Das erste Hälfte des Jahres 2003 ist geschafft und derzeit sieht es so aus, als würden die Börsen nach drei Verlustjahren in Folge das Quartett nicht komplettieren.
Zu Jahresbeginn waren die Prognosen für die weitere Entwicklung an den Börsen verhalten. Der sich abzeichnende Irak-Krieg, die damit verbundene Angst vor weiteren Terroranschlägen, der steigende Ölpreis und die darbende Konjunktur dämpften die Stimmung.
Die ersten beiden Monate bestätigten die Skeptiker. Die Aktienkurse stürzten weiter ab: Am 12. März markierten DAX und TecDAX ihre Jahrestiefstände. Bis dahin hatten die Blue Chips schon wieder knapp ein Viertel an Wert eingebüßt, der Technologie-Index lag 14 Prozent im Minus.
Als sich aber eine schnelle Kriegs-Entscheidung im Irak zugunsten der Alliierten abzeichnete, wendete sich das Blatt. Die Börsen kletterten in einem Ausmaß, das von Analysten nicht für möglich gehalten worden war. Drei Monate nahezu ungebrochener Kurszuwächse bescheren dem DAX zur Jahresmitte ein Sechs-Monatsplus von gut 12 Prozent, der TecDAX notiert sogar 19 Prozent über dem Schlussstand vom 31.12.
Die weiteren Aussichten
Inzwischen gibt es durchaus ein paar Hoffnungszeichen, die für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sprechen. Experten rechnen damit, dass die Steuersenkungen in den Vereinigten Staaten der US-Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte auf die Sprünge helfen wird. Läuft die Konjunkturlokomotive USA, wird Europa davon profitieren. Zudem dürften die niedrigen Zinsen einen Aufschwung stützen.
Die kritischen Stimmen unter den Analysten sind damit aber keineswegs verstummt. Viele Experten sind der Ansicht, dass die Börsen einen großen Teil der erwarteten Konjunkturbelebung vorweg genommen haben, Aktien wieder teuer sind.
Darüber kann man geteilter Ansicht sein, bleiben bei der Bewertungsfrage doch oft die historisch niedrigen Zinsen unberücksichtigt. Klar ist aber, dass ein Kurszuwachs von 50 Prozent erst einmal verdaut werden muss.
Dennoch die Skepsis der Analysten macht Hoffnung, lagen sie doch schon zu Jahresbeginn ziemlich daneben mit ihren vorsichtigen Prognosen. Möglicherweise stellt sich zum Jahresende ja wieder der Vermögensverwalter Ken Fisher als besonders treffsicher heraus. Seiner Prognose zufolge wird der DAX 2003 bei 5.000 Punkten beenden - das entspricht noch einmal einem Potenzial von 50 Prozent.
Zu Jahresbeginn waren die Prognosen für die weitere Entwicklung an den Börsen verhalten. Der sich abzeichnende Irak-Krieg, die damit verbundene Angst vor weiteren Terroranschlägen, der steigende Ölpreis und die darbende Konjunktur dämpften die Stimmung.
Die ersten beiden Monate bestätigten die Skeptiker. Die Aktienkurse stürzten weiter ab: Am 12. März markierten DAX und TecDAX ihre Jahrestiefstände. Bis dahin hatten die Blue Chips schon wieder knapp ein Viertel an Wert eingebüßt, der Technologie-Index lag 14 Prozent im Minus.
Als sich aber eine schnelle Kriegs-Entscheidung im Irak zugunsten der Alliierten abzeichnete, wendete sich das Blatt. Die Börsen kletterten in einem Ausmaß, das von Analysten nicht für möglich gehalten worden war. Drei Monate nahezu ungebrochener Kurszuwächse bescheren dem DAX zur Jahresmitte ein Sechs-Monatsplus von gut 12 Prozent, der TecDAX notiert sogar 19 Prozent über dem Schlussstand vom 31.12.
Die weiteren Aussichten
Inzwischen gibt es durchaus ein paar Hoffnungszeichen, die für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sprechen. Experten rechnen damit, dass die Steuersenkungen in den Vereinigten Staaten der US-Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte auf die Sprünge helfen wird. Läuft die Konjunkturlokomotive USA, wird Europa davon profitieren. Zudem dürften die niedrigen Zinsen einen Aufschwung stützen.
Die kritischen Stimmen unter den Analysten sind damit aber keineswegs verstummt. Viele Experten sind der Ansicht, dass die Börsen einen großen Teil der erwarteten Konjunkturbelebung vorweg genommen haben, Aktien wieder teuer sind.
Darüber kann man geteilter Ansicht sein, bleiben bei der Bewertungsfrage doch oft die historisch niedrigen Zinsen unberücksichtigt. Klar ist aber, dass ein Kurszuwachs von 50 Prozent erst einmal verdaut werden muss.
Dennoch die Skepsis der Analysten macht Hoffnung, lagen sie doch schon zu Jahresbeginn ziemlich daneben mit ihren vorsichtigen Prognosen. Möglicherweise stellt sich zum Jahresende ja wieder der Vermögensverwalter Ken Fisher als besonders treffsicher heraus. Seiner Prognose zufolge wird der DAX 2003 bei 5.000 Punkten beenden - das entspricht noch einmal einem Potenzial von 50 Prozent.