspruchsvolleren Aufgabe geworden. Dann schlagen die Verwaltungsgebühren für die Fonds und auch die Wertpapier-Handelskosten in den Portfolios stärker zu Buche“, sagt ein Sprecher von Deutschlands größter Fondsgesellschaft DWS. Und es gibt einen weiteren Grund. „Wenn die Börsen wie 2004 eher zur Seite laufen, wird es schwerer, die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu erwischen“, meint Wolfgang Hötzendörfer, Geschäftsführer der deutschen Dependance des Vermögensverwalters State Street Global Advisors.

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Erfahrene Analysten und Investoren wie Warren Buffett rechnen auch für die kommenden Jahre mit anhaltend niedrigen Erträgen an den Wertpapiermärkten. Für die Asset-Manager war demnach das vergangene Jahr erst der Vorgeschmack auf eine harte Zukunft. Immer weniger Häuser könnten ihrem Anspruch gerecht werden, durch aktive Auswahl und Gewichtungen von Ländern beziehungsweise Einzelwerten in den Portfolios ein Renditeplus gegenüber dem Index zu erzielen. Das bringt die bereits unter geringen Margen, dem steigenden Wettbewerb und an der Anlegerzurückhaltung leidende Branche unter zusätzlichen Druck.

Andreas Fehrenbach, Geschäftsführer des zur Hypo-Vereinsbank gehörenden Fondshauses Activest, formuliert vorsichtig: „Der Druck steigt, Leistung wird noch mehr zählen.“ Joachim Meyer will zwar „wegen des Einjahresergebnisses nicht die ganze Branche verdammen“. Doch nach Meinung des Geschäftsführers der Beratungs- und Researchfirma Fonds Consult „wird sich in diesem Jahr die Spreu vom Weizen trennen. Es muss sich zeigen, wer erfolgreich Mehrrendite erwirtschaften kann“. Es stellt sich die Existenzfrage. „Aktive Asset-Manger müssen ihrem Anspruch der langfristigen Outperformance gerecht werden – sonst haben sie keine Daseinsberechtigung“, ergänzt der DWS-Sprecher.

Quelle: Handelsblatt

...be invested
Der Einsame Samariter

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Kritiker:

Hauptfehlerquelle unerwähnt!

 
27.01.05 14:40
Sie liegt bei den Fonds-Managern. Überwiegend zu jung - unerfahren - überheblich.
Diese Leute halten "Andere" für doof und sich selbst für clever. Evtl. haben sie zufällig einen coup gelandet und schon sind sie der King.
Was sie nicht gelernt haben (schon 2001!), mit der Baisse umgehen.
Wenn es nach oben geht, kann man leicht gescheit sein.
Hinzu kommt, daß der Manager nicht bekannt ist; oft nicht mal sein Name - von seiner Qualität keine Angaben. Jeder Fond müßte diese Macher persönlich vorstellen.
So vertrauen Menschen irgend einem Werber Millionen gutes Geld an, als ob sie es eben gefunden hätten. Im Gegensatz pingeln sie bei LV'S über jeden Zehntel-cent.
Geld wird hier zum Spielball - das Gejammere zum Orkan! - Kritiker.
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EinsamerSam.:

*lol* - sorry Kritiker

 
27.01.05 14:45
..."Diese Leute halten "Andere" für doof...

Richtig! Diese Leute haben doofe Ohren ;o) Ansonsten schliesse ich mich Deiner Aussage an! Jung und unerfahren und jonglieren mit fremder Geldwerte durch die Welt... Mal 25 Mio. hier, mal 7 Mio da ... Ist ja nicht "deren" Geld... Und wenn mal was weg ist, isset nicht schlimm, der Chef steht ja nicht hinter einem und überwacht... Es zählt der Tagesgewinn...

...be invested
Der Einsame Samariter

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Milchmädchen:

Pauschalverurteilung!

 
27.01.05 15:04

Es gibt gute und schlechte Fondsmanager. In jeder Berufsgruppe finden sich Leute, die etwas von ihrem Job verstehen und eben auch andere. Warum sollte das bei Fondmanagern anders sein? Insofern erübrigt sich jede Aufregung. Im übrigen ist das bei den Fondsmanagern ein bischen wie bei den Fußballtrainern...jeder weiß es besser.

Derjenige, der glaubt, es besser zu können, sei ermutigt sich bei den Fondgesellschaften zu bewerben. Oder aber gleich einen eigenen Fonds aufzumachen. Kontaktadresse zum Bafin krame ich gerne raus.
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preis:

kritiker hat absolut recht

 
27.01.05 15:19
zur unerfahrenheit der fondmanager kommt dann noch die unerfahrenhei der anleger hinzu,
der mit seinen mittelzu und abflüssen die arme sau immer dazu zwingt teuer ein und billig zu verkaufen.
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