Die fünf größten Geldvernichter!


Thema
abonnieren
Beiträge: 5
Zugriffe: 749 / Heute: 1
Dixie:

Die fünf größten Geldvernichter!

 
10.07.02 07:59
Die fünf größten Geldvernichter!


1. Kurt Ochner: Der Pate des Neuen Marktes
Der Pate des Neuen Marktes hat sich seinen Eintrag in die Abzocker-Geschichtsbücher "hart" erarbeitet. Zwar schaffte Kurt Ochner mit seinem Fonds Julius Bär German Stock Fund innerhalb einiger Jahre einen Zuwachs von 500 Prozent. Aber seine Methoden "stanken" zum Himmel. Der Fonds ist längst abgestürzt und Ochner gefeuert.

Das System Ochner funktionierte während des Börsenhypes wie eine Schweizer Uhr: Ochner kaufte Aktienpakete kleiner Firmen und trieb so die Kurse. Außerdem warb er in Fernsehsendungen und Anlegermagazinen für seine Favoriten, um die Kurse zu pushen. Aber mit dem Platzen der Spekulationsblase platze auch die Blase Ochner. Der Pate vernichtete quasi Anlegergelder in Milliardenhöhe.

Sein Fonds Julius Bär Special German Stock Fund stürzte um etwa 80 Prozent ab. Nicht anders erging es ehemaligen Ochner-Tipps: Die Biotechnologieaktie Cybio beispielsweise fiel von einem Hoch bei 140 € auf nunmehr 2,70 €. Ebenfalls von Ochner innig geliebt: Das Software-Unternehmen Caatoosee. Entsprechend der Kursverlauf: Der Caatoosee-Kurs stürzte von 64 € auf 1,3 €. Solche Tipps geben nur Geldvernichter.


2. Heiko Thieme: Viel riskieren und ab in den Keller
Psycho-Heiko ist ein gefragter Mann. Immer, wenn es an den Börsen abwärts geht, tröstet er via N-TV geschundene Anlegerseelen. Einstiegskurse, Einstiegskurse, Einstiegskurse - Heiko Thieme redet seit zwei Jahren den gleichen "Quark". In Branchenkreisen gilt der ehemalige Deutsch-Banker längst als einer der größten Geldvernichter.

Überzeugen Sie sich von Thiemes Fähigkeiten und werfen Sie einen Blick in sein Horrordepot. Thieme schaffte es doch tatsächlich, innerhalb eines halben Jahres sein Kapital zu halbieren. Sein bestes Investment bringt es auf ein Minus von "nur" 40 Prozent. Unter den Versager-Aktien, die sich Thieme ins Depot gelegt hat, ist auch die Skandalfirma Tyco. Herzlichen Glückwunsch, Herr Thieme. Schlechter geht es nicht mehr.

Kollegen an der Wall Street nennen ihn nicht ohne Grund Psycho-Heiko. Denn er spekuliert gerne mit riskanten Technologieaktien. Das Ergebnis sollte niemanden verwundern: Sein Aktienfonds Thieme Fonds FCP-International "glänzt" mit einem Zwei-Jahres-Verlust von 80 Prozent. Aber noch mischt Heiko kräftig mit. Selbst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darf er in einer Kolumne das Börsengeschehen kommentieren.


3. Bernd Förtsch: Hoch geflogen und abgestürzt
Über eine sündhaft teure Börsenhotline (1,86 € pro Minute) gibt der Kulmbacher Verleger ("Der Aktionär") und Fondsberater Bernd Förtsch Tipps. Anleger sollten unbedingt die Finger davon lassen. Förtsch gilt in der Fonds-Branche als einer der größten Geldvernichter. So verloren von ihm beratene Fonds teilweise bis zu 90 Prozent (DAC-Fonds).

Die Spekulationsblase an den Aktienmärkten hat ihn aufgeblasen. Mit schillernden Auftritten in der Fernsehsendung 3-Sat-Börse wurde Bernd Förtsch berühmt. Und als der Neuer-Markt-Guru in breitestem Fränkisch die Biotech-Aktie Morphosys mit einem Kursziel von 1000 Euro zum Kauf empfahl (damaliger Kursstand 100 Euro), setzte er dem Wahnsinn noch die Krone auf. Spötter nannten ihn fortan nur noch "Mr. Dausend".

Aber Bernd Förtsch nagt nicht am Hungertuch. Im Gegenteil. Branchenkreise vermuten, dass Förtsch mit seinen Aktiengeschäften einiges verdient hat. Der Trick: Vorher die Aktien kaufen, die man später bei Fernsehauftritten empfiehlt. Als der Neue Markt noch boomte, funktionierte dieses Spiel. Denn viele Anleger folgten ihrem Guru. Das ist vorbei. Jetzt sahnt Förtsch mit seiner Hotline ab.


4. Volker Kuhnwaldt: Mit Internetaktien verzockt
Wenn Nordinvest-Fondsmanager Volker Kuhnwaldt morgens die Börsenkurse studiert, mag er nicht mehr frühstücken. Denn die Talfahrt der Internetaktien nimmt kein Ende. Entsprechend mies sieht seine Bilanz aus. Der von ihm gemanagte Aktienfonds Nordinternet hat in den vergangenen Jahren 90 Prozent eingebüßt.

Als Dotcoms noch von Hoch zu Hoch kletterten, feierten Anleger Kuhnwaldt als Internet-Guru. Immerhin ließ sich während dieser Spekulationsblase mit dem Nordinternet-Fonds eine Stange Geld verdienen. Und als Kuhnwaldt dachte, er könne seinen Erfolg mit asiatischen Internetaktien wiederholen, warf er einen neuen Fonds auf den Markt, den Nordasia.com. Bilanz: 80 Prozent Minus in zwei Jahren.

Der Mann hat die Gabe, völlig daneben zu greifen. So sprach er noch vor zwei Jahren in einem Interview von fair bewerteten Internet-Aktien. Es könne, so Kuhnwaldt damals, keine Blase platzen, weil es keine Blase gebe. Heute steht fest: Es gab eine Blase. Sicherlich kann auch ein Fondsmanager nicht in die Zukunft schauen. Aber kann man sich wirklich derart irren? Wer sein Handwerk beherrscht, ist vorsichtiger.


5. Jeffrey Vinik: Trend nicht erkannt, Job weg
Der Mann kann einem Leid tun. Jeffrey Vinik setzte Ende 1995 auf einen Einbruch der Technologiebörse Nasdaq und investierte in Anleihen. Zu früh. Obwohl die Kurse schon stark gestiegen waren, kam die Hausse erst richtig in Fahrt. So schnitt der von ihm gemanagte Fidelity Magellan jahrelang schlechter ab als der Börsenindex - und Vinik verlor seinen Job.

Auch wenn die Nasdaq seit April 2000 scheibchenweise abgestürzt ist - Vinik hätte den vorherigen Boom mitnehmen müssen. Denn ein Fondsmanager wird dafür bezahlt, Börsentrends zu erkennen und ihnen zu folgen. Das wäre Viniks Vorgänger Peter Lynch sicher nicht passiert. Unter dessen Regie legte der Fidelity Magellan, einer der größten Aktienfonds der Welt, überdurchschnittlich zu.

Das Beispiel Vinik zeigt, unter welchem Druck Fondsmanager stehen. Sie müssen besser sein als der Markt, sonst werden sie gefeuert. Wer jedoch in den Boomjahren eine vorsichtige Anlagepolitik betrieben hat, konnte gar nicht besser abschneiden als der Markt. Genau das Gegenteil ist in den vergangen zwei Jahren der Fall. Jetzt wird belohnt, wer vernünftig investiert.

Quelle: AOL




Antworten
daxbunny:

bei mir: Meine Frau, mein Sohn, meine drei

 
10.07.02 08:13
sozialschwachen Brüder ;-))
Antworten
all time high:

@ dixie, kann mich nur wiederholen !!

 
10.07.02 08:37
   1. HÄNGT SIE AUF (ANALYSTEN)   all time high  07.05.02 08:46  
 
30.000 bis 150.000 Dollar für ein "Strong Buy"?

Im Skandal um "betrügerische" Analysten an der Wall Street ist neues Beweismaterial aufgetaucht: Arbeitsverträge, die belegen, dass Analysten Prämien ihrer Arbeitgeber für neu akquirierte Geschäfte erhielten. Das Wall Street Journal (WSJ) hat entsprechende Verträge am Montag veröffentlicht.

Die Entwürfe stammen aus den Finanzinstituten Credit Suisse First Boston (CSFB) und Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ). In beiden Häusern wurde Aktienexperten neben ihrer Vergütung Provisionen in Höhe von ein bis drei Prozent auf Transaktionen der Bank im Investmentbanking angeboten, wenn Angestellte einen aktiven Beitrag bei Zustandekommen eines Geschäfts leisteten. Dabei ging es beispielsweise um die Emission von Unternehmensanleihen oder Aktien, Kapitalerhöhungen etc.

Durchschnittlich hätten diese Transaktionen ein Volumen von 200 bis 300 Millionen Dollar. Daran könne die Konsortialbank drei bis fünf Millionen Dollar Gewinn einstreichen, der helfende Analyst wiederum würde zwischen 30.000 und 150.000 Dollar Provision kassieren, so das WSJ. Doch worin bestand die Hilfe? Es besteht der dringende Verdacht, dass die Empfehlungen der Analysten schöngefärbt wurden, wenn es gleichzeitig einen Auftrag für die Investmentbanking-Sparte gab.

Banken bestätigen Bonuszahlungen
Darauf deuten auch die internen eMails aus Investmentbanken hin, die vor einigen Wochen entdeckt wurden. In den Mails hatten Experten Unternehmen als Zeitbombe oder Müll tituliert. In offiziellen Expertisen wurden die gleichen Unternehmen mit "Akkumulieren" eingestuft.

Bei Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) standen die indirekten Ziele des Arbeitsverhältnisses sogar Schwarz auf Weiß im Vertrag: "Wir wissen, dass Sie einen bedeutenden Beitrag zu unserem Geschäft beisteuern können und freuen uns auf Ihre Mitarbeit."

Die betreffenden Banken haben die Existenz von Arbeitsverträgen mit Provision inzwischen zugegeben. Allerdings habe es sich um absolute Ausnahmen gehandelt. Gekaufte Analysen wurden selbstverständlich dementiert. CSFB spricht wie DLJ von einer handvoll Angestellten, die auf diese Weise bezahlt wurden. Zudem habe man in 2001 die Nebenverdienstmöglichkeiten abgeschafft.

GUTE NACHT !!
mfg
ath



PS. Dixie, nur einen grossen abzocker haben die noch vergessen, MAYDORN, der ex partner v. fötsch, was der v. sich gab, müsste mit lebenslänglich bestraft werden!!!
Antworten
Dixie:

Markus Frick würde auch noch gut passen. o.T.

 
10.07.02 09:29
Antworten
all time high:

PS.

 
10.07.02 09:31
Ich würde auch noch gut passen!!

mfg
ath
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--